Diözesanverband Aachen e.V. im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften
Diözesanverband Aachen e.V. im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften

Aus den Bruderschaften

 

 

 

Bezirksverband Viersen - Hubertus-Schützen Oberbeberich

 

Glaube, Sitte, Heimatwandern

Hubertus-Schützen Oberbeberich erkunden eigenen Ortsteil und Umgebung

 

Viersen Dass der Plenzenbusch eine Endmoräne aus der Eiszeit ist, die Bistheide mitten in einem  Naturschutzgebiet liegt, oder Beberich einst an einer Landesgrenze lag - das erfuhren die Teilnehmer der ersten von insgesamt drei für die Herbst-/Winterzeit geplanten Wanderungen der St. Hubertus-Bruderschaft Viersen-Oberbeberich.

 

Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Teilnehmerzahl der Touren begrenzt. Das tat der Stimmung bei der Auftaktveranstaltung kurz vor dem zweiten (Teil-)Lockdown jedoch keinen Abbruch. Präsident Hans-Willi Pergens begrüßte eine neugierige Schar junger wie älterer Bruderschaftsmitglieder mit einem Pilgerstab. „Dieser vor sechs Jahren zur letzten Aachener Heiligtumsfahrt gestaltete Stab kommt heute zum zweiten Mal als unser Wegweiser zum Einsatz und soll symbolisch die Klammer bilden zu den vielen Bruderschaften in unserem Diözesanverband, die wie wir versuchen, in dieser schwierigen Zeit Mögliches möglich zu machen“, so der Vorsitzende der Hubertus-Schützen. Der Schülerschütze Thilo Hollenbenders und sein kleiner Bruder Elija boten sich prompt als Stabträger an und erfüllten diese Aufgabe über die gesamte Wegstrecke mit Bravour.

 

Das Herbstwetter zeigte sich nach einigen unbeständigen nasskalten Tagen gnädig und so ging es trockenen Fußes auf die rund 2,5-stündige Tour in Oberbeberichs „grünes Vorzimmer“. Und das bietet selbst für Einheimische noch Unbekanntes. So wussten nicht alle, dass das Vereinsheim der Bruderschaft auf dem historischen Grund der Schnockesmühle liegt, deren letzte aufstehende Gebäude im zweiten Weltkrieg einem Bombentreffer zum Opfer fielen. Auch nicht bekannt war, dass sich unter einer mehrere Fußballfelder großen renaturierten Fläche zwischen den Ortschaften Beberich und Ompert eine riesige dicke Schutzfolie befindet, die verhindert, dass Niederschlag in eine darunter befindliche ehemalige Mülldeponie versickert und somit das Grundwasser mit ausgewaschenen Giftstoffen verunreinigt.

 

Tourguide Pergens machte ebenso auf die Besonderheiten des Naturschutzgebietes Bockerter Heide in Viersens Süden aufmerksam: Auf die denkmalgeschützte Landwehr aus dem 13. Jh., auf alte Viehdriften und Flachskuhlen oder auf die offizielle Quelle des Hammer Baches, der zumindest im ersten Drittel seines Verlaufs ein „Bebericher“ ist.

 

Zwischendurch gab es für die Teilnehmer ein paar weitere Informationen. Ein Beispiel: Dass die alte Sektion Beberich eine eigene Froge oder Honschaft mit eigenem Honnen/Ältesten war, führt aus heutiger Sicht zu mancher geographischen Kuriosität: so gehört die östliche Bebauung der Zweitorstraße bis zum Friedhof zu Oberbeberich, dagegen sind die Anwohner der Brasselstraße bis zur Einmündung der Weiherstraße Bürgerinnen und Bürger des benachbarten Hoser.

 

Durch das stete auf und ab während der Wanderung machte auch die seichte Rinnenlandschaft auf sich aufmerksam, in die sich Oberbeberich einbettet. Dorthin ging es mit kurzem Stopp am Ehrenmal zum Vereinsheim zurück.

Nach dem Aufenthalt in der frischen Luft krönte Schützenschwester Angelika Klöppels mit einem leckeren Chili von Carne den gemeinsamen Rundgang und läutete den Ausklang der Veranstaltung ein.

 

Wann die weiteren Rundgänge stattfinden können, hängt in den kommenden Wochen von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie statt. So bleibt nur die Hoffnung auf eine baldige Verbesserung der allgemeinen Lage und die Vorfreude auf die nächste Tour. Wer schon jetzt mehr Lust auf Informationen rund um Oberbeberich hat, kann sich auch in der Jahresschrift der Bruderschaft insbesondere ab Seite 46 informieren.

 

http://www.oberbeberich.de/media/2020_Jahrbuch_digital_komprimiert(96dpi).pdf

 

Dez. 2020

Bezirksverband Mönchengladbach-Rheydt-Korschenbroich

 

Veröffentlichung der Chronik zum 600-jährigen Jubiläum

 

Anlässlich des bevorstehenden Jubiläumsjahres der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Giesenkirchen 1421 e.V. stellte die Bruderschaft am 23. Oktober 2020 in einem kleinen Rahmen, unter Beachtung aller Corona-Auflagen, die Chronik „Zwei Bruderschaften in Giesenkirchen“ der Presse vor. In seiner Begrüßungsrede bedankte sich Brudermeister Ralf Kremer bei allen, die an der Erstellung der Chronik mitgeholfen haben. Hier ist besonders zu erwähnen, dass man froh war, mit dem Historiker Christoph Nohn und dem Stadtarchiv der Stadt Mönchengladbach, zwei starke Partner für dieses Projekt gewinnen zu können. Natürlich funktioniert ein solches Projekt nicht ohne die nötigen finanziellen Mittel. Hier war man stolz, durch Unterstützung des Landtagsabgeordneten Frank Boss, eine großzügige Förderung vom Landschaftsverband Rheinland erhalten zu haben. Auch die großzügige Unterstützung des Freundes- und Fördererkreis der Bruderschaft erwähnte der Brudermeister in seiner Ansprache. Ehrenbrudermeister Helmut Breuer, der den Arbeitskreis „Chronik der Bruderschaft“ geleitet hatte, berichtete über die fünfjährige Arbeit von der Idee bis zur Fertigstellung der Chronik. Anschließend berichtete Christoph Nohn in einer kurzen Ansprache über seine mühselige Recherche, die 5 Jahre in Anspruch genommen hat. Bezirksbundesmeister Horst Thoren gratulierte der Bruderschaft zu diesem Werk. Er freute sich, dass es in Giesenkirchen gelungen ist, eine solch anspruchsvolle Chronik herauszubringen. In der Chronik „Zwei Bruderschaften in Giesenkirchen“ geht er der erstaunlich dichten Überlieferung dieser Gemeinschaft nach und zeichnet ein differenziertes Bild der Situation vor Ort. Zwar kann er das konkrete Jahr 1421, den Bezugspunkt, nicht bestätigen; doch reichen die Wurzeln einer Bruderschaft in Giesenkirchen noch bis in die Mitte des 14. Jahrhunderts zurück.

 

Die Einblicke in die Geschichte der Giesenkirchener Bruderschaften vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart erscheint zum Preis von 34,90 € in der Reihe „Beiträge zur Geschichte der Stadt Mönchengladbach“ unter der ISBN-Nr. 978-3-939413-59-2 im Verlag akadpress GmbH Essen.

 

Dez. 2020

 

Bezirksverband Krefeld-Willich-Meerbusch

 

Sammlung für Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. in Hüls

 

Zum wiederholten Mal stellten sich am diesjährigen "Allerheiligen-Tag" drei Mitglieder der Historische Schützenbruderschaften von Hüls 1464-1597 e.V. mit Sammelbüchsen am Friedhof in Krefeld-Hüls auf und baten um eine Spende für die Arbeit des "Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.". Viele der auch jüngeren Friedhofsbesucher kamen dem Wunsch nach und spendeten. Die gespendete Summe in diesem Jahr belief sich auf 657,63 Euro. So kam in den letzten Jahren die Summe von über 7.000 € zusammen. Allen, die ihren Teil dazu beigetragen haben, sei herzlich gedankt. Zahlreiche Kriegsgräberstätten im In- und Ausland erinnern noch an die beiden Weltkriege, die die Welt verändert haben. Um zu verhindern, dass die Gefallenen dieser Weltkriege in Vergessenheit geraten, pflegt der Volksbund deren Gräber. Der Volksbund bewahrt mit der Anlage und der Erhaltung der Friedhöfe das Gedenken an die Gefallenen. Die riesigen Gräberfelder erinnern die Lebenden an die Vergangenheit und konfrontieren sie mit den Folgen von Krieg und Gewalt.

 

Dez. 2020

 

Bezirksverband Schleiden

 

Auf alter Wurzel neue Kraft - Marmagener Schützen bauen ein neues Schützenhaus

 

Aus alter Wurzel neue Kraft: Diesen Leitspruch schrieben sich in der Vergangenheit einige Bruderschaften im BHDS im wahrsten Sinn des Wortes auf die Fahne. Kam das Vereinsleben zum Erliegen und wurde eines Tages wiederbelebt, verdeutlichte dieser Spruch in symbolischer Form, dass der neue Verein sich auf alte Traditionen beruft. Auf Altbewährtem baut nun auch die St. Laurentius-Schützengilde Marmagen, die größte der acht Bruderschaften im Bezirksverband Schleiden, ihr neues Schützenhaus auf. Die Marmagener Bruderschaft ist aus dem im Jahre 1905 gegründeten Kriegerverein hervorgegangen, der nach Kriegsende 1918 verboten wurde. Da kirchliche Vereine erlaubt waren, gründete man 1919 als Rechtsnachfolger die Schützengilde. Unter dem seinerzeitigen Vorsitzenden Hubert Poth wurde 1958 das Schützenhaus mit einem KK-Scheibenstand erbaut. Das Haus wurde in abschüssiger Lage errichtet und der Eingang war nur über eine Treppe erreichbar. Da dieser Zugang somit nicht barrierefrei und auch nicht mehr zeitgemäß war, wurde eine neue Zuwegung geplant. Gleichzeitig fassten die Schützen eine Erneuerung der in die Jahre gekommenen Toilettenanlage und eine Renovierung des Schützenhauses ins Auge. Bei eingehender Untersuchung der Bausubstanz wurde allerdings schnell klar, dass hier ein Eimer Farbe nicht ausreicht, sondern nur ein Abriss des alten Gebäudes und ein Neubau auf den alten Fundamenten das Problem lösen konnte. Etwas abgewandelt also: Auf alter Wurzel neue Kraft. Die Marmagener Schützen sind für ihre Tatkraft bekannt und diesem Ruf machten sie fortan erneut alle Ehre. Die Finanzierung erfolgt durch Fördermittel und Eigenleistung. Aufgrund des Verbotes der Großveranstaltungen wegen Corona konnten die Arbeiten bereits im Mai beginnen und nicht erst, wie ursprünglich geplant, nach dem Schützenfest im Juli. Nach der Bewilligung der Baupläne wurden als erstes die alte Treppe sowie das gesamte Schützenhaus mit den Toilettenanlagen, dem Vordach und dem Luftgewehrstand abgerissen, was sowohl logistisch als auch zeitlich eine erste Herausforderung darstellte. Lediglich der Kleinkaliberstand im Außenbereich blieb erhalten. Hangseits wurde das bestehende Fundament verlängert und eine weitere Stützmauer errichtet, um darauf die Bodenplatte für die größeren Toilettenräume zu betonieren. Die Maurerarbeiten an den Außen- und Innenwänden gehen derzeit dem Ende entgegen. Wenn alles nach Wunsch läuft, ist bis zum Ende des Jahres das Dach drauf. Das neue Schützenhaus verfügt nach Fertigstellung über einen 100 m² großen Gastraum mit angrenzender Theke, einer geräumigen Küche mit einem Kühlraum, dahinter ein Versorgungs- und Lagerraum sowie die Toilettenanlage. Am Haupteingang wird neben einer neuen Treppe ein barrierefreier Zugang gebaut und über den hinteren Eingang können ebenerdig Waren ins Schützenhaus gebracht werden. Als Abschluss der umfangreichen Bauarbeiten wird ein neuer Luftgewehrstand neben dem KK-Stand errichtet und der Vorplatz am Haus gepflastert und überdacht. Das Gebäude soll künftig nicht nur den Schützen als neues Vereinsheim dienen, es kann dann auch für Veranstaltungen gemietet werden. Die etwa fünfzehnköpfige Arbeitermannschaft um den Vorsitzenden Volker Heinen stellt sich der Herausforderung mit großem Tatendrang und arbeitet jedes Wochenende an der Verwirklichung ihres Planes. Und um die Handwerker bei Laune zu halten, werden sie von ihren Frauen regelmäßig mit Mittagessen und Kuchen versorgt. Sie überlegen schon, ob sie die Arbeiten bei diesem Verwöhnprogramm nicht etwas in die Länge ziehen sollen.

 

Dez. 2020

 

Gespräch mit Peter Schmidt

Brudermeister der Historischen Schützenbruderschaften von Hüls 1464-1597 e.V.

 

Hallo Peter!

 

Zuerst ein paar Infos zu deiner Person: Du bist 70 Jahre jung, also Baujahr 1950; dein Sternzeichen ist Krebs und geboren bist du in Krefeld; bist verheiratet mit Ingrid und hast zwei Erwachsene Kinder und einen Enkel. 1965 machtest du eine Lehre zum KFZ-Mechaniker und warst dann insgesamt 50 Jahre bei derselben Firma tätig.

Beim Interview mit der Hülser Mitteilung sagst du auf die Frage, was magst du: „Pünktlichkeit und Ehrlichkeit“ und auf die Frage was magst du nicht, antwortest du: „Unpünktlichkeit und wenn zugesagtes nicht eingehalten wird. Das sind Tugenden die jeder haben sollte“!

Zu deinen Hobbys zählst du deinen Garten, die Natur, die Ahnenforschung deiner Familie und natürlich die Hülser Schützenbruderschaft. Und da sind wir schon beim Thema: Im Januar nächsten Jahres hast du die ersten drei Jahre an der Spitze unserer Bruderschaft (soll ich sagen ÜBERSTANDEN) oder hörst du lieber hinter dir gebracht. Auch nicht gut, lieber Peter, sagen wir doch einfach, mit dir als Brudermeister war`s gut. Ich hoffe, du hängst noch einige Jährchen dran. Aber drehen wir das Rad ein wenig zurück. Alles hat 1973 begonnen. Durch Vermittlung des leider früh verstorbenen Erich Mühl wurdest du Mitglied in der Historischen Schützenbruderschaft Hüls. 1994 wurdest du zum 1. Schießmeister gewählt. Den Posten hattest du bis 2004 und von 2014 bis 2018 inne. Ja und dann der Aufstieg, der an sich nicht geplant war, an die Spitze unserer Bruderschaft. Ich habe jahrelang an deiner Seite als 2. Schießmeister gestanden und muss sagen, du füllst alle Posten mit 100% Einsatz aus. Wir wissen, dass du 2004 wegen der schweren Erkrankung von Ingrid den Posten als 1. Schießmeister zu Verfügung stelltest. Aber warum dann 2014 noch mal machen?

Peter: „Mein Vorgänger als 1.Brudermeister Günter Tenberg hat mich darauf angesprochen ob ich nicht wieder den 1. Schießmeister machen könnte, da der amtierende 1. Schießmeister Dieter Schmitz nach 2 Jahren Amtszeit aus beruflichen Gründen zurück treten wollte. Da ich 2015 in Rente ging und kein anderer es machen wollte, habe ich zugesagt, das Amt wieder zu übernehmen damit der Schießsport in der Bruderschaft weitergehen konnte.“

Ok, das ist ein gutes Argument. Aber dann den Posten des 1. Brudermeisters einnehmen. Warum? Peter: „Auch hier kam Günter Tenberg und weitere Mitglieder der Bruderschaft auf mich zu, ob ich dieses Amt des 1. Brudermeisters nicht übernehmen könnte, da Günter erklärt hatte, er höre nach 9 Jahren auf jeden Fall auf. Nach langen Überlegungen und schweren Herzens und der Überzeugungsarbeit meiner Frau habe ich mich einen Tag vor der Jahreshauptversammlung dazu bereit erklärt, dieses Amt zu übernehmen. Es war kein anderes Mitglied bereit, dieses Amt zu bekleiden. Hinzu kam, dass die Bruderschaft, die mir so sehr am Herzen liegt, weiterleben sollte. Günter Tenberg hat mich dabei in den vergangenen 3 Jahren mit seiner umfassenden Erfahrung bestens unterstützt, sonst hätte ich das nicht geschafft.“

Auch das ist ein gutes Argument. Nun aber haben wir die Corona-Krise. Jeder Verein, also auch unsere Bruderschaft, hat darunter zu leiden. Was hast du zur Bewältigung der Krise beigetragen und wie soll es bei den aktuellen Infektionszahlen weitergehen mit unserer Bruderschaft? Noch dürfen wir ja in der Halle trainieren, aber wir müssen auch an die gesamte Mitgliedschaft denken. Peter: „Wir hatten für das Frühjahr einige Veranstaltungen geplant, die aber durch die Corona-Pandemie bis zum Jahresende abgesagt werden mussten, ebenso die Mitgliederversammlungen. Es wurden durch mehrere Gruppen Geburtstags- und Krankenbesuche soweit wie möglich und erwünscht, durchgeführt. Günter Tenberg, unser 1. Schießmeister, hat für die Schießhalle ein Hygienekonzept aufgestellt, welches dann vom Gesundheitsamt ohne Abstriche genehmigt worden ist. So konnten wir ab Mitte Juni unseren Mitgliedern wenigstens das Training 1x pro Woche, jeweils freitags, in der Schießhalle wieder anbieten. Leider sind andere Veranstaltungen weiter untersagt. Die Jungschützengruppe hat ihre Treffen zum Beispiel in den Park verlegt, damit dort – wenn auch eingeschränkt – Aktivitäten stattfinden können. Es ist daran gedacht, alle 14 Tage dienstags, den Schülern die Möglichkeit des Trainings mit dem Lasergewehr zugeben und den geübten Jungschützen das Training mit dem Luftgewehr zu ermöglichen. Das alles unter der Aufsicht eines Jugendschießleiters und weiterer Schießleiter. Alle Aktivitäten finden im Rahmen des geregelten Zugangs, Abstandsregeln, Maskenpflicht und Hygienekonzept statt.

Der Vorstand ist im Hintergrund aktiv und hat sich mittlerweile auch zu einer Vorstandsitzung – im Garten – getroffen. Wenn alles so bleibt, findet die nächste steht im November an. Wie ihr alle gelesen oder gehört habt, ist der Kirmesplatz nicht vor 2023 fertig. So haben wir das Problem „Schützenfest“, da in Hüls kein weiterer, geeigneter Platz zur Verfügung steht, vom Tisch. Ich hoffe, dass die Corona-Pandemie bald durch einen Impfstoff beendet wird und wir endlich wieder zu einem normalen Bruderschaftsleben zurückkommen können“.

Dem stimme ich dir voll und ganz zu.

 

Dies ist eine Niederschrift eines kleinen Gesprächs zwischen zwei Freunden.

        

Hans Hessel

 

Dez. 2020

 

Bezirksverband Düren-West

 

St. Sebastianus Schützenbruderschaft Langerwehe im Wandel der Zeit

 

Die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Langerwehe gegr. um 1540 e.V. hat bei ihrer Mitgliederversammlung am 16. Oktober 2020 einen neuen Vorstand gewählt. Zur neuen 1. Schützenmeisterin wurde Uschi Nieveler von den Anwesenden gewählt. Sie ist somit die erste Schützenmeisterin seit Bestehen der Schützenbruderschaft und gleichzeitig die erste Frau als Schützenmeisterin im Bezirksverband Düren-West. Die Vorstandsarbeit ist für Uschi Nieveler kein Neuland, denn sie ist bereits seit 12 Jahren damit vertraut. Der neue geschäftsführende Vorstand wird durch den neuen 2. Schützenmeister Manfred Brock und durch die ihren Ämter bestätigten Hannes Nieveler (Geschäftsführer) und Anne Schain (Kassiererin) komplettiert. Für die restlichen Vorstandsämter konnten junge Mitglieder gewonnen werden. Durch viele Hände Arbeit hoffen wir dann - nach der Pandemie - in alter Gewohnheit mit dem Schießbetrieb, dem Theaterspielen (Groß und Klein) und dem ein oder anderen Fest unsere Arbeit aufnehmen zu können.

 

Dez. 2020

 

Diözesanverband Aachen

ABGESAGT WEGEN CORONA!

 

Diözesanverbandsübergreifende Ausbildung zum Wortgottesdienstleiter

 

Der Diözesanverband Aachen führt für Schützenschwestern und Schützenbrüder, die sich in die Arbeit der Gemeinschaften der Gemeinden (GdG) und der Kirchengemeinden des Bistums Aachen einbringen möchten, erneut eine Wochenendausbildung zum/zur Wortgottesdienstleiter/in durch. Die Teilnahme steht Interessenten/-innen aus den weiteren Diözesanverbänden offen. Das Seminar soll die Teilnehmerinnen und Teilnehmer befähigen, im Rahmen Ihres Engagements in der Bruderschaft bzw. im Bezirksverband liturgische Feiern zu gestalten. Bei Interesse bedarf es der Zustimmung der Bruderschaft oder ggf. des Bezirksverbands zur Teilnahme an der Ausbildung. Nach deren Abschluss erteilt der Diözesanpräses Aachen die Genehmigung zur Ausübung der Tätigkeit für eine Bruderschaft oder einen Bezirksverband. Wenn zudem ein/eine Wortgottesdienstleiter/-in in der GdG tätig werden möchte, ist die Zustimmung deren Leiters erforderlich. Die Ausbildung erfolgt vom 8. bis zum 10. Januar 2021 in Haus Overbach, Franz-von-Sales-Str. 1, 52428 Jülich-Barmen. Anmeldungen bitte bis zum 17. Dezember 2020 an den Diözesanverband Aachen im BHDS, Tempelhofer Straße 21, 52068 Aachen oder bhds-aachen@t-online.de.

 

Nov. 2020

 

Diözesanverband Aachen

 

Verbandstag des DV Aachen - "Heimat" - Die Heimat verlassen müssen!

Für viele Menschen war und ist es in unserem Diözesanverband Aachen ein aktuelles Thema, weil ihre Dörfer dem Braunkohlentagebau weichen müssen oder mussten.
Aus diesem Grund stand der diesjährige Verbandstag des Diözesanverbands Aachen unter dem Thema "Heimat". Diözesanbundesmeister Kurt Bongard konnte den Bürgermeister der Gemeinde Langerwehe Herrn Heinrich Göbbels, den Diözesanpräses Monsignore Norbert Glasmacher, sowie Karin und Karl-Josef Dick als Gastgeber und Referent, im Schützenhaus von Pier herzlich begrüßen. Das geistliche Wort übernahm Diözesanpräses Monsignore Norbert Glasmacher. Einen besseren Ort als Pier bei Langerwehe und den Menschen mit ihren eigenen Geschichten, hätten wir uns nicht aussuchen können. Knapp 1.900 Einwohner hatte Alt Pier, bevor die Umsiedlung begann. Schon in den 50er Jahren haben die Menschen dort erfahren, dass eines Tages ihr Heimatort der Braunkohle weichen muss. Rund 42.000 Menschen mussten oder müssen noch für die Tagebaue Inden, Hambach und Garzweiler ihre Heimatdörfer verlassen. "Die Umsiedlung ist ein Opfer, das viele Menschen in diesen Regionen erbringen müssen und mussten, damit wir alle Strom aus der Steckdose bekommen"! Ab 2005 wurde durch RWE Power mit den Pierern über ihre Häuser und Grundstücke über Entschädigungszahlungen verhandelt. Unter anderem flossen Treppen, Hecken, Bäume usw. in die Bewertungen und Verhandlungen ein. Dabei wurden auch Ersatzgrundstücke ausgesucht. Oft wurden die neuen Grundstücke auch ausgelost, weil sich mehrere für ein und dasselbe Grundstück interessierten. Das kostete den Menschen – und nicht nur im Fall der Familie Dick – viele Nerven und schlaflose Nächte. Nach der Umsiedlung erinnerte das alte Pier an eine gruselige Filmkulisse! Es war für viele ein Ort der Erinnerung, die für viele Menschen mehr sind als Backsteine und Beton. 2009 ist Familie Dick aus ihrer alten Heimat Pier weggezogen. "Es ist mir schwergefallen, den Schlüssel abzugeben und das Haus von einer Minute auf die andere nicht mehr betreten zu dürfen", erzählte uns Karl-Josef Dick bewegt. Mit ihrem neuen Wohnort ist Familie Dick jedoch zufrieden. Sie leben mit der Familie im neuen Pier. Die Pierer Schützenbruderschaft hat gut profitiert von der Umsiedlung. Hat man doch im neuen Pier ein tolles Schützenhaus und Gemeindehaus in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Langerwehe, der Pier heute zugehört errichten können. Man hat durch die Umsiedlung einige Mitglieder verloren, aber auch neue dazugewonnen. Gut acht Kilometer vom alten Dorf entfernt ist das neue Pier entstanden.
Bürgermeister Göbbels erzählte uns, dass man sich frühzeitig für den gleichen Ortsnamen entschieden hat. Er war während seiner Amtszeit als Bürgermeister, die Ende Oktober endet, für die Umsiedlung im neuen Pier zuständig. Selbst die Straßennamen sind mit ins neue Pier umgezogen, aber sonst erinnert nicht mehr viel an den alten Ort. Diözesanbundesmeister Kurt Bongard dankte am Ende den Eheleuten
Karl-Josef und Karin Dick für die Gastfreundschaft im Schützenheim der St. Sebastianus - Schützenbruderschaft Pier. Besonders, dass sie das Vereinshaus so vorbereitet hatten, dass es zu Coronazeiten – mit all ihren Hygienevorschriften – genutzt werden konnte. Ein großer Teil der Teilnehmer fuhr zum Abschluss noch zum „Indemann“, um von dort aus den Blick auf den Tagebau Inden zu werfen. Dort erklärte uns Karl-Josef noch, wo die einzelnen Orte im Indeland gelegen haben. In einigen Jahrzehnten, wenn der Tagebau Inden einmal stillgelegt ist, dann wird an gleicher Stelle ein tolles Naherholungsgebiet entstehen, wo man die Freizeitaktivitäten wie Bootfahren und schwimmen genießen kann. Es war für alle Beteiligten ein interessanter und gelungener Verbandstag.

 

Nov. 2020

 

Bezirksverband Mönchengladbach-Rheydt-Korschenbroich

 

Ehrentag für das älterste, aktive Mitglied

 

Die St. Rochus Schützenbruderschaft Broich-Peel gratulierte seinem langjährigsten und ältesten, und immer noch aktiven Mitglied Josef Zons zur Vollendung seines 95. Lebensjahres. Zu diesem Anlass überreichten ihm die Brudermeister Norbert Ohlenforst und Herbert Bihn die Fürst Salm – Reifferscheidt – Dyck Plakette. Josef Zons ist sicher das aktivste Mitglied der Bruderschaft. In den Jahren 1948 und 1973 repräsentierte er die Bruderschaft als Schützen- bzw. Jubelkönig. Von 1953 bis 1983 bekleidete er das Amt des Hauptmanns, 1983 erfolgte die Ernennung zum Ehrenhauptmann und Ehrenmitglied. Zwischen 1968 und 1993 war Josef Zons der Schießmeister der Schützenbruderschaft. Er gehörte über 40 Jahre dem erweiterten Vorstand an. Für seine Verdienste um das Schützenbrauchtum wurde er bis hin zum Schulterband zum SEK ausgezeichnet. Weiterhin erhielt er das St. Sebastianus Ehrenschild sowie die Ehrennadel der Stadt Mönchengladbach.

 

Nov. 2020

 

Bezirksverband Kempen

 

Hochmeisterplakette für  Hoteser Benrad zum 625-jährigen Bestehen

 

Die Hoteser St. Sebastianus Schützenbruderschaft Benrad – St. Tönis 1395 e.V. erhielt am Mittwoch, den 7. Oktober2020, die Hochmeisterplakette des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaft zum 625-jährigen Bestehen. Die Auszeichnung erfolgte im Rahmen einer Heiligen Messe durch den Diözesanbrudermeister Kurt Bongard in der Christ-König-Kirche in Kempen. An der Messe, unter Einhaltung der Corana-Hygienemaßnahmen, nahmen die Abordnungen der Bruderschaften des Bezirksverbands Kempen teil.

 

Nov. 2020

 

Bezirksverband Mönchengladbach-Rheydt-Korschenbroich

 

Das „Corona-Bruderschaftsjahr“ in Neuwerk – aus Sicht eines Bruderschaftlers

 

Als unser Präsident Johannes Winz auf mich zukam und mich als Schriftführer darum bat, Fotos von unserem Gottesdienst anlässlich unserer diesjährigen, äußerst kleinen Frühkirmes während des Gottesdienstes zu machen, machte ich mir erstmal keine weiteren Gedanken. Okay, er möchte einen, der Fotos von einem Gottesdienst macht, wo vielleicht die Besucherfrequenz aufgrund der Platzregelung etwas geringer sein wird. Was soll da schon anders sein, als nur ein paar Fotos von einem normalen Gottesdienst? Ich fand mich nun entsprechend zeitig ein und musste feststellen, dass der Ansturm der Gottesdienstbesucher per se schon sehr gering war. Ich unterhielt mich mit den Bruderschaftler vom Ordnungsdienst, traf einen aus meinem Schützenzug (der nachher aufgrund erreichter Höchstbesucherzahl draußen bleiben musste) und dann begann der Gottesdienst. Auftragsgemäß bewegte ich mich in der Kirche zwischen den einzelnen Schiffen hindurch, immer brav mit Mund-Nase-Bedeckung. Dies fiel mir als Brillenträger nicht immer leicht. Schließlich musste ich ja durch die Linse der Kamera sehen können. Das wirklich bedrückende Bild kam oben von der Orgel. Zwei Bruderschaftler saßen dort mit Maske und Abstand und diese gewährten mir einen Blick durch die Linse in den Altar-/Kircheninnenraum. Es war ein ernüchterndes Bild, welches absolut nicht auf Verbundenheit, Brudersein oder Gemeinschaft schließen ließ. Alle hielten ihren Abstand zueinander und jeder musste den Gottesdienst quasi für sich feiern. Vor vielen Jahren im Liturgieausschuss der Pfarre sprach ich mich für ein Händehalten beim „Vater unser“ aus, was Stand jetzt UNDENKBAR ist. Mittlerweile hat sich dieses Bild der Gottesdienstteilnahme bei uns etabliert. Sicherlich ist zum einen die Angst eines jeden Bürger dabei, aber auch die Vorschriften machen es nicht einfacher. Zum Glück sind wir in Neuwerk so gut aufgestellt, dass wir die Ordnungsdienste (23 an der Zahl bis zum 30.09.2020) stemmen können. Aber sicherlich werden die Weihnachtsgottesdienste, die Osterfeiertage und auch die anstehen Erstkommunionfeiern in diesem und im nächsten Jahr nochmals eine besondere Herausforderung. Kopf hoch, nach vorne sehen, Brudersein und jedem unter die Arme greifen. Das muss das Ziel für die kommenden Monate sein, euer Marc Püttmanns.

 

Nov. 2020

 

Bezirksverband Erkelenz

 

Schützen feiern Feldandacht mit Gefallenenehrung

 

 

Auf Grund der Corona Pandemie fallen viele Veranstaltungen aus oder können nicht wie gewohnt stattfinden. Aber die Erkelenzer Schützen setzen Zeichen, bewahren Werte und stehen dafür ein. Ihren Patronatstag mit Gefallenenehrung wollten sie in einer neuen Art und Weise begehen. Die weiträumige Wiesenfläche am Ehrenmal auf der Westpromenade bietet Beteiligten und Zuschauern unter Einhaltung von Sicherheitsabständen ausreichend Platz. Bei der Vorbereitung wurden daher von den Zugführern Christian Helpenstein und Carmen Paulus Markierungen und Hütchen platziert, damit großzügige Abstände eingehalten werden konnten. Gemeinsam mit dem Bezirkspräses Pater Paul wurde die Schutzpatronin „Unserer Lieben Frau“ Maria, die Mutter Gottes, mit einer Feldandacht am Ehrenmal an der Westpromenade geehrt. Musikalische Unterstützung gab der Städtische Musikverein Erkelenz sowohl bei der Feldandacht, als auch bei der anschließenden Gefallenenehrung.

Die Fürbitten mit aktuellen Anlässen für Menschen aus dem Flüchtlingslager in Moría auf Lesbos, und die Frauen und Männer in Belarus und anderen Ländern, die Freiheit für sich und ihr Land fordern und dafür sehr viel riskieren, hielten die Repräsentanten der Schützenbruderschaft. Bei der Ansprache zur Kranzniederlegung stellte der Brudermeister Christian Helpenstein den Sinn der Gefallenenehrung in den Vordergrund. Hiermit wird ein Zeichen gegen das Vergessen gesetzt. „Wer sich gemeinsam erinnert, der baut auch gemeinsam an der Zukunft. Frieden, Freiheit und Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Solidarität, sollen Maßstab unseres Handelns bleiben. Wir können Geschichtsgewinner werden, wenn wir bereit sind zu lernen und genau hinzuschauen. Vergesst niemals, dass Ihr wählen könnt zwischen Böse und Gut. Schützt und schätzt den Frieden. Lasst allen Menschen ihre Würde und ihre Rechte.“

 

Nov. 2020

 

Bezirksverband Monschau

 

Europakönig zu Besuch in Kesternich

 

Die St. Hubertus-Schützenbruderschaft empfing am 19. September 2020 anlässlich des 100-jährigen Jubiläums den Europakönig Leo Niessen mit seiner Frau Irma und seinem Adjutanten Jan van Duinen sowie unseren Bürgermeister Karl-Heinz Herrmanns mit seiner Gattin. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Brudermeister Heinz Siemons wurde dieser von der 2. Brudermeisterin Simone Rosarius überrascht. Für seinen jahrelangen Einsatz wurde er durch den stellvertretenden Bezirksbrudermeister des Bezirksverbandes Monschau, Dirk Vormstein, mit dem Hohen Bruderschaftsorden des BHDS ausgezeichnet. Die gesamte Bruderschaft erhielt aus den Händen des stellvertretenden Diözesanbundesmeister, Bereich West, Stefan Doncks, die Hochmeisterplakette des Bundes. Von der Landesregierung wurde uns die Ehrenplakette des Landes NRW zum 100-jährigen Bestehen überreicht. Der Europakönig zeichnete einige Schützen, allen voran die Majestäten, mit seinem Orden aus. Ein großer Dank galt dem Team der DGH-GmbH für die tolle Bewirtung an diesem Abend.

 

Nov. 2020

 

BdSJ Aachen

 

Bernd Servos ist neuer Vorsitzender der Schützenjugend im Bistum Aachen

Stärkung der Orts und Bezirksebene geplant

 

Am 27. September standen vielerorts Stichwahlen in Städten und Gemeinden an. Auch in Erkelenz wurde gewählt. Jedoch wählten hier die Mitglieder der Diözesanversammlung des Bundes der St. Sebastianus Schützenjugend im Bistum Aachen. Die Stadthalle bot den Anwesenden die Möglichkeit, ihre Sitzung coronakonform durchzuführen. Nach der Entlastung des Vorstandes leitete der scheidende Diözesanvorsitzende Michael Dickmeis die Wahlen. Mit dem 49jährigen Versicherungskaufmann Bernd Servos wählte die Versammlung einen Diözesanjungschützenmeister, der bereits seit 40 Jahren in der St. Lambertus Schützenbruderschaft Morschenich (Bezirksverband DürenNord) beheimatet ist und das Schützenwesen und die Jugendarbeit damit von klein auf kennt. Auch auf Diözesanebene ist der neue Vorsitzende kein Unbekannter; was nicht zuletzt aus seiner Mitarbeit im Arbeitskreis „Öffentlichkeitsarbeit“ resultiert. Die übrigen Mitglieder des „neuen“ Vorstandsteams sind die Stellvertreter MarieKristin Hamboch, Stefan Wößner und Ulf Melssen, die bereits zuvor ein Amt innehatten und von der Versammlung erneut gewählt wurden. Diözesanjungschützenseelsorger Alexander Tetzlaff komplettiert die Runde. Sein Amt steht erst in zwei Jahren zur Wahl. Der neue Vorstand schreibt sich insbesondere die Stärkung der Orts und der Bezirksebene auf die Fahne und will hierzu entsprechende Strategien erarbeiten.

Freude herrschte über die Vergabe der Diözesanjungschützentage 2021 und 2022. Mit der Schützenbruderschaft St. Sebastianus Übach 1410 e.V. wurde der Ausrichter für den Verbandstag 2021 und mit der Mariannischen Schützenbruderschaft Golzheim gegr. vor 1372 e.V. ein Ausrichter für das Jahr 2022 gefunden. Die Diözesanjungschützentage finden einmal im Jahr ein- oder zweitägig statt und führen Kinder und Jugendliche aus dem gesamten Bistum Aachen zusammen. In diesem Jahr mussten sie coronabedingt ausfallen.

 

Nov. 2020

 

BdSJ Aachen

 

Abschied nach vielen Jahren Vorstandsarbeit

Ehrenamtlicher Ruhestand oder Arbeit im Hintergrund?

 

Vor 16 Jahren wurde Markus Weenen in den Vorstand des Bundes der St. Sebastianus Schützenjugend (BdSJ) im Bistum Aachen gewählt, zuerst als Beisitzer und zwei Jahre später als stellvertretender Diözesanjungschützenmeister. Bereits mehrere Jahre zuvor unterstütze er aktiv die Arbeit des Diözesanvorstandes. Über die Jahre war er in mehreren Arbeitskreisen aktiv, vertrat den Verband im Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und hatte die Federführung im Finanzbereich inne. Michael Dickmeis wurde 2010 als Beisitzer in den Vorstand gewählt. Ein Jahr später wurde er zum stellvertretenden Diözesanjungschützenmeister und 2016 zum Diözesanjungschützenmeister gewählt und hatte somit den Vorsitz des aktuell 6.700 mitgliederstarken Jugendverbandes inne. Auch Dickmeis war bereits zuvor in diözesanen Arbeitskreisen tätig. Beide haben viel Zeit und Arbeit für den Bund der St. Sebastianus Schützenjugend investiert und bereits frühzeitig angekündigt, dass sie 2020 nicht für eine weitere Wahlperiode zur Verfügung stehen. Für ihr Engagement bedankte sich der Vorstand ganz herzlich. Die stellvertretende Diözesanjungschützenmeisterin MarieKristin Hamboch fand liebe und wertschätzende Worte und sowohl die scheidenden, wie auch die verbleibenden Vorstandsmitglieder waren sichtlich gerührt. Traditionell ist die richtige Verabschiedung der scheidenden Mitglieder in das Abendprogramm der Frühjahrsitzung integriert. Diese findet am 6. März 2021 in Krekel (Eifel) statt. Doch ist das der Ruhestand vom Ehrenamt bei der Schützenjugend? Das wäre wohl zu weit gegriffen. Markus Weenen ist weiterhin im Fördervereinsvorstand des BdSJ Aachen aktiv und wird auch in Zukunft im Arbeitskreis „Einfach mal helfen“ mitarbeiten. Michael Dickmeis ist auch künftig Mitglied im Arbeitskreis „Aus und Fortbildung“, welcher sich für die Ausbildung der Jugendgruppenleiter verantwortlich zeigt. Auch haben beide zugesichert, dass sie jederzeit ansprechbar und bereit sind, die Arbeit der Schützenjugend zu unterstützen. Somit stehen sie zwar nicht mehr in der ersten Reihe, leisten jedoch weiterhin einen wichtigen ehrenamtlichen Beitrag für den Jugendverband BdSJ Aachen.

 

Nov. 2020

 

Bezirksverband Monschau

 

Trauer bei der St. Hubertus Schützenbruderschaft 1893 Roetgen e.V.

 

Die St. Hubertus Schützenbruderschaft 1893 Roetgen e.V. trauert um ihren Generalfeldmarschall und engagierten Schützenbruder Manfred Moosmayer, der nach langer Krankheit im Alter von 81 Jahren verstarb. Er war seit 1954 Mitglied der Schützenbruderschaft und repräsentierte die Schützenbruderschaft in den Jahren 1954 und 1958 als Jugendprinz, 1962 und 1966 als Schützenkönig, 1962 sogar als Bezirkskönig. 1976 errang er die Würde als internationaler Schützenkönig. 1997/1998 begleitete er seine Gattin Gerda als Prinzgemahl der Diözesankönigin des DV Aachen. Seit dem Jahr 2000 war er Träger des Anno-Santo-Kreuzes. 2014 wurde er zum Generalfeldmarschall und Ehrenmitglied ernannt. Für sein vielfältiges Engagement wurde er mit den HBO ausgezeichnet.

 

Nov. 2020

 

Bezirksverband Mönchengladbach-Rheydt-Korschenbroich

 

Trauer bei der St. Helena Schützenbruderschaft Rheindahlen und Kirchspiel e.V

 

Mit sehr großem Bedauern haben wir erfahren, dass unser langjähriger Chargierter Rolf Thelen am 4. September 2020, im Alter von 68 Jahren, verstorben ist. Rolf war ein echtes Rheindahlener Urgestein, den so gut wie jeder hier im Ort kannte. Er war über Jahrzehnte unserer Bruderschaft eng verbunden, nicht nur als Major der Hauptleute, auch 2003 als stolzer Schützenkönig. Für sein Engagement wurde er bis zum St. Sebastianus Ehrenkreuz ausgezeichnet. Wir werden Rolf´s Andenken stets in Ehren halten und trauern mit seinen Angehörigen und Freunden.

 

Nov. 2020

Bezirksverband Mönchengladbach-Rheydt-Korschenbroich

 

BSV St. Hermann-Josef Speick - Dank an die Coronahelden!

 

Volks- und Heimatfest im Jahre 2020 – abgesagt! Auch in der Gemeinde St. Hermann-Josef in Mönchengladbach Speick blieb man von Veranstaltungsabsagen ausgelöst durch die Coronapandemie nicht verschont. Die Vereinsmitglieder um Präsident Markus Effertz haben es sich dennoch nicht nehmen lassen, Flagge zu zeigen. So schmückten Sie den ganzen Ort mit Maibäumchen an den Laternen, hängten Fähnchen über die Straßen, setzten traditionell ihren Mai und legten einen Kranz nieder zu Ehren der Verstorbenen. Alles natürlich streng unter Einhaltung der Corona-Verordnung und im ungewöhnlich kleinen Stil, dafür jedoch mit Live-Übertragung, damit alle zu Hause daran teilhaben konnten. Das Highlight in diesem Jahr zum abgesagten Volks- und Heimatfest, findet man an 3 verschiedenen Stellen im Ort. Die Speicker haben extra neue Banner anfertigen lassen, um zu zeigen:

Wo wir sind, ist Heimat! Wir danken allen Coronahelden! Bleibt gesund!

Die Speicker Schützen sind da, sie helfen, sie sind solidarisch und sie danken. Der Dank ist natürlich nicht nur an die eigenen Coronahelden gerichtet, sondern vielmehr an Alle, die im letzten halben Jahr Unglaubliches und Ungewöhnliches geleistet haben. Glaube – Sitte – Heimat, das sind die wichtigsten Aspekte eines Bürgerschützenvereins, und wenn man dies mit Rücksicht und zum Schutz der Bevölkerung nicht wie gewohnt leben kann. So wird es in Speick eben mit 3 großen Bannern signalisiert und an die Bevölkerung gerichtet, mit der Bitte und der Hoffnung, dass Alle gesund bleiben und diese außergewöhnliche und beängstigende Zeit unbeschadet überstehen. In diesem Sinne – bleiben Sie gesund!

 

Okt. 2020

 

Brudermeisterin Marga Schrickel, Vorsitzende ISM Renate Schwarz, Jungschützenmeister Julian Breuer, Schießmeister Frank Breuer bei der Scheckübergabe

Bezirksverband Düren-Nord

 

St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Merzenich zwischen Tradition und Flexibilität

Die Entwicklung des ersten Halbjahres 2020 ließ keinen Zweifel daran aufkommen, das auch das Programm des Schützenfestes in Merzenich nicht würde durchgeführt werden können. Trotz guter Gründe und Sorge um die Gesundheit der Aktiven war doch die Enttäuschung zu spüren und das Ausmaß der allgemeinen Beschränkungen bedrückend. An der Hoffnung, im Zuge einer verbesserten Entwicklung der Situation rund um die Corona-Pandemie und der Beschränkungen doch einen Teil unserer Traditionen pflegen zu können wurde dennoch still festgehalten und letztlich mit Leben gefüllt. Das Wochenende nach dem Fest Peter und Paul, in diesem Jahr vom 02. bis 05. Juli 2020, steht traditionell im Zeichen des Schützenfestes in Merzenich. Im Mittelpunkt dabei die St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Merzenich gegr. vor 1531 e.V., natürlich deren amtierende Majestäten und nicht zuletzt das gepflegte Festprogramm. Dazu gehören der Vogelschuss, der Königsball, Party der Jugend am Freitagabend, das Hochamt mit Kranzniederlegung am Sonntag oder auch der große Festzug mit Parade vor der Pfarrkirche St. Laurentius. Fester Bestandteil ist auch die Gemeinschaft mit den befreundeten Ortsvereinen und der Besuch befreundeter Bruderschaften. Eine bereits im Laufe des Aprils in realistischer Abschätzung, doch mit großer Enttäuschung getroffene Entscheidung des Vorstandes bedeutete, das Fest organisatorisch nicht in Angriff zu nehmen und damit defacto für dieses Jahr ersatzlos ausfallen zu lassen. Kurz zuvor waren bereits die Wettkampfsaison im Schießsport und der eigene Trainingsbetrieb nebst Jugendarbeit vollständig zum Erliegen gekommen. Letztlich waren die Vorgaben der Beschränkungen, aber auch eigene Sorgen um die Gesundheit vorrangig. Eine Situation, die sich ja nicht auf Merzenich beschränkte sondern sich flächendeckend in Kreis, Region und Land einstellte. König Günther Schmitz mit Gattin Nicole, Prinzessin Anna Schmitz mit Begleitung Christopher Lamb, sowie Schülerprinz Leon Müller trafen die mit großem Respekt bedachte Entscheidung, für ein weiteres Jahr bis Sommer 2021 ihre Ämter fortzuführen. Zu diesem Zeitpunkt mutete die Hoffnung, Anfang Juli irgendetwas organisieren und durchführen zu können, noch einigermaßen utopisch an - dennoch blieb der Blick in diese Richtung bestehen. Mit der sich dann zunehmend leicht entspannenden Situation kam die Idee auf, das traditionelle Preisvogelschießen, dann unter anderer Zielsetzung, im kleinsten Kreis durchzuführen. Die Schießanlage auf der Merzenicher Pfarrwiese bot dazu durch ihre Abgeschlossenheit ideale Bedingungen. Auch weil der Personaleinsatz hier gering ist. Auf anwesende Öffentlichkeit musste dabei natürlich verzichtet werden. Ein Team aus den Schießmeistern Frank Breuer und Florian Czabainka, den Jungschützenmeistern Sebastian Kreuel und Julian Breuer, sowie den Aktiven Sabine Kreuel, Björn Wolfgarten und Nico Wirtz traf sich (unter Einhaltung der Regelungen) und begann mit der Organisation des Wettbewerbs inklusive eines Hygienekonzepts. Brudermeisterin Marga Schrickel konnte mit der Gemeinde und der Pfarre, beiden ist dazu sehr zu danken, zusätzlich einen Freiluftgottesdienst vor der Grundschule mit anschließender Kranzniederlegung am Ehrenmal und einen kleinen Umzug absprechen. Innerhalb des Teams wurde überlegt, einen möglichen kleinen Überschuss des Preisschießens der Jugendarbeit der Bruderschaft zu Gute kommen zu lassen. Darüber hinaus gab es die Überlegung, in diesem so ungewöhnlichen Jahr auch für soziale Zwecke etwas zu tun, so dass es zu einem Spendenaufruf nebst Charity-Vogelschießen kam. Begünstigt werden sollte zum einen die „Interessengemeinschaft Sorgenkinder Merzenich e.V.“, einem langjährig befreundeten Ortsverein und zum anderen die in der Region bekannte Organisation "Running for Kids" Düren mit ihrem Aushängeschild Herrn Peter Borsdorff. In der Folge wurden zum einen die üblichen Hauptpreisvogellisten an Aktive und Freunde ausgegeben (Vogel für die Jugend) sowie um Spenden gebeten (Charity-Vogel). Mit der Resonanz war nicht zu rechnen und wurde auch so von uns bei weitem nicht erwartet. Sonntag, der 05. Juli, startete zunächst mit der Festmesse, zelebriert durch unseren Präses Herrn Pastor Andreas Galbiertz, sowie der Kranzniederlegung am Ehrenmal in der alten Pfarrkirche. Im Rahmen eines kleinen Umzuges fand sich, auf angemessene Distanz, doch Gelegenheit die Bewohner des Seniorenhauses Marienhof durch einen kurzen Besuch und etwas Musik zu erfreuen. Im Anschluss fand dann auf der Pfarrwiese das Preisschießen statt. Anwesend waren außer dem Team der Organisation nur die Majestäten, einige Schützenbrüder aus Vorstand und Offizierskorps sowie einige wenige Aktive des uns begleitenden Tambourcorps "Spielvereinigung 1923 Merzenich e.V". Das Pfänder- und Hauptpreisvogelschießen fand zunächst im gewohnten Rahmen über die Vogellisten statt. Pfänder, ein Preisvogel und ein Präsentkorb fanden ihre Gewinner. Höhepunkt war dann das Charity-Schießen, welches mit einem kleinen, freundschaftlichen Wettkampf zwischen der “ISM“ und "Running for Kids" gestaltet wurde. Beide wurden jeweils durch einen Schießleiter vertreten um unnötige Kontakte zu vermeiden. Der Vogel fiel zu Gunsten von "Running for Kids", aber beide Parteien konnten ausgeschriebene Preisgelder einstreichen. Im Rahmen einer Siegerehrung "auf Abstand" konnte dann beiden Vereinen durch die Brudermeisterin und dem Schießmeister, zur Freude auf allen Seiten, neben den Holzgeldern jeweils ein Betrag in Höhe von 500,00 Euro überreicht werden. Durch weitere Spenden im Nachgang der Veranstaltung wurden es am Ende sogar 650,00 Euro. Erwähnenswert ist auch, dass unser Tambourcorps, in Person ihres Tambourmajors Bernhard Kreuel, das für ihr - leider zu kurzes - Spiel am Ehrenmal und im Umzug zugedachtes Salär zu Gunsten der Aktion spendete. Ein Dank gilt allen Teilnehmern und Spendern. Die Jungschützen im Team hatten unter der Leitung von Sabine Kreuel zum einen für eine gute Bewerbung des Charity-Schießens im Vorfeld gesorgt. Ein neu erstellter Vogel "Laurenz" wurde dabei zur Marke, der uns auch künftig häufiger begleiten wird. Ebenso wurden Spender und Förderer optisch gut ins Licht gesetzt, vor allem aber gelang der Versuch, das Charity-Schießen über die sozialen Medien "live" zu übertragen. Es entstand ein eindrucksvolles Dokument, der Verlauf konnte interessant und auch genau verfolgt werden. So konnte auch die Freude aller Beteiligten über diese gelungene Veranstaltung nach außen vermittelt werden. Über die Facebook-Seite der Bruderschaft kann dies weiterhin gerne abgerufen werden. Bilder gibt es auch auf unserer Internetseite www.schuetzen-merzenich.de. Wir sind dankbar, dass wir in diesem nach heutiger Kenntnis wohl fürs erste sehr kurzen Moment der Entspannung etwas von unserem Schützenfest haben "feiern" können. Wichtig war es uns, wieder etwas an Kontakten ermöglicht zu haben, aber auch, andere in ihren oft schwierigen Aufgaben unterstützt zu haben. Auch die Teamarbeit, im Vorfeld wie an diesem Tag selbst, war nicht nur Grundlage für diesen positiven Moment, sondern auch eine Motivation für unsere Jugendarbeit insgesamt und die offene Einbindung jüngerer in die Vereinsarbeit und deren Weiterentwicklung. Das Schützenfest war also nicht "ausgefallen", sondern nur den Umständen angepasst und letztlich für die Bruderschaft und deren Abteilungen doch noch Gelegenheit zur Pflege des Brauchtums.

 

Okt. 2020

Bezirksverband Mönchengladbach-Rheydt-Korschenbroich

 

St. Hubertus-Schützenbruderschaft Korschenbroich-Herrenshoff 1926 e.V.

 

„Herrenshoff, Herzbroich, Raderbroich feierten ihr Schützenfest im Herzen“

 

Auch das Volks- und Heimatfest in Herrenshoff fiel dem Corona-Virus Ende August zum Opfer. Auf den Höhepunkt des Jahres wollten die Schützen dennoch nicht ganz verzichten und gaben daher das Motto aus, „Herrenshoff, Herzbroich, Raderbroich feiert sein Schützenfest im Herzen“. Zur Einstimmung auf das etwas andere Schützenfest gab es eine Sonderausgabe des jährlich erscheinenden beliebten Festheftes. Hierin wurde u.a. auch allen Werbepartnern und Schaustellern ein Dank für die langjährige, vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit ausgesprochen. Mit Hilfe eines „virtuellen Schützenfestes“ unterstützte die Bruderschaft das Projekt „Augenhilfe Afrika“, aber auch ihre Schausteller, deren „Buden“ alljährlich ein wichtiger und unentbehrlicher Bestandteil des Festzeltplatzes sind. Dieses „virtuelle Schützenfest“ war auf der neuen Homepage der Bruderschaft (www.hubertus-bruderschaft.de) im Online-Shop zu finden. Die Bürgerinnen und Bürger wurden gebeten, durch das Aufhängen ihrer Bruderschafts-Hausfahnen in den Tagen vor dem Schützenfest ihre Häuser zu schmücken und damit Flagge zu zeigen. Die Schützenzüge hingen wie gewohnt die Wimpelketten in den ihnen zugeteilten Straßen auf. Mit zwei weiteren Aktionen wollten die Bruderschaftler zeigen, wie sehr Ihnen ihr Volks- und Heimatfest am Herzen liegt. Die traditionelle Kranzniederlegung und damit das verbundene Gedenken an die gefallenen Soldaten zweier Weltkriege, aber auch an die verstorbenen Mitglieder unserer Bruderschaft, wurde im Vorfeld aufgezeichnet, und am Schützenfest-Samstag, den 29.08.2020 ab 18.15 Uhr auf der Homepage der Bruderschaft als Video online gestellt. Am Schützenfest-Sonntag, den 30.08.2020 wurde der Festgottesdienst um 10.00 Uhr in der Herz-Jesu-Pfarrkirche in Herrenshoff wie gewohnt durchgeführt. Diese Festmesse wurde per Livestream übertragen. Dies gab allen Schützenbrüdern und Gemeindemitgliedern die Möglichkeit, den Gottesdienst über die o.a. Homepage zu verfolgen.

 

Okt. 2020

 

Bezirksverband Mönchengladbach-Rheydt-Korschenbroich

 

Trauer in Broich-Peel

 

Die Sankt Rochus Bruderschaft Broich-Peel trauert um ihr hoch geschätztes Ehrenmitglied August Amend. Am 5. August 2020 verstarb unser Ehrenmitglied August Amend im 93. Lebensjahr. Er trat 1947 in unsere Bruderschaft ein und blieb ihr bis zu seinem Tode immer treu, auch in der Zeit, als er in Tetelrath wohnte. Er war immer ein Mann der Tat. 1976 war er Schützenkönig. Zum Auftakt dieses Schützenfestes gab es freitags Spanferkel, seinerzeit etwas Besonderes, worauf das Königspaar sichtlich stolz war. 1985 war er Minister unter König Willi Vieten. Zwischen 1976 und 1986 war er zweiter Brudermeister. In Anerkennung seiner langjährigen Verdienste um die Bruderschaft erhielt er viele Auszeichnungen, bis hin zum Schulterband zum St. Sebastianus Ehrenkreuz. Zudem wurde er 1999 Ehrenmitglied und 2000 zum Generalfeldmarschall unserer Bruderschaft ernannt. Von 1986 bis 2000 war August Amend General. Er liebte seine Heimat, die Bruderschaft, die Pfarrkirche und die damit verbundenen Traditionen, ebenso das Reiten und die Geselligkeit. Er hatte Freude daran, dass Broich-Peel mit all seinen Vereinen so lebendig ist. Zum Schützenfest lud er die Reiterei sonntags vor der Parade regelmäßig zum Kaffee ein. Danach nahm er dann als Generalfeldmarschall die Reiterstaffel mit ihren Pferden mit der Bemerkung ab: „Die Peerd stond joot drop“. August Amend war immer ein Querdenker im positivsten Sinn, er kämpfte leidenschaftlich für eine Sache. Wir werden seiner in Ehren und im Gebet gedenken.

 

Okt. 2020

Viersen - Mögliches möglich machen 

Viersen - Mögliches möglich machen Auch ohne Uniform und Federbusch Schützen mit Leib und Seele.  

 

Wie anderenorts verging auch in Viersen die Sommerzeit leider ohne öffentliche Auftritte der Bruderschaften – keine Paraden, kein klingendes Spiel auf den Straßen, keine Festzelte. Es sind schwierige Monate für die Schützen in einem der ältesten Bezirksverbände (Gründungsjahr 1925). Die gedämpfte Stimmung in- und außerhalb der Vereine und nach wie vor die Sorge rund um das Infektionsgeschehen des Corona-Virus stellen die Verantwortlichen vor bislang nicht gekannte Herausforderungen – so etwa dem Spagat zwischen den Mitgliedern, die nicht tatenlos bleiben wollen und sich nach (neuem) Alltag sehnen, und jenen, die abwarten wollen, zögerlich oder gar ohnmächtig sind. Und trotzdem haben Schützenschwestern und -brüder dem Bezirksverband Viersen-Mitte ein Gesicht gegeben. So auch die Hubertus-Schützen Oberbeberich, die in diesem Jahr unter normalen Umständen Ausrichter des großen Bezirksschützenfestes gewesen wären.   Die Fahnen in der Sektion wurden am zweiten August-Wochenende wie sonst auch gehisst und das Ehrenmal sowie die Kapelle dennoch herausgeputzt. Einer gemeinsamen Absprache aller Gruppenleitungen folgend, trafen sich die meisten Gruppierungen intern und absolvierten ein ganz unterschiedliches Programm - ob etwa Fahrradtour, Wanderung durch die Sektion oder ein Grillen im Freien. Die Schützenfamilie zeigte an verschiedenen Orten auch ohne Uniform und Federbusch Präsenz – dezentral und auf Abstand; und doch irgendwie gemeinsam, denn der Zusammenhalt wurde auch getragen durch die gegenseitige Teilhabe am jeweiligen Programm mittels digitaler Möglichkeiten. Am Sonntag, 9. August, kamen zahlreiche Mitglieder der Schützenfamilie dann doch für rund 1,5 Stunden im Freien zusammen. Die mit dem Ordnungsamt der Stadt abgestimmte Teilnehmerzahl von 100 Personen wurde eingehalten, auch wenn sicher gerne mehr gekommen wären. Präsident und Bundesmeister Hans-Willi Pergens freute sich insbesondere über die Anwesenheit von Bezirkskönig Dominik Hendriks, Bruderschaftskönig Josef Schroers, Schülerprinz Jann-Julian Pergens und stellv. Bürgermeister Hans-Willy Bouren. Erster Programmpunkt war eine Andacht unter freiem Himmel, die der Liturgiekreis mit einer Abordnung des Musikvereins Herongen gestaltete. Der allgemeine Tenor der Texte war von ernsten, dennoch auch zuversichtlichen Beiträgen bestimmt und die vertrauten Klänge der Heronger Freunde gingen unter die Haut. Anschließend zogen die Teilnehmer still und auf Abstand zum rund 300 m entfernten Ehrenmal. Dort stieß auch Präses Pfr. Roland Klugmann dazu und segnete das gerade erst sanierte Kreuz der Gedenkstätte sowie ein von Hannah-Sophie Pergens gestaltetes Bild für die Hubertus-Kapelle. Bevor die Gemeinschaft wieder ihre Wege auf Abstand einschlug, gedachten die Hubertus-Schützen der Verstorbenen und legten einen Kranz am Fuße des Ehrenmals nieder.   Traurig: Für Josef Schroers sollte es der letzte Auftritt bei seiner Schützenfamilie sein. Nur eine Woche später verstarb Oberbeberichs Schützenkönig plötzlich und unerwartet im Alter von 71 Jahren. Unter großer Anteilnahme trugen die Hubertus-Schützen ihren König, Gruppenkameraden und Freund am 24. August zu Grabe.   In Kontakt bleiben und informieren: Oberbeberich konnte keine Festschrift herausgeben, aber immerhin ein Jahrbuch. Die kleine Broschüre wurde an alle Haushalte der Ortschaft sowie die Mitglieder außerhalb der Sektion verteilt. Das Heft steht auf der Homepage der Bruderschaft auch digital unter dem folgenden LINK zur Verfügung: http://www.oberbeberich.de/media/2020_Jahrbuch_digital_komprimiert(96dpi).pdf   

 

Verfasser: Hans-Willi Pergens 

Sept.2020

 

 

Bezirksverband Düren-Ost

 

Ein Zeichen der Solidarität - Kranzniederlegung der Gladbacher Schützenbruderschaft

 

Am Vatertag würde die Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft Gladbach 1712 e.V. normalerweise mit einem gemeinsamen Frühstück und mit dem anschließenden Königsschießen ihr diesjähriges Schützenfest beginnen. Leider mussten die Gladbacher Sebastianer jedoch ihr Schützenfest - wie wohl alle Bruderschaften bundesweit - aufgrund der Corona-Pandemie absagen. Um ein Zeichen zu setzen, führte die Bruderschaft am Samstag, 23. Mai am Kriegerdenkmal eine Kranzniederlegung durch, zum Gedenken an alle verstorbenen Schützenbrüder sowie anlässlich „75 Jahre Kriegsende“. Da außerdem zurzeit nur Messen in Kelz und Vettweiß abgehalten werden, hat man dort zudem eine Messintention abgegeben. Die Gebetsbitte wurde in den Gottesdienst, der an diesem Tag bereits um 17 Uhr in Kelz stattfand, aufgenommen. Ferner baten die Schützen alle Einwohner von Gladbach und Mersheim sowie Schützenschwestern und Schützenbrüder, ebenfalls ein Zeichen zu setzen und wie gewohnt ihre Fahnen herauszuhängen. In diesem Sinne müssen alle zusammenstehen. Denn gemeinsam ist man stark. Gerade hierfür steht jeder einzelne Schützenbruder der Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft Gladbach 1712 e.V. und alle Bruderschaften. Dies gehört zu den Prinzipien der Gladbacher Schützen. Bleiben Sie alle gesund und stark.

 

Juni 2020

 

Bezirksverband Mönchengladbach-Rheydt-Korschenbroich

 

Schelsener Schützen pflegen Wegekreuze

 

Die Sozialaktion des BDKJ „72 Stunden – uns schickt der Himmel“, nahm der Präses der St. Josef Schützenbruderschaft Schelsen im Jahr 2019 zum Anlass, seine Schützen für eine besondere Aktion zu begeistern. Schon seit längerer Zeit waren ihm die Zustände der Wegekreuze und Bildstöcke in Schelsen ein Dorn im Auge. Diese wurden in früheren Jahren von den Nachbarschaften und Altargemeinschaften gepflegt. Aber mit dem Wegfall der Fronleichnamsprozessionen durch das Dorf, nahm auch die Verantwortung immer mehr ab und somit war es an der Zeit, Initiative zu ergreifen. Um die letztes Jahr liebevoll hergerichteten Kreuze und Bildstöcke weiter in Schuss zu halten, trafen sich auch in diesem Jahr ca. 60 Schützen, um diese – natürlich unter Einhaltung der aktuellen Pandemie-Regelungen –  zu säubern und neu zu bepflanzen. Große Unterstützung fand diese Aktion auch beim ansässigen Lenders Gartencenter, das die notwendigen Blumen und Stauden sowie Blumenerde in ausreichender Menge spendete. Das „Rindenmulch-Taxi“ wurde von Tobias Koch an die verschiedenen Kreuze gefahren. Da an einigen Stationen auch schon in den Tagen zuvor gearbeitet worden war, konnten alle Arbeiten bis zum frühen Nachmittag abgeschlossen werden. Für die Schützen des Jägerzuges „Jägermeister“ war sogar noch so viel Zeit übrig, dass die Sandkästen im Kindergarten umgegraben werden konnten. Da hier länger nicht mehr gespielt werden konnte, war der Sand zwischenzeitlich sehr hart geworden. Nun warten die frisch gemachten Sandkästen auf fröhliche Kindergartenkinder. Leider war ein gemeinsames Abschlusstreffen „unter der Eiche“ in diesem Jahr nicht möglich. Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben. Präses Norbert Häusler war indes stolz auf den Einsatz seiner Schützen und sagte: „Schelsen hat an diesem Tag gezeigt, dass Christentum – in welcher Form auch immer – Thema in Schelsen ist. „Die Sache mit Jesus – sie ist nicht vorbei!“ und der 1. Brudermeister Stephan Zitzen konnte feststellen, dass die beiden Leitgedanken der Bruderschaft, „Glaube“ und „Heimat“ an diesem Tag eindrucksvoll umgesetzt und gelebt wurden.

 

Juni 2020

 

 

Bezirksverband Stolberg

 

Hilfe kommt von der Bürgerinitiative Stolberg

 

Trotz der Corona-Krise haben die Stolberger Schützen keine Langeweile. Die Bürgerinitiative (BI), die ihr Brudermeister Stefan Doncks 2015 ins Leben gerufen hat, brauchte mehr denn je die Unterstützung der Schützen, um die vielfältigen, ins Leben gerufenen Hilfen, zu bewältigen. Hierdurch wurde vielen Menschen in der Krise geholfen. Bemerkenswert war schon der Grund zur Bildung einer BI. „Ursprünglich waren wir eine Bürgerinitiative, die sich für den Erhalt der Notfallpraxis in Stolberg eingesetzt hat“, beschreibt Doncks. „Wir haben dafür plädiert, dass unser Gesundheitssystem in erster Linie für die Menschen da sein sollte, statt wirtschaftliche Aspekte in den Vordergrund zu stellen. Gerade heute sollte uns das bewusster sein denn je.“ Bei Facebook sind der BI knapp 3000 Menschen angeschlossen, bei einer Demonstration gingen hunderte Teilnehmer auf die Straße, doch die Kassenärztliche Vereinigung schloss die Stolberger Notfallpraxis, und der Kampf der BI war erfolglos. Zumindest fast, weil Doncks die ruhende Bürgerinitiative jetzt reaktiviert hat und bestehende Strukturen unter dem neuen Namen BI für die Kupferstadt nutzt, um mit vielen Mitstreitern anderen Menschen in der Corona-Krise zu helfen. „Angefangen haben wir mit Einkaufshilfen für ältere Menschen. Schnell haben sich gut 30 Aktive gemeldet, die für Senioren Waren des täglichen Gebrauchs und Medikamente einkaufen“, erklärt der Brudermeister. „Bei der Einkaufshilfe haben die Kunden feste Ansprechpartner, so dass die kontaktlosen Übergaben dennoch persönlichen Charakter haben“, führt der 48-Jährige aus. Als die Stolberger Tafel den Betrieb vorübergehend einstellen musste, folgte der nächste Schritt der BI. „Ein Eschweiler Unternehmen hat uns unbürokratisch mit einer Geldspende unterstützt. Das war der Startschuss dafür, dass wir Osterpakete für Bedürftige gepackt und verteilt haben“, konnte man stolz berichten. Weitere Geld- und Sachspenden folgten. So habe zum Beispiel ein Stolberger Familienunternehmen Hygieneartikel gespendet, ein anderes Kupferstädter Traditionsunternehmen Nähutensilien. Denn zwischenzeitlich hatte sich aus der BI heraus eine Gruppe von mehr als 20 Frauen organisiert, die Masken nähten. Zwischenzeitlich haben die Damen über 3000 Behelfsmasken genäht. „Die Masken nutzen wir selbst und verteilen sie an Risikopatienten, Schulen, medizinische Einrichtungen und an ein Taxiunternehmen“. „In der Corona-Krise sind durch Kurzarbeit und wegfallende Minijobs auch Menschen finanziell betroffen, die nicht berechtigt sind, bei der Tafel einzukaufen. Aus diesem Grund hat Stefan Doncks  gemeinsam mit der BI und der Verwaltung der Kupferstadt  Stolberg einen Gabenzaun errichtet. Am Gabenzaun können Bedürftige etwa gespendete Konserven, Nudeln und Hygieneartikel abholen“. Durch die Tätigkeit in Bruderschaft und Bezirksverband, konnten bestehende Beziehungen zu Geschäftsleuten genutzt werden. Die Notfallpraxis konnte die Bürgerinitiative nicht erhalten, jetzt aber mit Einkaufservice, Gabenzaun, Masken und mehr vielen Menschen helfen.

 

Juni 2020

 

 

Bezirksverband Viersen-Mitte

 

Ein Herz für die Bruderschaft Oberbeberich für zuhause

 

In vielen Gärten der Hubertus-Schützen Viersen-Oberbeberich gibt es einen neuen Blickfang: Ein Herz aus Cortenstahl mit der Aufschrift „Oberbeberich“. Das Kreuz-Pfeil-Symbol der Schützen sowie das für die St. Hubertus-Bruderschaft typische Hirschgeweih mit dem Kreuz in seiner Mitte runden als weitere Stilelemente das kleine Kunstwerk ab. „Not macht erfinderisch. Wir haben uns in den vergangenen Wochen einiges einfallen lassen, um unsere Mitglieder in der Corona-Zeit aufzumuntern. Und weil viele von uns überdurchschnittlich viel Zeit im eigenen Garten verbrachten, kam uns die Idee des Stahl-Herzens“, so Präsident Hans-Willi Pergens. Cortenstahl zeichnet sich durch seine extreme Langlebigkeit aus und setzt auf der Materialoberfläche allmählich eine Rostschicht an. Das verleiht dem Exponat schließlich einen rauen und doch gefälligen Charme. Die meisten Herzen gingen am Vorabend des Fronleichnamsfestes an ihre neuen Besitzer über. „Auch hier haben wir improvisiert und anstelle der fehlenden Fronleichnamsprozession zumindest eine kleine Andacht an der Hubertus-Kapelle abgehalten“, so der Hubertus-Präsident, bei dem als Bezirksbundesmeister auch die Fäden des Bezirksverbandes Viersen-Mitte zusammenlaufen, welcher derzeit mit großer Einigkeit durch die Krise geht. Die Hubertus-Bruderschaftler haben sich durch die Corona-Pandemie nicht unterkriegen lassen. Neben einer sehr intensiven Kommunikation über Mailings, Homepage, Facebook oder Instagram hielten sich die Mitglieder mit verschiedenen Aktionen bei Laune und demonstrierten Zusammenhalt. Bereits anlässlich Ostern zeigten die Hubertus-Schützen in Viersens Ortsteil Oberbeberich sprichwörtlich Flagge an den Häusern. Alle älteren Mitglieder sowie die Teilnehmer des normalerweise 14-tägig stattfindenden Seniorentreffs erhalten regelmäßig Infopost mit kleinen Überraschungen, zuletzt etwa Briefe und kleine Kunstwerke der Schützenjugend. Große Resonanz erfuhr auch die sogenannte „Corona-Schlange“ am eigenen Vereinsheim – eine meterlange Aneinanderreihung verzierter Steine, ob bemalt oder filigran beschrieben. Und an der Viersener Solidaritätsaktion „Kulturkerze – Licht der Hoffnung“ beteiligte man sich ebenso wie am abendlichen Aufstellen einer Kerze in Fenstern und Haustüren. Nicht zuletzt inspirierte der bruderschaftseigene Liturgiekreis vor allem in der Karwoche und der Osterzeit mit kleinen Impulsen. Das Schützenfest im August fällt wie alle Schützen- und Heimatfeste, die bis Ende August stattgefunden hätten, leider aus. „Man muss jedoch auch mal den Mut haben, auszusprechen, dass die Corona-Pandemie für das Vereinsleben und jeden Einzelnen nicht nur schmerzlicher Einschnitt ist, sondern aufgrund kaum noch gekannter Zeitfenster auch Raum zum Reflektieren gibt. Zeit neu zu erfahren, Dinge zu überdenken, neue Möglichkeiten ausprobieren, auch das ist das Gebot der Stunde. Und so werden wir uns sicherlich für die Sommermonate mit den anderen Bruderschaften Viersens das ein oder andere einfallen lassen, um trotz fehlender Umzüge und Marschmusik Gemeinschaft zu leben und auch nach außen zu zeigen. Wir Schützen sind mehr als ein Party- und Folkloreverein“, so Pergens. So arbeite man derzeit anstelle der üblichen Festschrift an einem Jahrbuch der Bruderschaft. Dabei verzichtet die Bruderschaft auf die üblichen Anzeigeninserate, bietet gleichwohl als Geste der Verbundenheit zu allen Partnern das Abdrucken des Firmen- oder Geschäfts-Logos an.

 

Juni 2020

 

 

Bezirksverband Heinsberg

 

Das alte Holzkreuz auf dem Friedhof erstrahlt in neuem Glanz

 

Auf Initiative der Vereinigten Schützenbruderschaften Heinsberg e.V. wurde das stark verwitterte Holzkreuz fachgerecht saniert. Durch den Einsatz einer 4-stelligen Spendensumme, an der sich die Kreissparkasse Heinsberg als auch die Volksbank Heinsberg beteiligten sowie viel Zeit unseres Vorstandes, erstrahlt nach 4-monatiger Restaurierung das alte Holzkreuz auf dem Friedhof an der Gelsenkirchener Straße in neuem Glanz. Mit großer unbürokratischer Hilfe der Stadtverwaltung und zwei Heinsberger Handwerksunternehmen ist das Kreuz nun wieder für einige Jahrzehnte optimal gegen Wind und Wetter geschützt. Die Mitarbeiter des Bauhofes unter der Leitung von Bernhard Heuter, bewiesen sowohl bei der Demontage als auch bei der Montage ihr hohes fachliches Können.

Für die Holz- und Wetterschutzarbeiten übernahm die Firma Arendt Dreßen, Tischlerei in Heinsberg-Lieck, die Verantwortung. Vor Jahrzehnten wurde das Kreuz schon einmal von der Firma Dreßen überholt. Damals war es der Vater von Arendt Dreßen, der mit seinem Sohn das Kreuz instand gesetzt hatte. Die notwendigen Zinkbleche lieferte und verarbeitete der Dachdeckermeisterbetrieb Herbert Classen aus Heinsberg, der auch den Rücktransport zum Friedhof ehrenamtlich ausführte. Die Schützenbruderschaft Heinsberg sagt herzlichen Dank an alle Beteiligten.

 

Juni  2020

 

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