Diözesanverband Aachen e.V. im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften
Diözesanverband Aachen e.V. im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften

Für Glaube, Sitte und Heimat

Der Diözesanverband Aachen im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften ist Dachverband von 32 Bezirksverbänden mit ca. 450 Schützenbruderschaften und etwa 55.000 Mitgliedern.

 

Der Verband engagiert sich auf der Grundlage des Leitspruchs „Für Glaube, Sitte und Heimat“, mit der Förderung und Festigung des Glaubens im Schwerpunkt, als Bindeglied zwischen Kirche und Gesellschaft.

 

OSTERGRUSS 2020

 

Liebe Schützenfamilie in unserem Bistum Aachen,

 

wir durchleben gerade Zeiten, die ich persönlich so noch nie erlebt habe. Das gesamte gesellschaftliche, wirtschaftliche, persönliche und auch kirchliche Leben ist zu einem plötzlichen Stillstand gekommen. Und dies nicht nur in unserem Land, sondern global. Die dramatischen Auswirkungen der Corona-Pandemie hat Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer Ansprache an die deutsche Nation mit den Herausforderungen nach dem 2. Weltkrieg verglichen. Das sind nicht nur dramatische Worte. Das sind dramatische Szenen, die wir fast rund um die Uhr im Fernsehen und im Internet verfolgen können: leer gefegte Innendstädte und überfüllte Intensivstationen, Ärzte und Pflegepersonal überfordert, Kirchen und Sporthallen voller Särge, verzweifelte Gesichter in Flüchtlingslagern und in den Slums der Großstädte. Und kein Ende in Sicht.  

Papst Franziskus sprach letzte Woche in einer einzigartigen, noch nie dagewesenen, bewegenden Segensfeier auf dem menschenleeren Petersplatz in Rom von einer tiefen Finsternis, „die sich unsres Lebens bemächtigt hat und alles mit einer ohrenbetäubenden Stille und einer trostlosen Leere erfüllt, die alles im Vorbeigehen lähmt“. „Wir sind verängstigt und fühlen uns gelähmt.“ Das trifft es wohl sehr genau. Da können wir nur die Menschen bewundern, die in dieser Ausnahmesituation weiter ihre Arbeit tun, ob in Krankenhäusern oder Supermärkten, ob als Ordnungskräfte, Notdienste oder Seelsorger und viele mehr, die den schwer Betroffenen und uns allen beizustehen.

Beistand brauchen wir in so einer außergewöhnlichen Situation, denn alle bisherigen und selbstverständlichen Gewissheiten sind weggefallen. Auf einmal merken wir, dass wir nicht Herr der Lage sind; wie schnell uns die Kontrolle, die Freiheit und die Unbeschwertheit über unser Leben weggenommen ist; wie sehr wir vielleicht dem Unwichtigen und Oberflächlichen größere Aufmerksamkeit geschenkt haben als dem, was wesentlich ist im Leben. Papst Franziskus legte den Finger auf die Wunde: wir sind „mit voller Geschwindigkeit weitergerast und hatten dabei das Gefühl stark zu sein und alles zu vermögen … haben uns ganz von den materiellen Dingen in Anspruch nehmen und von der Eile betäuben lassen … uns von Kriegen und Ungerechtigkeit nicht aufrütteln lassen … haben nicht den Schrei der Armen und unseres schwer kranken Planten gehört … haben unerschrocken weitergemacht in der Meinung, dass wir in einer kranken Welt immer gesund bleiben würden.“

Hier ertönt der Ruf zur Umkehr, der immer schon Teil der Fastenzeit war, aber vielleicht manchmal auf eher taube Ohren gestoßen ist. In diesem Jahr ertönt er mit unerwartet drastischer Schärfe und klingt vielleicht realistischer und dringender als je zuvor in unserer Zeit. Dieser Ruf zur Umkehr ist ein Ruf, unser Leben und unsere Prioritäten zu überdenken, uns auf das wirklich Wichtige zu besinnen, Menschen und Umwelt als ein Geschenk anzunehmen und Gott wiederzufinden.  

In diesem Zusammenhang ist es natürlich äußerst schmerzlich für uns Christen, dass auch die kirchlichen Gottesdienste und Veranstaltungen in dieser Zeit nicht mehr möglich sind. Auch das hat es, soweit ich das ermessen kann, noch nie gegeben. Besonders die Absage der Kar- und Osterfeierlichkeiten wie auch der Erstkommunionfeiern in der österlichen Festzeit sind ein bitterer Einschnitt. So bitter, dass auch Menschen ohne enge kirchliche Bindung es sich kaum vorstellen können, Ostern ohne Besuch der Heiligen Messe zu feiern. Auch ich kann es mir kaum vorstellen, die Kar- und Osterliturgien ohne Gemeinde zu feiern. Aber auch hier zwingen uns die Umstände, uns neu auf das zu besinnen, was uns als Christen ausmacht, was Glauben ist und Gebet, was die Sakramente sind und bewirken. Unser Bischof Helmut Dieser spricht in seinem Hirtenbrief zur Corona-Krise davon, dass diese außergewöhnliche Situation uns auch folgendes nahelegen kann: „das tiefe Gespür, wie kostbar unser Glaube ist, vielleicht auch in der Gestalt der Sehnsucht, tiefer glauben zu können; das Gebet als Zuflucht zu erfahren, weil es unsere Situation verändert, uns tröstet, uns tief innerlich froh macht und froh erhält; je länger je deutlicher zu erkennen, was im Leben wirklich wichtig und was leer und verzichtbar ist; den Wert der Gemeinschaft in der Familie und im Freundeskreis und die Bedeutung der Solidarität für die ganze Gesellschaft tief zu empfinden und selber wieder bewusster ein sozialer Mensch sein zu wollen; eine neue Gewissheit zu entdecken, wer ich bin, weil Gott in meinem Leben wirkt; nach innen zu gehen und Gottes Frieden neu zu kosten, weil der Herr nahe ist.“

Schließen möchte ich dieses Schreiben mit der Einladung des Bischofs an uns alle zum gemeinsamen Gebet und Fürbitten füreinander, besonders für die an Corona Erkrankten und die Verstorbenen. Der Rosenkranz bietet sich an oder die Litaneien und Kreuzwegandacht im Gotteslob (vgl. GL 556-569; GL 683-684), die persönliche Lesung der Heiligen Schrift oder eben die beigefügten Texte für die Feier der Sonntage der Fastenzeit und der Kar- und Ostertage. Letztere hat das Pastoralteam meiner GdG St. Franziskus Düren-Nord ausgearbeitet, und ich darf diese hiermit an alle Schützenschwestern und Schützenbrüder weiterleiten. In diesem Gebet sind und bleiben wir verbunden über die derzeitige Trennung hinaus und dürfen uns sicher sein, dass Gott auf unser gläubiges und beharrliches Gebet antwortet.

Ostern. Fest der Auferstehung Christi. Fest des Sieges über den Tod in all seinen Formen. Fest des Sieges über das Böse und über die Sünde, über alle Schwächen und Gebrechen, große und kleine. Ostern. Fest der Hoffnung. Eine Hoffnung, die trägt und nicht enttäuscht. Das ist unser Glaube und das sind meine Wünsche für uns alle, besonders in diesen beunruhigenden Zeiten. In diesem Sinne allen ein gesegnetes Osterfest.

 

In der Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen,

 

 

Msgr. Norbert Glasmacher

Diözesanpräses Aachen

 

02.04.2020

Gebetshilfe für Fasten-, Kar- und Ostertage 2020

ONLINE ANDACHT DER SCHÜTZEN ZUR NACHTWALLFAHRT 2020

Video-Gebetsstunde der Bruderschaften „Fürchtet euch nicht“ Samstag, 28. März, 19 Uhr, www.facebook.com/ah.tv.live

 

In der Nacht zum Passionssonntag: "Fürchtet Euch nicht" Gebetsstunde der Bruderschaften im Internet In Zeiten der Krise braucht es Zeichen der Verbundenheit, der Stärkung und Aufmunterung. Weil aber die persönliche Begegnung nicht mehr möglich ist, weil wir gezwungen sind, Abstand zu halten, muss es andere Wege geben, Gemeinschaft zu bekunden. Deshalb ruft Bezirksbundesmeister Horst Thoren für Samstag, 28. März, den Tag der abgesagten Nachtwallfahrt, auf zur Teilnahme an der virtuellen Gebetsstunde mit Bezirkspräses Pfarrer Johannes van der Vorst.

 

Die bruderschaftliche Videoansprache aus der Heilig Geist Kirche in Mönchengladbach wird übertragen am Samstag, 28. März, 19 Uhr, unter www.facebook.com/ah.tv.live

 

Nach dem Video-Gottesdienst betet jeder zu Hause für sich das "Vater unser". Dabei sind wir im Bewusstsein vereint, dass viele Freunde zur selben Zeit um Gottes Beistand bitten. Die Nachtwallfahrt der Schützen am 28. März 2020, die traditionell in der Nacht zum Passionssonntag stattfindet, ist wegen der Corona-Krise auf einen noch zu bestimmenden Termin im Oktober verschoben. Das Leitwort „Fürchtet euch nicht“ möge uns am 28. März im Gebet vereinen. Wir kommen zwar nicht in der Wallfahrtskirche in Hehn zusammen, wollen aber – jeder für sich und im Glauben verbunden – Gott um seinen Beistand bitten. Der gute Vater möge uns die Kraft geben, die Furcht zu überwinden und Menschen in Not Freund und Stütze zu sein. In der Nacht zum Passionssonntag: Gebetsstunde der Bruderschaften im Internet „Fürchtet euch nicht“ Mönchengladbach. Eine Video-Gebetsstunde „Fürchtet euch nicht“ mit Bezirkspräses Pfarrer Johannes van der Vorst soll am Samstag die Nachtwallfahrt der Bruderschaften ersetzen, die wegen der Corona-Krise abgesagt wurde. Die Schützen um Bezirksbundesmeister Horst Thoren haben die Filmemacherin Alice Häuser gebeten, auf ihrer Live-Homepage www.facebook.com/ah.tv.live die Gebetsstunde um 19 Uhr zu übertragen. Dazu Thoren: "In Zeiten der Krise braucht es Zeichen der Verbundenheit, der Stärkung und Aufmunterung. Weil aber die persönliche Begegnung nicht mehr möglich ist, weil wir gezwungen sind, Abstand zu halten, muss es andere Wege geben, Gemeinschaft zu bekunden." Deshalb habe sich der Bruderrat für "Gottes Wort als Video-Botschaft" entschieden. Van der Vorst und Thoren hoffen, dass möglichst viele Zuschauer der Gebetsstunde im Internet folgen. Damit soll das Glaubensbekenntnis der Nachtwallfahrt, zu der sich seit 1983 in jedem Jahr mehr als 600 Schützen auf den Fußweg zum Marienheiligtum in Hehn gemacht haben, in eine breite virtuelle Öffentlichkeit getragen werden. Nach dem Video-Gottesdienst soll das gemeinsame Beten seine Fortsetzung im jeweiligen Zuhause der Zuschauer finden. Thoren erklärt: "Jeder betet für sich das ´Vater unser´. Wir sind zwar nicht vor Ort verbunden, aber im Bewusstsein vereint, dass viele Freunde zu selben Zeit um Gottes Beistand bitten."

Video-Gebetsstunde der Bruderschaften „Fürchtet euch nicht“ Samstag, 28. März, 19 Uhr, www.facebook.com/ah.tv.live

 

31.003.2020

ABSAGEN !

Folgende Seminare, Lehrgänge und Veranstaltungen werden aus aktuellem Anlass abgesagt.

 

Liebe Schützen,

auf Grund der aktuellen Situation hat sich der Diözesanvorstand dazu entschlossen, die kommenden Seminare, Lehrgänge und Veranstaltungen abzusagen.

Wir möchten vermeiden, dass sich durch unsere Veranstaltungen weitere Personenkreise mit Corona infizieren.

Wann die geplanten Veranstaltungen nachgeholt werden, finden Sie zu gegebener Zeit auf dieser Website.

Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund!

 

Prävention von sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen

Basis+-Schulungen Prävention  - ABGESAGT!

Dozent Arno Breuer

Donnerstag, 19. März 2020, 18.00 – 22.00 Uhr, 52391 Vettweiß, Schützenheim (neben der Pfarrhaus St. Jakobwüllesheim), Jakobusstraße 18

Waffensachkunde-und Schießleiterlehrgänge 2020

21./22.03. und 28./29.03.2020 in Merken -ABGESAGT!

Diözesanmeisterschaft  vom 04.04.2020 bis zum 02.05.2020  -ABGESAGT!

 

Schießsport – Waffensachkunde und Schießleitung

Lehrgang 2: Rott, - ACHTUNG TERMINÄNDERUNG!

Samstag, 07.  November 2020 und Sonntag, 08. November 2020 Waffensachkunde

sowie

Samstag, 14. November 2020 und Sonntag, 15. November 2020 Schießleitung

Ort der Veranstaltung ist der Schießstand d. St. Hubertus Schützenbruderschaft Rott, 52159 Roetgen-Rott, Tiergarten 10 (Sportplatzgelände)

 

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