Diözesanverband Aachen e.V. im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften
Diözesanverband Aachen e.V. im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften

Aus den Bruderschaften

Bezirksverband Mönchengladbach-Rheydt-Korschenbroich

 

Neuer Vorstand bei der St. Josef Bruderschaft Schelsen

 

Am Sonntag, den 19. Januar 2020 konnte der 1. Brudermeister Heinz Willi „Lu“ Müller ca. 130 Mitglieder der St. Josef Schützenbruderschaft Schelsen zur Jahreshauptversammlung im Pfarrsaal begrüßen. Neben der Begrüßung der Majestäten König Florian Dietl und Jungkönig Philipp Hopster konnte er auch den Ehrenbrudermeister Norbert Jansen im Kreis der Schützen willkommen heißen. Anschließend gedachte Präses Norbert Häusler der verstorbenen Mitglieder im vergangenen Jahr. Der 1. Schriftführer Uwe Hoeveler ließ in seinem sehr umfangreichen Jahresbericht das Schützenjahr 2019 noch einmal Revue passieren und aufgrund des guten Besuches bei allen Veranstaltungen und der freundlichen Unterstützung der Sponsoren konnte der 1. Kassierer Stephan Zitzen einen sehr erfreulichen Kassenbericht vorlegen. Die Kassenprüfer bestätigten dem Kassierer eine einwandfreie Kassenführung und so konnte dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt werden. Außerdem wurde er ermächtigt, die Kirmesgeschäfte für das Jahr 2020 durchzuführen. Der 1. Brudermeister bedankte sich bei seinen Vorstandskollegen für die gute Zusammenarbeit und bei allen Schützen für die gute Unterstützung bei den verschiedenen Veranstaltungen in den letzten acht Jahren mit ihm als Brudermeister. Nachdem die Schützen sich nach seinen Abschiedsworten verdientermaßen mit Standing Ovations bedankten, konnte man das ein oder andere Tränchen in seinem Augenwinkel sehen. Dies zeigt, wie gerne und mit wie viel Einsatz und Herzblut „Lu“ Müller für seine Bruderschaft ehrenamtlich da war. Der spannendste Punkt waren sicherlich nun die Neuwahlen. Insbesondere, weil mit „Lu“ Müller und Uwe Hoeveler der erste Brudermeister und der erste Schriftführer nicht mehr zur Wahl antraten. Zum neuen ersten Brudermeister wurde der bisherige Kassierer Stephan Zitzen einstimmig gewählt. Sein Nachfolger im Amt des Kassierers wurde nach ebenso einstimmiger Wahl Torben Müller. Eine spannende Wahl gab es um das Amt des ersten Schriftführers. Hier wurde deutlich, dass die Versammlung beide Kandidaten al gleichermaßen geeignet für dieses Amt sah, denn mit nur vier Stimmen Vorsprung schlug das Pendel zugunsten von Markus Monen aus. Weiter wurde dann noch Martin Hoffmann als neuer zweiter Kassierer und somit Nachfolger von Torben Müller einstimmig gewählt. Der bisherige Beisitzer Ulrich Esser wurde im Amt bestätigt. Für den zweiten, bisher von Martin Hoffmann ausgeübten, Beisitzerposten fanden sich 4 engagierte Kandidaten, von denen sich letztlich Timo Esser durchsetzen konnte. Die Wahlen und auch die Tatsache, dass sich für das ein oder andere Amt mehrere Kandidaten aufstellen ließen, zeigten, dass die Bruderschaft lebt und für die Zukunft gut aufgestellt ist. Leute, die mit anpacken wollen, kann man nie genug haben. Sicherlich wird der neu gewählte Vorstand genau deswegen auf die in den Wahlen Unterlegenen zugehen und diese, wo immer es möglich ist, in den Dienst an der Bruderschaft einbinden. Schlussendlich wurde noch für den ausscheidenden Kassenprüfer Fabian Schürhaus Christoph Jordans gewählt. Er wird in Zusammenarbeit mit Patrick Thiel die Kasse 2020 prüfen. Präses Norbert Häusler gab daraufhin den Termin und das Ziel der diesjährigen geistlichen Fahrt bekannt. Wie im letzten Jahr möchtne er mit den Schützen im Mai die Wegekreuze in Angriff nehmen. Erneut sollen mehrere Gruppen gebildet werden, die die Wegekreuze und Marienbildstöcke  in Schelsen in Ordnung halten. Zusätzlich soll in diesem Rahmen das neue Kreuz an alter Stelle in der Nähe der Karl-Barthold-Schule gesetzt werden. Passenderweise wird es noch zusammen mit den Kindern der Schule gestaltet. Ein weiteres erfreuliches Thema war die Bekanntgabe der letztjährigen Spendentätigkeit für soziale Zwecke. Ca. 1.000,00 Euro waren an verschiedene Einrichtungen übergeben worden. Zum Abschluss konnte der neue 1. Brudermeister auf eine interessante und harmonisch verlaufende Versammlung zurückblicken und äußerte die Hoffnung, dass man in diesem Jahr bei vielen Veranstaltungen wieder gemeinsam arbeiten, beten und feiern könnte.

 

Feb. 2020

 

Bezirksverband Mönchengladbach-Rheydt-Korschenbroich

 

Sebastianusfest der St. Rochus Schützenbruderschaft Broich-Peel

 

Bei den Überlegungen zum 100-jährigen Jubiläum der St. Rochus Schützenbruderschaft in diesem Jahr war man sich im Vorstand schnell einig, aus diesem Anlass eine weitere Fahne für die Bruderschaft anzuschaffen, die letzte, eine rote, wurde 1964 erworben. Diese neue sollte von den Benediktinerinnen im Kloster Mariendonk hergestellt werden. Auf die Frage des 1. Brudermeisters nach seiner Begleitung zum ersten Gespräch dorthin, erhielt er die Antwort: „Das schaffst du doch sicher allein.“ So fuhr er ohne konkrete Vorschläge in die Abtei und wurde zu seinen Vorstellungen zur Fahne befragt, welcher Aufdruck ihm wichtig wäre. Ja, auf der einen Seite den Hl.  Rochus und St. Rochus Schützenbruderschaft, mit den beiden Jahreszahlen 1920 – 2020 als Bezug zum Jubiläum. Für die Rückseite das wichtige Zentrum der Bruderschaft, die Pfarrkirche. Für das Leben der Bruderschaft sind die einzelnen Mitglieder in den Honschaften der Gemeinde besonders bedeutsam. Ohne ihr engagiertes Mitmachen in allen Bereichen könnte die Bruderschaft nicht existieren. So symbolisieren die dortigen Kapellen und Gebetsstöcke den Umfang der Gemeinde. Von ihnen sendete er Fotos nach Mariendonk, die den Schwestern als Vorlage für die Gestaltung der Gebäude auf der Fahne dienten. Bei der Vorstellung des Entwurfs war man im Gesamtvorstand davon direkt sehr angetan. Nach kleineren Korrekturen wurden die Entwürfe genehmigt und die Fahne angefertigt. Die Entwürfe wurden auf Transparentpapier gezeichnet. Die Konturen darauf wurden mit Hilfe einer Stechmaschine mit kleinen Löchern versehen. Das Transparentpapier wurde anschließend auf den ausgebreiteten Stoff gelegt und ein gelbes Pulver aufgetragen, was durch die Löcher auf den Stoff gelangte. Das gelbe Pulver wurde anschließend mit Brennspiritus auf dem Stoff fixiert. Der Stoff wurde in einen Stickrahmen eingenäht und darin gespannt und von der linken Seite mit Nesselstoff unterlegt. Die Stickerei begann mit Plattstich, Stielstich, Hexenstich und Steppstich. Bei genauer Betrachtung der Fahne erkennt man die hervorragende handwerkliche Kunst der Schwestern, sowohl in der Gestaltung als auch in der Ausführung in über 200 Stunden Arbeit. In der Krönungsmesse zum Sebastianusfest am 17. Januar 2020 wurde diese Fahne dann feierlich gesegnet und vom Fahnenzug übernommen.

 

Feb. 2020

Diözesanverband Aachen

 

Klausurtagung des Diözesanvorstands

 

Der geschäftsführende Vorstand des Diözesanverbands Aachen weilte am 7. und 8. Februar zur Klausur im Haus Overbach in Jülich-Barmen. Mit Abstand zum Alltag und in ruhiger Atmosphäre wurde eine umfangreiche Themensammlung bearbeitet bzw. abgearbeitet. Die Schwerpunkte lagen in diesem Jahr bei der Jugendarbeit im BHDS und im BdSJ bzw. wie sieht, mit Blick auf die sinkenden Mitgliedszahlen, die Zukunft in den Schützenbruderschaften aus. Weiterhin gehörten Themen wie Öffentlichkeitsarbeit, geistliche Leitung (von der Bruderschafts- bis zur Verbandsebene) sowie die weitere Zusammenarbeit im Diözesanverband, zum Inhalt dieser Tagung. Die Tagung diente ebenfalls dazu, den sozialen Aspekt und das Miteinander zu stärken.   

 

Feb. 2020

 

Bezirksverband Viersen-Mitte

 

Viersens Bruderschaften feierten Namenstag
Stimmungsvolle Sebastianusfeier mit neuen Majestäten

 

Alles hat seine Stunde - Das neue Jahresleitwort des Bezirksverbandes Viersen-Mitte war gerade erst veröffentlicht und die Silberübergabe kurz zuvor vollzogen, da schreitete das neue Bezirkskönigshaus gleich zur Tat, um für die eigene Amtszeit keine Zeit zu verlieren.

Aber von vorne: Die Schützen im Bezirksverband Viersen-Mitte begingen am letzten Wochenende in der Kirche St. Peter die Sebastianusfeier und eröffneten das neue Schützenjahr. Bezirkspräses Roland Klugmann begrüßte Vertreter der Alt-Viersener Bruderschaften zum Festgottesdienst. In seiner Predigt ging er auf das neue Jahresleitwort ein. Es lautet: „Alles hat seine Stunde.“ (Koh 3.1). Sich Zeit nehmen, Zeit geben, Zeit nutzen - das waren nur einige Aspekte, die Pfarrer Klugmann aufgriff. Bezirksbundesmeister Hans-Willi Pergens verabschiedete während des Gottesdienstes den scheidenden Bezirkskönig Frederik Huberty mit Königin Antonina Hüpkes sowie die beiden Ministerpaare Bernhard Uebel mit Sonja Scharpenberg und Edi Tusch mit Daniela. Den scheidenden Majestäten sowie der St. Peter+Paul-Bruderschaft Bockert, darunter auch der bisherige Standartenträger Frank Harmes, dankte Pergens für den Einsatz im Dienste des Bezirksverbandes. Nach dem Segnen des Königssilber durch Präses Klugmann übergaben die Mitglieder des Bezirksvorstandes die Insignien den neuen Majestäten. Mit Dominik Hendriks (31) bekommt Viersens Schützenfamilie erneut einen jungen König. Begleitet wird er von seiner Frau Jeanette. Weiterhin stehen ihm zur Seite die Ministerpaare Patrick und Sarah van den Borst sowie Sebastian Poos mit seiner Begleitung Jennifer Poos. Das neue Königshaus stammt aus der St. Hubertus-Bruderschaft Oberbeberich.
„Du hast beruflich Windkraftanlagen in Skandinavien errichtet und weißt, wie man für frischen Wind sorgt“, so Bundesmeister und Hubertus-Präsident Hans-Willi Pergens an den neuen Bezirkskönig gewandt. Bei den Jugendmajestäten gab es ein Novum: Die Würdenträger des Vorjahres bleiben im Amt, weil es beim letzten Bezirksvogelschuss keine Kandidaten für die Nachfolge gab. „Aber irgendwie hat alles seinen Sinn und alles braucht eine gewisse Zeit“, kommentierte Viersens Schützenoberhaupt die kuriose Situation. Und so wünschte Pergens insbesondere Marvin Büschges, dessen Amtszeit im Vorjahr aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen getrübt war, eine nunmehr unbeschwerte Verlängerung. Er wird weiterhin von seinen Ministern Kevin Häming und Michel Orta unterstützt. Auch Melanie Häming und Lucia Knippel bleiben fest an der Seite von Bezirksschülerprinzessin Vanessa Fuß. Indes kommt auf die vielen anstehenden Termine noch einer dazu: Der stellv. Bezirksjungschützenmeister Yannik Maskos schenkte den Jugendmajestäten Gutscheine fürs Kino. Nach dem Gottesdienst hieß die St. Hubertus-Bruderschaft zum Empfang im benachbarten Josef-Lind-Haus herzlich willkommen. Dort erhielten sie dann von ihren Bockerter Nachbarn auch die Bezirksstandarte. Neuer Standartenträger wird André Faulseit, der als ehemaliger Fähnrich der Bruderschaft mit der wichtigen Aufgabe umzugehen weiß.
Die Hubertus-Schützen erwiesen sich als gute Gastgeber. Davon zeugten die liebevolle Dekoration, kühle Getränke und ein leckerer Imbiss. Darüber hinaus sorgte König Dominik für den guten Ton und ließ es sich nicht nehmen, mit Familie, Freunden und Bekannten auf sein neues Amt aber auch auf seinen Geburtstag anzustoßen. Bis nach Mitternacht wurde gefeiert - die Stimmung mag ein kleiner Vorgeschmack auf das nächste Bezirksschützen- und Heimatfest in Oberbeberich sein, das vom 8.-11. August und somit am letzten Sommerferienwochenende stattfinden wird.

 

Feb. 2020

 

Bezirksverband Düren-Ost

 

Spende an den Förderverein für krebskranke Kinder e.V. Köln

 

Bereits zum fünften Mal konnte die St. Hubertus Schützenbruderschaft (Nörvenich-)Poll, gegr. 1922 e.V., dem Förderverein eine Spende übergeben. Diesmal in Höhe von 2.110 Euro. Die Übergabe erfolgte Ende Januar in den Räumen des „Elternhauses“ des Fördervereins auf dem Gelände der Uni Köln. Der Betrag setzt sich zusammen aus Spenden Einzelner und den Einnahmen aus dem gemütlichen Beisammensein im Schützenhaus der Bruderschaft. Dem geht die „Adventliche Besinnung“ in der Kapelle zu Poll, am 4. Adventssonntag, gestaltet u.a. von Poller Kindern mit Liedern, Musikvorträgen und Gedichten voran. Highlight des gemütlichen Beisammenseins war die Versteigerung einer aus Holz handgeschnitzten Nachbildung der Kapelle zu Poll. Hergestellt wurde diese in ca. 260 Stunden von Herrn Herbert Schuma aus Poll, der diese den Schützen für diesen Anlass zur Verfügung gestellt hatte. Den Zuschlag bekam Frau Helena Enns mit 260 Euro. Der Förderverein gibt den Eltern krebskranker Kinder die Möglichkeit nicht nur zur Beratung und Unterstützung, sondern auch während spezifischer Behandlung der Kinder, diese durch räumliche Nähe zu unterstützten, ggfs. auch Geschwisterkinder. Hier kann unter Umständen auch eine Unterbringung in dem „Elternhaus“, das auf dem Gelände der Uni-Klinik, nahe der Kinderklinik errichtet wurde, erfolgen. Das „Elternhaus“ wurde ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge und Spendengelder erbaut und wird durch solche unterhalten.

 

Feb. 2020

 

Bezirksverband Mönchengladbach-Rheydt-Korschenbroich

 

Krönung der neuen Majestäten 2020 in Rheindahlen

 

Zur Krönung der neuen Majestäten hatte die St. Helena Schützenbruderschaft Rheindahlen und Kirchspiel e.V. ihre Mitglieder eingeladen. In einem feierlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Helena, am Sonntag, den 26.Januar 2020, welcher von Pfarrer Harald Josephs zelebriert wurde, wurden die neuen Majestäten gekrönt. Zahlreiche uniformierte Schützen und Messbesucher hatten sich um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche eingefunden um der Krönung von Schützenkönig Guido Friedrich mit seinen Ministern Lothar Breimer und Roger Kettenbach, sowie dem Jungkönig Tim Friedrich mit seinen Rittern Benedikt Koenen und Marcel San Jose beizuwohnen. Nach dem festlichen Einzug der Fahnenabordnungen, Brudermeistern, Majestäten, Präses und Messdienern bedankte sich der 1.Brudermeister Jürgen Kolonko bei den scheidenden Majestäten für ein schönes Schützenjahr 2019 und wünschte den neuen Königshäusern ebenso viel Erfolg für ihre Regentschaft. Gleich zu Beginn der Krönungsmesse erhielten die beiden neuen Königshäuser durch den Präses der Bruderschaft Pfarrer Harald Josephs die Insignien der Schützenbruderschaft und mit Unterstützung der beiden Brudermeister wurde ihnen das zuvor gesegnete Königssilber angelegt. Das neue Königshaus stammt aus der Schützengruppe SCR 2000, die in diesem Jahr ihr 20.jähriges Bestehen feiert.

Jungkönig Tim Friedrich mit den Rittern Benedikt Koenen und Marcel San Jose gehören zur Schützengruppe Blaue Husaren. Beide Königshäuser stehen in diesem Jahr in besonderer Verbundenheit, denn Schützenkönig Guido Friedrich und Jungkönig Tim Friedrich sind Vater und Sohn. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst wieder vom Jugendblasorchester Günhoven und vom Kirchenchor St. Helena. Im Anschluss an den Gottesdienst begaben sich die Schützen unter den Klängen des Trommlercorps Rheindahlen und des Jugendblasorchesters Günhoven zur alljährlichen Jahreshauptversammlung ins Jugendheim. Nach einem stärkenden Frühstück eröffnete der erste Brudermeister Jürgen Kolonko die Jahreshauptversammlung und begrüßte die erschienenen Bruderschaftsmitglieder. Nach der Totenehrung für die verstorbenen Mitglieder der Bruderschaft galt es wieder Mitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft auszuzeichnen.

Auszeichnungen erhielten:

Karl Eckers, Ortwin Eckert, Hans-Willi Esser, Dorothea Hassler, Michael Heidgen, Emmi Hortmanns, Bernd Kaumanns, Dirk Missing, Bernd Muyres, Renate Porta, Ibrahim Sapayer, Andre Schlippes und Patrick Zitzen für 25 Jahre

Wilfried Beeck sen., Lutz Gnass und Heinz Kinnewig für 40 Jahre

Kurt Breuer, Norbert Gerhards, Willi Kempers, Reiner Lüttgen, Ulrich Maaßen, Arno Oellers, Clemens Offergeld und Konrad Ohoven für 50 Jahre

Manfred Jansen und Paul Schagen für 60 Jahre

Alfred Fervers, Kurt Pohlen und Ewald Wormuth für 65 Jahre.

Herbert Schrötgens für 70 Jahre.

Leider waren an diesem Morgen nicht alle Jubilare anwesend, deren Auszeichnung wird dann auf der Kirmes nachgeholt. Nun widmete man sich ganz den Regularien. Es folgten die Jahresberichte des Brudermeisters, des Geschäftsführers, der Kassiererin und des Jugendwartes. Da es Seitens der Versammlung keine Beanstandungen gab, erteilte man dem Vorstand die Entlastung. Nunmehr wurden die weiteren Punkte auf der Tagesordnung abgehandelt und man konnte gegen 15.00 Uhr zum gemütlichen Teil übergehen. Erfreut zeigte sich der Vorstand über den harmonischen Verlauf der Jahreshauptversammlung und über die zügige Abhandlung der Tagesordnungspunkte.

 

Feb. 2020

 

Bezirksverband Wassenberg

 

Stabwechsel im Offizierskorps

 

Die unbestreitbaren Höhepunkte der diesjährigen Versammlung der St. Lambertus Schützenbruderschaft Wassenberg-Birgelen waren die Beförderungen im Offizierskorps. Unter großem Applaus aller Schützen legte der bisherige ranghöchste Offizier Leo Stassny sein aktives Amt als kommandierender General nieder und wurde vom Vorstand zum Ehrengeneral der Birgelener Schützen ernannt. In seiner Laudatio listete Brudermeister Jütten die beachtlichen Stationen im Bruderschaftsleben von Stassny, beginnend 1959 bis hin zum jetzigen aktiven Abschluss, auf. Hierbei besonders erwähnenswert war Stassnys Engagement bei der Gründung des Jägerzuges sowie bei der Aufnahme der Schützenschwestern in die Bruderschaft. Durch die Verabschiedung von Leo Stassny ergaben sich Neuerungen in der Offiziersrangfolge. Eddi Mönius wird kommandierender General, Gerd Laurich wird Oberst, Lutz Herwig wird Kommandant.

 

Feb. 2020

 

 

Bezirksverband Schwalmtal-Brüggen

 

St. Petri-Bruderschaft bereitet sich auf das Bezirksschützenfest vor

 

Vor der Generalversammlung trafen sich die Oebeler Bruderschaftler in der Pfarrkirche St. Nikolaus um für die lebenden und verstorbenen Mitglieder der St. Petri-Bruderschaft Oebel-Gelagweg eine hl. Messe zu feiern. In der anschließenden Versammlung, die erstmalig im eigenen Vereinsheim "Haus Mesterom" abgehalten wurden, standen die Jahresberichte und das bevorstehende Bezirksschützenfest im Vordergrund. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Bernd Riedel, richtete Helmut Heymes ein geistliches Wort an die Versammlung. Der Geschäftsführer Helmut Schroers trug den 70 anwesenden Mitgliedern den Geschäftsbericht vor. Anschließend verlass die Kassiererin Sabrina Meuser den Kassenbericht. Der Kassenprüfer Bernd Jakobs bescheinigte der Versammlung, dass die Kasse ordnungsgemäß geführt wurde, so dass dem Vorstand einstimmig die Entlastung erteilt wurde. Als neuen Kassenprüfer bestimmte die Versammlung Sacha Doebrick. Hiernach bestimmte die Versammlung, dass der Schützenkönig 2022 einen zusätzlichen Zuschuss erhalten wird. Anschließend wurde von der Versammlung beschlossen, dass der Vogelschuss durchgeführt werden soll. Beim Vogelputzen war aber kein Mitglied bereit den Vogel zu putzen, so dass der Vorstand hofft, dass in der Maiversammlung ein Anwärter den Vogel putzen wird.

Der Geschäftsführer Helmut Schroers berichtete über die erfolgreichen Renovierungs-maßnahmen im neuen Vereinsheim und konnte der Versammlung mitteilen, dass das Vereinsheim (Haus der Vereine) schon jetzt von zwölf anderen Vereinen bzw. Gruppierungen auch regelmäßig genutzt wird. Der Bericht über die Aktivitäten in der Jungschützenabteilung verlas Kai Sentis. Der Schießmeister Rudolf Resing trug den Bericht aus der Schießgruppe vor. Auch wurden die Vereinsmeister aus der Schießabteilung ausgezeichnet. In der Schülerklasse wurde Merle Heffels erster. In der Schützenklasse belegte Tanja Bohnen den ersten Platz. Bei den Altersschützen konnte sich Wolfgang Jakobs behaupten und bei den nicht aktiven Schützen hatte Günter Wolters die Nase vorne. Anschließend wurden Willi Coenen und Willi Hintzen für 65-jährige Mitgliedschaft, Dieter Meier für 50-jährige Mitgliedschaft, sowie Heinz Erkens und Horst Stobbe für 40-jährige Mitgliedschaft  vor der Versammlung geehrt und mit einem Verdienstorden ausgezeichnet. Der Geschäftsführer Helmut Schroers berichtete über den Vorbereitungsstand zum diesjährigen Bezirksschützenfest. Das Offizierscorps wurde von der Schützenkönigin Jacqueline Resing vorgestellt.

Das Offizierscorps zum anstehenden Schützenfest stellt sich wie folgt zusammen:

Königsadjutant Jan Lukas Roesges, Generalfeldmarschall Peter Veckes mit Adjutant Sebastian Heymann, General Erik Ingenrieth mit Adjutant Thomas Drießer, Oberst Frank Glende mit Adjutant Kai Riedel, Major Jürgen Heffels mit Adjutant Daniel Paterson, Hauptmann Holger Hillebrand, Fähnrich Stefan Erkens, Fahnenjunker Sascha Doebrick und Thomas Erkens, Marinehauptmann Rudolf Resing, Husarenhauptmann Bernd Jakobs, Hauptmann der Grenadiere Christopher Stapper, Hauptfrau der Oebeler Beo`s Nadine Pollen, Hauptmann der Oebeler Schirmchen Thorsten Himmels, Hauptfrauen der Fahnenschwenker Fabienne Metten und Hannah von Reth, Jägerhauptmann Alexander Roesges, Leutnant Dieter Adlers und Spieß Ralf Böken.

 

Feb. 2020

 

Bezirksverband Viersen-Mitte

 

„Alles hat seine Stunde“

Bezirksverband Viersen-Mitte veröffentlicht das diesjährige Leitwort

 

Die Schützenbruderschaften im Bezirksverband Viersen-Mitte haben mit der Sebastianusfeier im Januar offiziell das Jahr 2020 begrüßt. Sie ist auch Anlass, das neue Jahresleitwort, das der Bezirksverband Viersen-Mitte schon nunmehr über ein Jahrzehnt herausgibt, im Verlauf des Festgottesdienstes zu veröffentlichen. Es lautet „Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit“ und ist aus dem Buch Kohelet. Der Steg, der auf dem Hintergrundmotiv des Begleitzettels für das diesjährige Leitwort zu sehen ist, lädt regelrecht ein, den Blick für eine Weile auf dem Bild ruhen zu lassen und den eigenen Gedanken Raum für ein bisschen Zeit zu geben. In seiner Predigt setzte sich Bezirkspräses Roland Klugmann mit verschiedenen Denkansätzen zum Thema Zeit auseinander. So sei es gut, ab und zu innezuhalten und über die eigene Lebenszeit nachzudenken. „Wie sähe denn für jeden und jede von uns so ein Innehalten aus? Welche Bilanz würden wir ziehen, wenn wir uns die Zeit nähmen, um unsere Zeit sozusagen von außen zu betrachten?“ Auch die Veränderungen, denen die Bruderschaften sich stellen müssten, griff Pfarrer Klugmann auf: „Vielleicht ist die Zeit jetzt gekommen, darüber nachzudenken, wie die Zeit der Bruderschaft und damit meine Zeit in der Bruderschaft aussehen kann, damit auch in zehn, 50 oder 100 Jahren die Bruderschaft ein lebendiger Zusammenschluss derer ist, denen etwas am Schützenwesen liegt“. Die Not an Zeit habe oft ihren Ursprung darin, dass man in der Zeit Überzeitliches zu schaffen versuche. Doch Gott habe seine Ewigkeit bereits in die Herzen der Menschen gelegt. „Dort, wo das Herz aufgeht, ist Zeit, mehr noch, dort erleben wir Ewigkeit, weil die Zeit überwunden ist.“ Im Verlauf der Sebastianusfeier, die sich traditionell aus Festmesse und anschließendem Empfang zusammensetzt, ging auch Bezirksbundesmeister Hans-Willi Pergens mehrmals auf die neue Jahreslosung ein: „Ich mache keinen Hehl daraus, dass der gewählte Kohelet-Vers einer meiner liebsten Bibelstellen ist und hatte ihn mir für dieses Jahr gewünscht. Schließlich geht meine Zeit an verantwortungsvoller Stelle für Viersens Schützenfamilie zu Ende und leitet den Beginn eines neuen Zeitabschnittes für unseren Bezirksverband ein.“ Pergens war es auch, der von der ersten Stunde an, entweder das Leitwort für die jeweiligen Jahre selbst auswählte oder zumindest den sogenannten Hosentaschenzettel mit entsprechendem Bildmotiv gestaltete. „Auch das war ein Ritual, für das ich mir immer Zeit nahm. Mal ergab sich schnell eine Idee, in anderen Jahren bedurfte es hingegen ein wenig mehr Zeit“, so der scheidende Bundesmeister. Ein Jahr lang haben Viersens Schützenbruderschaften nun Gelegenheit, die Jahreslosung im Rahmen von verschiedenen Anlässen aufzugreifen, ob bei den Schützen– und Heimatfesten, bei Versammlungen oder Andachten. Eine ganze Reihe Schützenschwestern und –brüder können sich aber auch persönlich und ganz spontan mit der Jahreslosung auseinandersetzen, denn es ist Usus geworden, dass die beliebten Hosentaschenzettel einen dauerhaften Platz im Portemonnaie, der Brieftasche oder der Handyhülle erhalten. Ein herzliches Dankeschön gilt daher abschließend auch Josef Schroers, dem aktuellen König der St. Hubertus-Bruderschaft, der sich seit vielen Jahren ebenfalls Zeit für „Glaube, Sitte und Heimat“ nimmt und den Satz und Druck der Begleitzettel verantwortet.

 

Feb. 2020

 

Bezirksverband Erkelenz

 

Eine Stola für den Bezirkspräses

 

Seit 2013 ist Pater Paul Mathew als Bezirkspräses im Bezirksverband Erkelenz tätig und ist zugleich als Präses bei allen 15 Mitgliedsbruderschaften im Bezirksverband zuständig. Somit zeigt er sich verantwortlich für die geistliche Betreuung und Beratung von über 3000 Schützenschwestern und -brüdern. Er feiert mit ihnen heilige Messen, ist auf vielen Schützenfesten vertreten und gibt seinen Schützen geistliche Orientierung. Die Zeit als Bezirkspräses ist zwar noch nicht zu Ende, aber dennoch wollten die Schützenbruderschaften des Bezirksverbands sich jetzt schon für die gemeinsame Zeit bedanken und überraschten ihn mit einer speziell für ihn angefertigten Stola. Sie trägt auf der einen Seite das Logo des Bezirksverbands, welches das Alte Rathaus aus Erkelenz zeigt. Auf der gegenüberliegenden Seite ist der heilige Sebastianus abgebildet, der als Schutzpatron für alle Schützen gilt. Das Kreuz-Pfeil-Symbol, das Verbandsabzeichen des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften, ist sowohl an den beiden Enden als auch in der hinteren Mitte der Stola angebracht, also insgesamt dreimal als Zeichen der Dreifaltigkeit. Bezirksbundesmeister Alexander Tetzlaff überreichte in der Messe vor der diesjährigen Bruderratssitzung die neue Stola. Sie möge Pater Paul immer wieder an die Zeit als Bezirkspräses im Bezirksverband Erkelenz erinnern. Mit dem Wunsch, dass die Schützenbruderschaften ihr Engagement an der Basis stärken und um neue Mitglieder werben sollen, bedankte er sich für die Stola.

 

Feb. 2020

 

Bezirksverband Krefeld-Willich-Meerbusch

 

Stiftungsfest 2020 in Hüls

 

Am 11. Januar 2020 traf sich die Schützenfamilie der Historische Schützenbruderschaften von Hüls 1464-1597 e.V. in der Ökumenischen Begegnungsstätte Hüls. Gefeiert wurde das Stiftungsfest 2020. Gegen 19.30 Uhr begrüßte der 1. Brudermeister Peter Schmidt die Anwesenden. Der 1. Schießmeister Günter Tenberg nahm die Schießsportehrungen (Pokale und Ehrenscheiben des vergangenen Jahres) sowie die Nennungen der Vereinsmeister 2020 vor. Im Anschluss folgte die Inthronisierung der neuen Jungendmajestäten. Der 1. Jungschützenmeister Sebastian Slonski bedankte sich im Namen der Schützenbruderschaft bei den Vorjahresmajestäten. Da die „alten“ und „neuen“ Majestäten die gleich waren, hatten der 2. Jungschützenmeister Jochem Kossack und Pfarrer Jansen leichtes Spiel bei der Überreichung der Insignien. Durch Peter Schmidt und dem 2. Brudermeister Stephan Hoppe wurden einige Mitglieder der Bruderschaft für ihre 25-jährige Mitgliedschaft mit einer Urkunde und einem Orden geehrt. Dies waren Thomas und Peter Karsch. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurden Sybille Elbers, Loni Etteldorf, Ingrid Schmidt, Ruth Koenders, Manfred Koenders und Manfred Cürvers ebenfalls mit Orden und Urkunde geehrt. Sybilla Baumanns (60 Jahre Mitglied) und Elisabeth Lauterbach (65 Jahre  Mitglied) wurden mit dem Ehrenbrief des Bezirksverband Krefeld-Willich-Meerbusch durch den Bezirksbundesmeister Mike Kunze ausgezeichnet. Beiden Damen wurden von den Anwesenden mit stehenden Applaus gedankt. Nach einigen Takten Musik wurde Elfi Degels mit der Frauenauszeichnung in Silber und Jochem Kossack mit dem Silbernen Verdienstkreuz ausgezeichnet. Zum Weiterem Programm zählte natürlich auch eine Verlosung und ausreichend Gelegenheit, das Tanzbein zu schwingen.

 

Jan. 2020

 

Bezirksverband Krefeld-Willich-Meerbusch

 

Hülser Schützen übergeben Spende

 

Anfang Januar konnten der 1. Brudermeister der Historischen Schützenbruderschaft Hüls Peter Schmidt, Hendricus Jaspers vom Ältestenrat, Bambini-Schützin Emilie Sakar und der Schülerschütze Philipp Denzler, die Einnahmen vom letztjährigen Weihnachtsbasar der Leiterin des Wohnhauses Herrenweg 11, Frau Christiane Gems, überreichen. Die Spende in Höhe von 420 € wurde im Namen unserer Schützenfamilie übergeben. Dieses Geld wurde an zwei Tagen am 1. Adventwochenende durch den Verkauf von Waffeln und heißen Kakao sowie durch ein Lasergewehrschießen und Gesichtsschminken eingenommen. Das Wohnheim Herrenweg 11 in Hüls dient als Eingliederungshilfe für behinderte Erwachsene und für Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung.

 

Jan. 2020

 

Bezirksverband Schleiden

 

Hutspende der Schützen wurde „zur Bank gebracht“

 

„Maria immer hilf“, so steht es über der Eingangstür zur Lourdes-Kapelle in Keldenich unterhalb der Lourdesstraße. 1884 ließ der damalige Keldenicher Pastor Josef Barth das kleine Gebäude errichten und weihte es der „Allerseligsten Jungfrau und Mutter von der immer währenden Hilfe“, wohl als Folge der Marienerscheinung 1858 in Lourdes. 1892 ließ Dechant Wolfgarten, von 1891 bis 1931 Pastor in Keldenich, 54 Lindenbäume in Form einer Allee pflanzen, die von Keldenicher Familien für je 2 Mark gekauft wurden. Seit der Errichtung der Kapelle zieht jedes Jahr am 1. Mai eine Lichterprozession dorthin, an der auch die Schützen der St. Brigida-Bruderschaft teilnehmen. Diese hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Kapelle und das Gelände drum herum zu pflegen. Beim diesjährigen Bezirksschützenfest ließen die Keldenicher „den Hut rundgehen“ und sammelten 650 €, die der Bezirksverband auf glatte 700 € aufstockte. Die alljährliche Sammlung anlässlich des Bezirksschützenfestes erfolgt für einen guten Zweck und wird jeweils in der Gemeinde der ausrichtenden Bruderschaft verwendet. Da lag die Idee nahe, neue Bänke für den Weg zur Lourdes-Kapelle anzuschaffen. Die Schützen wurden bei der Firma Garten- und Landschaftsbau Trautmann in Kall fündig, bei der sie zwei massive Holzbänke erstanden – für den guten Zweck zu einem Sonderpreis. Eine davon steht jetzt kurz vor der Kapelle und lädt Jede/n zum Verweilen ein. Zum ersten Probesitzen erschienen der Präses der Bruderschaft Diakon Bernhard Steyer, die stellvertretende Bezirksbundesmeisterin Kathi Koenn aus Reifferscheid, der Vorsitzende der Keldenicher Bruderschaft Heinz-Peter Metzen, Bezirkskönig Franz-Georg Knoll aus Marmagen und Bezirksbundesmeister Christoph Kammers aus Gemünd. Die zweite Bank wird im Frühjahr am Eingang zur Allee aufgestellt, allerdings muss der Platz dafür erst eingeebnet und befestigt werden. Außerdem würden die Schützen gerne den Weg zwischen Lourdesstraße und Allee mit einem Geländer versehen, um das abfallende Teilstück zur Kapelle sicherer zu machen. Metzen wandte sich bereits hiflesuchend an Kall's Bürgermeister Hermann Josef Esser. Wenn der Bauhof das Material zur Verfügung stellt, steht einer Umsetzung durch die Schützen nichts mehr im Wege.

 

Jan 2020

 

Bezirksverband Viersen

 

Oberbebericher Schützen übergeben 400 Euro an Kindertagesstätte St. Elisabeth

 

 

Viersen Vor 25 Jahren übernahm St. Hubertus-Bruderschaft Viersen-Oberbeberich die Patenschaft über die damalige Kindertagesstätte St. Elisabeth Berliner Höhe. Das war Grund genug, bei den verschiedenen diesjährigen Veranstaltungen der Einrichtung, die inzwischen Familienzentrum ist, auf die lange Verbindung zurückzuschauen.

Ob Grillstand und Pommesbude beim Sommerfest, Arbeiten im Freigelände mit schwerem Gerät, Mitarbeit im Förderverein, Projektwochen oder der persönliche Einsatz von Mitgliedern der Bruderschaft – die Zusammenarbeit zwischen Oberbeberichs Bruderschaft und KiTa St. Elisabeth ist vielfältig.

„Wir pflegen einen intensiven Austausch, der auch durch die Teilnahme des Familienzentrums bei unseren Veranstaltungen sichtbar wird. Zu verdanken haben wir diese lebendige Beziehung insbesondere unserem Ehrenpräsidenten Hans Lennertz, der von der ersten Stunde an dabei ist, beide Seiten auf dem laufenden hält und auch durch seine langjährige Tätigkeit als Vorsitzender des Fördervereins St. Elisabeth als wichtige Schnittstelle fungiert“, so Präsident Hans-Willi Pergens.

Die Hubertus-Schützen unterstützen das Familienzentrum aber nicht nur mit Manpower, sondern auch finanziell. So übergaben Pergens und König Josef Schroers Anfang Dezember einen Obolus von 400 Euro, der für Aufwertung des Freigeländes eingesetzt werden kann.

Anlass für die Übergabe war die Adventsfeier des Oberbebericher Klöntreffs, dem alle 14 Tage stattfindenden Seniorenmittag der Bruderschaft im Vereinsheim. Die Kinder der KiTa besuchen den Jahresabschluss des Klöntreffs bereits seit einigen Jahren, präsentieren einen Auftritt und schenken den älteren Damen und Herren Zeit. Und so garantierten auch in diesem Jahr viele kleine Zipfelmützen wieder reichlich Stimmung. Dabei sorgte Karin Becher vom Klöntreff-Team natürlich dafür, dass es den kleinen Besuchern sowie den Erzieherinnen an Süßigkeiten und Getränken nicht mangelte.

Beberichs Familienzentrum St. Elisabeth und die St. Hubertus-Bruderschaft sind zwei feste Größen im Ort, die auch weiterhin zusammenhalten – daher auf die nächsten 25 Jahre!

 

Jan. 2020

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Diözesanverband Aachen e.V. im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften