Diözesanverband Aachen e.V. im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften
Diözesanverband Aachen e.V. im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften

Aus den Bereichen 2021

Bezirksverband Viersen-Mitte

 

Fronleichnam 2021 - ein Hauch von Aufbruch

 

Auch in diesem Jahr gab es keine große Fronleichnamsprozession in unserem Bezirksverband. Die Pfarrgemeinde St. Remigius hatte gleichwohl zu Gottesdiensten in den einzelnen Kirchen eingeladen, denen auch die Fahnenabordnungen unserer Schützenbruderschaften beiwohnen konnten. Bezirkskönig Dominik Hendriks nahm am Hochamt in St. Peter teil und wurde von der Bezirksstandarte begleitet, die Fähnrich André Faulseit trug. Ebenso dabei waren die Fähnriche der am St. Peter beheimateten Bruderschaften Marcus Schroeren (St. Remigius-Bruderschaft Unterbeberich), Carlos Murillo (St. Hubertus Oberbeberich) Frederic Hüpkes (St. Peter+Paul Bockert) und Stefan Winkler (St. Petri Hoser). Mit letzterem freuten sich alle über die gerade erst instand gesetzte Bruderschaftsfahne. Zwei Sätze der Predigt von Pfr. Klaus Grafe klingen nach: „Nur beten hilft nicht“. Man müsse auch was tun. Und „Wenn man immer nur wie gewohnt die Kommunion empfängt, dann wird das zur Gewohnheit“ und dann werde es gewöhnlich. Es brauche daher immer wieder eine ganz besondere Aufmerksamkeit, um die Gegenwart Gottes zu spüren. Für uns Schützenbruderschaften lässt mich das auf die erste Aussage bezogen aufhorchen: Dass auch wir im Zuge der Corona-Lockerungen behutsam nach und nach das aktive Vereinsleben wieder aufnehmen, ist gut; alleine zu hoffen, dass es genauso wie in den Zeiten vor der Pandemie wird, ist nicht zielführend. Und nur ankündigen, wieder etwas tun zu wollen, hilft nicht. Also lasst uns etwas versuchen, lasst uns etwas tun - behutsam in kleinen Schritten, aber wie wir Schützen es können, Schritt für Schritt voran! In Bezug auf die zweite These baue ich auf den Ausgleich zwischen Tradition und Fortschritt, der unseren Schützen über Generationen hinweg immer wieder gelungen ist: Traditionen und Bräuche pflegen, aber nicht laufend auf Gewohntem verharren oder gar auf selbst wahrgenommenem „Gewohnheitsrecht“ bestehen. Vielleicht war es Einbildung, aber ich hatte den Eindruck, als wenn ein Hauch von Aufbruch durch St. Peter ging. Und ich hoffe nicht, dass mich Predigt und Kirchenmusik angesprochen haben, weil ich mich, um nochmals die Worte von Pfr. Grafe aufzugreifen, schlichtweg an die Corona-Schutzmaßnahmen während des Gottesdienstes gewöhnt habe, sondern weil es berechtigte Zuversicht gibt, dass bald wir es sind, die die Pandemie beherrschen und es nicht das Coronavirus bleibt, das uns den Takt vorgibt. Allen, die uns Schützen in Viersen sowie landauf und landab heute sichtbar gemacht haben, sage ich ganz herzlichen Dank. Unserem Viersener Pastoralteam ebenso Dankeschön dafür, dass wir präsent sein konnten. Anerkennung darüber hinaus all denen, die für die in diesen Zeiten mit viel Aufwand verbundene Organisation der Gottesdienste verantwortlich zeichnen, seien es das Team vom Pfarrbüro, die Küster oder die Ordnungsdienste. Nicht zuletzt ein großes Lob auch an Organisten, Lektoren und Messdiener, die mit dazu beitragen, dass die Gottesdienste trotz Abstand und Nasen-Mund-Bedeckung ein Gemeinschaftserlebnis sind. In diesem Sinne blicken wir voll Zuversicht in die nächsten Wochen!

 

Juni 21

Bezirksverband Viersen-Mitte

 

Große Trauer im BV Viersen-Mitte und bei den Hubertus-Schützen in Oberbeberich

 

Der Bezirksverband Viersen-Mitte und die St. Hubertus-Bruderschaft Viersen-Oberbeberich nehmen Abschied von Christoph Geburtzky, der am 10.06.2021 im Alter von nur 42 Jahren verstarb. Der Verstorbene war seit 1992 bei den Hubertus-Schützen, zunächst als Schützenjugendlicher, später als Mitglied der Oberbebericher Offiziersgarde. In der Bruderschaft übernahm er früh Verantwortung, u. a. als Jungschützenmeister und zuletzt als stellvertretender Kassierer. Auch im Bezirksverband Viersen-Mitte engagierte er sich, so als Bezirksjungschützenmeister und bis zu seinem Tod als stellvertretender Schatzmeister. Sein Schwerpunkt lag zweifelsohne in der Jugendarbeit. Dabei hatte er auch Mandate beim BDKJ, beim Stadtjugendring oder im Jugendhilfeausschuss inne, nicht zuletzt war ihm die Mitarbeit im Arbeitskreis Aus- und Fortbildung des BdSJ Aachen ein Herzensanliegen. Christoph Geburtzky war Schülerprinz, Jungschützenprinz und Schützenkönig seiner Bruderschaft. Für seinen beispielhaften Einsatz erhielt er die Jugendverdienstorden in Bronze, Silber und Gold, die Ehrennadel des BdSJ Viersen-Mitte, das Silberne Verdienstkreuz, den Hohen Bruderschaftsorden sowie das St. Sebastianus-Ehrenkreuz. Viersens Schützen verlieren mit dem Verstorbenen einen treuen Wegbegleiter, ganz besonderen Schützenbruder und guten Freund. Mit „Leib und Seele“ stand er hinter den Idealen von Glaube, Sitte und Heimat. Durch seine ruhige und ausgleichende Art war er nicht nur ein geschätzter Ansprechpartner und Ratgeber, man musste ihn einfach mögen - er war beliebt. Die wenigen Worte, mit denen Christoph Geburtzky eine Diskussion in eine andere Richtung lenken konnte, der kurze Blick, der manchen Konflikt auflöste, sein verschmitztes Lächeln, vor allem aber seine liebenswürdige Art, werden vielen fehlen.

 

Juni 21

Bezirksverband Würselen

 

Schützen – schützen – beschützen!

 

Seit nunmehr 15 Monaten versehen die St. Hubertus-Schützenbruderschaft Würselen- Scherberg und die St. Sebastianus Schützen-Gesellschaft Würselen 1624 e.V. den Pandemie verpflichtenden Ordnungsdienst zu den Messfeiern in unserer Pfarrkirche St. Sebastian. Hier geleiten die Schützen in Uniform die Gottesdienstbesucher zu Ihren zugewiesenen und nummerierten Plätzen in unserer großen Pfarrkirche. Diesen kirchlichen Dienst machen wir gerne, da unsere Gesellschaften zu dieser Pfarre und Kirche gehören. Nun lässt Corona uns einfach nicht los. Im zweiten Jahr konnten wir unseren Königsvogelschuss zu Pfingsten nicht veranstalten. Wichtig ist für uns, auch in Pandemiezeiten hier ein Zeichen der Verbundenheit zu setzen. Wir lieben unsere Tradition und unser Brauchtum. Daher durften wir zu Pfingsten einen besonderen Gottesdienst feiern und an die Tradition Königsvogelschuss zu Pfingsten anknüpfen. Unsere Gesellschaften haben hier eine Aufgabe in unserer Pfarre übernommen, die unserer Bestimmung und Tradition gerecht wird, ganz getreu unserer Vorgabe „Schützen – schützen – beschützen“. Da man sich sonst nicht treffen kann, ist dies eine gute Gelegenheit, unter Hygienevorschrift zusammen zukommen. Die St. Sebastianus Schützen-Gesellschaft Würselen 1624 e.V. hat zu dieser Pandemie einen eigenen „Corona-Pin“ aufgelegt und jeder Schütze der sich hier an diesem Ehrendienst beteiligt, darf diese Corona-Nadel an seiner Uniform tragen.

 

Juni 21

Bezirksverband Schwalmtal-Brüggen

 

Fronleichnam in Bracht mit reger Beteiligung der St. Johannes-Bruderschaft-Bracht

Nach Gründonnerstag und Christi Himmelfahrt konnte die Königsmannschaft mit König Günter Gerhards und seinen Ministern, Frank und Roland Janssen der St. Johannes-Bruderschaft-Bracht ihren dritten offiziellen Termin trotz der Coronapandemie wahrnehmen. Da war sich die Königsmannschaft einig, es ist immer wieder schön mit anzusehen, mit welcher großen Anzahl von Bruderschaftler*innen unsere Bruderschaft uns bei kirchlichen Veranstaltungen begleiten und so, mit uns gemeinsam, unseren christlichen Glauben nach außen hin tragen zu können. „Wir sind voller Zuversicht und hoffen sehr, dass wir im Jahr 2022 mit vielen Brachter Bürgerinnen und Bürgern sowie Schützen wieder ein Schützenfest in Bracht feiern können“ meinte der seit 2019 amtierende König Günter Gerhards.

 

Juni 21

Bezirksverband Mönchengladbach-Rheydt-Korschenbroich

 

St. Rochus-Schützenbruderschaft Broich-Peel feiert Festmesse ohne Schützenfest

 

Jedes Jahr feiert die St. Rochus-Schützenbruderschaft am Dreifaltigkeitssonntag, eine Woche nach Pfingsten, ihr Prunk- und Heimatfest. Bedingt durch die Coronapandemie fiel das Jubiläumsfest zum 100jährigen Bestehen schon zum zweiten Mal aus. Gerade deswegen fand dann doch die Festmesse statt. Um 9 Uhr zog die Bruderschaft in einer Abordnung mit Brudermeistern und Majestäten, mit allen Fahnen bei strahlendem Sonnenschein zu den Klängen „Tochter Zions“ zum Gottesdienst auf. Damit möglichst viele an der Messe teilnehmen konnten, hatte die Bruderschaft, nach Absprache mit den Verantwortlichen, die Feier auf den Kirchenvorplatz verlegt. Pfarrer Josephs zelebrierte die Messe, die, wie schon seit vielen Jahren, von Pia Baltes, Julia Gebel und Anne Schmitz vorbereitet wurde. Das Thema in diesem Jahr lautete: „Regenbogen – ein Zeichen der Hoffnung“. Der erste Brudermeister Norbert Ohlenforst machte in seiner Ansprache den dreien ein großes Kompliment für die Auswahl der sehr schönen Texte sowie der passenden Liederwahl, die in der momentan schwierigen Zeit Mut machen. Ebenso zutreffend war auch der Text zur Aktion „Flagge zeigen“, vorgetragen von der KJG Rheindahlen, zum Thema Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Paare in unserer Kirche. Gerne stimmte die Bruderschaft zu, diesem wichtigen Thema Platz und Raum im Gottesdienst zu geben und platzierte als sichtbares Zeichen das Regenbogen-Banner über den Eingang der Kirche. Pastor Josephs gelang es wieder sehr schön, in seiner Ansprache die Themen des Gottesdienstes zu verbinden und so alle Teilnehmer*innen bei seinen Ausführungen mitzunehmen. Norbert Ohlenforst dankte allen herzlich, die an diesem Gottesdienst mitgewirkt hatten. Im Anschluss wurden Jubilar*innen der Bruderschaft für ihre Treue durch Bezirksbundesmeister Horst Thoren geehrt.

Für 25 jährige Mitgliedschaft: Joachim Beuscher, Martina Kames, Nicole Fütterer; für 40 Jahre: Thomas Lehnen, Theo Thaler, Dr. Rainer Wallnig; für 50 Jahre: Dr. Paul Jansen, Alfons Schillings (Ϯ); für 60 Jahre: Heinz Schnitzler, Heinz Willi Wilms; für 65 Jahre: Franz-Josef Müller (Ϯ); für 70 Jahre: Alois Wyen und für 75 Jahre: Josef Zons, der sich sogar immer noch aktiv am Bruderschaftsleben beteiligt. Nach dem festlichen Gottesdienst erfolgte die Kranzniederlegung am Ehrenmal. Alle Anwesenden waren froh und dankbar, dass zumindest die Festmesse in dieser Form an unserem Kirmessonntag stattfinden konnte. Die Bruderschaft hegt große Hoffnung, im kommenden Jahr wieder ein vollständiges Jubiläums-Schützenfest feiern zu können.

 

Juni 21

Bezirksverband Mönchengladbach-Rheydt-Korschenbroich

 

Waldhausen zeigt Schützenherz - Bruderschaft lässt den Termin der Prunkfeierlichkeiten nicht einfach verstreichen

 

Traditionell beginnt das Waldhausener Schützenfest am Vorabend des Fronleichnamstages. Nun werden die Prunkfeierlichkeiten infolge der Corona-Pandemie im zweiten Jahr nicht stattfinden können. Der Vorstand der Bruderschaft St. Sebastianus und St. Vitus, Obergeburth Waldhausen e.V. um Präsident Dirk Meisen hatte frühzeitig für Klarheit gesorgt. Dirk Meisen erläutert die einvernehmliche Entscheidung der Verantwortlichen: „Uns allen fällt diese Absage sehr schwer. Aber wir wollten keine ‚Prunkfeierlichkeiten light‘, die mit unserem geliebten Schützenfest eigentlich gar nichts mehr zu tun hätten.“ Stattdessen möchte die Bruderschaft, so Meisen, Zeichen setzen: „Wir haben die Aktion ‚Waldhausen zeigt Schützenherz‘ ins Leben gerufen, um unseren Stadtteil in diesen Tagen wenigstens etwas erstrahlen zu lassen. Dazu haben wir alle Waldhausener gebeten, ein Schützenherz zu malen und ins Fenster zu hängen. Wir sind sehr glücklich über die Resonanz, über die große Unterstützung.“ Zwei Banner an der Nicodemstraße runden die Aktion ab. Die Schützenherzen sind ein Zeichen der Zuversicht, dass wieder bessere Tage kommen. Ein weiteres Zeichen ist mehr als sichtbar – weit über Waldhausen hinaus. Auf dem Platz vor der Hensen Brauerei, im Herzen von Waldhausen, hat die Bruderschaft ihren stolzen Maibaum gesetzt. Auch in diesem Jahr hat die Gruppe Zylindermänn die Verantwortung für den Waldhausener Maibaum übernommen, in der Pandemiesituation mit Unterstützung des Hausmeisterservice Neunkirchen. Besonderer Dank gilt unserem Bezirksbeamten Michael Mertens und dem Waldhausener Dachdeckerbetrieb Mühlenberg & Wilms für die Hilfe beim Aufstellen des Maibaums. Für den Präsidenten Dirk Meisen ist der Maibaum ein wichtiges Symbol: „Wir verstehen unseren Maibaum als Zeichen der Solidarität in unserem Stadtteil. Als Zeichen der Zuversicht, dass wir im kommenden Jahr wieder Prunkfeierlichkeiten haben werden.“ Ein besonderes Anliegen war der Bruderschaft St. Sebastianus und St. Vitus, Obergeburth Waldhausen e.V. die Mitwirkung am Fronleichnamsgottesdienst der GdG St. Peter, der in diesem Jahr auf der Pfarrwiese Mürrigerplatz vor der Venner Kirche stattfand. Angeführt von Präsident Dirk Meisen, König Marcel Neunkirchen und Jungkönig Cedric Deußen hat die Bruderschaft mit ihren Fahnen an dem Gottesdienst unter dem Motto ‚vernetzt – verwoben - verbunden‘ teilgenommen. Gleich zur Begrüßung würdigte Pfarrer Rüdiger Hagens die Aktion ‚Waldhausen zeigt Schützenherz‘. „Es tut gut, wenn unser Engagement wahrgenommen wird. Wir sind Rüdiger Hagens und der GdG dankbar für diesen schönen Rahmen, in dem wir Fronleichnam auch mit den Schützen aus Hardt, Venn und Windberg gemeinsam feiern konnten“, unterstreicht Dirk Meisen.

 

Juni 21

Bezirksverband Viersen-Mitte

 

St. Notburga-Schützen auch in der Pandemie aktiv

 

Trotz der Corona-Krise sind die Schützen aus dem Rahser aktiv. So sorgen sie seit Juni 2020 für den Ordnungsdienst in der Pfarrkirche St. Notburga. „Es ist mir eine Ehre, auch neue Mitglieder in unseren Reihen begrüßen zu können", gab Präsident Alexander Wassen jetzt bekannt, als er 2 Eintrittswünsche via Online-Abstimmung durch den Vorstand bestätigen ließ. Außerdem haben die Notburga-Schützen die dringend erforderliche Erneuerung des Zeltmaien jetzt in Angriff genommen und den von der Stadt Viersen gekauften Baum mit einigen Schützen aus dem Wald geholt. "Aber auch bürotechnisch haben wir die Hände nicht in den Schoß gelegt", ergänzte Vizepräsident Uwe Westermann. „Zusammen mit dem Team Azubi-Projekte im Förderverein für regionale Entwicklung e.V. haben wir eine neue Webseite kreiert, die jetzt online gegangen ist", freute sich auch der Ehrenpräsident und stellvertretende Bundesschützenmeister, Wolfgang Genenger über die Aktivitäten "seiner" Notburga-Schützen.

 

Juni 21

Bezirksverband Mönchengladbach-Rheydt-Korschenbroich

 

Prunkfeierlichkeiten für 2021 in Waldhausen abgesagt

 

Die Prunkfeierlichkeiten in Waldhausen werden auch in diesem Jahr abgesagt. Mit dieser einvernehmlichen Entscheidung zieht der Vorstand der Bruderschaft St. Sebastianus und St. Vitus, Obergeburth Waldhausen e.V. um Präsident Dirk Meisen die unumgänglichen Konsequenzen aus dem Verlauf der Corona-Pandemie. Anders als vor einem Jahr trifft die aktuelle Entwicklung die Waldhausener Bruderschaft nicht unvermittelt. Das mache die Absage der Prunkfeierlichkeiten, so Dirk Meisen, für den Vorstand aber nicht einfacher: „Uns allen fällt der Verzicht auf unser Schützenfest sehr schwer. Die Prunkfeierlichkeiten sind für unsere Bruderschaft, sind für unseren Stadtteil Waldhausen, besondere Tage. Aber unsere Vorstandsmitglieder und Gruppensprecher gehen mit offenen Augen durch diese Zeit. Unter unseren aktiven Mitgliedern hat sich niemand Illusionen gemacht.“ Einigkeit besteht in der Bruderschaft, dass eine abgespeckte Version der Prunkfeierlichkeiten keine Alternative darstellt: „Im Bezirksverband der Bruderschaften sind verschiedene Szenarien durchgespielt worden. Eine Umsetzung hier in Waldhausen wäre ohnehin schwierig geworden, mangelt es aufgrund unserer innerstädtischen Lage schon am notwendigen Platz.“ Die Waldhausener Bruderschaft, unterstreicht Dirk Meisen, hat sich jedoch bewusst gegen eine solche Lösung entschieden: „Wir wollen keine ‚Prunkfeierlichkeiten light‘, die letztendlich kaum noch etwas mit dem Fest zu tun haben, das wir alle lieben. Unsere Energie möchten wir darauf richten, gemeinsam gut durch die Pandemie zu kommen.“ Das Jahr 2021 ist nämlich für die Bruderschaft St. Sebastianus und St. Vitus, Obergeburth Waldhausen e.V. längst nicht abgeschlossen. Zunächst möchte man den traditionellen Termin nicht einfach verstreichen lassen. „Am Vorabend des Fronleichnamstages hätten unsere Prunkfeierlichkeiten begonnen. Auch wenn wir in diesem Jahr nicht zusammen feiern können, werden wir im Herzen von Waldhausen den Maibaum setzen. Darüber hinaus planen wir eine Reihe von Aktivitäten, denn wir möchten dafür sorgen, dass unser Brauchtum nicht in Vergessenheit gerät“, skizziert Dirk Meisen die Planungen der Bruderschaft: „Gerade in der Corona-Pandemie wollen wir ein Zeichen setzen für die Solidarität in unserem Stadtteil. Ein Zeichen der Zuversicht, dass es wieder bessere Tage geben wird.“

 

Mai 21

 

Bezirksverband Aachen-Land-Süd

 

Trauer im Grenzlandschützenbund Aachen-Land-Süd

 

Der Grenzlandschützenbund Aachen-Land-Süd und die St. Sebastianus Schützen-bruderschaft Hahn trauern um die stellvertretende Bezirksschießmeisterin Claudia Förster, die im Alter von 51 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben ist.

Durch ihre Erfolge im Schießsport, ihr Engagement und ihre Zuverlässigkeit im Bezirksvorstand erlangte sie im Bezirksverband großes Ansehen.

Wir werden ihr in Ehren gedenken.

 

Mai 21

 

Bezirksverband Heinsberg

 

Trauer im Bezirksverband Heinsberg

 

Der Bezirksverband Heinsberg trauert um seinen Ehrengeschäftsführer Heinz Krings, der am 18. März im Alter von 84 Jahren verstarb. Heinz Krings wurde 1971 Mitglied der Vereinigten Schützenbruderschaften Heinsberg e.V. und übernahm dort von 1983-2007 das Amt des Geschäftsführers. Als Dank und Anerkennung für seine Verdienste um das Wohl der Bruderschaft wurde er 1998 mit dem St. Sebastianus Ehrenkreuz ausgezeichnet und erhielt 2009 das Schulterband zum St. Sebastianus Ehrenkreuz. Nach seinem Ausscheiden als Geschäftsführer wurde er zum Ehrenmitglied der Vereinigten Schützenbruderschaften Heinsberg e.V. ernannt. Im Jahr 1993 wurde er in den Vorstand des Bezirksverbandes Heinsberg zum Geschäftsführer gewählt. Bis zum Jahre 2015 übte er dieses Amt mit viel Engagement aus, wofür er nach seinem Ausscheiden zum Ehrenbezirksgeschäftsführer gewählt wurde. Der Bezirksverband Heinsberg hat mit Heinz Krings einen Schützenbruder verloren, der stets um das Wohl der Bruderschaft und des Bezirksverbandes bemüht war.

 

Mai 21

 

 

Bezirksverband Stolberg

 

Am Ostersamstag hat der Bezirksverband Stolberg die Aktion „An Ostern Freude schenken…“ die Osterkorbaktion an den zwei Seniorenheimen, Seniorenwohn- und Sozialzentrum (SWZ) Stolberg – Liester und dem Heim des guten Samaritan in Stolberg, mit großem Erfolg durchgeführt. Wir sind sehr froh, dass wir uns dazu entschieden haben, den Heimbewohnern und Mitarbeitern der Senioreneinrichtungen, mit jeweils 250 Ostereiern und Schokoladeneiern, eine Freude zu bereiten. Auch das Fahnenschwenken der Fahnenschwenkergruppe der St. Seb. Schützenbruderschaft 1659 Stolberg – Stadtmitte e.V., ist sehr gut angekommen und schreit nach mehr davon! Wir bedanken uns herzlich beim BHDS DV Aachen für die Unterstützung im Rahmen des Corona-Sonderprogramms.

 

April 21

 

Bezirksverband Mönchengladbach-Rheydt-Korschenbroich

 

St. Helena Schützenbruderschaft Rheindahlen sagt ihr Schützenfest ab

 

Wir alle tragen in diesen Tagen Verantwortung füreinander. Der Schutz der Gesundheit unserer Familien, Freunde und Mitmenschen steht an erster Stelle. Ein Schützenfest über mehrere Tage mit allen Facetten ist daher aus unserer Sicht nicht durchführbar, um fröhliche und unbeschwerte Schützenfesttage zu feiern. Jeder von uns weiß, dass man Dinge rechtzeitig planen muss, damit diese möglichst gelingen. In der jetzigen Zeit ist es aber schwierig, Dinge zu regeln, da niemand von uns vorhersehen kann, wie der Stand der Corona-Pandemie, mit seinen verschiedenen Mutationen, in vier Monaten ist. Wir haben daher schweren Herzens beschlossen, unsere Planungen für die Frühkirmes und für das Schützenfest im August auf Eis zu legen. Der Vorstand bedauert diese Endscheidung zwar sehr, hält sie aber für alternativlos, um verantwortungsvoll zu handeln und dem Wohl der Gemeinschaft nachzukommen. Wenn wir uns alle solidarisch zeigen und uns gegenseitig unterstützen und zusammenhalten, werden wir die Krise überwinden und wieder bessere Zeiten erleben. Es ist eine Entscheidung, die uns allen schwer gefallen ist. Natürlich sehnen sich alle danach, wieder gemeinsam zu feiern und unbeschwerte Stunden zu verbringen, aber ein Schützenfest in stark abgespeckter Form und unter noch gänzlich unklaren gesetzlichen Bedingungen, ist nur schwer vorstellbar. Wir werden die weitere Pandemie-Entwicklung genauestens verfolgen und möchten uns die Möglichkeit erhalten, am Schützenfesttermin, also vom 20.08.2021 bis 22.08.2021, einen Biergartenbereich auf der Wiese Hilderather Str. einzurichten. Hier denken wir an zwei Abende mit musikalischer Unterhaltung sowie sonntags an einen Außengottesdienst mit anschließendem, musikalischem Frühschoppen. Dies natürlich alles unter den noch erforderlichen Schutzmaßnahmen. Hier bestünde dann eventuell die Möglichkeit, sich wieder zu begegnen und auf ein hoffentlich normales Schützenjahr 2022 einzustimmen. Sobald wir wissen, ob wir diese Veranstaltung durchführen können, informiert die Bruderschaft hierzu zeitnah über die verschiedenen Medien.

 

April 21

Bezirksverband Krefeld-Willich-Meerbusch

 

Kein Ostereierschießen in Hüls

 

Leider mussten die Historischen Schützenbruderschaften von Hüls 1464-1597 e.V. – wie bereits wie im letzten Jahr – ihr Ostereierschießen absagen. Aber sie lassen den Kopf nicht hängen und geben die Hoffnung nicht auf, dass sich irgendwann alles wieder zum Guten wendet. Denn eins ist uns allen klar: Das persönliche Miteinander fehlt uns in unserem Vereinsleben. Damit die Schützenbruderschaften in Hüls weiterhin Präsenz zeigten, haben einige Vorstandmitglieder in der Karwoche kleine Ostertütchen verteilt. So freuen wir uns jetzt schon auf das erste gemeinsame Fest unserer Schützenfamilie nach der Pandemie. Bleibt bitte alle gesund!

 

April 21

 

Bezirksverband Jülich

 

Müntzer Schützen übergeben Jubiläumsspende auch ohne Jubiläumsfeierlichkeiten

 

Die St. Sebastianus Schützenbruderschaft von 1470 Müntz in der Gemeinde Titz wollte in 2020 ihr 550jähriges Bestehen feiern. Daraus wurde bekanntermaßen nichts und die geplanten Feierlichkeiten zum Jubiläum und das Bezirksfest des Bezirksverbands Jülich mussten allesamt abgesagt werden. An der Jubiläumsspendenaktion hatte die Bruderschaft jedoch festgehalten. Die Aktion selbst und den Zweck, Menschen in ihrem ehrenamtlichen Engagement zu unterstützen, konnte auch die Corona-Pandemie nicht aufhalten. So konnten sich die drei ausgewählten Spendenempfänger, die “Jugendfeuerwehr Müntz“, der Verein “Kleine Hände e.V. Jülich“ und der Verein “Tapfere Knirpse e.V.“ über jeweils 700 EUR freuen. Wie Brudermeister Johannes Hintzen bekräftigte, war es, obwohl es bei allen Anstrengungen und Enttäuschungen, welche das Schützenjahr 2020 mit sich gebracht haben, die richtige Entscheidung, an dieser Spendenaktion festzuhalten. Der Vorstand der Bruderschaft bedankte sich bei allen Mitbürgern, die diese Aktion unterstützt haben. Ein besonderer Dank galt dem Offizierscorps der Bruderschaft, welches mit einer eigens für die Spendenaktion gestarteten Sportchallenge einen wichtigen Beitrag zum Spendenaufkommen und Gemeinschaftsgeist geleistet hatte.

 

März 21

 

Bezirksverband Krefeld-Willich-Meerbusch

 

Hülser Schützen hinterfragen - Corona und kein Ende?

 

Dieser kleine, aber tückische Virus, hat uns Menschen leider weiterhin im Griff. Also auch unsere Schützengemeinschaft. Auf was mussten wir in den letzten Monaten nicht alles verzichten? Unter anderem auf den Damenkaffee, auf die Maifeier beim Gartenbauverein, auf das Frühlingsfest. Bingo Abende ebenfalls Fehlanzeige. Leider fanden auch die Fronleichnam- und Kirmesprozessionen nicht statt. Zwei Schützenschwestern und einen Schützenbruder, die während der Corona-Pandemie verstarben, konnten und durften wir wenigstens auf ihrem letzten Weg begleiten. Versammlungen und Vorstandssitzungen und auch das diesjährige Stiftungsfest konnten nicht durchgeführt werden. Die Jungschützen mussten nicht auf alle ihre Gruppenabende verzichten, da man in den Park auswich. Hier war die Abstandsregelung einzuhalten. Dagegen fiel die Fahrradrally (Ausrichter die Jungschützengruppe) aus. Und nicht zu vergessen, dass der Schießsport zum Erliegen kam und somit die Diözesan-und Bundesmeisterschaften ausfielen. Die Stadtmeisterschaften konnten nicht zu Ende geschossen werden, Bruderschaftsvergleichskämpfe fanden ebenfalls nicht statt. Und dies ist nur ein kleiner Teil der Aktivitäten an der wir normalerweise teilgenommen hätten. Aber wir glauben, dass vor allem das miteinander, das persönliche Gespräch, das Begrüßen der Schützenschwestern und Schützenbrüder mit einem Handschlag oder einer Umarmung uns allen fehlt.

Nicht alles ist abgesagt! Der Frühling nicht, die Sonne nicht, die Liebe nicht, das Telefonieren nicht, Freundlichkeit nicht und die Hoffnung auch nicht!

Auch wenn das Ende der Corona-Pandemie noch nicht abzusehen ist, lasst uns die Hoffnung auf die Zeit, in der wir uns alle wieder treffen können, nicht aufgeben. Bleibt gesund und Gott schütze euch.

 

März 21

 

Bezirksverband Monschau

 

Tiefe Trauer in Kesternich

 

Die St. Hubertus Schützenbruderschaft Kesternich 1920 e.V. ist zutiefst erschüttert. Am 03. Februar 2021 verstarb unser langjähriges Mitglied Hubert Roder unerwartet, im Alter von erst 66 Jahren. Hubert Roder war seit über 40 Jahren aktives Mitglied in der Bruderschaft. Er war 15 Jahre im geschäftsführenden Vorstand als Brudermeister tätig und unterstützte sowohl Schriftführer, als auch Kassierer und Schießwarte. Wann immer Hilfe benötigt wurde war er stets zur Stelle. Während seiner Mitgliedschaft repräsentierte er die Bruderschaft zweimal als Schützenkönig und einmal als Kaiser sowie Gemeindekönig. Im Jahre 2015 wurde er mit dem Sebastianus-Ehrenkreuz ausgezeichnet und war des Weiteren stolzer General. Beim Bau des neuen Schützenheims war er unentbehrlich und hat viele Stunden seiner Freizeit geopfert.  

 

Feb. 21

Bezirksverband Düren-Süd

 

Trauer bei den St. Ewaldus Schützen in Bogheim

 

Voller Trauer nimmt die St. Ewaldus Schützenbruderschaft Bogheim 1891 e.V. Abschied von ihrem Generaloberst und Kaiser Franz-Josef Wienands. Seit dem Jahre 1950 war er Mitglied der Schützenbruderschaft. Für sein Engagement im Schützenwesen wurde er mit dem Schulterband zum St. Sebastianus Ehrenkreuz sowie für seinen Einsatz in kirchlichen Belangen mit dem St. Sebastianus Ehrenschild ausgezeichnet. Mit ihm verliert die Schützenbruderschaft Bogheim eine feste Größe unter ihren Mitgliedern. Wir werden ihn in unseren Erinnerungen behalten und ihm stets ein ehrendes Gedenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

 

Feb. 21

Mutmacher per Video-Clip direkt nach Haus


Bezirksverband Viersen-Mitte veröffentlicht digitales Jahresleitwort

 

Viersen Die klassische Sebastianusfeier haben die Schützen im Bezirksverband Viersen-Mitte in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht durchführen können. Damit entfiel auch die gewohnte Veröffentlichung des alljährlichen Leitwortes im Rahmen eines Festgottesdienstes. Dabei erfreut sich insbesondere der Jahresspruch mit dem weit über Viersen hinaus bekannten kleinen Hosentaschenzettel großer Beliebtheit. Denn der auf einem visitenkartengroßen Format abgebildete Bibelvers ist vielen Mitgliedern der Bruderschaften über das ganze Jahr hinweg ein dauerhafter treuer Begleiter, ob im Portemonnaie, der Handyhülle oder Jackentasche. Entsprechend häuften sich ab Januar die Nachfragen, ob es trotz der Pandemie ein Jahresleitwort gebe. Die erfreuliche Antwort: Ja! Trotz und gerade wegen der Pandemie.

 

Bezirksbundesmeister Hans-Willi Pergens und die beiden Viersener Bezirkspräsides Pfarrer Helmut Finzel sowie Pfarrer Roland Klugmann entschlossen sich nach kurzem Gedankenaustausch für die Erstellung einer Videoaufnahme. „Wir sind alle keine Profis, wenn es darum geht, vor der Kamera zu stehen und waren froh, mit DROPICS Nettetal einen Partner gefunden zu haben, der unsere Ideen aufgriff und sich um die komplette Produktion kümmerte“, so Pergens.

 

Es entstand ein 13-minütiger Clip in der St. Konrads-Kapelle an der Niers. Der kleine Sakralraum auf der Grenze zwischen den Städten Viersen und Willich wurde erst 2019 aufwendig saniert und bot nicht nur die richtige Kulisse, sondern liefert auch ein Symbol für Grenzerfahrungen – Grenzen, an die in diesen Tagen und Wochen auch persönlich viele Menschen kommen.

 

„Vieles musste in den vergangenen Monaten ausfallen und wird auch noch ausfallen. Wie dieses neue Schützenjahr werden wird, keiner weiß es, keiner kann es voraussagen. In diese Situation hinein lassen wir mit dem neuen Leitwort den Apostel Paulus zu uns sprechen“, erklärt Pfarrer Helmut Finzel bei seiner Auslegung zur Auswahl des Jahresleitwortes 2021, das da heißt: „Denn Gott hat uns nicht den Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit“.

Der Vers stammt aus dem ersten Kapitel des zweiten Briefes des Apostels Paulus an Timotheus. „Mir hat dieser Vers direkt zugesagt, bringt er doch schon auf dem ersten Blick etwas zur Sprache, was unsere heutige Situation nach diesem schwierigen Jahr 2020 und den weiter andauernden Folgen der Corona-Pandemie trifft“, ergänzt Pfarrer Roland Klugmann. „Er versucht das Gemeindeleben der frühen Kirche zu ordnen. Damals ging es um die Frage: wie ist das zu schaffen, sich in einer veränderten Situation und Zeit an den bleibenden Ursprüngen des Glaubens zu orientieren, ohne bei den notwendigen Veränderungen die eigene Identität zu verlieren.“ Timotheus werde dabei einiges abverlangt, aber Gott habe ihm nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit. „Und diese Gemeinde sind auch wir, hier und heute, im Jahr 2021 als Familien, als Bruderschaft, als Mitbürger in Viersen. Auch wir können das, was von uns als Christinnen und Christen, als Schützenfamilie gefordert wird.“

 

Der kleine Film ist seit Anfang Februar online, entweder über die Internet- und Facebookseite des Bezirksverbandes Viersen-Mitte (www.bezirksverband-viersen-mitte.de bzw. www.facebook.com/schuetzen.viersen) oder direkt über das Portal Youtube unter dem Link https://youtu.be/z2lIIkow5yo

Bereits nach den ersten Rückmeldungen wurde deutlich, dass der Clip an mehreren Stellen ansetzt. „Unser Video ist nicht allein ein geistlicher Impuls oder eine erste Deutung des neuen Jahresleitwortes. Es wird auch deutlich, dass wir Schützen aufgrund der Corona-Krise leider weniger sichtbar, allerdings trotzdem aktiv sind. Es freut uns zudem, dass sowohl das Leitwort und die Aktion an sich als Mutmacher aufgefasst werden“, stellt Hans-Willi Pergens im ersten Fazit fest.

 

Den drei Protagonisten war außerdem wichtig, an die verstorbenen Schützenschwestern und –brüder zu erinnern, die seit Januar des letzten Jahres verstorben sind. „Für jeden einzelnen von ihnen wird in den nächsten Wochen eine Kerze unterhalb des Sebastianusfensters in der Hubertus-Kapelle in der Sitzstadt brennen“, kündigt Bezirkspräses Finzel an.

 

Das schmucke Fenster ist auch auf dem Hosentaschenzettel abgebildet, auf den auch in diesem Jahr niemand verzichten muss. Die Verteilung des Begleitzettels findet dieses Mal den vorgegebenen Hygiene- und Abstandsreglungen entsprechend dezentral in den jeweiligen Bruderschaften oder über den Bezirksverband statt.

 

„Wir  sind sehr froh, dass dieses „Ausnahmeformat“ angenommen wird. Umso mehr freuen wir uns, wenn die Pandemie vorüber ist und wir uns im Kreise der großen Schützenfamilie wiedersehen können. Bis dahin heißt es ganz dem Leitwort entsprechend Durchhalten und die Zuversicht nicht verlieren“, unterstreicht Pfarrer Klugmann.

 

Feb. 21

 

Bezirksverband Heinsberg

 

Porselener St. Rochus-Schützen pflanzen Feldgehölz

 

In Zeiten der Pandemie widmete sich die St. Rochus-Schützenbruderschaft Heinsberg-Porselen der Pflege der Heimat. Mit 25 Schützenschwestern und Schützenbrüder beteiligte sich die Bruderschaft an einer Pflanzaktion für ein Feldgehölz. 2.000 Bäume und Sträucher unterschiedlichster Arten wurden gepflanzt. Sie sollen sich über die Jahre hinweg zu einem Insekten- und Vogelschutzgehölz entwickeln. Und nebenbei spendet so ein Feldgehölz Sauerstoff, bindet Kohlendioxid und wirkt im Sommer kühlend. Die vielen Spaziergänger und Radfahrer, die den vorbeiführenden Weg nutzen, wird es freuen. Dabei stellten die St. Rochus-Schützen nicht nur fast die gesamte Männer- und Frauenpower am Spaten, sondern auch die Gerätschaften zur Bodenbearbeitung. Auch das fachliche Know-how kam aus den Reihen der Bruderschaft. Mit dabei waren natürlich die amtierenden Majestäten Jürgen Langmatz (König), Lena Wählen (Prinzessin) und Marc Wilms (Schülerprinz). Die 5.000 m² große Fläche wurde ebenso wie die Gehölze, von den örtlichen Behörden zur Verfügung gestellt.

 

Jan. 21

 

Bezirksverband Viersen-Mitte

 

Zusammenhalt auf Abstand 

Familienzentrum St. Elisabeth und Hubertus-Schützen Viersen-Oberbeberich

 

Eine Patenschaft lebt von regelmäßigem Kontakt und gemeinsamen Erlebnissen. Dass dies in Zeiten der Corona-Pandemie nicht einfach ist, stellen auch das Familienzentrum St. Elisabeth Berliner Höhe und die St. Hubertus-Bruderschaft Oberbeberich fest. Die üblichen Begegnungen über das Jahr hinweg, ob etwa das Sommerfest in der Kindertagesstätte oder die Adventsfeier des Klöntreffs im Vereinsheim, entfielen coronabedingt. Leider ruht aufgrund der besonderen Schutzmaßnahmen auch die Lesepatenschaft von Hans Lennertz, dem Ehrenmitglied der Bruderschaft und Vorsitzenden des Fördervereins. Er ist der ständige Verbindungsmann zwischen den Hubertus-Schützen und der KiTa St. Elisabeth. Aber aneinander denken kann die Distanz, die notwendig ist, solange die Infektionszahlen auf einem hohen Niveau sind, überwinden. Das unterstrichen auch die neue Leiterin des Familienzentrums Judith Sarhage-Buresch und Präsident Hans-Willi Pergens, die sich mit entsprechendem Sicherheitsabstand und Mundbedeckung für einen kurzen Austausch vor dem Eingang der Kindertagesstätte trafen. Der Hubertus-Vorsitzende nutzte die Gelegenheit nicht nur für die Übergabe einer Patenschaftsspende über 400 Euro, sondern er hatte als kleine Aufmerksamkeit Blumen dabei und dankte damit dem gesamten KiTa-Team, das sich jeden Tag anstrengt, das Betreuungsangebot bei sich ständig ändernden Regelungen aufrecht zu erhalten. Die St. Hubertus-Bruderschaft Viersen-Oberbeberich übernahm 1994 die Patenschaft für die damalige Kindertagestätte St. Elisabeth. Mitglieder der Hubertus-Schützen engagieren sich auch im Förderverein der Einrichtung, die seit 2008 auch Familienzentrum ist.

 

Jan. 21

 

Bezirksverband Schleiden

 

Große Trauer in Dahlem und im Bezirksverband Schleiden

 

Die St. Michael-Schützenbruderschaft Dahlem und mit ihr der gesamte Bezirksverband Schleiden trauert um ihren Brudermeister Karl Keller, der am 18.12.2020 im Alter von 86 Jahren nach kurzer Krankheit mit oder an einer Corona-Infektion verstorben ist. Karl Keller war seit 1963 – also 57 Jahre lang - im Vorstand der Bruderschaft aktiv, zunächst als Geschäftsführer und seit 1990 bis zu seinem Tode als Brudermeister. Er war Träger des Schulterbandes zum St. Sebastianus-Ehrenkreuzes und 1993 König seiner Bruderschaft. Nicht nur in seinem Engagement war er ein leuchtendes Beispiel für das Schützenwesen, sondern mit seiner herzlichen und zugewandten Art auf Menschen zuzugehen und mit ihnen zu sprechen oder zu diskutieren. „Umso tragischer, dass die Pandemie uns 2020 die Möglichkeiten genommen hat, ihn auf den Schützenfesten noch einmal zu treffen und dass aufgrund der Corona-Beschränkungen nur eine sehr kleine Schützenabordnung an den Exequien für Karl teilnehmen durfte.“, so Bezirksbundesmeister Christoph Kammers.       

 

Jan. 21

 

Bezirksverband Monschau

 

Wenn der Seniorenadvent nicht stattfinden kann ….

 

Wie so Vieles in diesem Jahr konnte auch der jährliche Seniorenadvent der St. Hubertus Schützenbruderschaft Kesternich 1920 e.V, wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Da sich die Senioren jedoch jedes Jahr schon lange im Voraus darauf freuen, haben die Schützen sich eine andere Möglichkeit überlegt, um den Senioren, welche in jedem Jahr daran teilnehmen, in dieser Zeit eine Freude zu bereiten. Und das ist vortrefflich gelungen. Auch die Mitglieder vom Trommler- und Pfeiferkorps Keldenich, welche uns jedes Jahr musikalisch unterstützen, wurden nicht vergessen. Somit wurde 48mal der „Seniorenadvent für Zuhause“ verteilt. Ein großer Dank gilt dem Ortskartell sowie dem Kirchenvorstand, welche uns stets finanziell unterstützen. Es war ein schönes Erlebnis auch diesmal wieder Freude, Dankbarkeit und Herzlichkeit zu sehen und zu hören.

 

Jan. 21

Bezirksverband Würselen

 

Spende für Würselener Tafel

 

Der Schatzmeister der St. Sebastianus Schützen-Gesellschaft Würselen 1624 e.V., Herr Stuart Eason, konnte im Rahmen der Paketaktion im Würselener Pfarrheim einen Spendenscheck an die Vorsitzende der Würselener Tafel, Frau Ursula Best, übergeben. Die Schützen begründeten diese Adventaktion wie folgt: „Wir haben für unser Engagement beim Ordnungsdienst zu den Gottesdiensten in unserer Pfarrei St. Sebastian eine Spende erhalten, über die wir uns sehr gefreut haben. Im Vorstand waren wir uns jedoch einig, dass wir diesen Betrag für Bedürftige hier in Würselen spenden möchten.“ Nun bot sich da die Weihnachtsaktion der Würselener Tafel an und diese Spende konnte so für einen guten Zweck weitergeleitet werden.

 

Jan. 21

 

BV Niederkrüchten

 

Liebe Schützenschwestern und Schützenbrüder,

 

Ich habe die traurige Pflicht, Euch mitzuteilen, dass unser amtierender
Bezirkskassierer, Bundeskönig Klemens Willms, gestern nach schwerer
Krankheit verstorben ist.

 

Klemens war schon seit Gründung des Bezirksverbands ein aktiver und
umtriebiger Mitstreiter. Seit 1989 war er bis heute unser Kassenführer.
Er war zwei mal Bezirkskönig und im Jahr 2005 erlangte er als Bezirkskönig beim Bundesfest in Leverkusen die Bundeskönigswürde.

 

Das darauf folgende Jahr mit dem Bundskönigsfest hier im Bezirk, mit dem
großem Festumzug in Elmpt ist vielen von uns nachhaltig in Erinnerung
geblieben.

In seiner Heimatbruderschaft, St. Hubertus Heyen, war er ebenso in
vielen Funktionen, u.a. als Schützenkönig, Kaiser, und zuletzt Vorsitzender seit mehr als 50 Jahren sehr aktiver Schützenbruder.
Schweren Herzens hat er erst vor wenigen Wochen sein Amt als Vorsitzender aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt.

Klemens wurde im Laufe der Jahre für seine Verdienste um das
Schützenwesen mit den Verdienstorden des Bundes bis zum Schulterband zum Sebastianus-Ehrenkreuz geehrt.

 

Wir verlieren mit Klemens einen treuen Wegbegleiter im Bezirksvorstand,
einen wichtigen Berater in Sachfragen und einen großen Schützenbruder.


Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, seiner geliebten Hannelore und
seinen Kindern.

Wir trauern mit Ihnen um Klemens und beten für eine Aufnahme von Klemens
in das Reich Gottes.


Mit Schützengrüßen
Stefan Terhag / Bezirksbundesmeister

 

Jan. 2021

 

Bezirksverband Viersen Mitte

 

Glaube, Sitte, Heimatwandern

Hubertus-Schützen Oberbeberich erkunden eigenen Ortsteil und Umgebung

 

Dass der Plenzenbusch eine Endmoräne aus der Eiszeit ist, die Bistheide mitten in einem  Naturschutzgebiet liegt, oder Beberich einst an einer Landesgrenze lag - das erfuhren die Teilnehmer der ersten von insgesamt drei für die Herbst-/Winterzeit geplanten Wanderungen der St. Hubertus-Bruderschaft Viersen-Oberbeberich. Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Teilnehmerzahl der Touren begrenzt. Das tat der Stimmung bei der Auftaktveranstaltung kurz vor dem zweiten (Teil-)Lockdown jedoch keinen Abbruch. Präsident Hans-Willi Pergens begrüßte eine neugierige Schar junger wie älterer Bruderschaftsmitglieder mit einem Pilgerstab. „Dieser vor sechs Jahren zur letzten Aachener Heiligtumsfahrt gestaltete Stab kommt heute zum zweiten Mal als unser Wegweiser zum Einsatz und soll symbolisch die Klammer bilden zu den vielen Bruderschaften in unserem Diözesanverband, die wie wir versuchen, in dieser schwierigen Zeit Mögliches möglich zu machen“, so der Vorsitzende der Hubertus-Schützen. Der Schülerschütze Thilo Hollenbenders und sein kleiner Bruder Elija boten sich prompt als Stabträger an und erfüllten diese Aufgabe über die gesamte Wegstrecke mit Bravour. Das Herbstwetter zeigte sich nach einigen unbeständigen nasskalten Tagen gnädig und so ging es trockenen Fußes auf die rund 2,5-stündige Tour in Oberbeberichs „grünes Vorzimmer“. Und das bietet selbst für Einheimische noch Unbekanntes. So wussten nicht alle, dass das Vereinsheim der Bruderschaft auf dem historischen Grund der Schnockesmühle liegt, deren letzte aufstehende Gebäude im zweiten Weltkrieg einem Bombentreffer zum Opfer fielen. Auch nicht bekannt war, dass sich unter einer mehrere Fußballfelder großen renaturierten Fläche zwischen den Ortschaften Beberich und Ompert eine riesige dicke Schutzfolie befindet, die verhindert, dass Niederschlag in eine darunter befindliche ehemalige Mülldeponie versickert und somit das Grundwasser mit ausgewaschenen Giftstoffen verunreinigt. Tourguide Pergens machte ebenso auf die Besonderheiten des Naturschutzgebietes Bockerter Heide in Viersens Süden aufmerksam: Auf die denkmalgeschützte Landwehr aus dem 13. Jh., auf alte Viehdriften und Flachskuhlen oder auf die offizielle Quelle des Hammer Baches, der zumindest im ersten Drittel seines Verlaufs ein „Bebericher“ ist. Zwischendurch gab es für die Teilnehmer ein paar weitere Informationen. Ein Beispiel: Dass die alte Sektion Beberich eine eigene Froge oder Honschaft mit eigenem Honnen/Ältesten war, führt aus heutiger Sicht zu mancher geographischen Kuriosität: so gehört die östliche Bebauung der Zweitorstraße bis zum Friedhof zu Oberbeberich, dagegen sind die Anwohner der Brasselstraße bis zur Einmündung der Weiherstraße Bürgerinnen und Bürger des benachbarten Hoser. Durch das stete auf und ab während der Wanderung machte auch die seichte Rinnenlandschaft auf sich aufmerksam, in die sich Oberbeberich einbettet. Dorthin ging es mit kurzem Stopp am Ehrenmal zum Vereinsheim zurück. Nach dem Aufenthalt in der frischen Luft krönte Schützenschwester Angelika Klöppels mit einem leckeren Chili con Carne den gemeinsamen Rundgang und läutete den Ausklang der Veranstaltung ein. Wann die weiteren Rundgänge stattfinden können, hängt in den kommenden Wochen von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie statt. So bleibt nur die Hoffnung auf eine baldige Verbesserung der allgemeinen Lage und die Vorfreude auf die nächste Tour. Wer schon jetzt mehr Lust auf Informationen rund um Oberbeberich hat, kann sich auch in der Jahresschrift der Bruderschaft insbesondere ab Seite 46 informieren (http://www.oberbeberich.de/media/2020_Jahrbuch_digital_komprimiert(96dpi).pdf).

 

Jan. 2021

 

Bezirksverband Erkelenz

 

Die St. Sebastianus Schützenbruderschaft 1664 Kückhoven e. V. trauert um ihren Ehrenbrudermeister

 

Am Dienstag, den 7. Dezember 2020, verstarb unser Schützenbruder und Ehren-brudermeister, Willi Platzbäcker, im Alter von 94 Jahren. Willi Platzbäcker war seit 1952 Mitglied unserer Schützenbruderschaft und in den Jahren 1954 und 2004 Schützenkönig. Über 30 Jahre war er - bis 2005 – als zweiter Brudermeister im Vorstand tätig. In dieser Zeit hat er viele wichtige Entscheidungen mitgetroffen und die Bruderschaft stets weiterentwickelt und mit zur bekannten Vielfalt und Stärke geführt. Durch sein großes Engagement im Schützenwesen erlangte er nicht nur in Kückhoven, sondern auch über die Ortsgrenzen hinaus - im gesamten Bezirksverband Erkelenz - großes Ansehen. Für seine großen Verdienste um das Schützenbrauchtum wurde er 1988 mit dem SVK, 1996 mit dem HBO und 2001 mit dem St. Sebastianus Ehrenkreuz ausgezeichnet. Unsere Gebete und unsere Gedanken richten wir an die Familie und die Angehörigen. In dieser von der Corona-Pandemie geprägten Zeit können wir ihm leider nicht das übliche ehrenvolle Geleit geben, welches ihm zugestanden hätte. Dennoch werden wir Willi und seine Verdienste um unsere Schützenbruderschaft stets in guter Erinnerung halten.

Trost und Hoffnung dürfen wir als Schützenschwestern und Schützenbrüder aus unserem Glauben schöpfen, denn Christus spricht uns Hoffnung zu:

"Ihr seid jetzt traurig, aber ich werde Euch wiedersehen. Dann wird Euer Herz sich freuen und Eure Freude wird Euch niemand nehmen." (Joh. 16 Vers 22)

 

Jan. 2021

 

Bezirksverband Krefeld-Willich-Meerbusch

 

Nikolaus bei den Schüler-und Jungschützen

Leider fiel im diesem Jahr auch die Nikolausfeier der Hist. Schützenbruderschaften von Hüls 1464 – 1597 e.V. der Corona-Pandemie zum Opfer. Also machten sich am Abend des 05.12. die zwei Jungschützenmeisterinnen auf und beschenkten die Kinder und Jugendlichen des Vereins mit selbstgebastelten Teelichtern und allerlei Naschereien. Außerdem übergaben sie noch einen Weckmann vom Nikolaus der Bruderschaft. Die Jungschützenmeisterinnen wünschten allen eine schöne Adventszeit, ein wunderbares Weihnachtsfest im Kreise eurer Lieben und hoffen auf ein baldiges Wiedersehen im neuen Jahr.

 

Jan. 2021

 

Bezirksverband Geilenkirchen

 

Trauer bei den Linderner Schützen

 

Am vorletzten Freitag im November verstarb der Schützenbruder Peter Wacker im Alter von 94 Jahren nach einem erfüllten Schützenleben. Er war seit 1948 Mitglied der St. Johannes Schützenbruderschaft Lindern und in dieser Zeit über 30 Jahre lang Kassierer und bis vor einigen Jahren noch aktives Mitglied in der Schießgruppe. Er hat seine Schützen zweimal als König angeführt und war beide Male als Bezirkskönig Repräsentant des BV Geilenkirchen, zuletzt im Jahre 2012. Im Jahre 2018 ernannte man ihn zum Ehrenmitglied. Für sein vielfältiges Engagement im Schützenwesen wurde er bis hier zum St. Sebastianus Ehrenkreuz ausgezeichnet. 2016 wurde ihm als letzte Auszeichnung die Graf von Galen Plakette verliehen. Er war ein Schütze, wie er im Buche steht und die Linderner Schützen werden ihn stets in bester Erinnerung behalten.

 

Jan. 2021

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