Diözesanverband Aachen e.V. im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften
Diözesanverband Aachen e.V. im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften

Aktuelles aus dem DV Aachen 2026

 

Einladung zur Diözesanwallfahrt am Samstag 10. Oktober 2026 zum Missionskloster Steyl in den Niederlanden

 

 

Liebe Schützenschwester, lieber Schützenbruder,

 

hiermit laden wir herzlich zur Diözesanwallfahrt der Schützen am
Samstag, den 10. Oktober 2026, zum Kloster Steyl in Tegelen/Venlo (NL) ein.

 

Gemeinsam wollen wir uns auf den Weg machen, um Glauben, Gemeinschaft und Tradition miteinander zu erleben. Die Wallfahrt bietet Gelegenheit zum Gebet, zur Begegnung und zur Besinnung im besonderen Ambiente des traditionsreichen Missionsklosters Steyl.

 

Informationen zum Kloster Steyl

 

Das Missionskloster Steyl wurde im Jahr 1875 vom heiligen Arnold Janssen gegründet. Aus kleinen Anfängen entwickelte sich Steyl zu einem bedeutenden Zentrum der weltweiten Missionsarbeit. Heute befinden sich dort mehrere Ordensgemeinschaften der Steyler Missionare sowie beeindruckende Klosteranlagen, Gärten und Gebetsstätten.

 

Besonders bekannt ist Steyl für:

  • die prachtvolle Klosterkirche St. Michael
  • die spirituelle Atmosphäre der Klosteranlagen
  • die weitläufigen Klostergärten und Parkanlagen
  • die Missionsgeschichte mit weltweiten Verbindungen
  • die Gebetsstätten und die eucharistische Anbetung

 

Das Kloster lädt Besucher ein, Ruhe zu finden, Glauben zu vertiefen und internationale christliche Gemeinschaft zu erleben.

Weitere Informationen für Interessierte: https://www.steyl.org/deutsch/

 

 

Geplanter Ablauf der Wallfahrt nach Steyl

Anreise
Individuelle Anreise mit dem eigenen PKW zum:

Kloster Steyl / Missionshaus St. Michael

 

Adresse:

Kloster Steyl / Missionshaus St. Michael

Sint Michaëlstraat 7
5935 BL Steyl
Niederlande

 

Programmablauf

10:00 Uhr
Kaffee/Tee mit Limburgse Vlaai
(traditioneller Obstkuchen aus dieser Region)

10:30 Uhr
90-minütige Rundführung
mit Besichtigung des Klosters und der Außenanlagen

12:00 Uhr
Gemeinsames Mittagessen und Begegnung
Erbsensuppe mit Wurst und Brötchen

Anschließend
Gottesdienst in der Unterkirche
mit Monsignore Glasmacher
und abschließendem Schlusssegen

Ende der Wallfahrt

 

Weitere Aktivitäten

Nach dem offiziellen Abschluss der Wallfahrt in Steyl besteht die Möglichkeit, den Tag in angenehmer Gemeinschaft, in Ruhe oder bei kulturellen Entdeckungen ausklingen zu lassen. Der Ort und seine Umgebung bieten hierfür zahlreiche Möglichkeiten:

  • Besichtigung der liebevoll angelegten Klostergärten sowie Gelegenheit zum stillen Gebet und zur persönlichen Einkehr.
  • Spaziergang entlang der Maas mit Gelegenheit, den besonderen Charme des Wallfahrtsortes Steyl näher kennenzulernen.
  • Besuch des Missionsmuseum Steyl.
    Das Museum ist täglich von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 9,00 € pro Person.
  • Besuch des botanischen Gartens Jochumhof.
    Der Garten ist ganztägig geöffnet. Der Eintrittspreis liegt aktuell bei 4,50 € pro Person.
  • Besuch des Limburgs Schutterij Museum.
    Das Museum ist von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 5,00 € pro Person. In der ehemaligen Kirche werden traditionelle Uniformen, Königssilber, historische Gewehre sowie zahlreiche Einblicke in die Limburger Schützenkultur präsentiert.

Bitte beachten Sie, dass alle Einrichtungen über eigene Internetseiten mit aktuellen Informationen zu Öffnungszeiten, Eintrittspreisen und Angeboten verfügen. Es empfiehlt sich daher, die jeweiligen Angaben vor dem Besuch noch einmal direkt dort zu prüfen.

 

Parkmöglichkeiten:
Kostenfreie bzw. öffentliche Parkmöglichkeiten befinden sich in unmittelbarer Nähe des Klosters sowie entlang der umliegenden Straßen in Steyl. Bitte beachten Sie die örtliche Beschilderung. Für mobilitätseingeschränkte Teilnehmer stehen nahegelegene Parkplätze am Klosterbereich zur Verfügung.

 

Schützentracht/Uniform ist erwünscht, individuelle Entscheidung nach Wetterlage.

Das Mitführen eigener Fahnen/Standarten ist nicht erforderlich.

 

Ablauf der Anmeldung:

 

Die Bruderschaften melden bitte die Anzahl (nicht Namen) ihrer Teilnehmer bis zum 15. August 2026 an den Bezirksverband.

 

Die Bezirksverbände werden gebeten, die Gesamtanzahl der Teilnehmer bis zum 01. September 2026 formlos der Diözesanstelle (E-Mail: bhds-aachen@t-online.de) mitzuteilen.

 

Am Tag der Wallfahrt erfolgt die namentliche Meldung der tatsächlichen Teilnehmer durch die Bezirksverbände. Der Meldebogen liegt als Anlage bei.

 

Eigenanteil und Fahrtkostenzuschuss


• Eigenanteil von 10 € je angemeldetem Teilnehmer. Die Eigenanteile sind in einer Summe mit der Meldung an die Diözesanstelle unter Angabe der O-Nr. bis spätestens 10.09.2026 auf folgendes Konto Diözesanverbands Aachen zu überweisen:

 

IBAN: DE24 3955 0110 0050 4185 32

Verwendungszweck: Diözesanwallfahrt Steyl 10.10.2026, O-Nr. _______

 

Der Eigenanteil wird bei Nichtteilnahme nicht erstattet. Sollten mehr Teilnehmer anwesend sein, als im Vorfeld angemeldet, werden die entsprechenden Eigenanteile ggf. nachträglich berechnet. 

 

• Zuschuss von 7,5 Cent je gefahrenem Kilometer pro Teilnehmer (analog zu den bisherigen Diözesanwallfahrten)
 

Der Diözesanverband gewährt einen Fahrtkostenzuschuss in Höhe von 7,5 Cent pro gefahrenen Kilometer und Teilnehmer. Dadurch können beispielsweise die Benzinkosten eines mit vier Personen besetzten Pkw weitgehend gedeckt werden.

Auch die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel wird in gleicher Weise bezuschusst. Die Inanspruchnahme öffentlicher Verkehrsmittel sowie die Organisation von Fahrgemeinschaften oder gemeinsamen Busfahrten durch den Bezirksverband bzw. die Bruderschaft werden empfohlen.

Die Zuschüsse werden den Bezirksverbänden auf Grundlage der tatsächlichen Teilnehmerzahl zugewiesen.

 

Die Bezirksverbände werden gebeten, dieses Schreiben mit den erforderlichen Ergänzungen (z.B. Meldeadresse des Bezirksverbands) an die Bruderschaften weiterzuleiten.

 

 

Mit freundlichem Gruß

 

Karsten Engelmann

Diözesangeschäftsführer

 

Mai 2026

 

Fotos: BV Viersen-Mitte - Am Tag der Proklamation – der frisch gekürte Aachener Diözesankönig Julian mit seiner Königin Julia

Diözese Aachen

Diözesankönig Julian Hardt – Dreimal Hochspannung beim Königsschießen

 

 

Von Hans-Willi Pergens

 

Der Diözesanverband Aachen hat in diesem Jahr mit Julian Hardt (28) und Partnerin Lina Frings (26) ein junges Königspaar. Der höchste Würdenträger der Aachener Schützen ist zuhause bei der St. Konrad-Schützengilde Grenzweg, in der er seit 2012 Mitglied ist. Die kleine Siedlung fügt sich rund zwei Kilometer entlang des Flüsschens Niers in die Auenlandschaft zwischen Viersen und Willich ein. Und wie fast alle Konrad-Schützen ist Julian Hardt Grenzgänger: Kirchlich gehört der Grenzweg zu St. Remigius Viersen und damit zum Bezirksverband Viersen-Mitte; gebietsmäßig ist er Teil der Stadt Willich. Aktivitäten auf beiden Seiten der Niers sind Alltag für die Gilde-Schützen: Hardt ist deshalb auch Mitglied bei den St. Johannes-Schützen Clörath-Vennheide auf Willicher Gebiet.

 

Beruflich ist Julian Hardt Elektriker. Mit Hochspannung kennt er sich aus. Für die sorgte er gleich dreimal: Beim Vogelschuss in seiner Bruderschaft und beim Königsschießen des Bezirksverbandes jeweils im Herbst 2024 und schließlich beim Bundesfest im Spätsommer vergangenen Jahres. „Hinter der Königswürde am Grenzweg steckte ein Plan. Ich wollte den Vogel anlässlich des 60-jährigen Jubiläums unseres Schützenzuges schießen“, so Hardt. Dass er wenig später auch Bezirkskönig wurde, verdankt er dem sanften Nachdruck seiner Mutter Sandra, die wie seine Schwester Celine eine seiner Ministerinnen ist. „Sie sagte: Halt einfach drauf!“

 

Und so feierte die königliche Familie Hardt mit der St. Konrad-Schützengilde, dem Bezirksverband Viersen-Mitte sowie Bruderschaften aus Willich im Juli 2025 ein herrliches Schützen- und Heimatfest. „Es war schön! Wir feierten bei bestem Wetter mit Schützen von beiden Seiten der Niers.“ Und die sorgte beim traditionellen Sturm auf die Königsburg am letzten Festtag für reichlich Abkühlung. Dabei zogen die Gilde-Schützen von der Viersener Seite mitten durch das Gewässer zur Willicher Seite, um die Residenz zu erobern, die vom Hofstaat „erbittert“ verteidigt wurde.

 

Zwei Monate später fuhren Julian Hardt und Lina Frings zum Bundesfest. Er erinnert sich: „Wir dachten: Unser Schützenfest ist nicht mehr zu toppen. Es ging entspannt nach Mönchengladbach, weil die Berechtigung zum Bundeskönigsschießen nicht selbstverständlich ist. Ernsthafte Ambitionen hatte ich nicht, zumal dieses Schießen ja ein richtiger Wettbewerb und kein Vogelschießen ist.“ Also gab Viersens Bezirkskönig die Schüsse ab und genoss danach die Stimmung auf dem Alten Markt – bis zur Verkündung der Wettbewerbsergebnisse durch den Hochmeister mit den Worten: Diözesankönig Aachen mit 29 Ringen ist Julian Hardt. „Ich weiß nicht mehr, was mir durch den Kopf ging. Ich ging förmlich im Jubel unter und erst beim Händeschütteln wurde mir bewusst, was mir gelungen war.“

 

Die Proklamation in Mönchengladbach und der große Festumzug bleiben unvergessen. „Auch die Standartenübergabe in Herzogenrath bei meiner Vorgängerin Ulrike Arnold, für deren Unterstützung ich nochmals herzlich danke, waren besondere Momente. Es ist doch etwas anderes, höchster Würdenträger eines Diözesanverbandes zu sein. Man wird bekannter, wird um Fotos gebeten und darf Interviews geben“, schmunzelt Julian Hardt. Vor allem aber füllt sich der Terminkalender: es flattern nun viele Einladungen ins Haus. „Diese nehmen wir auch gerne an, soweit wir das als junges Team mit unseren Kids hinbekommen“. Die ganze Familie im Hintergrund zieht jedenfalls mit.

Nun richtet sich die Vorfreude auf den nächsten Höhepunkt. Am 18. April organisiert der Bezirksverband Viersen-Mitte einen Ehrenabend für das Königspaar.  „Wir hoffen auf bekannte und neue Gesichter und stimmungsvolle Stunden mit Menschen, die alle das Ziel vereint: Für Glaube, Sitte und Heimat“, so der Diözesankönig.

 

April 26

 

Fotos: BHDS Aachen

 

Diözese Aachen

 

Ausbildung zum Wortgottesdienstleiter – ein Dienst an den Wurzeln der Schützenbruderschaften

 

Von Karten Engelmann

 

Die Schützenbruderschaften sind seit Jahrhunderten fest im kirchlichen Leben verwurzelt. Glaube, Sitte und Heimat bilden nicht nur das Leitmotiv des Verbandes, sondern prägen auch das Selbstverständnis vieler Schützenschwestern und Schützenbrüder. Doch gesellschaftliche und kirchliche Veränderungen stellen die Säule des Glaubens zunehmend vor neue Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Ausbildung zum Wortgottesdienstleiter im Diözesanverband Aachen eine immer größere Bedeutung.

 

Die Entscheidung, sich zum Wortgottesdienstleiter ausbilden zu lassen, hat vielfältige Gründe. Externe Faktoren spielen dabei eine nicht zu unterschätzende Rolle. Nachdem der Reformprozess Synodale Weg zunächst beendet wurde und der Priestermangel steigt, wirkt sich dies durch eine Reduzierung von Messfeiern auch unmittelbar auf das Vereinsleben der Schützen aus. In vielen Regionen sind Präsides- oder Bezirkspräsides-Posten nicht oder nur schwer zu besetzen. Gleichzeitig benötigen die mehr als 56.000 Schützinnen und Schützen im Diözesanverband Aachen geistliche Begleitung und Orientierung. Hinzu kommt die fortschreitende Neustrukturierung des Bistums, deren langfristige Auswirkungen noch nicht in allen Bereichen absehbar sind. Schützen tragen jedoch Verantwortung für ihre eigenen christlichen Wurzeln und möchten diese auch aktiv pflegen und erhalten, auch wenn - im extremen Fall - die Jahrhunderte alte Beziehung zur heimatlichen Pfarrkirche gelöst wird. Neben diesen äußeren Beweggründen steht häufig auch ein persönliches Interesse am liturgischen Dienst. Viele Teilnehmende der Ausbildung waren zuvor bereits als Messdiener, Lektoren oder in anderen liturgischen Diensten aktiv, möchten ihre Erfahrungen vertiefen und in den Dienst der Bruderschaften stellen.

 

Die Ausbildung zum Wortgottesdienstleiter wird im Diözesanverband Aachen bereits seit vielen Jahren angeboten. In der Vergangenheit nahmen meist kleinere Gruppen von vier bis acht Personen teil, vereinzelt auch Gäste aus anderen Diözesen. Der diesjährige Kurs Ende Januar mit 16 Teilnehmenden zeigte jedoch, dass mit der Not der Bruderschaften auch das Interesse spürbar gewachsen ist. Kursleiter Achim Hoeps, von der ersten Stunde des Kursangebotes an mit dabei, führt mit Erfahrung, Fachkompetenz und motivierender Offenheit durch die Themenblöcke.

Der Kurs findet stets im Franz-von-Sales-Bildungshaus in Jülich-Barmen statt und bietet einen geschützten Rahmen für Lernen, Austausch und geistliche Vertiefung. Nach erfolgreichem Abschluss erfolgt die Beauftragung durch den Diözesanpräses Monsignore Glasmacher im Namen des Bischofs. Diese Beauftragung berechtigt zur Durchführung von Wortgottesdiensten ohne priesterliche Leitung im Rahmen von Schützenbruderschaften und Bezirksverbänden. Für Wortgottesdienste im pfarrlichen Kontext ist eine gesonderte Beauftragung durch das Generalvikariat erforderlich.

Das Bildungsangebot vermittelt sowohl theologisches Grundwissen als auch praktische liturgische Kompetenzen. Zentrale Themen sind die eigene Rolle und das Selbstverständnis als Leiter eines Wortgottesdienstes, der Aufbau und die Struktur dieser Gottesdienstform sowie das liturgische Kirchenjahr im Bistum Aachen. Darüber hinaus wird intensiv mit der Bibel, dem Gotteslob und dem Messbuch gearbeitet. Die Teilnehmenden lernen unterschiedliche Vorlagen und Quellen kennen, die bei der Vorbereitung eines Wortgottesdienstes unterstützen. Auch die Auswahl und Einbindung passender Lieder sowie die Frage nach den Mindestanforderungen an einen Wortgottesdienst sind feste Bestandteile der Ausbildung.

 

In angenehmer Atmosphäre entwickelten sich auch dieses Mal lebendige Diskussionen über liturgische Texte, persönliche Erfahrungen aus den eigenen Pfarren und die Motivation für diesen Dienst innerhalb der Schützenbruderschaften. Theologische Gespräche reichten dabei bis in die späten Abendstunden. Eine gemeinsam gefeierte Messe mit den ortsansässigen Ordensbrüdern stärkte die Gemeinschaft. Die über Nacht entstandene Predigt eines Teilnehmers zum Evangelium am 4. Sonntag im Jahreskreis stellte hier ein besonderes Highlight dar.

 

Die Ausbildung zum Wortgottesdienstleiter erweist sich sowohl für die persönliche Glaubensentwicklung als auch für das Leben der Schützenbruderschaften als großer Gewinn. Sie bietet einen konkreten Weg, die kirchlichen Wurzeln der Bruderschaften zu bewahren und aktiv zu gestalten. Angesichts der großen Zahl der Schützen im Diözesanverband Aachen kann der Wortgottesdienstleiter in der eigenen Bruderschaft und darüber hinaus eine wertvolle Unterstützung sein.

Nur mit dem Engagement aus den eigenen Reihen kann die Säule des Glaubens ihre Stabilität an der Basis erhalten und weiter gefestigt werden. Die Ausbildung zum Wortgottesdienstleiter ist damit nicht nur ein Dienst am einzelnen Gläubigen, sondern ein Dienst an der Zukunft der Schützenbruderschaften – ganz im Sinne von Glaube, Sitte und Heimat.

 

März 2026

 

Foto: St. Michaels Bruderschaft Holt

Mönchengladbach-Holt: Hohe Auszeichnung für André Heynckes

 

Seit 41 Jahren ist André Heynceks Mitglied der St. Michaels Bruderschaft Mönchengladbach-Holt. 1999 wurde er in den Vorstand gewählt und gehört diesem bis heute an – zunächst als Schriftführer, seit 2013 schließlich als Präsident der 450 Mitglieder starken Bruderschaft. Über ein Vierteljahrhundert prägt er die Geschicke der Bruderschaft mit großem Verantwortungsbewusstsein, Kontinuität sowie persönlichem Einsatz und engagiert sich darüber hinaus seit vielen Jahren auch auf Bezirksebene im Bezirksverband Mönchengladbach-Rheydt-Korschenbroich. Für seine vielfältigen Verdienste wurde er nun von Bundesmeister Horst Thoren und seinem Stellvertreter Frank Joeris mit dem Schulterband zum St. Sebastianus-Ehrenkreuz ausgezeichnet.

 

März 2026

 

Foto: Bruderschaft Braunsrath

 

Kloster Maria Lind in Braunsrath - Anno-Santo-Kreuze überreicht

 

Im Rahmen eines Gottesdienstes in der Kirche des Klarissenklosters Maria Lind in Waldfeucht-Braunsrath überreichten Bundesschützenmeister Robert Hoppe und Diözesanbundesmeister Kurt Bongard im Januar 16 Anno-Santo-Kreuze an Bruderschaften aus dem Diözesanverband Aachen. Mitglieder dieser Vereine hatten im Heiligen Jahr 2025 als „Pilger der Hoffnung“ den Weg nach Rom gefunden.

Brudermeister Horst Ohlenforst von der gastgebenden St. Clemens und St. Aloysius Schützenbruderschaft Braunsrath freute sich über den Besuch der rund 150 Gäste. Die Braunsrather Schützen fühlten sich geehrt, als Austragungsort ausgewählt worden zu sein, zumal sie mit einem Anno-Santo-Kreuz aus dem Jahr 1933 über einen kleinen Schatz verfügen, der eine Pilgerschaft nach Rom vor schon über 90 Jahren belegt.

Dem Gottesdienst stand Bezirkspräses René Mertens vor, der auf das Leitwort des Heiligen Jahres – „Pilger der Hoffnung“ – und seine Bedeutung für die Bruderschaften einging. Und Robert Hoppe forderte die ausgezeichneten Bruderschaften und die künftigen Träger der Anno-Santo-Kreuze mit den Worten auf: „Dieses Heilige Jahr soll uns helfen, das nötige Vertrauen wiederzufinden, in der Kirche wie in der Gesellschaft, in den zwischenmenschlichen Beziehungen, in den internationalen Beziehungen, in der Förderung der Würde eines jeden Menschen und in der Achtung der Schöpfung.“

Nach dem offiziellen Teil klang die Veranstaltung mit einem Empfang im Pilgersaal des Klosters aus. Dieser bot ausgiebig Gelegenheit, die vielen Erfahrungen aus Rom untereinander zu teilen.

 

März 2026

Foto: Ambrosius-Schützengesellschaft Hücheln e.V.

Hohe Auszeichnung in Eschweiler-Hücheln

 

Mit dem Schulterband zum St. Sebastianus Ehrenkreuz ist der Ehrenvorsitzende der Ambrosius Schützengesellschaft Hücheln e. V. Jakob Flecken für seinen herausragenden Einsatz in seiner Heimatbruderschaft sowie als Anerkennung für seine langjährigen Verdienste ausgezeichnet worden. Aachens Diözesanbundesmeister Kurt Bongard nahm die Ehrung bei der Jahresabschlussfeier 2025 im Beisein seiner Ehefrau und wichtigen Unterstützerin Resi vor.

Jakob Flecken war seit 1968 zunächst viele Jahre Mitglied der St. Rochus-Schützen Eschweiler Wilhelmshöhe und brachte sich stark im Schießsport ein. 2007 war er Mitbegründer der Ambrosius Schützengesellschaft und bis April letzten Jahres auch ihr Vorsitzender. Insbesondere in den letzten Jahren, die durch die Corona Pandemie und die Hochwasserkatastrophe in der Region geprägt waren, hat er sich mit großem Engagement, Besonnenheit und Verantwortungsbewusstsein für den Erhalt und die Weiterentwicklung der Schützengesellschaft eingesetzt. Im schießsportlichen Bereich war er ebenfalls weiter aktiv und äußerst erfolgreich. So errang er die Königs- und Bezirkskönigswürde.

 

Februar 2026

 

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