Diözesanverband Aachen e.V. im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften
Diözesanverband Aachen e.V. im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften

Karitatives - Schützen helfen!

Textilsammelcontainer - Schützen helfen den Palliativ Stationen“

Textilsammelcontainer - warum spenden wir?

 

Die Erlöse aus den Altkleiderspenden kommen der Hospizbewegung der Malteser zu Gute.

 

Schützen helfen damit Menschen, die Schwerkrank sind und die diese Welt vielleicht verlassen müssen. Diese Menschen können aktiv, durch den  Hospizdienst der Malteser, begleitet werden.

 

Diese Spenden machen es möglich, dass der kranke, sterbende Mensch in einem Hospiz umsorgt wird, dass seine Wünsche erfüllt und seine Lebensqualität bis zur letzten Sekunde erhalten bleibt.

Zudem begleitet der Hospizdienst die Angehörigen in dieser schweren Zeit.

„Schützen helfen“ eine Präsentation: Warum sammeln wir? Welche Ziele verfolgen wir?
praesentation_container.pdf
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Alle Fragen zum Thema: Aufstellen von Textilcontainern
Aufstellung_Container.pdf
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Anmeldebogen
Anmeldung_Container.pdf
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Sie haben noch Fragen?
Fragen bitte an folgende Telefonnummer:

0176 052914 oder bundesmeister.khk@gmail.com

 

 


 

Erste Aufstellung eines Schützen-Altkleider-Containers auf privatem Grundstück

 

Hoher Besuch in der Stadt Rheinberg am Niederrhein! Der Bundesschützenmeister Emil Vogt war bei der St. Evermarus Bruderschaft Borth in Rheinberg zu Gast. Der besondere Anlass war die Übergabe des ersten Schützen-Altkleider-Containers auf Privatgelände sowie die Vorstellung der neuen „Altkleidersammelsäcke“ für Schützenbruderschaften, die sich an unserem langfristigen Projekt „Altkleiderspenden für die örtliche Palliativstationen der Malteser in den Heimatstädten und Kommunen der sammelnden Bruderschaften“ beteiligen möchten. Bruderschaften ohne Schützenplatz haben leider vielfach keine Möglichkeiten einen Textilcontainer aufzustellen und der caritative Ausschuss wurde gebeten nach einer  Lösung zu suchen.

12.000 Altkleidersammelsäcke stehen den Bruderschaften ab sofort zur Verfügung. Die Bruderschaften haben nun die Möglichkeit, die Sammelsäcke über die Geschäftsstelle des Bundes anzufordern.

Damit sind die Bruderschaften in der Lage, selber Sammlungen vor Ort in Ihren Bruderschaften und im örtlichen Umfeld durchzuführen. Wichtig ist jedoch, dass der Termin der Sammlung ca. 3 Monate vorher dem karitativen Ausschuss mitgeteilt wird. Dies ist erforderlich, um eine legale Sammlung gemäß dem Kreislaufwirtschaftsgesetz durchführen zu können. Hierzu werden wir in einigen Tagen ein Formblatt mit den erforderlichen Daten, der Vorgehensweise und den Ansprechpartnern auf unserer Internetseite des Bundes www.bund-bruderschaften.de unter der Rubrik caritativer Ausschuss einstellen. Bitte drucken Sie das Formblatt aus und senden Sie dieses zurück an die angegebene Adresse auf dem Formblatt, entweder per Fax, auf dem Postweg oder per E-Mail.

Auf die Bruderschaften kommen bis auf das Ausfüllen des Formblattes und die Durchführung der Sammlung keine Behördengänge usw. zu. Der erforderliche Formalismus wird von den Maltesern und dem caritativen Ausschuss durchgeführt! Der karitative Ausschuss informiert die Bruderschaft, wenn die behördliche Genehmigung erteilt worden ist. Dann kann die Sammlung durchgeführt werden. Nach der erfolgten Sammlung reicht ein Anruf, dann werden die Altkleidersäcke abgeholt und verwogen. Die Bruderschaft erhält einen obligatorischen Spendenscheck über den Erlös, der mit der Sammlung erzielt wurde. Diesen Scheck kann die Bruderschaft an die örtlich zuständige Malteser - Palliativbewegung weitergeben.

Einige Schützen haben uns auch angesprochen, dass durch Haushaltsauflösungen größere Mengen an Altkleider entsorgt werden müssen. Auch hier sind Altkleidersäcke sehr hilfreich. Wie mit diesen Altkleidern verfahren wird, wenn kein Textilsammelcontainer der Schützen im Umkreis erreichbar ist, erfahren sie auch auf unserer Webseite.

Mit den mit dem Schützensymbol dekorierten Textilsammelcontainern sollen die örtlichen stationären Palliativstationen und Hospize der Malteser unterstützt werden.

Hier stellen die Städte, Gemeinden oder Schützenbruderschaften, aber auch private Grundstückseigentümer den Platz zur Verfügung, um diese Textilcontainer aufstellen zu können.

Leider ist dieses Aufstellen von Textilcontainer in manchen Städten und Gemeinden nicht immer gerne gesehen. Das Kreislaufwirtschaftsgesetz gestattet die Aufstellung unserer Textilcontainer, da sie eindeutig sozialen Zwecken dienen und eine ordnungsgemäße Verwertung der Altkleider angezeigt wird. Die Erlöse werden nachweißlich von den Maltesern für soziale Zwecke verwandt. Die Schützentextilcontainer sind versichert und das Umfeld wird von dem, von den Maltesern mit der Leerung und Abfuhr beauftragten Unternehmen sauber gehalten.

Trotzdem bereiten uns manche Städte und Kommunen sehr große Probleme, diese Textilsammelcontainer auf öffentlichen oder privaten Flächen aufzustellen. Hier wird das Kreislaufwirtschaftsgesetzt, das eigentlich „wildes Aufstellen von Textilsammelbehältern dubioser Geschäftemacher“ verhindern soll dazu benutzt, die „Konkurrenz“ auszuschalten. Eigene städtische Textilcontainer erbringen gute Einnahmen in der Stadtkasse. Leider erlaubt dieses Gesetz eine breite Auslegung und manche Behörden versuchen, dies auch auszunutzen.

Eine Alternative ist das Aufstellen von Altkleidercontainer auf einem privaten Grundstück, Parkplatz, Firmengelände, einem Schützenplatz im Eigentum der Bruderschaft oder auf einem kirchlichen Grundstück, wenn die Kirchengemeinde die Erlaubnis erteilt. Hier muss der Kommune nur die Aufstellung und die ordnungsgemäße Behandlung der Textilien von den Maltesern angezeigt werden. Ist dies erfolgt, kann der Altkleidercontainer umgehend aufgestellt werden.

Der auf unserem Foto dargestellte Altkleidercontainer steht auf dem privaten Grundstück der Familie Johannes Rütten und wurde von Emil Vogt und Karlheinz Kamps an den stellv. Brudermeister Martin Kleintges–Topoll, von der Sankt Evermarus Schützenbruderschaft Borth, übergeben. Emil Vogt bedankte sich bei der Familie Rütten, die das Aufstellen des Altkleidercontainers ermöglicht hat.

Warum das alles?

Wir möchten mit dieser Information alle unsere Bruderschaften bitten, das soziale Engagement unseres Bundes zu unterstützen. In der heutigen Zeit, wo man über aktive Sterbehilfe diskutiert, müssen wir Schützen uns zu unseren christlichen Werten offen bekennen. Wir Schützen sind dem christlichen Grundsatz verpflichtet, das menschliche Leben von der ersten Sekunde an bis zur letzten Sekunde, auf dieser Welt zu schützen. Darum sollte es für uns alle selbstverständlich sein, die Palliativbewegungen aktiv zu unterstützen, damit den Bürgerinnen und Bürgern, die mit uns gelebt haben und nun dem bevorstehenden Ende ihres Lebens entgegen sehen, die Möglichkeit eröffnet wird, mit einer umfassenden palliativen Betreuung diese Welt ohne Schmerzen zu verlassen.

Es gibt sicherlich noch viele Standorte, wo wir „Schützen-Altkleider-Sammelcontainer“ aufstellen können. Helfen Sie bitte mit und benennen uns diese Standorte!

Ansprechpartner im Diözesanverband Aachen

Herbert Knur
Brückstraße 30, 41836 Hückelhoven
Tel.: 02433 41850; herbertknur@gmx.de

 

 

Ausschuss des BHDS für karitative Aufgaben

  • Vorsitzender: Karlheinz Kamps
  • Stellv. Bundesschützenmeister: Emil Vogt
  • Diözesanvertreter:
    • Aachen: Herbert Knur
    • Essen: Dieter Schulze
    • Köln: Theo Söntgerath
    • Münster: Willi Sprenger
    • Paderborn: Bruno Gerken
    • Trier: Achiom Bernes
  • Vertreter BdSJ: Thomas Köhler

Weitere Information finden Sie hier:

http://schuetzen.erzbistum-koeln.de/Caritativer_Ausschuss/index.html

 

 

 

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