Spende für die Erkelenzer Tafel
Anlässlich der Krönungsmesse der Schützenbruderschaft Unserer Lieben Frau 1418 Erkelenz e.V. mit dem Thema „Solidarität mit den Menschen am Rande der Gesellschaft“ erfolgte eine Türkollekte. Die Sammlung wurde von der Bruderschaft auf den Betrag von 400 € aufgerundet und von Kassiererin Eva Thönissen sowie Gerda Marie- Schmidt-Dobrowolny an den Leiter der Erkelenzer Tafel Manfred Fröhlinch übergeben. Dieser zeigte sich dankbar über die Wertschätzung seiner Einrichtung durch die Erkelenzer Bruderschaft.
April 26
Gemeinsam unterwegs – Pilgern als Schützen auf dem Eifel-Camino
Pilgern hat in der Kirche eine lange Tradition. Wer pilgert, verlässt bewusst den Alltag, um sich neu auszurichten – im Glauben, in der Gemeinschaft und im eigenen Leben. Oft fällt der Blick dabei auf die großen Jakobswege in Spanien oder Frankreich. Doch auch in Deutschland gibt es Pilgerwege, die diese Erfahrung ermöglichen. Einer davon ist der Eifel-Camino.
Der Eifel-Camino führt durch eine stille, ursprüngliche Landschaft zwischen Andernach und Trier. Wälder, Höhenzüge, kleine Orte und alte Kirchen prägen den Weg. Gerade diese Nähe zur eigenen Heimat macht den besonderen Reiz aus: Pilgern beginnt nicht erst in der Ferne, sondern kann direkt vor der eigenen Haustür beginnen.
Für Schützenbrüder, Schützenschwestern und Jungschützen bietet das Pilgern auf dem Eifel-Camino eine besondere Möglichkeit, Gemeinschaft und Glauben miteinander zu verbinden. Das gemeinsame Gehen, das Gespräch unterwegs und das bewusste Innehalten erinnern an das, was das Schützenwesen seit jeher prägt: Zusammenhalt, Verantwortung füreinander und die Verwurzelung im christlichen Glauben.
Dabei steht nicht die sportliche Leistung im Vordergrund. Die Etappen sind gut machbar, die Tage bewusst entschleunigt. Übernachtet wird in Pilgerherbergen, Pensionen oder Gasthöfen. Zeit für Gebet, Austausch und Stille gehört ebenso dazu wie das gemeinsame Abendessen. So wächst Gemeinschaft nicht nur durch Worte, sondern durch das gemeinsame Unterwegssein.
Gerade in einer Zeit, in der viele nach Orientierung und Sinn suchen, kann das Pilgern als Schützen ein starkes Zeichen sein. Es verbindet Generationen, lädt zur Begegnung ein und eröffnet neue Wege des Glaubens – fernab von Lärm und Hektik.
Der Eifel-Camino könnte daher ein Impuls sein, im Kreis der Schützen neue Formen des gemeinsamen Glaubenslebens zu entdecken. Vielleicht ist es an der Zeit, diese Idee aufzugreifen und gemeinsam als Schützen einen Weg zu gehen – Schritt für Schritt, miteinander und im Vertrauen auf Gott.
März 26
Verleihung Schulterband und St. Sebastianus Ehrenkreuz
Die St. Seb. Schützenbruderschaft 1678 Bardenberg e.V. begeht das jährliche Patronatsfest immer mit der Messfeier in St. Peter und Paul Bardenberg und startet danach eine kleine Familienfeier im Vereinslokal Kolberg. In diesem Jahr gab es dazu auch wieder einen besonderen Grund, denn zwei der Mitglieder sollten gesondert geehrt werden.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen folgte zunächst die Siegerehrung der Vereinsmeisterschaft und die Ehrung des Kronprinzen Paul Brepols. Auch die Bardenberger Prinzengarde hat wieder einen Abstecher machen können und sich mit dem Dreigestirn Prinz Anke I., Bauer Petra II. und Jungfrau Maxi I. eingefunden. Eoin kurzweiliger Besuch, der die Stimmung aufheiterte.
In diesem Jahr gab es aber auch Mitglieder, die eine besondere Ehrung erfahren durften. Frank Kuntz ist bereits seit 1971 Schütze und hat auch schon mal einen Vereinswechsel vollzogen. Treu blieb er der Bruderschaft aber immer und half auch, als er kein Mitglied war. Den Weg zurück hat er 2015 gefunden und ist in diesem Jahr zum Brudermeister gewählt worden. Für seinen Einsatz rund um das Schützenwesen und die Bruderschaft erhielt er aus den Händen des frisch gewählten Bezirksbundesmeisters Stefan Reim das St. Sebastianus Ehrenkreuz.
Die nächsthöhere Ehrung galt es an ein Mitglied zu verleihen, das der Bruderschaft bereits seit 1968 verbunden ist, wobei er von 1975 bis 1987 eine Pause eingelegt hat. Aber auch er war in dieser Zeit nie ganz weg. Er ist kein Mensch der großen Worte. Wenn Arbeiten anstehen, werden diese kurzfristig erledigt, ohne dass viel Wind darum gemacht wird. Die Bruderschaft ist dankbar, ihn als Mitglied zu haben, denn ansonsten könnten wir unseren alten Schießstand in der „Alten Schule Am Kaiser“ noch nicht wieder nutzen. Das Vereinshaus wurde wegen der Einsturzgefahr des Dachstuhls geschlossen und erst Jahre später wieder eröffnet. In vielen Arbeitsstunden er oft allein dafür gesorgt, dass alles wieder aufgebaut wird und nun auch wieder als Schießstätte zur Verfügung steht. Diözesanbundesmeister Kurt Bongard nahm dann auch die Ehrung vor und überreichte Kurt Leisten das Schulterband zum St. Sebastianus Ehrenkreuz mit Urkunde. Seiner Frau sprach er einen besonderen Dank aus, denn ohne diese wären solche Arbeiten nicht möglich. Die Bruderschaft würdigte die Ehrung mit stehendem Applaus.
Der Tag endete in gemütlicher Runde, wo natürlich viele Anekdoten erzählt wurden.
März 26
Die jüngste Jahreshauptversammlung der St. Urbanus Schützenbruderschaft 1715 in Birgden am markierte das Ende einer beeindruckenden Ära und gleichzeitig den Beginn eines neuen Kapitels. Nach beeindruckenden 28 Jahren Präsidentschaft trat Hermann-Josef Peters nicht erneut zur turnusmäßigen Vorstandswahl an.
Die hohe Präsenz der Mitglieder sowie der Besuch von Ehrendekanatsbundesmeister Heinrich Aretz unterstrichen die Bedeutung dieses Tages. In Anerkennung seiner fast drei Jahrzehnte währenden, unermüdlichen Verdienste um das Schützenwesen wurde Hermann-Josef Peters von der Versammlung zum Ehrenpräsidenten gewählt.
Zum neuen Präsidenten wählten die Schützen Adrian Wiesmann. Mit ihm bekommt die Bruderschaft einen Nachfolger, der bereits von 2004 bis 2018 als Geschäftsführer die Geschicke des Vereins mitgestaltet hat.
März 26
Historische Schützen Hüls ernennen erstmals Frau zur Präses
Beim diesjährigen Patronatsfest der Historischen Schützenbruderschaften von Hüls1464-1597 e.V. gab es ein Novum in der Geschichte des uralten Krefelder Vereins: Mit Pastoralreferentin Steffi Denter bekommt die Bruderschaft erstmals eine Frau als Präses. Aus den Händen von Brudermeister Peter Schmidt und seinem Stellvertreter Günter Tenberg erhielt sie als äußere Zeichen das Präses-Schild der Bruderschaft und den Präses-Orden des BHDS. Ihre erste Aufgabe war die Durchführung eines Wortgottesdienstes zum Auftakt des Patronatstages, an dem die Hülser Schützen traditionell auch ihre Jahreshauptversammlung mit umfangreicher Tagesordnung abhalten.
Feb. 23
Schützen Mönchengladbach-Venn: 5600 Euro für den guten Zweck
Traditionell hielt die St. Josef-Bruderschaft-Venn im Januar ihre Jahreshauptversammlung ab. Präsident Jürgen Zimmermanns begrüßte 180 Schützenbrüder, unter ihnen König Marcel Reinhard, Jungkönig David Claßen und Schülerprinz Elias Hillekamp. In gewohnter Manier arbeiteten die Venner Schützen die Tagesordnung ab. Höhepunkt der Versammlung war dabei die Verkündigung des Erlöses des Sozialprojektes 2025. In jedem Jahr sammelt die Bruderschaft für einen guten Zweck. Auf Anregung des Königs Marcel Reinhard wurde im letzten Jahr für den „Zwergnase e.V.“ der Städtischen Kliniken Mönchengladbach gesammelt. „Zwergnase“ kümmert sich in erster Linie um die Unterstützung und Förderung von früh- und risikogeborenen Kindern. Dr. Bernhard Mittermaier, Vorstandsmitglied von Zwergnase e.V., konnte sich über einen Betrag in Höhe von 5600 Euro freuen, der nun den Kindern und Eltern, die von „Zwergnase“ betreut werden, zugutekommt. Der Check wurde ihm von Seiten des Präsidiums der Bruderschaft schon eine Woche früher im Rahmen des Neujahrsempfangs der Bruderschaft überreicht.
Ulrich Willekes, Ehrenpräsident und Initiator der alljährlichen Sozialaktion erklärte, dass auch 2026 wieder gesammelt werde – dieses Mal für die vier Kindertagesstätten, den Förderverein der Grundschule und den Seniorentreff in Venn.
Feb. 23
Viersen – Schulterband für Frank Schreven
Bei der Sebastianusfeier des Bezirksverbandes Viersen-Mitte wurde Frank Schreven mit dem Schulterband zum St. Sebastianus-Ehrenkreuz ausgezeichnet. Die Ehrung nahmen der stellv. Aachener Diözesanbundesmeister Hans-Willi Pergens und Viersens Bezirksbundesmeisterin Claudia Küsters vor.
Frank Schreven ist seit 50 Jahren Mitglied der St. Remigius-Bruderschaft Unterbeberich. Er übernahm sowohl in der Bruderschaft als auch auf Bezirksebene über zwei Jahrzehnte lang Verantwortung: Zunächst war er viele Jahre Schatzmeister vor Ort und im Bezirksverband. Von 2013 – 2022 amtierte er als Vorsitzender der Unterbebericher Bruderschaft. Schließlich repräsentierte er Viersens Schützenfamilie von 2022 – 2025 als stellv. Bezirksbundesmeister. Der Unterstützung seiner Ehefrau Susanne konnte er sich über die lange Zeit seines bruderschaftlichen Einsatzes stets sicher sein.
Feb. 26
Anno-Santo-Kreuz für die St. Sebastianus-Bruderschaft Wegberg Beeck
Im Heiligen Jahr machten sich von den Sebastianus-Schützen Beeck Hans-Winkens und Ralf Wolters auf nach Rom. Im Nachgang der Wallfahrt wurde der Bruderschaft beim Patronatsfest im Januar nun durch stellv. Bundesschützenmeister Wolfgang Genenger das Anno-Santo-Kreuz ausgehändigt.
Feb. 26
Neues Jahresleitwort im Bezirksverband Viersen-Mitte
Es ist Tradition, dass der Bezirksverband Viersen-Mitte am Jahresanfang ein Leitwort veröffentlicht. Das Jahr 2026 stellt Viersen Schützenfamilie unter das Motto „Bewahre, was gut ist und segne, was neu beginnt“. Und so griff auch Bezirkspräses Roland Klugmann in seiner Predigt anlässlich der Sebastianusfeier im Januar den Leitspruch auf und hob die Traditionen der Schützenbruderschaften aber auch deren Auftrag, neue Wege zu beschreiten, hervor.
Die Idee zur Herausgabe eines Jahresleitwortes geht auf den ehemaligen Bezirksbundesmeister Hans-Willi Pergens zurück, der erstmals 2010 einen Leitgedanken veröffentlichte, indem er ihn auf einem kleinen Hosentaschenzettel abdruckte und diesen am Jahresanfang mit einem Impulsgedanken verteilte. Seine Nachfolgerin Claudia Küsters setzt diese kleine aber wirkungsvolle Geste bis heute fort.
Die kleinen Zettel in Form einer Visitenkarte finden sich nach ihrer Veröffentlichung über das ganze Jahr hinweg in Geldbörsen oder der Innentasche von Uniformen wieder. Manche Mitglieder verfügen sogar über einen Satz aller veröffentlichter Hosentaschenzettel seit 2010. Aber damit nicht genug: Das Jahresleitwort findet auch inhaltliche Anwendung: Bei Bruderschaftsgottesdiensten, Andachten, geistlichen Impulsen, Ansprachen oder als Abdruck in den Festschriften.
März 2026
Bildzeile – von links nach rechts: Bezirkskönig Walter Krieger, Bezirkspräses Josef Wolff, Bezirksbundesmeister Axel Klasen Foto: Axel Klaßen
Amtseinführung des Bezirkspräses beim Bruderschaftstag des Bezirksverbandes Düren-Süd
Am Christkönigstag Ende November feierte der Bezirksverband Düren-Süd die Amtseinführung von Pfarrer Josef Wolff als neuen Bezirkspräses. Nach einer fast zweijährigen Vakanz hat die Schützenfamilie endlich wieder eine geistliche Leitung, deren Bedeutung für den Zusammenhalt, die Werteorientierung und die Gemeinschaft des Verbandes nicht hoch genug eingeschätzt werden kann.
Bezirksbundesmeister Axel Klasen begrüßte Präses Wolff herzlich und betonte, dass man mit Pfarrer Wolff einen mit den Schützen eng verbundenen Geistlichen gefunden habe.
Der Tag begann mit einer festlichen Messe in der Pfarrkirche Kufferath, gefolgt von einem gemeinschaftlichen Frühstück, das den Austausch zwischen Bruderschaften und Generationen förderte. Besonders wertvoll waren die Gespräche mit Pfarrer Wolff, die viele als motivierend empfanden.
Ein weiterer Höhepunkt war die Ehrung der amtierenden Bezirksmajestäten. Bundesmeister Axel Klaßen und Präses Wolff überreichten dazu Urkunden und Ehrenzeichen. Den Abschluss bildete die Siegerehrung des Bezirksplakettenschießens, bei der die besten Schützinnen und Schützen für Treffsicherheit, Fairness und Ehrgeiz geehrt wurden.
Febr. 2026
St Blasius Schützenbruderschaft Kinzweiler 1718 e.V.
Die St Blasius Schützenbruderschaft Kinzweiler 1718 e.V. war mit ihren Gruppenleitern unterwegs. Vielleicht können Sie den Text für eine der nächsten Ausgaben berücksichtigen. Wir würden uns freuen, da es ja nicht so häufig vorkommt, das Jugend auf den Spuren ihre Wallfahrtsstätte ist:
" St. Blasius-Schützenbruderschaft Kinzweiler auf den Spuren der „Mutter vom Guten Rat“
Wallfahrt, Abenteuer und gelebte Gemeinschaft – Gruppenleiter erleben eine außergewöhnliche Pilgerreise nach Rom und Genazzano
Die St. Blasius-Schützenbruderschaft Kinzweiler unternahm gemeinsam mit ihren Gruppenleitern eine eindrucksvolle Wallfahrt nach Italien. Ziel war die Basilika Madonna del Buon Consiglio in Genazzano – der Ursprungsort des Gnadenbildes „Mutter vom Guten Rat“, dessen Kopie seit 1767 in der Kinzweiler Kirche verehrt wird. Die Reise verband Glauben, Geschichte und Gemeinschaft in einer Weise, die allen Teilnehmern nachhaltig in Erinnerung bleiben wird.
Ein turbulenter Beginn – mit göttlicher Fügung
Schon die Anreise wurde zur ersten Bewährungsprobe: verspätete Flüge, knappe Eincheckzeiten, Sitzplatzchaos. Doch mit
etwas Glück – oder göttlicher Eingabe – fügte sich alles. Die Gruppe erreichte Rom verspätet, aber erleichtert. Dank spontaner Organisation und tatkräftiger Hilfe durch die Vermieterin, die
kurzerhand einen Limousinenservice stellte, erreichten alle noch in der Nacht ihre Unterkunft.
Ankommen, Zuhören, Zusammenfinden
Der erste Tag stand im Zeichen des Ankommens. Nach Frühstück und ersten Einkäufen nutzten die Teilnehmer den Tag am
Meer, um zu entspannen, miteinander ins Gespräch zu kommen und die Eindrücke der Anreise zu verarbeiten. Am Abend wurden die Erlebnisse in offener Runde reflektiert – sinnbildlich öffneten alle ihren
„Rucksack“: Was trägt jeder mit sich, was belastet, was bewegt? Diese Gespräche legten den Grundstein für das, was in den kommenden Tagen entstehen sollte – echtes Miteinander.
Auf den Spuren der „Mutter vom Guten Rat“
Am zweiten Tag führte die Pilgerfahrt nach Genazzano. Mit Bahn, Metro und Bus erreichte die Gruppe den Ursprungsort
des Marienbildes, das Kinzweiler mit diesem Ort seit Jahrhunderten verbindet. Nach einem herzlichen Empfang und einem traditionellen Mittagessen feierte die Gemeinschaft eine Messe in der Basilika
Madonna del Buon Consiglio. Die Augustiner-Mönche und der örtliche Bischof zeigten sich beeindruckt von der Geschichte der Kinzweiler Wallfahrt. Zum Abschluss segnete der Bischof die Pilger
– ein bewegender Moment, der für viele den geistlichen Höhepunkt der Reise darstellte. Am Abend wurde das Erlebte bei Pizza und intensiven Gesprächen reflektiert.
Rom – Glauben und Geschichte erleben
Der dritte Tag stand ganz im Zeichen der Ewigen Stadt. Der Besuch des Petersdoms, eine Messe und die Begegnung mit
Papst Leo XIV., der im Papamobil durch die Menge fuhr, sorgten für unvergessliche Eindrücke. Bei einer Führung durch den Dom spürten die Teilnehmer die tiefe Atmosphäre dieses Ortes, der Glauben,
Geschichte und Gegenwart vereint.
Zurück in der Unterkunft wurde gemeinsam gekocht – ein Abend, an dem Gespräche über Glauben, Inspiration und Gemeinschaft die Tische füllten.
Kolosseum, Trevibrunnen, Pantheon – und die Rückkehr nach Hause
Am Abreisetag blieb noch Zeit für Kultur. Nach dem Packen und dem Abgeben des Gepäcks besuchten die Teilnehmer das
Kolosseum, den Trevibrunnen und das Pantheon. Beim gemeinsamen Mittagessen wurden letzte Eindrücke geteilt, bevor es per Bus zurück zum Flughafen ging. Trotz Müdigkeit herrschte Einigkeit: Diese Tage
hatten bleibende Spuren hinterlassen.
Mehr als eine Fahrt – ein gemeinsamer Weg
Die Wallfahrt verband alles, was eine moderne Schützenbruderschaft ausmacht: gelebten Glauben, gemeinschaftliches
Handeln, gegenseitige Unterstützung und das Bewusstsein, Verantwortung füreinander zu übernehmen. Die Gruppenleiter erfuhren in diesen Tagen, wie Planung, Improvisation, gegenseitige Hilfe und
Vertrauen ineinandergreifen.
Im Rahmen der Stiftung St. Peter & Paul Eschweiler konnte ein Teil der Kosten gefördert werden. So zeigte diese Reise, dass Werte wie Gemeinschaft, Rücksicht, Inklusion, Freundschaft und Respekt keine abstrakten Begriffe sind, sondern in der Praxis gelebt werden können – selbst (oder gerade) dann, wenn nicht alles nach Plan läuft.
Am Ende blieb mehr als eine Erinnerung: das Gefühl, gemeinsam gewachsen zu sein. Eine Fahrt, die zeigte, dass Schützenbruderschaft mehr ist als Tradition – sie ist gelebter Glaube, Zusammenhalt und Menschlichkeit."
St Blasius Schützenbruderschaft Kinzweiler 1718 e.V.
Febr. 2026
Trauer bei den Historischen Schützen in Hüls
Innerhalb kurzer Zeit starben bei den Historischen Schützen Hüls zwei Menschen, die ihrer Bruderschaft sehr am Herzen lagen. Dieter Eicker und Dieter Berkenkötter. Dieter Eicker war 25 Jahre Mitglied der Hülser Schützen. Er bekleidete das Amt des Oberleutnants und das des Hauptmanns. Er war Minister und Mitglied der 1. LG aufgelegt Mannschaft. Dieter Berkenkötter war 36 Jahre Mitglied. Er war Königsoffizier und 1995-1997 König der Bruderschaft, Zudem war er Bezirkskönig des Bezirksverbands Krefeld-Willich-Meerbusch. Er wurde mit dem silbernen Verdienstkreuz und dem Königsorden ausgezeichnet. 1998 nahm er das Amt des 2. Archivars an.
Die Historischen Schützen Hüls werden die Verstorbenen in guter Erinnerung bewahren.
Feb. 2026
St. Paulus Schützen Mönchengladbach-Mülfort: Mit Optimismus ins Jubiläumsjahr
Die St. Paulus Schützenbruderschaft Mülfort e. V. blickt auf ein Jahr des Aufbruchs zurück. Mit neuem Vorstandsteam war 2025 geprägt von Gemeinschaft und dem Willen, Tradition mit zeitgemäßer Ausrichtung zu verbinden.
Ein Meilenstein war die Anschaffung eines Duplikats der historischen Vereinsfahne, ermöglicht durch die Unterstützung der Stadtsparkasse. Während das wertvolle Original nun einen Ehrenplatz in der St. Paulus Kirche erhält, wird die Bruderschaft die neue Fahne bei ihren offiziellen Auftritten verwenden.
Auch gesellschaftlich setzte die Bruderschaft Zeichen: Beim interreligiösen Patronatsfest zeigte der Verein gemeinsam mit Präses Achim Köhler Flagge für Toleranz und Zusammenhalt im Stadtteil.
Auch das erste Schützen-Biwak der Vereinsgeschichte im Rahmen des Schützenfestes war ein Höhepunkt. Selbst der Diebstahl eines Hauptversorgungskabels und damit einhergehender Kostenschaden konnte den Erfolg nicht trüben und war zudem Anlass, sich von nun an mit einem eigenen Stromanschluss für die Zukunft besser abzusichern.
Nun blicken die Paulus-Schützen mit Vorfreude ins Jubiläumsjahr 2026. Die Bruderschaft blickt auf 75 Jahre Vereinsgeschichte zurück – und das mit Kaiser Karl-Heinz Rix, dessen Geburtsjahr 1951 ausgerechnet das Gründungsjahr der Mülforter Schützen ist. Bereits 1979 und 2018 war er König und wird dem Jubelverein mit Ehefrau Anka Rix sowie den Ministern Josef Maibaum und Dirk Sachsenhasuen ein weiteres Mal vorstehen.
Vorfreude herrscht auch bei Jungkönig Luca Glasmacher mit den Rittern Michelle Müllers Pascal Ohligschläger. Letzterer hat vorläufig auch die Leitung der Jugendabteilung übernommen, nachdem die langjährige Jungschützenmeisterin Maria Silva ihr Amt aus gesundheitlichen Gründen abgeben musste.
Feb. 2026
Erkelenzer Bauernmarkt unterstützt Projekt „Schützen spenden Sehen“ mit 1.000 Euro
Beim ökumenischen Gottesdienst auf dem Bauernmarkt Hohenbusch in Erkelenz im vergangenen Oktober wurde für das BHDS-Projekt „Schützen spenden Sehen“ gesammelt. Es kamen 1.000 Euro zusammen.
Die Übergabe des Spendenschecks fand Ende November am Veranstaltungsort des jährlichen Bauernmarktes statt, dem ehemaligen Kreuzherrenkloster in Erkelenz-Hohenbusch. Seitens der Veranstaltungsgemeinschaft waren dabei Chistian Michels, Christian Helpenstein und Wilfried Bürgers. Vom Caritativen Ausschuss des BHDS kamen Uli Loyen (DV Aachen) und Heinz-Peter Thoebarth (DV Münster).
"Wir freuen uns, dass wir mit dieser Spende dazu beitragen können, die Ausbildung von drei Augenoptikern in Kamerun zu unterstützen", sagte Christian Michels.
Das Projekt des BHDS zielt darauf ab, die Zahl der von Flussblindheit betroffenen Menschen in Kamerun zu reduzieren. Durch ambulante Operationen in mobilen Augenkliniken können viele ihre Sehkraft zurückerlangen, benötigen jedoch anschließend die fachkundige Betreuung von Augenoptikern und passende Brillen. Dazu wiederum dient die Brillensammlung, die der BHDS in allen Diözesanverbänden laufend durchführt.
"Wir sind dankbar für die großzügige Spende und freuen uns, dass jeder Euro ohne Abzug ankommt", sagte Uli Loyen. "Unser Motto 'Schützen spenden Sehen' zeigt, dass wir uns für die Menschen in Kamerun einsetzen und ihnen helfen wollen, ein neues Leben zu führen."
Weitere Informationen zu den caritativen Projekten des BHDS gibt es unter:
https://www.bund-bruderschaften.de/schuetzen-helfen/engagement/
Feb. 2026