Diözesanverband Aachen e.V. im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften
Diözesanverband Aachen e.V. im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften

Aktuelles aus dem DV Aachen 2023

Weihnachtsgruß unseres Diözesanbundesmeisters

Liebe Schüler- und Jungschützen,

liebe Schützenschwestern und Schützenbrüder,
 
das Jahr geht dem Ende entgegen und wir blättern die
letzten Seiten in unseren Kalendern um.
Und so ist es an der Zeit auf die vergangenen Wochen
und Monate zurückzublicken.
Was für ein turbulentes Jahr doch wieder hinter uns liegt.
Einerseits erschreckend, andererseits so wundervoll.
Zum Wundervollen gehört für mich, dass wir wieder schöne
und tolle Schützenfeste feiern konnten.
 
Weihnachten …. das Fest des Friedens, leider nicht überall.
Weihnachten …. angesichts der verheerenden Kriege, der 
tauende Menschenleben gefordert hat, der hunderttausende 
Menschen Vertreibung aus ihrer Heimat gebracht und so 
unzählige Familien auseinandergerissen hat?
 
In diesem Jahr aber fällt es mir schwer, Ihnen unbeschwerte
frohe Festtage und einen guten Jahreswechsel zu wünschen.
Dafür sind die Zeiten zu bewegt.
 
F    - Wie Freiheit
R    - Wie Ruhe
I    - Wie Idealismus
E    - Wie Einigkeit
D    - Wie Dankbarkeit
E    - Wie Edel
N    - Wie Nächstenliebe
 
So möge sich im neuen Jahr alles zum Positiven wandeln -
lasst uns das Beste hoffen !
 
In diesem Sinne wünsche ich Euch eine friedvolle 
Weihnachtszeit und viel Kraft, Glück und Frohsinn für das
kommende Jahr!
 
Euer Diözesanbundesmeister
 
Kurt Bongard
 
Dez. 23
 

Weihnachtsgruß unseres Präses

Liebe Schützenschwestern und Schützenbrüder,

 

Seit 1986 gibt es die schöne Tradition des Friedenslichtes aus Bethlehem. Die Idee wurde geboren in einem Landesstudio des Österreichischen Rundfunks und hat sich seitdem über viele Länder in Europa und darüber hinaus ausgebreitet. Jedes Jahr entzündet ein Kind aus Österreich in der Geburtsgrotte in Bethlehem das Friedenslicht und gibt es bei einer Aussendungsfeier in Österreich weiter an Delegationen der Pfadfinderschaft, die das Licht dann in ihre Länder bringen und dort zu Gemeinden, Familien, Schulen und Einrichtungen tragen.  

Angesichts der schlimmen Kriege in Israel und in Gaza, in der Ukraine, in Syrien und in vielen anderen Krisengebieten der Erde brauchen wir dieses Friedenslicht mehr denn je. Wir brauchen die Hoffnung, die dieses Licht symbolisiert, dass trotz aller menschlichen Schwächen, Unzulänglichkeiten und Vergehen, Frieden möglich ist; selbst der Friede in unserer Gesellschaft und in unseren Gemeinden, selbst der Friede in unseren Herzen. Diese Hoffnung wäre völlig unbegründet und illusorisch, wäre uns nicht eine Garantie gegeben, dass selbst das Unmögliche möglich werden kann.

Diese Zusage wurde uns geschenkt in jener Stillen Nacht in Bethlehem, „denn ein Kind wurde uns geboren, ein Sohn wurde uns geschenkt. Die Herrschaft wurde auf seine Schulter gelegt. Man rief seinen Namen aus: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Vater in Ewigkeit, Fürst des Friedens.“ (Jesaja 9, 5) Bei seiner Geburt verkündeten Engel den Frieden auf Erden; in seinen Predigten sprach er diejenigen selig, die Frieden stiften; vor seinem Tod hinterließ er seinen Jüngern einen Frieden nicht von dieser Welt; und nach seiner Auferstehung waren „Friede mit euch“ die ersten Worte aus seinem Mund.

Bis heute hat sich an seiner Zusage nichts geändert, und die Geschehnisse der Menschheitsgeschichte, so unmenschlich sie sein können und zuweilen sind, machen uns bewusst, wie sehr wir ihn brauchen, den Frieden wie den Friedensfürsten. In diesen Tagen und Wochen der Advents- und Weihnachtszeit haben wir vielleicht Gelegenheit, diesen Frieden selbst zu erfahren, um diesen Frieden inständig zu beten und diesen Frieden an andere weiterzugeben. Dies macht Weihnachten aus für uns Christen.

Dies wünsche ich uns allen in diesen letzten vorweihnachtlichen Tagen und ganz besonders zum Großen Fest. Damit möchte ich ein aufrichtiges „Dankeschön“ verbinden, dass ich im vergangenen Jahr ein wenig dazu beitragen durfte, unser Schützenwesen lebendig zu halten. Zum Weihnachtsfest und zum Neuen Jahr wünsche ich Ihnen allen von Herzen Gottes reichen Segen.     

 

Pfr. Norbert Glasmacher

Diözesanpräses

 

Dez. 23

 

Standartenübergabe 2023 des Diözesanverband Aachen in Erkelenz  (Okt. 23)

Vier Wochen nach dem Bundesfest in Mayen, fand am vergangenen Freitag (13.10.) die diesjährige Standartenübergabe des Diözesanverband Aachen in Erkelenz, beim scheidenden Diözesankönigspaar Veronika und Christian Helpenstein statt.

Der Abend begann mit einer feierlichen heiligen Messe in der Pfarrkirche St. Lambertus Erkelenz. Die Messe wurde durch unseren Diözesanpräses Msgr. Norbert Glasmacher und dem Pfarrer Werner Rombach zelebriert.

Unser Diözesanbundesmeister Kurt Bongard ließ sich auf Grund der aktuellen Verkehrslage erstmal entschuldigen, weil er zum Gottesdienst noch nicht anwesend sein konnte. Aus diesem Grund übernahm in Vertretung der Stellv.  Diözesanbundesmeister Hermann-Josef Kremer die Standartenübergabe.

Hermann-Josef Kremer hieß alle Majestäten, Ehrengäste, die Schützenjugend und ganz besonders das neue Diözesankönigspaar Florian und Linda Vaßen und das scheidende Diözesankönigspaar Christian und Veronika Helpenstein, in der Pfarrkirche herzlich willkommen.

Nach einem Dankeswort  an das scheidende Diözesankönigspaar und Standartenträger und einem Grußwort an das neue Diözesankönigspaar Florian und Linda Vaßen übergab Hermann-Josef Kremer die Standarte an die Standartenträger der St. Sebastiani Schützenbruderschaft Kohlscheid.


Das Besondere in diesem Jahr ist, dass die alte Standarte übergeben wurde.
Die neue Diözesanstandarte ist zurzeit leider in Reparatur.

Im Anschluss an die heilige Messe,  zog der Festzug mit der Standarte an der Spitze sowie Musik und Fackeln zur Stadthalle.

Dieser besondere Abend galt vor allem unserem neuen Diözesankönigspaar 2023-24 Florian und Linda Vaßen von der St. Sebastiani Schützenbruderschaft des ehemaligen Ländchens zur Heyden vor 1288 Kohlscheid e.V. im Bezirksverband Herzogenrath.

Damit fand ab diesem Jahr,  der beschlossene Tausch statt, dass nun die Bruderschaft des scheidenden Diözesankönig, die Standartenübergabe übernimmt.

In diesem Jahr war sie nicht wie eigentlich gewohnt, am ersten Freitag im November. Aus organisatorischen Gründen musste diese Festlichkeit bereits im Oktober stattfinden.

Ab dem nächsten Jahr wird die Standartenübergabe wieder wie gewohnt im November stattfinden.
Dann werden wir im Bezirksverband Herzogenrath bei der St. Sebastiani Schützenbruderschaft des ehemaligen Ländchens zur Heyden vor 1288 Kohlscheid e.V. zu Gast sein.

 

Okt. 23

 

v.l.n.r.: Stefan Doncks, Wolfgang Genenger, Franz-Josef Hallstein. Kurt Bongard, Msgr. Norbert Glasmacher, Axel Klasen, Hermann-Josef Kremer

FRANZ-JOSEF HALLSTEIN ZUM EHRENMITGLIED DES DIÖZESANVERBAND AACHEN ERNANNT (Okt. 23)

Wie bereits vor zwei Monaten in Erkelenz mit unserem Ehrenmitglied Franz Rosenberger vollzogen, so wurde während der Standartenübergabe, dem neuen Ehrenmitglied Franz-Josef Hallstein, die Ernennungsurkunde überreicht.

Franz-Josef Hallstein hat sich über viele Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, für den Diözesanverband Aachen in hervorragender Art und Weise eingesetzt und war uns stets ein guter Wegbeleiter.
Im Herbst des letzten Jahres hat er darum gebeten, Ihn von seinen Aufgaben als stellvertretenden Diözesanbundesmeister zu entbinden. Dieser Bitte sind wir gefolgt.

Der Diözesanbruderrat hat auf Antrag des Diözesanvorstandes auf seiner Sitzung am 4. März 2023 in Heinsberg-Laffeld beschlossen, ihn die Ehrenmitgliedschaft zu übertragen.

Franz-Josef, wir danken Dir für Dein großartiges Wirken und Dein Engagement zum Wohle unseres Verbands und überreichen Dir hier die Ernennungsurkunde zur Ehrenmitgliedschaft.

 

Okt. 23

Neue Ritterinnen und Ritter aus dem Diözesanverband Aachen für die Ritterschaft des Heiligen Sebastian in Europa aufgenommen (Okt. 23)

 

Gestern wurden in der Basilika San Sebastiano fuori le mura in Rom, ca. 30 neuer Ritterinnen und Ritter in die Ritterschaft des Heiligen Sebastian in Europa aufgenommen.

Aus dem Diözesanverband Aachen wurden Karin Kistermann, Martina Weber, Willi Giesen, Hans Puschmann, Günter Hieke, Thorsten Hansen, Tilmann Sehlen, Friedhelm Bohnen und Vanessa Odermatt und Peter Wilms in die Ritterschaft aufgenommen.

Im Namen des gesamten Diözesanvorstandes des BHDS Diözesanverband Aachen, gratulieren wir allen von ganzem Herzen.

Herzlichen Glückwunsch und willkommen in der Gemeinschaft der Ritterrunde!

 

Okt. 23

 

80. Geburtstag von Franz Rosenberger (Okt. 23)

 

Der Diözesanvorstand des BHDS Diözesanverband Aachen, gratuliert seinem Ehrenmitglied und Ehrenbundesmeister des BdSJ Bezirksverband Schwalmtal - Brüggen ganz herzlich zu seinem heutigen 80. Geburtstag!

Lieber Franz..

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!

Viel Glück, Gesundheit und Gottes reichen Segen für das kommende Lebensjahr!

 

Okt. 23

Aachen hat einen neuen Diözesankönig (Sept. 23)

 

Herzlichen Glückwunsch in den Bezirksverband Herzogenrath.

Florian Vaßen (Bild) von der St. Schützenbruderschaft Kohlscheid wurde mit 27 Ringen neuer Diözesankönig des Diözesanverband Aachen!
Gemeinsam mit seiner Frau Linda, werden sie morgen während der heiligen Messe, zum neuen Diözesankönigspaar von Aachen gekrönt.

 

Herzlichen Glückwunsch.

 

v.l.n.r.: Stefan Doncks, Hermann-Josef Kremer, Franz-Rosenberger, Kurt Bongard, Hans-Willi Pergens, Axel Klasen

Diözesanverband Aachen

 

Hohe Auszeichnung für Franz Rosenberger

 

Der Diözesanverband Aachen im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften ehrte am vergangenen Sonntag, 10. September, den Schwalmtaler Schützenbruder Franz Rosenberger (79). Diözesanbundesmeister Kurt Bongard und seine vier Stellvertreter Hermann-Josef Kremer, Stefan Doncks, Axel Klasen sowie Hans-Willi Pergens als direkter Nachfolger von Franz Rosenberger überreichten ihm im Rahmen des Diözesankönigsfestes in Erkelenz die offizielle Ernennungsurkunde als Ehrenmitglied des BHDS-Diözesanverbandes Aachen. Das einstimmige Votum zu dieser besonderen Auszeichnung hatte der Diözesanvorstand zwar bereits bei der diesjährigen Diözesanbruderratssitzung im vergangenen März eingeholt, nun jedoch bot sich unter Anwesenheit zahlreicher Weggefährten und Ehrengäste ein würdiger Rahmen, die Verdienste von Franz Rosenberger nochmals herauszustellen. Rosenberger ist ein Ausnahmebruderschaftler. Über 50 Jahre lang hatte er verantwortliche Funktionen bei den Schützen inne - dies sowohl in Schwalmtal als auch darüber hinaus auf Diözesanebene. So war er unter anderem viele Jahre in der Jugendarbeit tätig, ob als Bezirksjungschützenmeister im Bezirksverband Schwalmtal-Brüggen oder als stellvertretender Diözesanjungschützenmeister des BdSJ im Diözesanverband Aachen. Ferner bekleidete er 20 Jahre das Amt des Bezirksbundesmeisters in seinem Heimatbezirk und war bis 2019 auch Stellvertretender Diözesanbundesmeister. Für den Diözesanverband Aachen ist er derzeit immer noch aktiv als Mitglied im Diözesanverbänderat im Bistum Aachen und unterstützt den Vorstand bei repräsentativen Aufgaben. Franz Rosenberger erhielt bereits zahlreiche Auszeichnungen des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften, so unter anderem auch den auf 28 lebende Träger begrenzten Großen Stern zum Schulterband des St. Sebastianus Ehrenkreuzes. Ferner ist er bereits viele Jahre Mitglied in der Ritterschaft vom Heiligen Sebastianus der Europäischen Gemeinschaft der Schützen. Im Oktober vollendet er sein 80. Lebensjahr. Dies wird erneut ein Grund zum Feiern sein und auf seine über 50-jährige Bruderschaftslaufbahn zurück zu blicken. 

 

Sept. 23

 

Impressionen der Heiligtumsfahrt 2023

Schützen des Bistums Aachen nehmen and der Heiligtumsfahrt teil.

 

Die Heiligtümer sind wieder verschlossen und ruhen bis zur nächsten Heiligtumsfahrt 2028 im prächtigen Marienschrein des Aachener Doms. Laut Angaben des Bistums Aachen nutzten vom 9. bis 19. Juni über 110.000 Menschen die Begegnung mit den Tuchreliquien, die seit über zwölf Jahrhunderten in der Marienkirche, die Karl der Große erbauen ließ, ruhen. Die als Kleid Mariens, als Windel und als Lendentuch Christi sowie als Enthauptungstuch Johannes des Täufers verehrten Tücher haben haben auch in unserer Zeit eine besondere Anziehungskraft.

Das Motto der diesjährigen Heiligtumsfahrt, die aufgrund der Corona-Pandemie zwei Jahre später als ursprünglich geplant stattfand, lautete: Entdecke mich. Das taten dann in diesen zehn Juni-Tagen Pilgerinnen und Pilger aus aller Welt - dies alleine schon belegten die vielen unterschiedlichen Sprachen, die man im Dom und in Aachens Straßen hören konnte.

In die Pilgerschar mischten sich auch zahlreiche Schützenschwestern und Schützenbrüder, insbesondere beim Pilgergottesdienst am Samstag, 17. Juni, den der Bischof vom Trier, Dr. Stephan Ackermann, zelebrierte. Über 250 Teilnehmende aus allen Regionen des Diözesanverbandes Aachen im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften - kurz BHDS Aachen - waren dem Aufruf von Diözesanbundesmeister Kurt Bongard gefolgt und trafen sich zur Schützenwallfahrt im Rahmen der Heiligtumsfahrt bei strahlendem Sonnenschein auf dem Aachener Katschhof.

 

Der Trierer Oberhirte, Weihbischöfe und Mitglieder des Domkapitels aus dem benachbarten Bistum waren jedoch nicht die einzigen prominenten Ehrengäste, die an diesem Tag den Weg in die Karlsstadt fanden. Auch Bundeskönigin Andrea Reiprich mit ihrem Prinzgemahl Thomas Herschbach kamen nach Aachen. Dabei kam Königin Andrea die ehrenvolle Aufgabe zu, während der Pilgermesse das Kleid Mariens, das als einzige Reliquie in einem Holzrahmen gespannt offen zu sehen war, zu tragen - für die höchste Repräsentantin des Bundesverbandes ein ganz besonderes und sicherlich unvergessliches Ereignis.

 

Die Schützen zeigten aber nicht nur am vorletzten Tag der Heiligtumsfahrt Flagge. Sie waren auch zuvor bereits präsent, ob am Tag der Verbände, bei dem BHDS und BdSJ Aachen gemeinsam über die Schützenbruderschaften und ihren Nachwuchs im Bistum Aachen informierten. Und nicht zuletzt übernahmen sie einen der so vielen wichtigen Dienste, ohne die der Empfang eines solch riesigen Pilgerstroms kaum beherrschbar wäre: den Ehrendienst an den Heiligtümern, die abseits der vielen Gottesdienste auf de Katschof in der Chorhalle des Doms ausgestellt waren. Aufgabe der Schützen war, die Besucherinnen und Besucher durch die Aachener Kathedrale zu lenken. Aber nicht nur das: Viele Gläubige hatten kleine Gegenstände mitgebracht, um buchstäblich auf Tuchfühlung mit den Berührungsreliquien zu gehen. Die Mitbringsel gaben sie den jeweiligen Schützen, die den Ehrendienst versahen, und diese ermöglichten dann einen kurzen Moment der unmittelbaren Nähe mit den Heiligtümern.

 

Aachens Heiligtumsfahrt ist aber nicht nur ein Kirchenfest. Sie spinnt sprichwörtlich auch Fäden unter den Menschen. Ob eine zufällige Begegnung mit dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Limburgs Bischof Dr. Georg Bätzing, ein kurzes Gespräch mit Oberbürgermeisterin Sybille Keupen - die Dank ihrer langjährigen verbandlichen Jugendarbeit auch viele Weggefährten bei den Schützen hat -, ein kurzer Schnappschuss mit anderen Aachener Bundes- und Diözesanmajestäten, oder einfach ein Wiedersehen mit alten Kollegen, Bekannten und Freunden. Die Heiligtümer ziehen auch in der Gegenwart Menschen an und schaffen Verbindung.

 

Zugegeben: In den letzten Monaten und Wochen vor der Heiligtumsfahrt 2023 wollte der sogenannte Funke, den man etwa bei der letzten Fahrt 2014 schon lange vorher spürte, nicht so recht überspringen. Auch bei Aachens Schützen verlief das Anmeldeverfahren für die Ehrendienste und die Teilnahme am Pilgertag zunächst zögerlich. Zufrieden können der BHDS-Diözesanvorstand und Mitarbeiterin Angelika Kopp, bei der die Planungen zusammenliefen, nach den Tagen aber feststellen: Aus dem vorgenannten Funken wurde schließlich doch noch ein großes buntes Feuerwerk des Glaubens - ein tolles Fest der Begegnung und des Miteinanders über Generationen und Kulturen hinweg.

 

22.06.2023 Hans-Willi Pergens

 

Heiligtumsfahrt 2023 / 17.06.2023

Am Samstag, dem 17.6.23 trafen sich morgens ca. 250 Schützen des BHDS zu unserer jährlichen Diözesanwallfahrt. Der Treffpunkt war das Verbändezelt auf dem Aachener Marktplatz.

 

Besonders erfreut waren wir über den Besuch unserer Bundeskönigin Andrea Reiprich und ihres Prinzgemahls Thomas Herschbach.

Unsere Bundeskönigin hatte die Ehre ein Heiligtum während der Pilgermesse zu präsentieren.

 

Bei strahlendem Wetter und guter Stimmung zogen wir gemeinsam, mit diversen Standarten, zum Pilgergottesdienst auf dem Aachener Katschhof ein.

 

Ebenfalls dabei war unsere alte Diözesanstandarte die im Jahr 2015 in den Ruhestand versetzt wurde, aber von den meisten Mitgliedern schmerzlich vermisst wird.

 

Nach dem Gottesdienst wurden viele gemeinsame Fotos gemacht und die Gruppe trennte sich, um entweder die Heiligtümer im Dom nochmals von nahem sehen zu können oder die Schatzkammer des Doms zu besichtigen.

 

Insgesamt eine gelungene Diözesanwallwahrt bei Kaiserwetter.

 

Juni 23

Teilnehmer der DJR während des Vortrages im Studienteil

BdSJ DV Aachen

 

Diözesanjungschützenratssitzung in Aachen-Brand


Vom 25. bis zum 26. März tagte der Diözesanjungschützenrat des Bundes der St. Sebastianus Schützenjugend (BdSJ) im Bistum Aachen in der BDKJ-Jugendbildungsstätte Rolleferberg in Aachen-Brand. Unter den Gästen begrüßte Diözesanjungschützenmeister Bernd Servos die Majestäten Diözesanprinzessin Anja London, Diözesanschülerprinzessin Ioanna Karasimou und das Diözesankönigspaar Christian und Veronika Helpenstein. Weiterhin hieß er den BDKJ-Vorsitzenden Simon Hinz, Diözesanbundesmeister Kurt Bongard und dessen Stellvertreter Stefan Doncks, Ehrenbezirksjungschützenmeister Hans Puschmann, das BHDS-Ehrenmitglied Franz Rosenberger, sowie die Diözesanfahnenschwenkermeisterin Anna Mertens willkommen.

Der Diözesanjungschützenmeister berichtete ausführlich über das vergangene Jahr und Stellvertreter Stefan Wößner stellte den Jahresabschluss vor, bevor die anwesenden Ratsmitglieder den Vorstand entlasteten. Auch seitens des BHDS, des BDKJ und aus Arbeitsgruppen und Arbeitskreisen wurde über die Arbeit des vergangenen Jahres berichtet.
Im Studienteil referierte Stefan Rostock von der Klimaschutzorganisation Germanwatch über den Klimawandel und dessen Folgen, sowie über Chancen und Möglichkeiten, die jetzt noch genutzt werden können. Der Samstagabend bot einen schönen Rahmen, um Michaela Wirtz und Uwe Nellessen als langjährige Arbeitskreismitglieder und Céline Liessem als Mitarbeiterin zu verabschieden. Am Sonntag wählte der Rat Christian Mertens einstimmig zum neuen BDKJ-Vertreter des BdSJ Aachen.
Nachdem das Amt viele Jahre vakant war, freut sich der Vorstand über die Verstärkung und blickt positiv in ein ereignisreiches Jahr mit vielen Veranstaltungen.

 

Mai 23

 

BdSJ DV Aachen

 

Die Hansestadt ruft!

Jungschützen auf den Spuren des Nationalsozialismus


Vom 12. bis zum 14. April begaben sich zehn junge Frauen und Männer auf die Spuren des Nationalsozialismus in der Hansestadt Hamburg. Begleitet wurden sie von Jugendleiterin Jessica Schiffer und den Referenten des BdSJ Aachen Carsten Peters und Jakob Kraljevic.
Nach der Ankunft mit dem ICE startete die Gruppe mit einer Bunkerführung, bei der unter anderem die Luftangriffe auf Hamburg-Hamm dargestellt und anschaulich beschrieben wurden. „Wir hatten die Möglichkeit im Bunker das Licht auszumachen und eine mehrminütige historische Tonspur eines simulierten Angriffes zu hören. Eigentlich will man nicht glauben, dass es so abgelaufen ist. Schrecklich.“, so der 19-jährige Nico aus Kreuzau. Der Besuch der KZ-Gedenkstätte Neuengamme am darauffolgenden Tag war für alle ergreifend und spannend und im Anschluss begaben sich die Nachwuchsschützen auf die Suche nach Stolpersteinen und der Geschichte der jeweiligen Opfer der NS-Zeit rund um die Landungsbrücken und die Speicherstadt. Auch eine Stadtteilführung zum Thema „Operation Gomorrha – der Feuersturm auf Hamburg“ und ein Besuch des Miniaturwunderlandes fehlten bei dieser spannenden und abwechslungsreichen Reise nicht. Nach drei sehr intensiven Tagen machte sich die Gruppe müde und mit vielen neuen Erfahrungen im Gepäck, auf den Heimweg. Nachdem 2022 die Bundeshauptstadt das Ziel der Bildungsfahrt war und die diesjährige Fahrt in die Hansemetropole führte, bleibt nun abzuwarten wohin die Bildungsfahrt der Schützenjugend im kommenden Jahr geht.

 

April 23

 

Ullrich Hendrich in die Ritterschaft des Heiligen Sebastian in Europa aufgenommen

 

Am schönen Mondsee im Salzkammergut, wurde am gestrigen Freitag, bei der feierlichen Investitur in der Basilika des Heiligen Michael in Mondsee, als Kandidat aus dem Bezirksverband Erkelenz e.V. im Diözesanverband Aachen, mit ca. 30 weiteren Kandidaten, in die Ritterschaft des Heiligen Sebastian in Europa aufgenommen. Ullrich ist für den DV Aachen im Caritativen Ausschuss im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften tätig. Durch sein großes Engagement, wurde beispielsweise die Brillen- Sammelaktion von BrillenWeltweit im DV Aachen in den vergangenen Wochen und Monate um 100 Prozent gesteigert!

Im Namen des gesamten Diözesanvorstandes des BHDS Diözesanverband Aachen gratulieren wir ihm von ganzem Herzen.

Lieber Ullrich.

Herzlichen Glückwunsch und willkommen in der Gemeinschaft der Ritterrunde!

 

Text: Stefan Doncks

 

April 23

BdSJ DV Aachen

 

Hinfallen und Aufstehen

Spirituelle Winterfreizeit der Schützenjugend im Bistum Aachen


Vom 31. März bis zum 8. April fuhren 50 Teilnehmer und Teilnehmerinnen auf spirituelle Winterfreizeit nach Achenkirch in Österreich. Seit 1996 führt der Bund der St Sebastianus Schützenjugend im Bistum Aachen die Freizeit fast jährlich durch. Zum Motto „Hinfallen und Aufstehen“ bereiteten die Küchengruppen Impulse und Aktionen für die gemeinsamen Mahlzeiten und für den Kreuzweg am Karfreitag vor. Dieser fand aufgrund des schlechten Wetters im Haus statt. Darüber hinaus standen Skifahren im Zillertal, Wandern und Schwimmen auf dem Programm, denn an den meisten Tagen spielte die Sonne mit.
An den Abenden wurde gespielt, getanzt und viel gelacht
. Die tolle Gemeinschaft und das Miteinander führten zu vielen neuen Freundschaften, so dass die Woche wie im Fluge verging.

 

April 23

 

Teilnehmer bei der „Kennenlernrunde"

Seminar für Wortgottesdienstleiter

 

Der Diözesanverband Aachen führte im Haus Overbach in Jülich-Barmen vom 24. – 26. März 2023 erneut ein Seminar für Wortgottesdienstleiter/innen durch. Der Stellvertretende Diözesanbundesmeister Hermann-Josef Kremer konnte neben dem Lehrgangsleiter, Diplom-Theologe Achim Hoeps, sechs motivierte Lehrgangsteilnehmer und -Teilnehmerinnen begrüßen. Bereits in der „Kennenlernrunde“ wurde klar, wieso man sich auf diesem Wege begab: Fehlende Priester in den Gemeinden! So erhofften sich die Teilnehmer von diesem Wochenendseminar, dass nötige Grundwissen zur Leitung eines Wortgottesdienstes zu erlangen, um so als Ehrenamtler in der jeweiligen Gemeinde tätig sein zu dürfen. Achim Hoeps, der selber aktiver Schützenbruder ist, bekräftigte an Hand von zahlreichen Beispielen aus der Praxis seinen Leitspruch für diese Lehrgänge, „Den Wortgottesdienst zur gemeinsamen Sache Aller machen“. So wurden Inhalte erarbeitet und diskutiert, dass Einlassen auf die liturgische Arbeit vermittelt und das Vertrauen in sich selbst erprobt. Die Tagungsstätte im Haus Overbach bot hierzu mit ihrer Atmosphäre den passenden Rahmen.

 

März 23

 

 

EHRENDIENST IM DOM ZU AACHEN
Aktionskreis Aachener Dom


Liebe Schützenschwestern und Schützenbrüder,
im Sommer erwartet Aachen wieder ein Großereignis von besonderer Bedeutung für die Stadt und das gesamte Bistum: die Heiligtumsfahrt, die vom 9. bis 19. Juni 2023 ausgerichtet wird.

Es werden viele Tausend Pilger nicht nur aus unserer Umgebung, sondern deutschlandweit und sogar weit über unsere Grenzen hinweg erwartet.
Damit verbunden ist ein immenser Aufwand, denn es gilt nicht nur die Zeigung der Heiligtümer, sondern auch Angebote für Pilger und Veranstaltungen rund um die Heiligtumsfahrt zu organisieren und anzubieten.

 

Dies hat auch Auswirkungen auf die benötigte Personalstärke, denn Pilgerströme müssen gelenkt und ggf. beaufsichtigt werden.


An dieser Stelle möchten wir mit der Bitte auf Sie zukommen, dass Sie dem Ehrendienst z.B. bei der Aufgabe der Aufsicht und Organisation unterstützend zur Seite stehen.

Gemäß dem Motto des Schützenwesens „ Für Glaube, Sitte, Heimat“ glauben wir, auch im Namen des Domkapitels, einen Personenkreis anzusprechen, der für die
Belange des Aachener Doms und der Heiligtumsfahrt 2023 offen ist.

 

Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Anfrage positiv beantworten würden.


Was ist geplant und welche Rahmenbedingungen sollten erfüllt werden?
Wir haben 2 Bereiche zu besetzen. Dies sind die Bewachung der Heiligtümer im Dom und die Betreuung der Pilgermessen auf dem Katschhof bzw. im Dom.

 

Unsere Tätigkeit beginnt morgens um 7:30 Uhr und endet am Abend gegen 23.00 Uhr. Der Tag ist in 7 Schichten von je 3-4 Stunden eingeteilt.


In der Chorhalle des Aachener Doms werden die vier großen Reliquien (Kleid Mariens, Windeln und Lendentuch Jesu, Enthauptungstuch Johannes des Täufers) für die Pilger ausgestellt. Selbstverständlich müssen die Pilgerströme gelenkt und die kostbaren Tücher vor Beschädigung geschützt werden. Dazu ist eine Aufsicht vor Ort unbedingt vonnöten. Bei den Pilgermessen werden u.a. die Kollekte und die Begleitung der Kommunionhelfer von unserem Team durchgeführt.


Die Ehrenamtler verrichten ihren Dienst im schwarzen (dunklen) Anzug für die Herren und in einer entsprechenden Kleidung für die Damen (weiße Bluse, Hose oder Kleid in Schwarz), die Schützenschwestern und Schützenbrüder in ihrer Vereinstracht. Auch für Schützenbrüder/-schwestern, die über keine Tracht verfügen, wäre eine Teilnahme gemäß der Kleiderordnung des Ehrendienstes möglich. Das Mindestalter zur Teilnahme beträgt 18 Jahre.


Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns bei der Heiligtumsfahrt aktiv unterstützen könnten.


Für Rückfragen stehen wir sehr gerne zur Verfügung (siehe Kontaktadresse); falls gewünscht würden wir Ihnen gerne auch im Gespräch die Tätigkeiten näher erläutern.

 

Unter diesem Schreiben finden Sie das PDF um sich für den  Ehrendienst zu Heiligtumsfahrt anzumelden.


Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Sevenich Hubert Küchen Dirk Gahn
Vorstand Ehrendienst/AAD-Team

 


Kontaktaufnahme:
Jürgen Sevenich Bissener Str. 31 52146 Würselen
Mail: jsevenich@t-online.de, Handy: 015146667217 Telefon 02405/8982-170, Fax 02405/8982-171

Anmeldung zur Heiligtumsfahrt.pdf
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PR-Workshop - Informationen „mundgerecht“ servieren

 

Im Rahmen seiner Seminarreihe bot der BHDS-Diözesanverband Aachen im März einen Vortrag zum Thema Presse- und Öffentlichkeitsarbeit an. Im Vereinsheim der St. Hubertus-Bruderschaft Viersen-Oberbeberich referierte stellv. Diözesanbundesmeister Hans-Willi Pergens über das 1 x 1 der Pressearbeit.

Hans-Willi Pergens ist nicht nur langjähriger Schützenbruder mit Erfahrungen in verschiedensten Funktionen des Verbandes. Er bringt auch berufliche Kenntnisse mit ein, denn er ist seit vielen Jahren in der kommunalen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit unterwegs, davon einige Jahre als Pressesprecher.

Dem Seminarangebot folgten 14 Schützenschwestern und –brüder – eine optimale Teilnehmerzahl, um Informationen, Tipps und „Todsünden“ rund um Presse und weitere Medien intensiv zu erörtern.

Die Anwesenden widmeten sich nicht nur den einzelnen Themenblöcken des Referates, sondern griffen bestimmte Sachverhalte auf und berichteten von ihrer alltäglichen Arbeit in den Bruderschaften. Die Mitgliederstruktur über alle Generationen und die komplexe Medienlandschaft - von der klassischen Tageszeitung bis hin zu den sozialen Netzwerken - wurden dabei als die wesentlichen Herausforderungen im Tagesgeschäft angesehen.

Weitere Themen wie die Gestaltung einer Festschrift oder die optimale Verwendung von Facebook, Instagram und Co konnten ebenfalls angerissen werden, liefern aber genug Stoff für vertiefende Workshops.

 

Seminare und Workshops BHDS Aachen

Der Diözesanverband hat es sich zur Aufgabe gemacht, Verantwortlichen in Bruderschaften und Bezirksverbänden das Tagesgeschäft durch verschiedene Schulungs- und Informationsangebote zu erleichtern. Hinweise zu den Seminaren und sonstige Veranstaltungen sind abrufbar über den Internetauftritt des Diözesanverbandes www.bhds-aachen.de, der Facebookseite (BHDS-Aachen) oder telefonisch erhältlich bei der BHDS-Diöezsanstelle in Aachen unter Telefon 0241-99747414.

 

März 23

 

Kurt Bongard (DBM, links) und Ullrich Hendrich (Karitativer Ausschuss, 5. v. rechts) mit den Preisträgern des Willi-Küppers-Ehrenpreises

Diözesanverband verleiht Willi-Küppers-Ehrenpreis

 

Der Diözesanverband Aachen im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften verlieh zum zweiten Mal den Willi-Küppers-Ehrenpreis. Nach der Premiere im letzten Jahr zeichnete der BHDS Aachen im Rahmen seiner Diözesanbruderratssitzung in Heinsberg-Laffeld am vergangenen Wochenende acht Bruderschaften und einen Bezirksverband für besonderes Engagement aus. Der Ehrenpreis ist eine besondere Wertschätzung des BHDS Aachen. Er wurde durch den Diözesanvorstand 2021 erstmals ausgelobt und trägt den Namen des 2016 verstorbenen Schützenbruders Willi Küppers, der sich über Jahrzehnte hinweg als Vertreter des Bundes- und Diözesanverbandes in unzähligen Projekten und Aktionen engagiert hatte. Zahlreiche Vorschläge bzw. Bewerbungen gingen nach dem Aufruf für die diesjährige Verleihung ein, aus denen insgesamt neun Beiträge ausgewählt wurden. Diözesanbundesmeister Kurt Bongard und der Vorsitzende des karitativen Ausschusses Ullrich Hendrich hießen verschiedene Vertreter der neuen Preisträger willkommen und übergaben die Urkunden und Ehrenzeichen. Gewürdigt wurden die St. Petrus Schützenbruderschaft Düren-Birkesdorf, die Marianische Schützenbruderschaft Merzenich-Golzheim, die St. Blasius-Schützenbruderschaft Eschweiler-Kinzweiler, die St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Stolberg-Stadtmitte, die St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Korschenbroich und die St. Katharina-Junggesellen-Bruderschaft Korschenbroich, die St. Josef-Schützenbruderschaft Mönchengladbach-Venn sowie der Bezirksverband Erkelenz. Einen Sonderpreis Jugend erhielten zudem die Jungschützen der St. Johannes-Schützenbruderschaft Brüggen-Bracht. Die frisch geehrten Preisträger berichteten eindrucksvoll von ihren verschiedenen Projekten und Aktionen, bei denen rund 100.000 Euro zusammenkamen sowie mehrere Hundert Stunden eingesetzt wurden. Das Engagement stand zum einen ganz im Zeichen der Flutkatastrophe des Jahres 2021, bei der auf die zerstörerische Flut eine riesige Welle ehrenamtlicher Solidarität folgte. Weiterhin engagierten sich Bruderschaftlerinnen und Bruderschaftler sowie Schützenjugendliche in Initiativen, die pandemiebedingt ins Leben gerufen wurden, ob Besuchs- oder Einkaufsdienst oder Unterstützung von verschiedenen Sozial-Einrichtungen. In den Dank für ihre unermüdliche Arbeit schloss Diözesanbundesmeister Kurt Bongard neben den neuen Würdenträgern ausdrücklich auch die Vereine ein, die für den Willi-Küppers-Ehrenpreis vorgeschlagen wurden oder selbst einen Beitrag eingereicht hatten, aber dieses Mal nicht zum Zuge kamen. Sie erhalten in diesen Tagen noch ein gesondertes Dankesschreiben. Der Vorstand des Diözesanverbandes Aachen hat bereits angekündigt, auch im nächsten Jahr den Willi-Küppers-Ehrenpreis auszuloben. Der Aufruf erfolgt voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte.

 

März 23

 

Diözesanvorstand und Diözesanbruderrat tagten am 4. März in Heinsberg-Laffeld

 

Die Delegierten zur Bruderratssitzung feierten vor ihrer Sitzung in der Pfarrkirche St. Josef zu Laffeld gemeinsam einen Gottesdienst, welcher von Diözesanpräses Msgr. Norbert Glasmacher und dem Heinsberger Bezirkspräses René Mertens, zelebriert wurde. Nach einer stärkenden Kaffee- und Kuchentafel wurde die umfangreiche Tagesordnung abgearbeitet. Ausführliche Berichte der jeweiligen Vorstands- und Ausschussmitglieder gaben Überblick über die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr. Erfreulich zu erwähnen ist, dass der Diözesanverband auf finanziell gesunden Füßen steht. Somit sieht man sich weiterhin gut gerüstet, den Mitgliedern der Schützenbruderschaften durch verschiedene Seminare der unterschiedlichsten Themenbereiche, dass fundierte Grundwissen der Vereinsarbeit zu vermitteln. Neu gewählt wurde der stellvertretende DBM, Bereich Süd, Axel Klasen und der neue stellvertretende Diözesanschießmeister, Bereich Mitte, Thorsten Hansen. Der bisherige stellvertretende DBM, Bereich Süd, Franz-Josef Hallstein, schied aus gesundheitlichen Gründen aus und wurde entsprechend verabschiedet. Er sowie das langjährige Vorstandsmitglied Franz Rosenberger wurden auf Vorschlag des geschäftsführenden Vorstands zu Ehrenmitgliedern ernannt.

 

März 23

 

Diözesanverband Aachen

 

Corona-Sonderprogramm erfolgreich abgeschlossen

 

Eine überaus positive Bilanz zieht der BHDS Aachen zu seinem Corona-Sonderprogramm, dass nach 27 Monaten Ende vergangenen Jahres auslief.

 

Mittel von insgesamt 24.750 Euro wurden für 99 Projekte bewilligt. Das Corona-Sonderprogramm wurde im Spätsommer 2020 geboren. „Damals, nach fünf Monaten der Pandemie, einem vielerorts brach liegenden Bruderschaftsleben und etlichen ausgefallenen Schützenfesten wurde uns im Diözesanvorstand klar, dass die Corona-Krise ein großes Dilemma für unsere Bruderschaften und Bezirksverbände war. Die Pandemie brachte nicht nur neue Herausforderungen mit sich, sondern war auch Katalysator für Probleme, die unser Schützenbrauchtum und ehrenamtliches Engagement schon vor Corona beschäftigten“, so Hans-Willi Pergens, der bei der ersten Sitzung des Diözesanverbandes Aachen, die Ende August 2020 wieder in Präsenz stattfinden konnte, die Idee mit im Gepäck hatte: Ein einfaches Förderprogramm - niederschwellige Antragstellung, kurze Bearbeitungszeit und unkomplizierter Verwendungsnachweis und die für das Verbandsleben so wichtige Information, was vor Ort in den Bruderschaften passiert.

Diözesanbundesmeister Kurt Bongard erinnert sich noch: „Ich fand diesen pragmatischen Ansatz auf Anhieb gut, weil er gleich mehrere Chancen bot: Den Vereinen mit einer Förderung zu helfen, die Möglichkeit, mit den Bruderschaften und Bezirken wieder in den Austausch zu kommen und als Verband zu dokumentieren, dass unsere große Schützenfamilie auch in der Krise alles daran setzt, weiter zu bestehen“.

 

Und so machten sich Bongard und sein Team daran, die Möglichkeit einer Förderung eingehend zu prüfen, für die Umsetzung die Haushaltsmittel bereit zu stellen und das weitere Prozedere zu entwickeln, sei es die Ausschreibung oder das Erstellen der Antragsformulare. „Das Ergebnis war dann ein Antragsformular von zwei DIN A4 Seiten für jeweils 250 Euro pro Antragsteller“, so Bongard. Diözesanschatzmeister Christoph Kammers hatte vom ersten Tag der Ausschreibung an viel zu tun.

Über die Geschäftsstelle gingen bei ihm die Anträge für das Corona-Sonderprogramm zur Erstprüfung ein. „Ich war beeindruckt von der hohen Resonanz und von der Kreativität und Ideenvielfalt der Antragsteller. Gemeinsam mit Angelika Kopp von der Diözesanstelle kam mir die Aufgabe zu, die Anträge auf die Förderkriterien zu prüfen. Viele Eingänge konnten wir sofort befürworten. Einige Anträge waren natürlich auch nicht förderfähig. In diesen Fällen haben wir die Bruderschaften nochmals beraten, damit auch sie die Möglichkeit hatten, doch noch den Zuschuss in Anspruch zu nehmen. Manches Mal waren die eingegangenen Bewerbungen aber nicht ganz klar. In diesen Fällen haben wir Kurt Bongard und Hans-Willi Pergens zurate gezogen und dann gemeinsam eine Entscheidung gefällt“, so Kammers.

 

Das Förderprogramm sollte ursprünglich auf den Zeitraum bis April 2021 befristet sein. Aber wegen der pandemischen Lage auch im Folgejahr hat sich der Diözesanvorstand zunächst für eine verlängerte Laufzeit entschieden und dann beschlossen, sogar noch eine zweite Förderrunde aufzulegen, die nun Ende 2022 auslief.

 

Insgesamt gingen über 128 Anträge an. 103 von ihnen entsprachen den Förderkriterien und wurden bewilligt, 99 schließlich gingen in die Umsetzung. Und die Palette an Aktionen und Projekte war bunt: Klassiker waren die Durchführung von Patronatsfesten, Andachten und Schützengottesdiensten mit anschließender Begegnungsmöglichkeit - wenn gerade am Anfang der Pandemie auch mit Vorsicht und Abstand.

Beliebt waren auch Veranstaltungen im Freien, ob als Wanderung zum (Wieder)Entdecken der heimatlichen Landschaft, Tour zu Kapellen und Wegekreuzen oder als Pilgerwanderung. Aktionen gab es aber auch rund um die Weihnachts- und Osterfeste: Adventsfrühstücke, ein Weihnachtsbesuch an der Haustüre oder ein Ostergruß mit Palmzweig und Osterkerze; diese kleinen Gesten schufen Verbindung in einer Phase, als ein Zusammenkommen der Schützenfamilie nicht möglich war.

Viele Bruderschaften nahmen mit dem Zuschuss aus dem Corona-Sonderprogramm aber auch ihre Schützenjugend und die Senioren fest in den Blick, ob Haustürbesuche bei älteren Bruderschaftsmitgliedern und Dorfbewohnern, Radtouren mit Schüler- und Jungschützen. Und nicht selten wurden die längeren Lockdown-Phasen mit Naschereien wenigstens etwas versüßt.

 

Gefördert wurden nicht zuletzt aber auch digitale Formate, zum Beispiel ein digitales Jahresleitwort oder ein Osterschießen am Bildschirm. Die Initiatoren sind mehr als zufrieden: „Sicherlich gab es spätestens ab 2021 auch Fördermöglichkeiten mit ganz andere Volumen, wie etwa „Neustart NRW“, das vom Land Nordrhein-Westfalen aufgelegt wurde. Aber der Diözesanvorstand wollte ein Zeichen setzen: ʼWir denken an Euch, Ihr seid nicht alleine mit Euren Problemen und Fragen!ʼ Und das kam gut an, wie ich bei Gesprächen mit Vereins- und Bezirksvertretern immer wieder feststellen konnte, resümiert Angelika Kopp von der BHDS-Diözesanstelle.

 

Bleibt zu hoffen, dass sich die Mühen der engagierten Bruderschaften und Bezirksverbände nach rund drei Jahren unter Einfluss des Corona-Virus auszahlen und auch die finanzielle Förderung des BHDS Aachen dazu beigetragen hat, dass das Schützenbrauchtum mit Zuversicht in das neue Schützenjahr geht.

 

Feb. 23

 

 

v.l.n.r.: Thomas Cremer, Guido Pley, Hilde Mohren, Inge Gülden, Frank Herzberg, Hermann-Josef Kremer, Msgr. Norbert Glasmacher, Christoph Kammers, Karsten Engelmann, Axel Klasen, Kurt Bongard

Diözesanverband Aachen

Bezirksverband Düren-Nord

 

Auszeichnung für soziales Engagement und die geistlichen Stütze des Vereins

 

Einer der Zwecke der mehr als 60 Schützengesellschaften und Bruderschaften im Kreis Düren ist das soziale Engagement. Ein Kerngeschäft, für das die Schützenbruderschaft St. Petrus Birkesdorf bereits mit dem Heimatpreis der Stadt Düren ausgezeichnet wurde. Im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung der Birkesdorfer Schützen konnte auch eine Einzelleistung einer Schützenschwester mit einer Auszeichnung honoriert werden. Inge Gülden, die den Verein über viele Jahre als First Lady begleitet und unterstützt hat, erhielt das St. Sebastianus Ehrenkreuz für ihre Arbeit und die jahrelange ehrenamtliche Betreuung eines Schützenbruders. Für diese und eine weitere Auszeichnung hatten sich auch die Vorstandsmitglieder des Diözesanverbandes Aachen nach Birkesdorf begeben. Kurt Bongard, Diözesanbundesmeister der Diözese Aachen mit ihren mehr als 50.000 Schützenbrüdern und Schützenschwestern, hatte die freudige Aufgabe die Laudatio für Monsignore Norbert Glasmacher, den Präses von Birkesdorf und des Diözesanverbandes zu halten. Pfarrer Glasmacher, der neben den Aufgaben der Leitung der GdG St. Franziskus in Düren und der GdG Titz auch das Amt des Regionalvikars für Düren ausübt, ist seit vielen Jahren die geistliche Stütze und der kirchliche Beistand der Birkesdorfer Bruderschaft und des ganzen Diözesanverbandes. Neben seinen vielen Aufgaben hat Pfarrer Glasmacher immer ein Herz und vor allem auch die nötige Zeit für die Belange der Schützenbruderschaft. Daher konnte die eher seltene Auszeichnung, das St. Sebastianus Ehrenschild am Bande für Präsides, beim Bund der historischen deutschen Schützengesellschaften (BHDS) beantragt und vom Diözesanbundesmeister an Monsignore Glasmacher verliehen werden. Neben den Auszeichnungen für langjährige Mitgliedschaft konnten auch noch vier Schützen für ihre Arbeit in den vergangenen Jahren ausgezeichnet werden. Thomas Cremer, Guido Pley und Hilde Mohren wurden vom Schützenmeister Frank Herzberg mit dem „Silbernen Verdienstkreuz“ ausgezeichnet. Balthasar Gehlen wurde nach seiner 30-jährigen Tätigkeit als Schießmeister zum Ehrenschießmeister des Vereins ernannt. In seinem Jahresbericht konnte der 1. Schützenmeister Frank Herzberg auf ein durchweg erfolgreiches Schützenjahr zurückblicken, in dem neben dem Bezirksschützenfest in Birkesdorf wieder eine Vielzahl von Veranstaltung unter Coronabedingungen stattfinden konnte.

 

 

Feb. 23

 

Einladung zur Ausbildung zum/zur Wortgottesdienstleiter/in

von Freitag, 24. bis Sonntag, 26. März 2023

 

 

Von Laien geleitete Wortgottesdienste sind in vielen Gemeinden liturgische Praxis. Häufig werden Wortgottesdienste als Sonntagsgottesdienst gefeiert, wenn die Eucharistiefeier nicht möglich ist.

 

Der Diözesanverband Aachen hat in dem bekannten Bemühen um Stärkung und Festigung des christlichen Glaubens seiner Mitglieder und auch auf Wunsch der Bruderschaften im Zusammenwirken mit dem Bischöflichen Generalvikariat eine Ausbildung zum/zur Wortgottesdienstleiter/in initiiert.

Das Angebot wendet sich an Schützenschwestern und Schützenbrüder, die sich in Gemeinschaften der Gemeinden (GdG) und in den Kirchengemeinden des Bistums Aachen besonders engagieren wollen.

 

Die zweieinhalbtägige Ausbildung soll die Teilnehmerinnen und Teilnehmer befähigen, im Rahmen Ihres Engagements in der Bruderschaft bzw. im Bezirksverband liturgische Feiern zu gestalten.

Bei Interesse bedarf es der Zustimmung der Bruderschaft oder ggf. des Bezirksverbands zur Teilnahme an der Ausbildung. Nach deren Abschluss erteilt der Diözesanpräses die Genehmigung zur Ausübung der Tätigkeit für eine Bruderschaft oder einen Bezirksverband.

Wenn zudem ein/eine Wortgottesdienstleiter/in in der GdG tätig werden möchte, ist die Zustimmung deren Leiters erforderlich.

 

Der Diözesanverband trägt die Kosten für die Übernachtung (falls gewünscht) sowie Verpflegung. Fahrtkosten werden nicht ersetzt.

 

Ort:

Haus Overbach

Franz-von-Sales-Str.1

52428 Jülich-Barmen

 

Leitung

Dipl. Theol. Achim Hoeps, ehem. pastoraler Mitarbeiter im Büro der Regionaldekane für die Regionen Mönchengladbach und Heinsberg

 

Inhalte

  • Gemeinde und Gottesdienst
  • Schützen und Gottesdienst
  • Grundstruktur und Aufbau des Gottesdienstes
  • liturgisches Jahr
  • Symbolik und Rollenverteilung
  • Gestaltung konkreter liturgischer Elemente

 

Zeitplan

Freitag, 19:00 Uhr, bis Sonntag ca. 14:00 Uhr

 

Fragen bitte an

Diözesanstelle Diözesanverband Aachen im BHDS

Tempelhofer Straße 21

52068 Aachen

bhds-aachen@t-online.de

Tel: 0241 / 99747414

 

Termin für die Vorlage der Anmeldung ist Donnerstag 07.03.2023.

WICHTIG: Bitte senden Sie Ihre Anmeldung unbedingt als E-Mail.

 

Mit freundlichem Gruß

 

Karsten Engelmann

Geschäftsführer

 

Feb. 23

 

Foto: Tobias Herbst

Großes Bundesbambiniprinzen-Fest für Simon Bensch in der Kupferstadt Stolberg

 

Neue Insignien des Prinzgemahls der Bundeskönigin wurden feierlich gesegnet
Die Stolberger Burg, das Wahrzeichen der Kupferstadt, wurde am Wochenende des heiligen Sebastian am 22. Januar 2023 zur Hochburg der Europa- und Bundesmajestäten im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften.

 

Zu Ehren des Bundesbambiniprinzen Simon Bensch hatte die St. Sebastianus-Schützenbruderschaft 1659 Stolberg-Stadtmitte e.V. zum großen Bundesbambiniprinzenfest geladen. Viele Schützenschwestern, Schützenbrüder und Jungschützen aus allen Diözesen waren der Einladung gefolgt.

 

Der Tag begann mit einer wunderbaren heiligen Messe in der Pfarrkirche St. Lucia unterhalb der Stolberger Burg. Die Bruderschaft feierte gleichzeitig ihr Patrozinium, was ebenfalls an diesem Wochenende stattfand.

 

Eröffnet wurden die Feierlichkeiten mit dem prächtigen Einzug der Standarten und Fahnen, welcher dank der Bundesorganisation unter der Leitung von Anton Boms reibungslos von Statten ging. Für die musikalische Untermalung sorgte der junge Chor der Pfarre unter der Leitung von Hermann-Josef Schulte.“

 

Brudermeister Stefan Doncks konnte zahlreiche Ehrengäste wie das Bundeskönigspaar Andrea Reiprich mit Prinzgemahl Thomas Herschbach, Bundesschülerprinzessin Lisa Voßmann, die Europakönigin Svenja Reher, die Europaprinzessin Jannika Klos, die Diözesnankönigspaare aus Aachen und Köln und viele mehr in der Pfarrkirche begrüßen. Ein ganz besonderer Gruß galt jedoch der Hauptperson des Tages. Dem Bundesbambiniprinzen Simon Bensch und seiner Familie, die sich über die Gäste aus Nah und Fern bis über beide Ohren freuten.

 

Simon wurde eine ganz besondere Ehre zu Teil: Er durfte die neu angeschafften Insignien des Prinzgemahls der Bundeskönigin überreichen, die auf Wunsch des Bundeskönigspaares und auf Bitte des Präsidiums im Bund während des Gottesdienstes von Pfarrer Hans-Rolf Funken geweiht wurden.

 

Der Diözesanbundesmeister von Aachen, Kurt Bongard, hatte die Übergabe durch Simon initiiert, da er es als schöne Geste empfand, dass die einzige männliche Bundesmajestät im BHDS die Überreichung übernehmen sollte. Somit kniete sich Thomas Herschbach, Prinzgemahl der
Bundeskönigin, nieder, damit Simon ihm die schöne Kette umhängen konnte. Das wunderbare Schmuckstück wurde vom Goldschmiedemeister Peter Goeth aus Vallendar geschaffen, dem der Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften seit Jahrzehnten solche tollen
Goldschmiedearbeiten anvertraut.

 

Im Anschluss an die Messe formierte sich der Festzug mit vier Musikkapellen. Mit einem großen Umzug durch die verschneite Innenstadt ging es zum Empfang des Bundesbambiniprinzen ins Ökumenische Gemeindezentrum Frankentalstraße.

 

Nach einer langen Begrüßungsrunde der vielen Ehrengäste, hatten die Besucher Gelegenheit dem „Größten unter den Kleinen“ zu seinem außergewöhnlichen Erfolg zu gratulieren.

 

Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für Jung und Alt mit Musik von Ton Pur, einem Auftritt des Kulturvereins City Starlight aus Stolberg und einem Luftballon-modellierenden Clown, rundete das ganze Fest ab.


Die Stolberger Bruderschaft mit ihrem Brudermeister Stefan Doncks waren der Meinung, dass man diesen großen Erfolg von Simon mit einem gebührenden Fest feiern muss.

Denn eines steht fest: Die Kleinsten unter den Schützen verdienen genauso ein schönes und unvergessliches Fest, wie die Großen.

 

Die Jungschützen sind die Zukunft der Bruderschaften: Auf sie muss aufgebaut werden und sie verdienen Anerkennung.


Bericht: Sebastian Doncks
Foto: Tobias Herb

 

Jan. 23

 

Der BHDS-Diözesanverband Aachen gratuliert Günter Tenberg zum Goldenen Stern zum St. Sebastianus Ehrenkreuz

 

Die Verleihung nahmen beim Stiftungsfest der Historischen Schützenbruderschafen von Hüls 1464-1597 e.V. der stellv. Bundesschützenmeister Walter Finke und stellv. Diözesanbundesmeister Hans-Willi Pergens vor.

Die Spitze der zahlreichen Gratulanten führten Peter Schmidt als Brudermeister der Hülser Schützen und der für Krefeld zuständige Bezirksbundesmeister Dr. Mike Kunze an.


Günter Tenberg ist mittlerweile 45 Jahre Mitglied der Historischen Schützenbruderschaften von Hüls, 42 Jahre davon hat er im Vereinsvorstand gewirkt, schwerpunktmäßig als Schießmeister, rund ein Jahrzehnt aber auch als erster Vorsitzender. Auch auf Bezirksebene engagiert sich Tenberg seit nunmehr schon über 40 Jahren, ob als Bezirksschießmeister oder als stellv. Bezirksbundesmeister.

Über Krefeld hinaus erlangte er Bekanntheit als stellv. Diözesanschießmeister des BV Aachen - Nord. Dieses Amt hatte er 16 Jahre inne und war verantwortlich für die Veranstaltung zahlreicher Wettkämpfe und Vogelschüsse.

Feste Stütze bei seinem vielfältigen Engagement ist ihm seine Ehefrau Andrea. Auch ihr zollten die Hülser Schützen im Rahmen der hohen Auszeichnung mit einem herzlichen Applaus großen Respekt.

 

Jan. 23

 

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