Diözesanverband Aachen e.V. im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften
Diözesanverband Aachen e.V. im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften

Für Glaube, Sitte und Heimat

Der Diözesanverband Aachen im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften ist Dachverband von 32 Bezirksverbänden mit ca. 450 Schützenbruderschaften und etwa 55.000 Mitgliedern.

 

Der Verband engagiert sich auf der Grundlage des Leitspruchs „Für Glaube, Sitte und Heimat“, mit der Förderung und Festigung des Glaubens im Schwerpunkt, als Bindeglied zwischen Kirche und Gesellschaft.

 

Präventions Seminare 2022

 

NEU!

Prävention von sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen Basiskurs

 

Prävention Basis+ Schulung am Sa. 9.7.2022 in Hüls

Dozent.Carsten Peters

 

Ort:

Klaus Lauterbach Halle,

Tönisbergerstraße 7-9

47839 Krefeld-Hüls

 

Zeit: 9.00 Uhr bis ca. 16.30 Uhr mit Pausen.

 

Bitte melden Sie sich bis zum 1.07.2022 in der Diözesanstelle an!

 

 

VERLEIHUNG DES WILLI-KÜPPERS-EHRENPREIS FÜR DIE JAHRE 2016 BIS 2020

 

Bei der DBR – Sitzung des Diözesanverband Aachen am 12. Mai 2022 in Oberforstbach im Bezirksverband Aachen – Land – Süd, fand die Verleihung des neugeschaffenen WILLI-KÜPPERS-EHRENPREIS für die Jahre 2016 bis 2020 statt.

Mit dem Ehrenpreis möchte der Diözesanverband Aachen das karitative Engagement fördern und zusätzlich belohnen.

Bezirksverbände oder Bruderschaften aus den Bereichen Mitte, Nord, Süd und West des DV Aachen wurden zur DBR nach Oberforstbach geladen, um besonders gelungene karitative Einsätze mit der neu geschaffenen Prämie zu belohnen und zu ehren.

Folgende Bruderschaften oder Bezirksverbände wurden ausgezeichnet:

 

Bereich Aachen – Süd:

  1. Preis             St. Kreuz Schützenbruderschaft Hürtgen 1871 e.V.  -

erhielt neben der Urkunde den Willi-Küppers-Ehrenpreis und ein kleines Nationalpark – Schwein aus der Eifel.

 

Bereich Aachen – Mitte:

  1. Preis            St. Sebastianus – Schützenbruderschaft Setterich e.V. -

erhielt neben der Urkunde den Willi-Küppers-Ehrenpreis und ein kleines Nationalpark – Schwein aus der Eifel.

 

  1. Preis            St. Antonius – Schützenbruderschaft 1448 Teveren e.V.

 

  1. Preis             Bezirksverband  Heinsberg

 

Neben der Urkunde erhielten sie ein großes Nationalpark – Schwein aus der für das soziale Engagement.

 

Bereich Aachen – West:

 

  1. Preis            Bezirksverband Monschau

 

Erhielt für das soziale Engagement neben der Urkunde den Willi-Küppers-Ehrenpreis und ein kleines Nationalpark – Schwein aus der Eifel.

 

  1. Preis            Bezirksverband Schleiden

 

Neben der Urkunde erhielt er ein großes Nationalpark–Schwein aus der Eifel für das soziale Engagement.

 

Bereich Aachen – Nord:

 

  1. Preis            Historische Schützenbruderschaft von Hüls 1464-1597 e.V.

 

St. Hubertus-Bruderschaft Viersen-Oberbeberich e.V.

Bezirksverband Nettetal-Grefrath e.V.

 

erhielten für das soziale Engagement neben der Urkunde den Willi-Küppers-Ehrenpreis und ein kleines Nationalpark – Schwein aus der Eifel.

 

  1. Preis            St. Josef - Schützenbruderschaft Unterweiden 1612 e.V.

 

  1. Preis            St. Petri – Schützenbruderschaft 1830 Laar e.V.

 

 

  1. Preis            Bezirksverband Schwalmtal-Brüggen e.V.

 

Neben der Urkunde erhielten sie ein großes Nationalpark – Schwein aus der Eifel für das soziale Engagement.

 

Im Namen des Diözesanvorstandes des DV Aachen gratulieren wir allen Ausgezeichneten und danken nochmals von ganzem Herzen für Ihr Engagement.

Gleichzeitig ruft der Vorstand des DV Aachen die Bezirksverbände und Bruderschaften weiterhin dazu auf, es den bereits ausgezeichneten nach zu machen und ihre Projekte zu melden, um vielleicht bei der nächsten Gelegenheit die begehrte Trophäe des WILLI – KÜPPERS – EHRENPREIS zu erhalten!

 

 

Mai 22

Diözesanwallfahrt 2022 zum Kloster Steinfeld des BHDS Diözesanverband Aachen e.V.

 

Nach fast zwei Jahren Pandemie, war es für den Diözesanverband Aachen am 07. Mai 2022 endlich so weit, dass die für das Jahr 2020 vorbereitete Diözesanwallfahrt nach Kloster Steinfeld bei Kall in der Eifel durchgeführt werden konnte. Die Planung und Vorbereitung zu diesem schönen Tag, hat der Bezirksbundesmeister des Bezirksverband Schleiden und Diözesanschatzmeister Christoph Kammers gemacht.

 

Am frühen Morgen des 07. Mai 2022 trafen sich ca. 100 Schützenschwestern und Schützenbrüder aus dem Diözesanverband Aachen. Der Morgen begann mit einem Stehkaffee im Kreuzgang des Kloster Steinfeld.

Voller Freude begrüßte Diözesanbundesmeister Kurt Bongard seine Schützenfamilie aus dem Diözesanverband Aachen und dankte allen herzlich für die Teilnahme und wünschte allen gute Gespräche und großartige Begegnungen.

 

Gegen 10.00 Uhr feierte die große Schützenfamilie, mit dem Diözesanpräses Monsignore Norbert Glasmacher, dem Bezirkspräses von Schleiden Pfarrer Michael Krosch und Pfarrer und Leiter der GDG Steinfeld Pater Wieslaw Kaczor, eine sehr schöne heilige Messe in der Basilika des Kloster Steinfeld. Wir dankten Gott für diesen schönen Tag am Ende der heiligen Messe mit dem Sebastianus – Lied.

Die Kollekte der heiligen Messe ergab einen stolzen Betrag von 400,00 €, die der Ukraine-Hilfe der EGS zugutekommt. Wir danken allen Beteiligten für ihre Spende!

 

Im Anschluss begab sich die große Schützenschaar in einer Prozession bzw. 90-minütige Wanderung zur Quelle des heiligen Hermann – Josef. Diözesanbundesmeister Kurt Bongard hat während der Prozession vorgebetet und mit allen gemeinsam gesungen. An der Quelle des hl. Hermann – Josef, konnte sich jeder ein Gläschen Wasser abfüllen, das an Ort und Stelle durch Pfarrer Michael Krosch gesegnet wurde.

Da die Eifel bekanntlich auch bergisch ist, mussten alle wieder brav bergauf zum Kloster laufen.

 

Im Kloster wieder angekommen, gab es dann zum Abschluss im Hermann – Josef – Saal ein leckeres Mittagessen und das ein oder andere Klosterbier. Hier dankte Diözesanbundesmeister Kurt Bongard nochmals allen Teilnehmern für die Teilnahme und wünschte allen eine gute Heimfahrt und eine großartige Schützensaison.

 

Nach dem Mittagessen hatten die Teilnehmer noch die Möglichkeit, eine Führung durch das Kloster bzw. Basilika mitzumachen.

 

Die Diözesanwallfahrt 2023 führt und zur Heiligtumsfahrt in Aachen. Vorschläge für einen Wallfahrtsort für 2024 sind uns willkommen. Wer also eine Idee oder Vorschlag aus dem Diözesanverband Aachen hat, möge sich doch gerne in der Geschäftsstelle des DV Aachen oder bei den Mitgliedern des Diözesanvorstandes melden!

 

Zum Kloster Steinfeld:

Das Kloster Steinfeld ist bis heute so vollständig erhalten, wie kaum ein anderes der tausendjährigen Klöster in Deutschland. Seine Anfänge reichen mit dem Bau der ersten Kirche zurück bis in das Jahr 920.

 

Sie begegnen in Steinfeld einer großen Vielfalt. Die Klostergebäude, Wohn- und Wirkstatt des Ordens der Salvatorianer. Der Kreuzgang mit Fragmenten der berühmten Steinfelder Fenster. Die Gedenktafel im Kreuzgang erinnert an Pater Pankratius Pfeiffer, der die Salvatorianer nach Steinfeld gebracht hat.

 

Die Basilika wurde zwischen 1142 und 1150 als eine der frühesten deutschen Gewölbekirchen im romanischen Stil erbaut. Kunstgeschichtlich ist das Gotteshaus ein Ensemble der verschiedenen einander folgenden Stile. Hier ist vor allem die romanische Architektur mit der vorwiegend barocken Ausstattung harmonisch vereint.

 

Die Kirche, die sich seit 1960 päpstliche Basilika minor nennen darf, ist die Ruhestätte des heiligen Hermann Josef von Steinfeld. Wie groß die Beliebtheit des „Eifelheiligen“ heute ist, zeigen die hohen Besucherzahlen bei den Gottesdiensten und den jährlich gefeierten Hermann-Josef-Dienstagen in Vorbereitung auf das Hermann-Josef-Fest mit der Erhebung der Gebeine, dem Pontifikalamt und der sich anschließenden Reliquienprozession. Weltberühmt ist die Basilika für ihre einzigartige König-Orgel von 1727 mit ihrem wundervollen Klang. Organisten aus aller Welt geben hier Konzerte.

 

Mai 2022

NEU!

Ausbildung

Übungsleiter Schießsport

Weitere Informationen finden Sie unter:

Schießsport

Übungsleiter Schießsport

 

Liebe Schützenbrüder,

 

ich möchte euch einen Sachstandbericht zur Ukraine-Hilfe geben. Viele haben Geld gespendet, viele haben Sachspenden gebracht, die wir weiter leiten. Dafür ganz herzlichen Dank und Gottes Segen für euch.

Ich denke, dass gerade die Spender auch gerne wissen möchten, was mit ihren Spenden geschehen ist.

 

Hier ein Lagebericht:

 

Bisher ist einmal in der Woche ein LKW von Dormagen nach Zabierzow (bei Krakau) und von Mönchengladbach aus ein LKW in die Nähe von Posen gefahren. es waren immer 12- oder 18-Tonner Fahrzeuge, die voll beladen waren. Wir konnten auch ziemlich gut gezielt die Ladungen zusammen stellen, weil wir von Andrzej Wegner aus Tuchola für die Fahrten nach Posen und von Zdzislaw Grzelka (Krakau) für die Fahrten nach Zabierzow bei Krakau, immer wieder aktualisierte  Meldungen bekommen, was in der Ukraine am dringendsten benötigt wird.

 

Für die Unterstützung in der Organisation danke ich hier der Stadt Dormagen, insbesondere Frau Stimmel (sie ist für die Flüchtlingsunterbringung in der Stadt verantwortlich), der Bürgerstiftung Dormagen mit dem Reisebusunternehmer Michael Schwinge, die sich voll in die Spendenakquisition eingebracht haben und den Transportunternehmen EGN (Entsorgung Niederrhein) und der Mönchengladbacher Entsorgungsgesellschaft GEM, die auf ihre Kosten die Transporte übernommen haben.

 

Waren es zu Beginn vor allem warme Kleidung und Schutzkleidung wie Arbeitsschuhe, so wandelte sich der Bedarf mit der wärmeren Witterung auch hin zu leichterer Bekleidung. Mit der Fortdauer des Krieges ist der Hilferuf nach medizinischen Materialien und Medikamenten dringender geworden. Wir haben dann öffentliche Spendenaufrufe gemacht, die von den Menschen hier und den Unternehmen sehr gut angenommen worden sind. So konnten wir auch viel an Medikamenten, Schmerzmitteln, Verbandsmaterial, Aderpressen, Schutzsalben gegen Entzündungen von Wunden oder Verbrennungen beschaffen.

Die Geldspenden haben sehr geholfen, alles das einzukaufen, was benötigt wird, aber nicht in ausreichendem Maße gespendet worden war.

 

Jetzt werden vermehrt Lebensmittel erbeten, weil mit zunehmender Dauer des Kriegs die Versorgungslage schwieriger wird. Wir beschränken uns dabei auf haltbare Lebensmittel, Konserven, Fertiggerichte, Dauerwürste, Obstkonserven, haltbare Süßigkeiten für Kinder (keine Schokolade), Nüsse, Müsli, Müsliriegel als Kraftnahrung und Vergleichbares.

 

Außerdem nimmt jetzt die Nachfrage nach Funkgeräten, Kurbelradios, Laptops, Taschenlampen, Batterien, aber auch Rollstühlen, Gehhilfen, Rollatoren und anderem technischen Gerät zu.

 

Ihr könnt daraus ersehen, dass sich die Bedürfnisse mit der Dauer des Kriegs ändern. Wir versuchen über unsere Kontakte nach Polen und zu den Kosaken in der Ukraine, wo unser Schützenbruder Viktor Fedosiuk die Verbindung zu uns hält, die Hilfslieferungen so gut wie möglich zusammenzustellen.

 

Unsere Lieferungen nach Posen und nach Zabierzow werden von dort in kleinere Fahrzeuge umgeladen und dann auf verschiedenen Wegen in die Ukraine gebracht. Dort werden sie in Lagern wieder umgeladen und von dort an die Zielorte gebracht. Dabei sind auch Zielorte in der Nähe der Kampflinien, wie z.B. Charkiw, wo Krankenhäuser händeringend nach allem rufen, was für die Versorgung von Kranken und Verletzten nötig ist.

 

Die Helfer in der Ukraine sind in großer Gefahr unterwegs. So hat auch unsere Helfer in der Ukraine der Krieg erreicht. Am vergangenen Samstag ist ein Hilfstransport angegriffen und beschossen worden. Zdzislaw Grzelka hat uns informiert, dass bei diesem Angriff zwei der Helfer getötet und drei verletzt worden sind. 

Wir haben Bilder von den Transporten in der Ukraine bekommen, sind aber gebeten worden, diese Bilder nur zu veröffentlichen, wenn alle Personen und Fahrzeuge und Lagerorte unkenntlich gemacht worden sind, weil ansonsten daraus Zielinformationen für die Russen ausgelesen werden könnten. Deshalb verzichte ich darauf, überhaupt Bilder aus der Ukraine anzuhängen, obwohl sie eine plastische Sprache über die Erfolge unserer Hilfe sprechen könnten. Die angehängten Bilder sind Bilder von Spendenübergaben in Polen.

 

Ein konkretes Beispiel der Grausamkeit dieses Krieges möchte ich anführen: Wir sind gebeten worden, keine Kuscheltiere zu schicken. Wenn diese den Russen in die Hände fallen, verstecken sie kleine Bomben in den Kuscheltieren und legen sie wieder aus. Wenn Kinder sie aufnehmen, explodieren sie.

Hier werden selbst die Unschuldigsten vorsätzlich zu Opfern gemacht. 

Bei manchem Bericht aus der Ukraine kommen einem die Tränen, aber mich bestärkt es auch, in der Hilfe nicht nachzulassen, soweit sie uns von hier aus möglich ist.

 

Allen, die uns hierbei unterstützen, möchte ich von ganzem Herzen danken. Ich verspreche, dass jede Sachspende, jeder Euro in voller Höhe bei denen ankommt, die es als Opfer dieses sinnlosen Krieges brauchen, um Leid zu lindern und Hilfe zum Überleben zu geben.

Wir wollen als Schützen helfen, um zu beschützen.

Hilfe wird weiter gebraucht und wir werden weiter helfen. Helft uns, dass wir helfen können. Das Konto der EGS ist offen und wir sind für jede Spende dankbar. Friedhelm Pauen stellt gerne für jeden Spender steuerlich absetzbare Spendenbescheinigungen aus.

 

Am Wochenende ist geplant, mit dem Dormagener Reisebus voller Hilfsgüter wieder nach Zabierzow zu fahren und auf dem Rückweg ca. 50 Flüchtlinge aus Krakau nach Dormagen und zwei weiteren Städten im Rhein-Kreis-Neuss zu bringen, weil Krakau "überläuft". Polen trägt zur Zeit die größte Last an der Unterbringung von Flüchtenden. Hier wollen wir wenigstens ein wenig Entlastung für die Stadt leisten, die 1998 Gastgeber des europäischen Schützentreffens war.

 

 

Herzliche Schützengrüße und Gott sei mit euch!

Peter-Olaf Hoffmann

Generalsekretär EGS

Kanzler der Ritterschaft vom Hl. Sebastianus in Europa

 

März 2022

Hilfe für die Ukraine

Liebe Mitglieder des Präsidiums,

liebe Schützenbrüder und Schützenschwestern,

 

ich war in der letzten Woche mit einem Hilfsgütertransport in Zabierzow, einer kleinen Stadt in der Nähe von Krakau. Es ist der Heimatort von Zdzislaw Grzelka, dem Krakauer Schützenchef und Vizepräsidenten unseres polnischen Schützenverbands. Als wir am Samstag abfuhren, waren noch keine Flüchtlinge in der Stadt. Man sagte uns aber, dass Krakau voll von Flüchtlingen ist und jetzt alles ins Umland überschwappt. Gestern waren bereits über 200 Flüchtlinge in Zabierzow angekommen. Die Stadt kommt gar nicht nach, so schnell Unterkünfte zu herzurichten, wie die Flüchtlinge in die Stadt strömen. Wir haben von der Regio 1 1000 € in bar dort gelassen, um das Nötigste für Flüchtlingshilfe vor Ort zu beschaffen. Heute geht der nächste Transport nach Zabierzow.

In Kürze werden wir auch in Deutschland viele Flüchtlinge erwarten. Berlin ist aktuell das Drehkreuz und schon "vollgelaufen". 

 

Am Wochenende wird ein weiterer Transport in die Nähe von Posen gehen. Dort hat unser Vizepräsident Andrzej Wegner einen Anlaufpunkt genannt, zu dem wir weitere Hilfsgüter aus Dormagen bringen werden. Wir versuchen von hier aus einen Pendelverkehr zu beiden Zielen aufzubauen. Es wird in unserer Gegend viel gespendet, aber nur Wenige wissen, wie sie die Güter und wohin sie die Güter nach Polen bringen sollen. Unsere polnischen Schützen schaffen die Güter dann auf Schleichwegen an die ukrainische Grenze und auch darüber hinaus. Es gibt Kontakte zu unseren ukrainischen Kosaken, die auf der anderen Seite hilfreich sind. Vieles wird in Polen auch für die Versorgung der Flüchtlinge benötigt, die dort bereits eingetroffen sind.

Wer eigene Transporte nach Polen organisieren will, sollte sich unbedingt mit Zdzislaw Grzelka und/oder Andrzej Wegner in Verbindung setzen.

 

Wir transportieren kein Trinkwasser und keine Lebensmittel, denn das ist in Polen ausreichend zu beschaffen. Dafür brauchen die Polen aber Geld, das wir spenden können.  Wer immer Geld spenden will, soll das bitte auf das Konto der Region 1 einzahlen. Über Friedhelm Pauen können wir das dann gezielt an die Polen weiter leiten. Das ist sinnvoller, als an große Hilfsorganisationen zu spenden, bei denen viel Geld für die Verwaltung verwendet wird. Ich kann versichern, dass jeder gespendete Euro auch zu 100 % in Polen ankommt und für die Flüchtlinge verwendet wird. Denn mit uns und bei uns wird alles ehrenamtlich gemacht.

 

Und jetzt habe ich noch eine besondere Frage:
Ich habe über unsere Kontakte nach Kiew von den ukrainischen Kosaken erfahren, dass sie dringend warme dunkle Camouflage-Kleidung (militärähnliche Farbgestaltung) brauchen. Die Kosaken sind im Heimatschutz und in der Flüchtlingsorganisation in der Ukraine tätig. Gebraucht werden warme Mützen, Handschuhe, Pullover, Jacken, Hosen, Herrenunterwäsche, warme Socken und Arbeitsschuhe mit Schutzkappen. Ich bin auch nach Medikamenten für Verbrennungsschutz und Schmerzmitteln gefragt worden.

Die Sachen müssten gespendet werden, wir können sie nicht bezahlen. Hier bei uns ist das im Moment nicht so einfach zu beschaffen. Es ist fast ausverkauft. Kann jemand das beschaffen? Wenn die Sachen zu mir nach Dormagen gebracht werden, werde ich den Weitertransport in die Zielgebiete organisieren. Es wird jedenfalls dringend davon abgeraten, auf eigene Faust an die polnisch-ukrainische Grenze zu fahren. Dort ist alles verstopft und vielfach herrscht das Chaos. Die Straßen sind nicht nur voll mit Flüchtlingen, sondern auch mit polnischem Militär, das dort zur Grenzsicherung und zur Hilfe für die Flüchtlinge eingesetzt ist.

 

Mit herzlichem Gruß und im Gebet für den Frieden vereint

Peter-Olaf Hoffmann

Generalsekretär EGS

Kanzler der Ritterschaft vom Hl. Sebastianus in Europa

 

März 2022

Stellungnahme von Karl von Habsburg zum Krieg in der Ukraine

Die Europäische Gemeinschaft Historischer Schützen und die Ritterschaft vom Heiligen Sebastianus in Europa erklären sich solidarisch mit den Menschen in der Ukraine und schließen sich der nachstehenden Stellungnahme von

 

Karl von Habsburg-Lothringen, Erzherzog von Österreich, Protector der Europäischen Gemeinschaft Historischer Schützen und Großmeister der Ritterschaft vom Heiligen Sebastianus in Europa

 

zum Krieg Russlands gegen die Ukraine an

 

Dormagen, 26.02.2022

 

Peter-Olaf Hoffmann Generalsekretär

 

im Auftrage des Präsidiums der EGS

 

Putins Ziel ist die vollständige politische Kontrolle der Ukraine. Das Vorsitzland im UN-Sicherheitsrat führt einen brutalen Eroberungskrieg gegen die Ukraine.

 

Gab es anfangs noch Spekulationen, dass es Putin mit seinem Truppenaufmarsch um eine Annexion der ohnehin schon von russischen Söldnern besetzten Gebiete in der Ostukraine gehen könnte, so ist durch den nun massiven Angriff klar geworden, dass es ihm um die Eroberung der gesamten Ukraine geht. Putin folgt damit einem Drehbuch, das aus früheren Eroberungskriegen, die von durch Großmachtfantasien getriebenen Diktatoren vom Zaun gebrochen wurden, bekannt ist. Aus diesem Grund steht zu befürchten, dass es beim weiteren Vorrücken der russischen Truppen zu massiven Säuberungen und zur Einrichtung von Todeslagern, egal ob man sie Konzentrationslager oder Gulag nennt, kommen wird.

 

Falls die Eroberung der gesamten Ukraine nicht erreichbar ist, so wird Putin auf jeden Fall versuchen, einen Landweg bis Tiraspol zu erobern, die Ukraine damit vom Zugang zum Schwarzen Meer abzuschneiden, und im Rest des Landes soviel Zerstörung wie nur möglich anzurichten.

 

Für die freie Welt wird es nun Zeit, die Sanktionen gegen Russland massiv hinaufzuschrauben und das Land vom Zahlungsverkehrssystem SWIFT abzuschneiden. Gleichzeitig wird es notwendig sein, direkte Sanktionen gegen Putin und sein direktes, für diesen Krieg verantwortliches, Umfeld zu verhängen. Sie müssen von ihren Vermögenswerten in Europa und anderen Teilen der freien Welt abgeschnitten werden. Mit welch brutalem Zynismus Putin vorgeht belegt die Tatsache, dass der Angriffskrieg zu einem Zeitpunkt gestartet wird, wo Russland den Vorsitz im UNSicherheitsrat hat. Damit stellt sich die Frage, ob dieser Sicherheitsrat überhaupt noch handlungsfähig ist. Eine Anklage von Putin vor dem internationalen Strafgerichtshof muss vorbereitet werden. Die europäischen Nachrichtendienste werden aber auch viel Arbeit damit haben, die massiven Desinformationskampagnen, die in allen europäischen Ländern von Anhängern des russischen Diktators weiterverbreitet werden, zu bekämpfen. Jedenfalls ist Europa nun gut beraten, sich auf eine Welle an vor dem Krieg Flüchtender einzustellen und diesen Opfern der Putinschen Aggression unbürokratisch zu helfen.

 

März 22

Friedenserklärung deutsch.pdf
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Diözesanwallfahrt 2022 nach Kloster Steinfeld

 

Bezirksverbände und Bruderschaften                                           14. Februar 2022

des Diözesanverbands Aachen,

Mitglieder des Diözesanvorstands

 

 

Diözesanwallfahrt am 07. Mai 2022

 

Liebe Schützenschwester, lieber Schützenbruder,

die Diözesanwallfahrt 2022 führt uns nach Kloster Steinfeld.

 

Informationen zum Kloster Steinfeld:

 

Das Kloster Steinfeld ist bis heute so vollständig erhalten, wie kaum ein anderes der tausendjährigen Klöster in Deutschland. Seine Anfänge reichen mit dem Bau der ersten Kirche zurück bis in das Jahr 920.

Sie begegnen in Steinfeld einer großen Vielfalt. Die Klostergebäude, Wohn- und Wirkstatt des Ordens der Salvatorianer. Der Kreuzgang mit Fragmenten der berühmten Steinfelder Fenster. Die Gedenktafel im Kreuzgang erinnert an Pater Pankratius Pfeiffer, der die Salvatorianer nach Steinfeld gebracht hat. 

Die Basilika wurde zwischen 1142 und 1150 als eine der frühesten deutschen Gewölbekirchen im romanischen Stil erbaut. Kunstgeschichtlich ist das Gotteshaus ein Ensemble der verschiedenen einander folgenden Stile. Hier ist vor allem die romanische Architektur mit der vorwiegend barocken Ausstattung harmonisch vereint.

Die Kirche, die sich seit 1960 päpstliche Basilika minor nennen darf, ist die Ruhestätte des heiligen Hermann Josef von Steinfeld. Wie groß die Beliebtheit des „Eifelheiligen“ heute ist, zeigen die hohen Besucherzahlen bei den Gottesdiensten und den jährlich gefeierten Hermann-Josef-Dienstagen in Vorbereitung auf das Hermann-Josef-Fest mit der Erhebung der Gebeine, dem Pontifikalamt und der sich anschließenden Reliquienprozession. Weltberühmt ist die Basilika für ihre einzigartige König-Orgel von 1727 mit ihrem wundervollen Klang. Organisten aus aller Welt geben hier Konzerte.

 

Schützen und Wallfahrten:

 

Unsere Selbstverpflichtung als christliche Schützen, „Für Glaube, Sitte und Heimat“ einzutreten, ist, mit Blick auf den Glauben als Schwerpunkt des Leitsatzes, hinreichende Veranlassung, in möglichst großer Anzahl an der Wallfahrt teilzunehmen. So können wir im wörtlichen Verständnis demonstrieren, dass wir es mit der Verwirklichung des Leitsatzes in der Lebensrealität ernst meinen.

 

Wir treffen uns am Samstag, 07. Mai 2022, in 53925 Kall-Steinfeld, Hermann-Josef-Str.4, Salvatorianer Kloster Steinfeld, Klosterpforte.

 

Der Ablauf des Tages ist wie folgt geplant:

 

ab 09:00 Uhr

Eintreffen, Stehkaffee, Mineralwasser

und Häppchen im Kreuzgang

10:00 Uhr

Gottesdienst in der Basilika

11:00 Uhr

„Wanderung zur Quelle“ (Dauer des Fußwegs ca. 90 Min.)

ca. 12:30 Uhr

Mittagsimbiss im Hermann-Josef-Saal

ca. 13:30 Uhr

Schlusssegen, Ende der Wallfahrt.

 

 

Besichtigung der Basilika, ab 13.30Uhr ist eine geführte Besichtigung der Basilika möglich. Um dies zu planen, bitten wir um eine persönliche Anmeldung, der Interessierten, per E-Mail bei der Diözesanstelle (E-Mail: bhds-aachen@t-online.de).

 

Parkmöglichkeiten entnehmen sie bitte der folgenden Grafik. Weitere Parkplätze befinden sich vor dem Hauptportal und rechts von der Klosteranlage am Friedhof.

Schützentracht/Uniform ist erwünscht, individuelle Entscheidung nach Wetterlage.

Das Mitführen eigener Fahnen/Standarten ist nicht erforderlich. Wir bitten um festes Schuhwerk, da der Pilgerweg teilweise ein Waldweg ist.

Sollte der Pilgerweg für einige Teilnehmer zu anstrengend sein, kann alternativ die Basilika besichtigt werden.

 

Ablauf der Anmeldung:

 

Die Bruderschaften melden bitte die Anzahl (nicht Namen) ihrer Teilnehmer bis zum 13. April 2022 an den Bezirksverband.

 

Die Bezirksverbände werden gebeten, die Gesamtanzahl der Teilnehmer bis zum 19. April 2022 formlos der Diözesanstelle (E-Mail: bhds-aachen@t-online.de) mitzuteilen

 

Am Tag der Wallfahrt erfolgt die namentliche Meldung der tatsächlichen Teilnehmer durch die Bezirksverbände. Der Meldebogen liegt als Anlage bei.

 

Fahrtkostenzuschuss

Der Diözesanverband leistet einen Zuschuss zu den Fahrtkosten der Teilnehmer von 7,5 ct/Kilometer. So lassen sich z.B. die Benzinkosten eines mit vier Personen besetzten Pkw decken. Die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel wird gleichermaßen bezuschusst. Deren Inanspruchnahme oder die Organisation gemeinsamer Fahrten durch den Bezirksverband/die Bruderschaft im Reisebus wird empfohlen.

Der Zuschussbetrag wird den Bezirksverbänden auf der Grundlage der tatsächlichen Anzahl der Teilnehmer zugewiesen.

 

Die Bezirksverbände werden gebeten, dieses Schreiben mit den erforderlichen Ergänzungen (z.B. Meldeadresse des Bezirksverbands) an die Bruderschaften weiterzuleiten.

Mit freundlichem Gruß

Karsten Engelmann

 

DWallfahrt 2022, Meldebogen.doc
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Corona-Sonderprogramm des BHDS Aachen auch in 2022

 

Nach Ausbruch der Corona-Pandemie in 2020 hatte der BHDS Aachen ein Corona-Sonderprogramm aufgelegt, mit dem die Bruderschaften im Diözesanverband Aachen zur Finanzierung von Projekten oder Aktionen in einem einfachen Antragsverfahren jeweils 250 Euro Förderung erhalten konnten. Zahlreiche Mitgliedsvereine und ebenso Bezirksverbände machten von der Mittelbereitstellung dankbar Gebrauch – ob für kleinere Veranstaltungen, Laune-Macher für die Mitgliederschaft oder karitatives Engagement.

 

Da die Corona Pandemie andauert, hat der Vorstand des BHDS beschlossen, auch im laufenden Jahr 2022 Mittel für die Neuauflage des Sonderprogramms bereit zu stellen. Ab sofort, können Bruderschaften und Bezirksverbände wieder neue Anträge für eine Corona-Förderung stellen. Dies ist auch den Vereinen und Verbänden möglich, die im Rahmen der Erstauflage bereits eine Förderung erhalten hatten.

 

„Wir speisen das Budget für das Corona Programm mit Fördermitteln, die bislang nicht für andere Veranstaltungen in Anspruch genommen werden konnten. Der für das Sonderprogramm zur Verfügung stehende Finanzrahmen ist zwar begrenzt, wir hoffen dennoch zahlreiche Anträge in der Reihenfolge des Eingangs in unserer Diözesanstelle berücksichtigen zu können“, teilt Diözesanschatzmeister Christoph Kammers mit.

 

Der Aktionszeitraum ist bis zum 31.12.2022 befristet. Die Bedingungen der Förderungsmaßnahme bleiben die gleichen wie im ersten Förderlauf der. Es handelt sich wieder um eine Pauschalförderung in Höhe von 250 Euro. Jede Bruderschaft oder jeder Bezirksverband im Bistum Aachen ist je einmal antragsberechtigt. Kriterien für eine Bewilligung sind die Förderung des christlichen Glaubens und/oder die Stärkung identitätsstiftender Merkmale zur Erhaltung des Vereinsgedankens.

 

„Mittlerweile gibt es viele tolle Beispiele, wie die Mittel verwendet werden können, ob eine Wanderung in der heimatlichen Umgebung, eine Dorfrallye, Aktionen rund um Ostern oder digitale Projekte. Gerne unterstützen wir auch bei der Ideenfindung,“ ergänzt stellv. Diözesanbundesmeister Hans-Willi Pergens, einer der Impulsgeber des Sonderprogramms. „Wir wollen unsere Vereine und Verbände anspornen, sich nicht unterkriegen zu lassen von den Folgen der Pandemie. Entsprechend einfach gehalten ist auch die  Antragstellung – Hauptsache wir unterstützen die Macher vor Ort, auch in diesem Jahr sympathische und Mut machende Botschafter unsers Schützenwesens zu sein.“

 

Nähere Informationen zur Vorgehensweise und Abwicklung können dem hier als PDF und Word bereitgestellten Antrag entnommen werden.

 

Jan. 2022

 

CoronaProgramm, Antrag 11.01.2022.doc
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