Diözesanverband Aachen e.V. im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften
Diözesanverband Aachen e.V. im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften

Aus den Bereichen 2021

Bezirksverband Erkelenz

 

Flutkatastrophe – jede Hilfe zählt!

 

Die Überschwemmungen nach dem Starkregen haben viel Leid verursacht. Wir betrauern Menschenleben, die den Fluten zum Opfer fielen. Wir erleben menschliche Tragödien, da viele durch die Fluten komplett ihr Hab und Gut verloren haben. Existenzen wurden vernichtet. Sie stehen vor dem Nichts. Die Hilfsbereitschaft der Schützen im Bezirksverband Erkelenz ist groß. So fuhren viele mit Sachspenden in die betroffenen Gebiete. Andere waren tatkräftig bei den Aufräumarbeiten im Einsatz. Eines steht aber fest: Für Hilfe und Wiederaufbau wird eine Menge Geld benötigt. Die 15 Mitgliedsbruderschaften sowie der Bezirksverband Erkelenz selbst zeigten sich solidarisch und überwiesen insgesamt 6.600 € auf Spendenkonten für die Flutopfer.

 

Okt. 21

 

Bezirksverband Mönchengladbach-Rheydt-Korschenbroich

 

Zunftbaumsetzen der St. Josef Schützenbruderschaft Geistenbeck mal anders

 

Endlich war es wieder soweit. Nach langer Pause wegen Corona konnte die St. Josef

Schützenbruderschaft Geistenbeck unter den 3G-Regeln am 25. September 2021 den Zunftbaum am Stapper Weg auf dem Festplatz aufsetzen. Es war sehr schön, dass die Königin, Kerstin Stegmann, Pastor Johannes van der Vorst und einige Mitglieder der Bruderschaft das Aufsetzen tatkräftig mit ihrer Anwesenheit unterstützt haben. Die Showtrompeter aus Odenkirchen sorgten für die musikalische Begleitung beim Aufsetzen. Anders, wie in den letzten Jahren, wurde auf Grund der Corona-Pandemie leider kein Theaterstück vom Bürgerverein Geistenbeck durchgeführt. Da die St. Josef Schützenbruderschaft Geistenbeck es sich aber nicht nehmen lassen wollte, wenigstens ein wenig das Zunftbaumsetzen zu feiern, wurde bei den Showtrompetern (unter den 3G-Regeln) eine kleine Feier durchgeführt. Dadurch konnten sich die Bruderschaftler nach langer Zeit endlich mal wiedersehen und gemeinsam den Abend ausklingen lassen. Die St. Josef Schützenbruderschaft und auch das Königshaus hoffen, im nächsten Jahr ihre Veranstaltungen wie gewohnt durchführen zu können.

 

Okt. 21

 

Bezirksverband Erkelenz

 

Der Bauernmarkt auf Haus Hohenbusch lockte viele Besucher an

 

Die Sehnsucht der Besucher nach der Zwangspause im letzten Jahr war besonders groß. Mit dem Sicherheitskonzept 3G konnten die Organisatoren die Veranstaltung wieder durchführen. Zum 22. Bauernmarkt auf dem ehemaligen Klostergelände Hohenbusch lockten am ersten Oktoberwochenende über 130 Aussteller aus den Bereichen landwirtschaftliche Erzeugnisse und ihre Herstellung, Tierwelt, Gartenbau, Kunst und Handwerk. Es gab alt bewährte Stände und Händler mit neuen Angeboten zu bewundern. Auf Grund der Erfahrung der letzten Jahre wurde die Marktöffnung auf 10 Uhr vorverlegt, da viele den Markt auch in den frühen Stunden aufsuchen. Bei der Eröffnung durch den Bürgermeister Stephan Muckel, den Kreislandwirt Christoph Deckers sowie der Rheinischen Kartoffelkönigen Anna Müller lud der Bezirksverband Erkelenz zum Ehrenvogelschuss ein. Erfolgreiche und glückliche Schützin war hierbei Sandra Schürger, die im Rathaus der Stadt Erkelenz für die Wirtschaftsförderung zuständig ist. Viele Gruppierungen gaben Einblicke, Vorführungen, informierten und stellten aus: Unter anderem die Landfrauen, der Lanz Bulldog Verein West, die Kreisjägerschaft, Schäfer Thomas Schrötter und die Bürgerinitiative „Heimat blüht auf“. Groß war auch das Interesse bei der 17. Euregio-Geflügelschau des Rasse- und Geflügelzuchtvereins Odenkirchen. Die Golkrather Dudelsackpfeifer – „Die Mac Kenzie Pipeband“ - begeisterte mit schottischen Klängen. Klein und groß fesselte Schulmeister Hironymus Knickebein mit seinen Geschichten. Nicht vergessen werden dürfen natürlich die vielfältigen Angebote für die jüngsten Marktbesucher mit dem Spielmobil sowie die überaus reichen Möglichkeiten, den Gaumen zu verwöhnen. Den traditionellen ökumenischen Gottesdienst am Sonntag, mit anschließender Tiersegnung, zellebrierten die evangelische Pfarrerin Yara Hornfeck sowie der Diözesanjungschützenseelsorger Alexander Tetzlaff. Die Messbesucher nahmen die besondere Atmosphäre im Freien auf, da die Messe erstmals auf dem Grundriss der ehemaligen Klosterkirche, gegenüber dem Herrenhaus, stattfand. Die Kollekte sowie ein Teil des Erlöses des Bauernmarktes wird in diesem Jahr der „Klaus-Buyel-Stiftung“ für das Projekt in Burundi „Ziegen statt Armut“ zu Gute kommen. Bedacht werden auch die beiden Schützenbruderschaften aus Erkelenz und Golkrath. Sie sind beim Bauernmarkt, aber auch beim Auf- und Abbau mit insgesamt 80 ehrenamtlichen Helfern im Einsatz. Für die Sicherheit waren Feuerwehr, THW, DRK sowie die Funkbereitschaft Heinsberg zugegen und im Einsatz.

 

Okt. 21

 

 

Der BdSJ Aachen sagt „Danke!“


Bildungsreferent Arno Breuer und Vorstandsmitglied Markus Weenen wurden verabschiedet

Am 2. Oktober tagte der Diözesanjungschützenrat des BdSJ im Bistum Aachen im Jugendferienhaus Krekel. Bereits am Vorabend hatte der Diözesanvorstand zu einem ganz besonderen Anlass eingeladen. Der langjährige Bildungsreferent Arno Breuer, welcher den BdSJ über 35 Jahre mit riesigem Engagement und Einsatz begleitete, wurde gebührend verabschiedet. Ihm zu Ehren rief der Vorstand die „Arno Breuer-Ehrennadel“ ins Leben, mit der künftig ganz besondere Leistungen im BdSJ Aachen gewürdigt werden. Markus Weenen, der als ehemaliges Vorstandsmitglied mit Arno Breuer lange zusammenarbeitete, zeichnete den Ehrengast im Namen des Vorstandes mit der neuen Ehrennadel aus. Weitere Wegbegleiter gaben an diesem Abend Einblick in die Erlebnisse mit Arno Breuer und dankten ihm für seine Arbeit, unter ihnen auch Ehrendiözesanjungschützenmeister Hans Puschmann. Als besonderes Highlight freuten sich die Gäste an diesem Abend über einen Besuch von Willibert Pauels, der als der „Bergische Jung“ für schallendes Lachen und tiefgründige Gedanken sorgte. Der Samstag stand im Zeichen der Ratssitzung und Diözesanjungschützenmeister Bernd Servos konnte neben den Vertretern der Bezirksverbände Diözesanbundesmeister Kurt Bongard, dessen Stellvertreter Stefan Doncks, Hans-Willi Pergens und Franz-Josef Hallstein, den BdSJ-Bundesschatzmeister Volker Schuhmacher, sowie Diözesanschießmeister Günther Hieke begrüßen. Der stellvertretende Vorsitzende der Marianischen Schützenbruderschaft Golzheim, Kai Fischer, stellte die aktuellen Planungen für die Diözesanjungschützentage 2022 vor, welche die Bruderschaft ausrichten wird. Die Tage finden am 13. und 14. August statt. Auch Fortbildung stand für die Teilnehmer auf der Tagesordnung. Beim Studienteil begeisterten zwei Referenten der Plattform „mySuricate“ durch Einblicke in soziales Lernen bei Kindern und Jugendlichen und stellten die Plattform und deren Möglichkeiten für Jugendgruppenleiter vor.
Der Samstagabend war dem langjährigen Vorstandsmitglied Markus Weenen gewidmet. Er war seit 2004 Mitglied des Diözesanvorstandes und hatte dem Vorstand bereits viele Jahre davor zur Seite gestanden. Die Mitarbeit in vielen Gremien und Arbeitskreisen des BdSJ, im BDKJ Aachen und sein verantwortungsbewusster und besonnener Umgang im Bereich der Finanzen, machten den stellvertretenden Diözesanjungschützenmeister zu einer Säule der BdSJ-Diözesanebene. Sein langjähriger Vorstandskollege und Freund Uwe Nellessen gab den Gästen einen Einblick in die vielen Jahre. Nicht zuletzt die Fotoshow ließ erahnen, wie verbunden der 49-jährige mit dem Jugendverband ist. Kurt Bongard zeichnete Markus Weenen mit dem Hohen Bruderschaftsorden aus und die BDKJ-Vorsitzende Elodie Scholten verlieh ihm das Ehrenkreuz des BDKJ in Silber. Mit dem Spiel „5 gegen Markus“ und vielen Gesprächen und Anekdoten klang der Abend gemütlich aus.Diözesanjungschützenmeister Bernd Servos freute sich mit seinen Vorstandskollegen Marie-Kristin Hamboch und Stefan Wößner über die gelungenen Verabschiedungen, die den Gästen sicher noch lange in Erinnerung bleiben werden.

 

Okt. 21

 

Bezirksverband Viersen-Mitte

 

Hubertus-Schützen Oberbeberich übergeben 4.000 Euro für Fluthilfeopfer

 

Im August veranstaltete die St. Hubertus-Bruderschaft Viersen-Oberbeberich anstelle der zu diesem Zeitpunkt wegen der Corona-Pandemie noch nicht möglichen größeren Feste drei Schützentage. Damit war sie eine der ersten Bruderschaften in der Region überhaupt, die wieder Festumzüge durchführte. Die in enger Abstimmung mit der Stadt Viersen genehmigten Veranstaltungen ernteten weit über Viersen hinaus Anerkennung und waren Impuls für eine ganze Reihe weiterer Aktivitäten auch anderenorts. Die Hubertus-Schützen verbanden ihr Privileg, wieder zusammenkommen zu können mit einer Sammelaktion für die Fluthilfeopfer in den Überschwemmungsgebieten im südlichen Bistum Aachen. 4.000 stolze Euro kamen zusammen. Präsident Hans-Willi Pergens knüpfte anschließend Kontakte und übergab das Geld nun in die vertrauensvollen Hände seiner Schützenkollegen Christoph Kammers aus dem Bezirksverband Schleiden sowie Stefan Donks aus dem Bezirksverband Stolberg. Die beiden werden die Zuwendung direkt solchen Flutopfern zukommen lassen, die durch die Überschwemmungen besonders betroffen und in eine extreme Notlage geraten sind. Allen, die zum Gelingen der Sammlung ihren Beitrag geleistet haben, nochmals ein herzliches Vergelt´s Gott!

 

Okt. 21

 

Diözesanverband Aachen

 

Diözesanbruderrat der Schützen im Bistum Aachen traf sich in Viersen

 

Erstmals nach fast zwei Jahren tagte der Diözesanbruderrat des BHDS Aachen, dem höchsten Gremium der im Bistum Aachen organisierten über 400 Schützenbruderschaften. Der lange Zeitraum seit dem letzten Spitzentreffen ist der Corona-Pandemie geschuldet, die eine Zusammenkunft der etwa 90 Delegierten aus 32 Bezirksverbänden bislang nicht zuließ. Und auch die jüngste Veranstaltung in Viersen stand noch unter dem Eindruck der Coronaschutzmaßnahmen: Als Tagungsort wurde anstelle eines üblichen Versammlungsraumes die Pfarrkirche St. Peter gewählt. Bezirksbundesmeister Hans-Willi Pergens und sein Team zeichnete sich in diesem Jahr vor Ort für die Organisation verantwortlich. Zunächst hieß er die Mitglieder des Diözesanvorstandes im neben der Kirche liegenden Josef-Lind-Haus willkommen, denn die Ratssitzung wird traditionell auch für ein Treffen des Leitungsgremiums genutzt. Anschließend stießen bei einem Stehcafé die Vertreter der Bezirksverbände dazu - für viele altbekannte Teilnehmer, aber auch neue Delegierte ein freudiges Wiedersehen oder Kennenlernen. Gemeinsam mit dem Diözesanpräses Msgr. Norbert Glasmacher feierten die versammelten Schützenschwestern und -brüder aus allen Regionen des Bistum Aachens danach einen Gottesdienst. Msgr. Glasmacher nutzte für seine Predigt auch das Leitwort der Viersener Schützen: „Denn Gott hat uns nicht nur einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern einen Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit. Nach einer weiteren Netzwerkpause mit Kaffee und Kuchen eröffnete Diözesanbundesmeister Kurt Bongard die Diözesanversammlung. Sein Bericht und ebenso die Ausführungen der anderen Vorstandsmitglieder, etwa die von Diözesanschatzmeister Christoph Kammers oder Diözesanjungschützenmeister Bernd Servos machten deutlich, dass es trotz der Pandemie eine Vielzahl von Maßnahmen und Aktionen gab, die den Leitgedanken von Glaube, Sitte und Heimat trotz ausgefallener Schützen- und Heimatfeste oder zahlreicher Schießwettbewerbe über die schwierige Coronazeit lebendig hielt und erlebbar machte. Und trotzdem: Die vergangenen Monate haben das Vereinsleben in den Bruderschaften und damit den Verband als Ganzes nachhaltig verändert. Damit umzugehen, das wird die Aufgabe für alle Verantwortlichen, ob vor Ort oder in den übergeordneten Gremien.

 

Okt. 21

 

Bezirksverband Niederkrüchten

 

Trauer bei den Hl. Laurentius und Hl. Hubertus Schützen in Elmpt

 

Am 17. September 2021 verstarb Leo Bongartz. Mit 102 Jahren war er nicht nur das älteste und sondern mit 83 Jahren auch das langjährigste Mitglied der Schützenbruderschaft vom Hl. Laurentius und Hl. Hubertus Elmpt 1625 e.V. 1938, mit dem Eintritt in die Bruderschaft, begann sein bewegtes Schützenleben. Einmal, im Jahr 1957, war er Schützenkönig. Gleich viermal begleitete er den jeweils amtierenden Schützenkönig als Minister. In mehreren Perioden der Zugehörigkeit zum Vorstand leistete er insgesamt 21 Jahre Vorstandsarbeit. 8 Jahre bekleidete er als Fähnrich ein Offiziersamt. Für seine Verdienste um das Schützenbrauchtum in Elmpt wurde er bis hin zum Schulterband zum St. Sebastianus Ehrenkreuz ausgezeichnet. Dieses erhielt er am Tage seines 100. Geburtstags im Jahre 2029 aus den Händen des damaligen Diözesanbundesmeisters Josef Mohr. 

Wenige Tage zuvor, am 08. September 2021, verstarb Josef Hendricks im Alter von 93 Jahren. Josef war mit 73 Jahren Mitgliedschaft in unserer Schützenbruderschaft das zweitlangjährigste Mitglied. Im Jahre 1982 war Josef Schützenkönig und 1983 Minister.

Des Weiteren war er 10 Jahre Hauptmann des Männerzuges. In seiner aktiven Zeit wurde Josef mit dem Silbernen Verdienstkreuz ausgezeichnet.

Die Schützenbruderschaft Elmpt wird Leo Bongartz und Josef Hendricks immer ein würdiges Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt Ihren Angehörigen.

 

Okt. 21

 

Diözesanverband Aachen

 

80 Kilometer in unter 24-Stunden für den guten Zweck

 

Schützen aus der Diözese Aachen pilgern vom Kölner zum Aachener Dom für den guten Zweck. 80 Kilometer in unter 24-Stunden. Erlös kommt dem Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Region Aachen zugute.

Können Sie sich vorstellen, 80 Kilometer in 24-Stunden, ohne Schlafpause, durchzuwandern? 10 Pilger*innen aus der Region Aachen, der Eifel und dem Kreis Heinsberg haben dies in die Tat umgesetzt und sind auf Initiative von Brudermeister Michael Müller (St. Blasius Schützenbruderschaft Kinzweiler) vom Kölner zum Aachener Dom gepilgert. Im Vorfeld, während der Wallfahrt und im Nachgang wurden bzw. werden Spenden für das Patenkind des BdSJ Diözesanverbands Aachen, dem Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Region Aachen, gesammelt. Zum jetzigen Zeitpunkt sind bereits über 4.000 Euro zusammengekommen. Spenden sind aber noch weiterhin möglich. Michael Müller: „Eigentlich wollte ich nur mit meinem Schützenbruder Stefan Doncks wandern gehen. So war der ursprüngliche Plan. Am Ende ist daraus etwas Großartiges entstanden, nämlich die 24-Stunden Benefizwallfahrt. Aber es war von Anfang an klar, wenn wir so etwas machen, muss dabei auch etwas rumkommen.“ Gesagt. Getan. Die Organisatoren Michael Müller (Brudermeister St. Blasius Kinzweiler), Stefan Doncks (stellv. Diözesanbundesmeister) und Markus Schnorrenberg (Mitstreiter, früheres BdSJ DV Aachen Vorstandsmitglied) planten sehr akribisch auf Grundlage des erstellten Streckenablaufes von Müller die Route und Gegebenheiten. Stetig kamen immer mehr interessierte Schützenschwestern und -brüder hinzu. Einen Rückschlag mussten die Organisatoren aber erleben, denn der ursprüngliche Zeitpunkt musste durch die schreckliche Flut richtigerweise abgesagt werden. So sind Ende September 12 Pilger*innen in Aachen angekommen, statt wie ursprünglich mal 30 Personen.

 

Pilgersegen im Kölner Dom durch Domdechant Msgr. Robert Kleine

 

Bundespräses Robert Kleine empfing die Pilgergruppe im Kölner Dom und zog mit ihnen im Rahmen der Dreikönigswallfahrt am Schrein vorbei. Vor dem Schrein spendete er den Pilger*innen den Pilgersegen und entsendete sie auf den Fußweg nach Aachen. Stefan Doncks: „Es war schon etwas Besonderes für mich, direkt am Schrein der Heiligen Drei Könige den herausfordernden Weg nach Aachen zu starten.“ Alle Pilger*innen waren sich nicht sicher oder wussten nicht wie ihre Körper auf diese Herausforderung reagieren würden. Aber eines Stand fest, jede*r musste es für sich selbst herausfinden und allen war klar: Wir werden an körperliche Grenzen kommen! Markus Schnorrenberg: „Jeder Körper hat andere Stärken und Schwächen. Mir persönlich war klar, irgendwann nachts wird ein kritischer Punkt kommen. Aber auch andere Mitpilger*innen kamen an ihre Grenzen oder sind sogar über ihre Grenzen hinausgegangen.“ Für die Gemeinschaft war dennoch klar, jede*r läuft so weit wie er kommt und ohne das am Ende daraus körperliche Beeinträchtigungen entstehen. Es kann aber jede*r Pilger*in auf den zurückgelegten Weg stolz sein. 

 

Wortgottesdienst in Ellen mit Diözesanjungschützenseelsorger

 

Halbzeit war in Ellen (Niederzier), hier waren die ersten 40 Kilometer erreicht und für die Organisatoren ein passender Zeitpunkt, mit Diözesanjungschützenseelsorger Alexander Tetzlaff, etwas innezuhalten und einen Wortgottesdienst zu feiern. Das Schützenheim der ortsansässigen Schützenbruderschaft bot den perfekten Platz dafür. Michael Müller: „Ich bin allen Bruderschaften (SB Buschbell, Hemmersbach, Buir, Ellen, BdSJ DV Aachen, Kinzweiler und Stolberg-Mitte) sehr dankbar, die uns unterwegs Raststation geboten und uns bestens versorgt haben. Wir sind überall so herzlich empfangen worden, dass gab von Kilometer zu Kilometer Ansporn.“

 

 

Abschluss und Empfang in Aachen

 

Die letzte Etappe begann in Verlautenheide. Hier stieß Frau Barbara Ebbinghaus-Lennartz vom Hospizverein dazu und lief gemeinsam mit der Pilgergruppe die letzten Kilometer bis zum Aachener Dom. Dort wurden alle von Familienangehören sowie der Bundesministerin a.D. Ulla Schmidt, Bürgermeisterin der Stadt Aachen Hilde Scheidt sowie dem Domvikar Dr. Peter Dückers empfangen. Nachdem alle die letzten Pilgerstempel erhalten hatten, wurde in den Aachener Dom eingezogen und in der Nikolauskapelle ein kleiner Abschlusssegens-Gottesdienst gefeiert. Stefan Doncks: „Wir haben mit einem Segen im Kölner Dom begonnen und so war es für uns als Wallfahrer*innen auch ein schöner Abschluss, dass wir im Aachener Dom empfangen wurden und den Segen zum Abschluss erhielten.“ Am Ende standen 80,02 Kilometer in 23,25 Stunden zu Buche. Michael Müller: „Es war für alle eine Herausforderung und für mich als Organisator noch einmal spannend, ob denn die Planungen am Ende auch alle so aufgingen. Aber es hat am Ende alles gut funktioniert und ich habe mich super gefreut, dass wir für die wichtige Arbeit des Hospizvereines eine stolze Summe zusammen bekommen haben. Aber es darf gern noch weiter gespendet werden.“ Der Gesamtspendenbetrag wird im November offiziell dem Hospizverein übergeben werden.

 

Okt. 21

 

Bezirksverband Jülich

 

Spende für die Flutopfer – Wiederaufbau der Turnhalle in Inden

                                                                         

Anpassen statt Absagen war das Motto der Vorbereitungen des Schützensommers 2021 in Rödingen im Hinblick auf die Möglichkeiten coronakonforme Veranstaltungen durchzuführen. Nachdem alle Entwicklungen positiv verliefen, brachten die erschreckenden Bilder der Flutkatastrophe vom 14. und 15. Juli 2021 alle Planungen wieder ins Wanken. Intensiv wurde die Frage diskutiert, ob und wie Veranstaltungen am darauf folgenden Wochenende vor dem Hintergrund dieser Tragödie stattfinden konnten. Kurzerhand wurde eine Spendenaktion organisiert und auf den Veranstaltungen für die Opfer der Flutkatastrophe gesammelt. Neben der ausgelassenen Stimmung, insbesondere beim Konzertabend mit den Funky Marys, den Rabaue und Torben Klein am 17. Juli 2021, zeigten viele Besucher ihre Solidarität mit den Opfern und fütterten das Spendenschwein. Nach einer großzügigen Aufstockung durch die Schützenbruderschaft stand am Ende ein Spendenbetrag von 2.021 € zur Verfügung, der nach Rücksprache mit dem Schirmherren Jürgen Frantzen an die besonders stark betroffene Gemeinde Inden gehen sollte. Dort wurde die Turnhalle, die sowohl von den Schülern der Hauptschule, als auch von vielen Sportvereinen für die Jugendarbeit genutzt wird, sehr stark beschädigt. Brudermeister Thorsten Hompesch, Schriftführer Michael Gerken und Schirmherr und Bürgermeister Jürgen Frantzen konnten nunmehr einen symbolischen Scheck an den Bürgermeister der Gemeinde Inden Stefan Pfennings überreichen. In diesem Zusammenhang konnte die Turnhalle auch besichtigt werden. Der kalkulierte Schaden von fast 1 Million € wurde sehr plastisch, als man den komplett unterspülten Schwingboden der Halle betrat. Stefan Pfennings bedanke sich merklich gerührt für die großzügige Unterstützung des Wiederaufbaus, der neben Landesunterstützung auch zu einem erheblichen Teil aus Gemeindemitteln und Spenden finanziert werden muss. Dies auch im Namen der vielen Kinder und Jugendlichen, die hoffentlich bald wieder in den Genuss der Nutzung der Turnhalle kommen werden. Eine Einladung zur „Einweihung“ der renovierten Halle wurde gleich mit ausgesprochen, auf die sich die Schützen schon heute freuen.

 

Okt. 21

 

Bezirksverband Mönchengladbach-Rheydt-Korschenbroich

 

Helmut Schroers wurde zum Ehrenbrudermeister ernannt

 

Bei der Generalversammlung der St. Petri-Bruderschaft Oebel-Gelagweg 1786 e.V. standen die Neuwahlen im Vordergrund. Der Vorsitzende Bernd Riedel begrüßte die anwesenden Mitglieder. Nachdem der Geschäftsführer Helmut Schroers den Geschäftsbericht vorgetragen hatte, verkündete er den Mitgliedern, dass er nach über 30-jähriger Geschäftsführertätigkeit das Amt zur Verfügung stellt. Der Vorsitzende Bernd Riedel beschrieb in der Laudatio wie viel Kraft und Herzblut Helmut Schroers für die Bruderschaft in den letzten drei Jahrzehnten aufgebracht hatte. Besonders das Arrangement um und für das neue Vereinsheim stellte er in den Vordergrund. Als Dank und Anerkennung für seine vielen Verdienste wurde Helmut Schroers zum Ehrenbrudermeister ernannt. Die Kassiererin Sabrina Meuser präsentierte den Kassenbericht und der Kassenprüfer Bernd Jakobs bescheinigte der Versammlung, dass die Kasse vorbildlich geführt wurde. Dem Vorstand wurde anschließend einstimmig Entlastung erteilt. Bei den anschließenden Wahlen wurde Bernd Riedel zum 1. Vorsitzender und Jürgen Heffels zum 2. Vorsitzenden wiedergewählt. Zum neuen Geschäftsführer wurde Rudolf Resing und zum neuen Kassierer wurde Robert von Reth gewählt. Als Beisitzer wurden Jacqueline Resing, Sebastian Heymann, Erik Ingenrieth und Andreas Metten von der Versammlung bestimmt. Zum neuen Schießmeister wurde Thorsten Himmels von den Mitgliedern gewählt. Abschließend wurde Thomas Erkens dann zum neuen Kassenprüfer bestimmt. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurde Thomas Erkens, für 50-jahrige Mitgliedschaft wurden Karl-Heinz Hautzer und Helmut Jakobs und für 65-jährige Mitgliedschaft wurde Karl Erkens vor der Versammlung ausgezeichnet. Die amtierende Schülerprinzessin Merle Heffels wurde vom neuen Schießmeister Thorsten Himmels für den 2. Platz in der Disziplin Luftgewehrschießen aufgelegt bei den Bezirksmeisterschaften 2020 nachträglich mit einem Pokal ausgezeichnet. Abschließend wurde noch eine Hutsammlung für die Flutopfer in Iverheim, einem Ortsteil von Bad Münstereifel, durchgeführt. Die Anwesenden spendetet 418 €. Der Spendenbetrag wird aus der Bruderschaftskasse auf 1.000 € aufgestockt.

 

Okt. 21

 

Bezirksverband Mönchengladbach-Rheydt-Korschenbroich

 

Herrenshoffer Schützen spenden für Flutopfer

 

Am Freitag, den 20.08.2021 wurde die Generalversammlung der St. Hubertus-Schützenbruderschaft Herrenshoff, die Ostern leider ausfallen musste, in den Räumlichkeiten der Gaststätte „Am Zollhaus“ zur Freude der 98 anwesenden Schützenbrüder, nachgeholt. Präsident Dennis Neuss freute sich, dass er mit dem Jägerzug „Striithahne“ einen neuen Schützenzug begrüßen konnte. Die Haushalte 2019 und 2020 konnten zu Freude von Kassierer Ulrich Dengler jeweils mit einem Plus verabschiedet werden. Bei den Neuwahlen wurde Karl-Heinz Hox in seinem Amt als Stellvertretender Präsident bestätigt. Zum stellvertretenden Schriftführer wurde Axel Molitor und zum stellvertretenden Kassierer Bastian von der Weydt gewählt. Die neuen Beisitzer heißen Fritz Otten, Bernd Jammers und Kevin Witt, der auch der amtierende Schützenkönig ist. Mit Günter Naus und Dietmar Rippegather wurden zwei langjährige Vorstandsmitglieder verabschiedet und in den Ehrenvorstand gewählt. Nach 11 Jahren legte Hans Offermanns sein Amt als General der Bruderschaft nieder. Wolfgang Schilken, der bisherige Oberst, ist sein Nachfolger. Zum Oberst wurde Uwe Reiners, zum Generaladjudanten Michael Krahwinkel und zum Oberstadjudanten Torben Wagner gewählt. Das neue Amt des 2. Leutnants bekleidet ab sofort Michael Weißmann. Kai Rothausen verstärkt die 1. Fahnenabordnung. Mit Rolf Hufschmidt, Josef Türks und Klaus Wollschläger gingen gleich drei Vertrauensleute in den „Ruhestand“. Ihre Nachfolger heißen Norbert Bruchmann, Günter Michael und Achim Schmitz. Für seine 60-jährige Mitgliedschaft wurde Hans Jansen, für ihre 65-jährige Mitgliedschaft wurden Josef-Hubert Jammers und Hubert Moll und für ihre 70-jährige Mitgliedschaft wurden Konrad Bogedain, Paul Fooßen, Karl Jungbluth und Alfred Kahl geehrt. Auf Beschluss der Generalversammlung sollten 1.000 € aus der Bruderschaftskasse an die Flutopfer in NRW gespendet werden. Auf Antrag eines Mitglieds fand noch während der Versammlung eine Sammelaktion statt. Hier kamen noch mal 750 € zusammen. Die Mitglieder des Jägerzugs „De Schönjeföhnte“ entschlossen sich daraufhin spontan nochmal 250 € „draufzulegen“, so dass sich der Spendenbetrag auf insgesamt 2.000 € erhöhte.

 

Okt. 21

 

Bezirksverband Monschau

 

Generalversammlung in Kesternich

 

Die St. Hubertus Schützenbruderschaft Kesternich 1920 e.V. konnte am 10. Juli 2021 nach langem Warten die diesjährige Generalversammlung durchführen. Zum ersten Mal fand diese in den neuen Räumlichkeiten, im Dorfgemeinschaftshaus, statt. Brudermeister Heinz Siemons begrüßte alle Anwesenden, besonders den Diözesan- und Bezirksbundesmeister Kurt Bongard, den Jungschützenprinz Mathias Sienkiewicz sowie Helga und Michael Titz, welche uns mit Getränken versorgten. Nachdem coronabedingt unsere 100-jährige Jubiläumsfeier sowie das diesjährige Gemeindeschützenfest ausfallen mussten, wurde von unserem Diözesanbundesmeister Kurt Bongard die Ehrungen an verdiente Mitglieder nachgeholt. Carola Siemons wurde mit dem Silbernen Verdienstkreuz, Ingrid Roder, Brigitte Offermann und Josef Claaßen mit dem Hohen Bruderschaftsorden und Norbert Offermann und Uli Offermann mit dem St. Sebastianus-Ehrenkreuz ausgezeichnet. Erich Breidenich erhielt eine Ehrenplakette für seinen langjährigen und beispielhaften Einsatz in unserer Bruderschaft. Neben den Berichten von Schriftführerin und Kassiererin standen Wahlen des 1. Vorstandes an. So wurden Heinz Siemons zum 1. Brudermeister, Carola Siemons zur 1. Schriftführerin und Sigrid Rombach zur 1. Kassiererin wiedergewählt. Heinz Siemons wurde zum 1. Schießwart und Gabi Schmitz für 2 Jahre zum Kassenprüfer gewählt.

 

Okt. 21

 

Bezirksverband Geilenkirchen

 

Open-Air statt Schützenfest

 

Anstatt ihr Schützenfest zu feiern, haben die St. Rochus-Schützen Boscheln 1880 e.V. am 28.08.2021 ein Open-Air Konzert veranstaltet. Trotz des nicht so schönen Wetters haben 200 gut gelaunte Besucher (unter Beachtung der 3G-Regel) dazu beigetragen, dass dies ein gelungener Abend wurde. Der Sonntag begann mit einem Open-Air-Wortgottesdienst, der musikalisch durch den Instrumentalverein Herbach begleitet wurde. Während des Wortgottesdienstes nutzte man die Gelegenheit, um langjährige Mitglieder zu ehren. So wurden vom Schützenmeister Niko Fotiadis folgende Schützen geehrt:

Für 25 Jahre Dominik Zilgens, Maurice Zilgens, Fabrice Zilgens, für 50 Jahre Heinz Zilgens, Thomas Zilgens und Stefan Zilgens, für 60 Jahre Wolfgang Claaßen.

 

Okt. 21

 

Bezirksverband Schwalmtal-Brüggen

 

Franz-Rosenberger - Ein Leben für das Schützenbrauchtum

 

 

Franz Rosenberger, Jahrgang 1943, wurde bereits im jugendlichen Alter von nur 17 Jahren (1960) Mitglied in der St. Josef Schützenbruderschaft Vogelsrath und trat im Jahre 1981 in die St. Georg Schützenbruderschaft Schellerbaum bei. Über verschiedene Ämter innerhalb der Schützenbruderschaft wurde er 1970 in den Bezirksvorstand gewählt. Hier widmete er sich vor allem der Jugendarbeit, zunächst als Bezirksjungschützenmeister und später auch als stellvertretender Diözesanjungschützenmeister. 1995 wurde er zum stellvertretenden Bezirksbundesmeister und im Jahre 2000 zum Bezirksbundesmeister gewählt. Im Jahre 2009 wurde er vom Diözesanbruderrat zum stellvertretenden Diözesanbundesmeister des DV Aachen, Bereich Nord, gewählt. Seit 2013 ist er Mitglied der Ritterschaft vom Heiligen Sebastian in Europa (EGS). Auszeichnungen wurden ihm auf den verschiedenen Ebenen für sein großes Engagement verliehen. Besonders zu erwähnen sei hier die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes im Jahre 1996 sowie der große goldene Stern zum SEK im August 2021.

 

 

Okt. 21

 

Bezirksverband Mönchengladbach-Rheydt-Korschenbroich

 

Vertrauen zum Leben – gib nicht auf!

 

Am Wochenende vom 8. August 2021 hätte die St. Margareten-Bruderschaft Mönchengladbach-Hockstein in „normalen“ Zeiten ihr Schützenfest gefeiert. Nun aber blieb es bei einer Hl. Messe und auf dem Friedhof hinter der Kirche ein Gedenken an die letzten Verstorbenen von Bruderschaft und Trommler-Corps. Die Hl. Messe in der St. Margareta Kirche in Hockstein begann mit dem schönen Lied: „Unser Leben ist ein Fest“, von der Kantorin auf der Orgel dargeboten. Pfarrer Michael Schicks, Präses der Bruderschaft, der die Messe unter Corona-Bedingungen zelebrierte, begrüßte die Bruderschaftler und Gemeindemitglieder. Im Besonderen Königin Tina Karduck, ihre Ministerinnen Heike Giesen und Lena Wilhelms, sowie Jungkönig Frederik Nordheim mit seinen Ministern Christian Nordheim und Ulrich Netzer. Der Text dieser Überschrift bezog sich auf die Flutopfer und die Bereitschaft der Helfer, die auch aus Mönchengladbach waren. Das war der Tenor seiner Predigt. Die Austeilung der hl. Kommunion geschah mit „Corona-Service“, d.h. die Gläubigen blieben an ihrem Platz stehen und der Pfarrer ging durch die leeren Bänke und verteilte das Brot des Lebens. Nach der Messe trafen sich alle zwanglos auf dem Friedhof, da das Ordnungsamt die Marschmusik verboten hatte. Die Bruderschaftler umringten das Grab des zuletzt verstorbenen Mitglieds der Bruderschaft, Hans Bosma, welcher auch der älteste, mit 97 Jahren, war. Stellvertretend für alle verstorbenen der Bruderschaft, sowie des Trommler-Corps wurde ein Kranz niedergelegt. Anschließend trafen sich die Schützen zu einem Umtrunk unter strengen Corona-Vorschriften.

 

Okt. 21

 

 

Bezirksverband Schwalmtal-Brüggen

 

Verabschiedung verdienter Bruderschaftler und Verleihung des großen goldenen Stern zum SEK im Bezirksverband Schwalmtal-Brüggen

 

Am Samstag, den 21. August 2021, wurde der ehemalige Bezirksbundesmeister des Bezirksverbands Schwalmtal-Brüggen, Franz Rosenberger, die ehemalige Bezirksjung-schützenmeisterin Doris Pieck und der ehemalige Bezirksgeschäftsführer Norbert Amberg mit einem ökumenischen Gottesdienst, zelebriert von Pfarrer Alexander Schweikert, Bezirkspräses Diakon Franz-Josef Cohnen und dem evangelischen Pastor Horst-Ulrich Müller, in St. Michael Waldniel und einem anschließenden großen Zapfenstreich, im Beisein zahlreich geladener Gäste, verabschiedet. Unter dem Kommando vom Brachter General Willi Nisters, spielte der „Tambour- und Fanfahrenkorps Einigkeit Bracht“ mit dem Musikverein „Blos mer jet“ Kaldenkirchen gemeinsam den Zapfenstreich und erzeugten bei den Zuschauern und Gästen eine Gänsehaut. Beim anschließenden Empfang im Pfarrheim Waldniel wurden zunächst die Bezirksjungschützenmeisterin Doris Pieck sowie der Bezirksgeschäftsführer mit einem Dank für ihre über viele Jahre geleistete Arbeit mit der Fürst-Salm-Reifferscheidt-Dyck-Plakette ausgezeichnet und jeweils mit den dazugehörigen Ernennungs-Urkunden zu Ehrenmitglieder ernannt. Anschließend stand der bisherige ehemalige Bezirksbundesmeister Franz Rosenberger im Mittelpunkt. Sein „Schützenlebenslauf“ wurde durch eine vom neuen Bezirksbundesmeister des Bezirkverbands Schwalmtal-Brüggen, Willi Giesen, gehaltene Laudatio, gewürdigt. Der vom BHDS entsandte stellvertretende Bundesschützenmeister Wolfgang Genenger sagte in seiner ergänzenden Laudatio „wenn ich alles aufzählen müsste, lieber Franz, welche Aufgaben du in deinem Schützenleben wahrgenommen hast, würde ich hier morgen noch stehen“. Seinen Dank richtete er aber auch an die Gattin Hannelore, dass sie trotz ihrer Krankheit ihren Franz immer die Freiheiten für sein Engagement im Schützenwesen gelassen hat. Nach den gehaltenen Reden wurde der große goldene Stern zum SEK, durch den stellvertretenen Bundesschützenmeister Wolfgang Genenger und dem Diözesanbundesmeister Kurt Bongard, an Franz Rosenberger, unter langanhaltenden Beifall, feierlich überreicht. Ihm wurde ebenfalls, mit der dazugehörigen Urkunde, der Ehrentitel des Bezirksverbands verliehen. Anschließend übergab Franz Rosenberger die Bezirksbundesmeisterkette offiziell an seinem Nachfolger Willi Giesen und wünschte ihm viel Glück und Erfolg im neuen Amt. Eine spontane Hutsammlung zugunsten der Flutopfer aus den Bezirksverbänden Eschweiler, Schleiden und Stolberg erbrachte 611 €, die direkt an den stellvertretenden Diözesan- und Bezirksbundesmeister des BV Stolberg, Stefan Doncks, weitergeleitet wurden.

 

Okt. 21

 

Bezirksverband Wassenberg

 

Kirmes in der Pandemiezeit

 

Trotz der Corona-Pandemie konnte die St.-Johannes-Schützenbruderschaft 1722 Myhl e.V. am 27.06.2021 mit einem genehmigten Hygienekonzept ihre kleine Kirmes feiern. Begonnen wurde der Sonntag mit einer Open-Air-Messe auf dem Rasenplatz vor der Kirche. Im Anschluss hatte die Bruderschaft zu einem verlängerten Frühschoppen auf dem Gelände vor dem Schützenheim eingeladen. Die rege Teilnahme zeigte deutlich, dass ein Miteinander und der dazugehörige Austausch an Informationen doch sehr vermisst wurden. Im Rahmen der Veranstaltung konnten so auch langjährige Mitglieder geehrt werden.

Für 25 Jahre Marita Neumann, für 40 Jahre Thomas Meetz, Hermann-Josef Vollmer, Horst Lindholm und Walter Dickow, für 55 Jahre Arthur Sonnenschein, für 60 Jahre Dieter Krappen, Erwin Rohloff und Rolf Zohren, für 70 Jahre Josef Hahn, Karl-Heinz Louis und Kurt Otten, für 75 Peter Hermanns und Heinz Rauschen. Zu den ersten Gratulanten gehörten die Ehrenvorsitzende Lene Phlippen, der Präses Probst Thomas Wieners, der amtierende Schützenkönig Volker Meetz und der Brudermeister Thomas Meetz.

 

Okt. 21

Bezirksverband Viersen-Mitte

 

Es ist geglückt - Schützentage in Oberbeberich

Hubertus-Schützen organisierten dreitägige Veranstaltung – pandemiegerecht!

 

Die St. Hubertus-Bruderschaft Viersen-Oberbeberich 1893 e.V.hat sich getraut: Drei Tage lang hielt sie in der Zeit vom 6. - 8. August Schützentage ab, genau an dem Wochenende, an dem normalerweise ganz Oberbeberich Schützen- und Heimatfest feiern würde. Erstmals seit über eineinhalb Jahren zogen in Viersen und Umgebung Schützen mit klingendem Spiel durch die Straßen und ließen das Schützenbrauchtum wieder sichtbar werden. Die klassischen Feierlichkeiten mussten auch in diesem Jahr pandemiebedingt ausfallen. Dennoch: Genau wie im Vorjahr, als sich die Bruderschaft zu einer öffentlichen Feldandacht mit anschließender Kranzniederlegung traf und es kleine Veranstaltungen auf der Ebene der Bruderschaftsgruppen gab, war erneut der feste Wille da, Glaube, Sitte und Heimat in der Öffentlichkeit erlebbar zu machen. „Wir haben uns schon im März gemeinsam mit dem Vorstand und allen Gruppenleitungen darauf verständigt, dass wir das möglich machen, was im Rahmen der Corona-Pandemie vertret- und umsetzbar ist. Allen war klar, dass wir von der Planung her völlig neu denken mussten - insbesondere was kurzfristige Entscheidungen betraf“, so Präsident Hans-Willi Pergens. Was dann folgte, war ein einziger Nervenkitzel: Vor- und Rückschritte, Zu- und Absagen, Zuversicht und Resignation - am Ende aber mit erfolgreichem Ausgang! Großes Glück hatten die Hubertus-Schützen bei der Suche eines Veranstaltungsortes. Mit den Eheleuten Peter und Lisa Mertens, hat die Bruderschaft zwei Mitglieder in ihren Reihen, die ohne großes Zögern ihren landwirtschaftlichen Betrieb mitten in Oberbeberich mit großzügigen Außenflächen und einer Halle zur Verfügung stellten. „Lisa und Peter in unser Mitte zu haben ist ein riesiger Gewinn und das Anwesen zentral im Ort erleichterte die Planung ungemein“, so Pergens. Gemeinsam mit Vize-Präsident Stefan Lilienweiß und dem stellv. Schriftführer Klaus Böken erstellte er ein pandemiegerechtes Veranstaltungskonzept und reichte es bei der Stadt Viersen als zuständige Ordnungsbehörde ein. Das Konzept konzentrierte sich auf drei wesentliche Aspekte: Hohe Sicherheit und kontrollierter Zutritt durch Vorlage des Impf- bzw. Gensungsnachweises oder eines negativen Corona-Tests, überwiegender Aufenthalt im Freien und Einhaltung der Hygienerichtlinien, von den mittlerweile selbstverständlichen Dingen wie Masken, Desinfektionsmitteln, über die Gestaltung der Aufenthaltszonen bis hin zu Speisen und Getränken ganz abgesehen. „Die Stadt Viersen war uns jederzeit ein verlässlicher Partner und guter Berater, ob bei den Genehmigungen oder auch dem Nutzungsänderungsantrag für eine Halle auf dem Mertenshof. Wir stellten fest, dass allen am Gelingen der Schützentage sehr gelegen war,“ betont Klaus Böken. Die letzten Genehmigungen konnten aufgrund der sich ständig ändernden Coronasituation natürlich erst kurz vor dem eigentlichen Veranstaltungswochenende erteilt werden. Doch der gesamte Verein stellte sich darauf ein, in kürzester Zeit das zu organisieren, was für die Durchführung notwendig war. Und so gab Schriftführer Mirko Lennertz erst 48 Stunden vor dem geplanten Beginn der Schützentage den Startschuss für die Arbeiten: Die Sektion wurde gemeinsam mit den Anwohnern geschmückt, zahlreiche Mitglieder richteten das Veranstaltungsgelände her, der Maibaum wurde aufgestellt und die eigene Hubertus-Kapelle sowie das Ehrenmal festlich herausgeputzt. Während der gesamten Planungs- und Vorbereitungsphase achtete Kassierer Andre Gormanns darauf, dass das wirtschaftliche Risiko selbst bei einer kurzfristigen Absage, mit der die Bruderschaft trotz guten Konzeptes bei kurzfristigem Hochschnellen der Infektionszahlen hätte rechnen müssen, beherrschbar blieb. Zuverlässige Verbündete fand er dabei bei den Damen der Bruderschaft: Beispielsweise erstellte Christina Nießen anstelle einer Festschrift wie bereits auch im ersten Corona-Jahr wieder ein Jahrbuch mit zahlreichen Anzeigeninseraten oder Eva Tschöp und ihr Team improvisierten bei der Dekoration, ohne an der Kreativität zu sparen. Auch Hans-Gerd Maritzen und Hans Lennertz legten sich bei der Technik ins Zeug, damit Beschallung und gute Lichtverhältnisse garantiert waren. Den Auftakt der Schützentage bildete ein erster Umzug der Bruderschaft durch Oberbeberich. Dabei wurde schnell deutlich: Das Problem des Abstandes bei einem Schützenumzug stellt sich nicht. Voraussetzung ist allerdings, dass für das Antreten und die Auflösung Orte mit reichlich Freifläche ausgewählt werden. Ein Gänsehautmoment folgte dem nächsten. Endlich wieder klingendes Spiel, endlich wieder Gemeinschaft und eine dankbare Anwohnerschaft, die sich vor ihren jeweiligen Häusern am Straßenrand einfand. Dem Umzug folgte - erstmals am Ehrenmal - die Proklamation der neuen Majestäten. Nachdem Dominik Hendriks im September 2019 den Königsvogelschuss für sich entschied und alle Feierlichkeiten im Vorjahr ausfielen, musste er bis jetzt warten, ehe er das ehrwürdige Schützensilber erhielt. Er hofft nun auf das kommende Jahr, um dann unter hoffentlich ganz normalen Bedingungen sein Schützen- und Heimatfest zu feiern. Dagegen entschieden sich die Jugendmajestäten, Prinzessin Caro Funken und Schülerprinz Marius Ingerfeld, die Schützentage als Höhepunkt ihrer Regentschaft anzusehen, weil sie im kommenden Jahr entweder in die nächste Altersstufe aufrücken oder altersbedingt gar aus der Schützenjugend ausscheiden. Für sie wurde daher extra gekränzt und Prinzenbögen aufgestellt. Mit vielen guten Gesprächen und Klängen des Viersener Tambour Corps nahm der erste Tag auf dem Mertenshof entspannt sein Ende. Am Samstag trafen sich die Schützen mit ihren Partner/innen und hielten ihren zweiten Umzug ab. Mit dabei auch die Freunde des Musikvereins Herongen und des Bundesschützen-Tambourcorps „Mit vereinten Kräften“ Wickrath. Ein erster Höhepunkt war die Kranzniederlegung am Ehrenmal. Nach einer bewegenden Ansprache des Präsidenten lauschten die versammelte Schützenfamilie sowie zahlreiche Gäste, die sich auf dem weitläufigen Areal des Ehrenmals eingefunden hatten, den Klängen der Musiker. „Wir sind so froh über den Mut der Bebericher, diese Schützentage auszurichten. Für uns ist das der erste öffentliche Auftritt seit mehr als einem Jahr. Wir staunen über die gute Organisation und fühlen uns sehr gut aufgehoben“, erklärten einmütig sowohl Andreas Tissen vom Musikverein Herongen als auch Lothar Kückes vom Tambourcorps. Der anschließende zweite Schützenabend auf dem Mertenshof stand dann im Zeichen verdienter Schützen: Zahlreiche langjährige Mitglieder, die auf ihre 25-, 40-, 50-, und 65-jährige Mitgliedschaft zurückschauen konnten, erhielten ihre Jubiläumsurkunde und eine Anstecknadel. Mit Unterstützung von Vize-Präsident Stefan Lilienweiß und der stellv. Bezirksbundesmeisterin Claudia Küsters verlieh Hans-Willi Pergens in seiner Eigenschaft als stellvertretenden Diözesanbundesmeister und Präsidiumsmitglied dem Schützenbruder Theo Lennertz das Schulterband zum St. Sebastianus-Ehrenkreuz. Klaus Böken wurde mit dem St. Sebastianus-Ehrenkreuz ausgezeichnet. André Gormanns erhielt den Hohen Bruderschaftsorden, Lisa Mertens die Frauenbrosche in Silber sowie Peter Mertens und Christian Bockers den Silbernen Verdienstorden. Zu Ehren der Prinzessin fand weiterhin ein Ehrentanz statt. Und auch wenn vielen danach war, sich dem Tanz anzuschließen, hielt sich die versammelte Schützenschar an die Vorgabe der Coronaschutzverordnung und beließ es bei einem Schunkeln auf Abstand. Der dritte Veranstaltungstag begann mit einem Gottesdienst. Da aufgrund der Pandemie die Anzahl der Gottesdienstbesucher in der Kirche St. Peter begrenzt ist, entschieden sich Pfarrgemeinde St. Remigius und Bruderschaft für eine Messe auf dem Veranstaltungsgelände. Unter dem Motto „Mut zum Aufbruch“ feierte die Bruderschaft gemeinsam mit Pfarrer Klaus Grafe den vom Oberbebericher Liturgiekreis gestalteten Gottesdienst. Die teils eigens entworfenen Textbeiträge von Kerstin Gormanns, Eva Tschöp und Dominic Hollenbenders sowie die ausgewählten Lieder gingen abermals unter die Haut. Nach dem Gottesdienst trat die Bruderschaft zum kurzen Umzug durch die Sektion mit Vorbeimarsch an den Majestäten und Ehrengästen an der Bockerter Straße an, darunter auch der stellvertretende Bundesschützenmeister Wolfgang Genenger und Ortsbürgermeister Hans-Willy Bouren. Mit einem fulminanten Schlussauftritt der Musikfreunde aus Wickrath klangen die Oberbebericher Schützentage am frühen Nachmittag dann offiziell aus. „Ich bin dem Vorstandsteam, vielen ehrgeizigen Mitstreitern unserer Bruderschaft und darüber hinaus sehr dankbar. Nur gemeinsam konnten wir uns auf den Weg machen. Dazu gehören ja eine ganze Menge Verantwortungsbereitschaft, Durchhaltevermögen und gute Nerven. Das Gelingen der Veranstaltungen und noch besser, dass unser Konzept nach heutigem Stand offenbar coronasicher war, freut uns riesig. Hoffentlich sind unsere Schützentage nur ein erster Schritt und Ansporn für andere, ebenfalls Formate zu erarbeiten, wie unser Schützenwesen und das gesellschaftliche Leben insgesamt wieder Aufwind erfahren kann. Denn eines ist sicher: Das Virus bleibt und wir werden Wege finden müssen, mit ihm umzugehen“, resümiert Hans-Willi Pergens.

Die Bebericher hätten ein schlechtes Gewissen, wenn sie ihr Glück nicht teilen könnten. Und so nutzte die Bruderschaft die Schützentage auch, um für die Fluthilfeopfer zu sammeln. „Viele Schützenfamilien in den betroffenen Gebieten haben Schlimmes erlebt und ihr Hab und Gut in den Fluten verloren. Wir sind bei dem Starkregen im Juli glimpflich davon gekommen. Da gehört es sich zu helfen“, betonen die Hubertus-Schützen. Anstelle des Trommelgeldes wurde bei der traditionellen Haussammlung für die Flutopfer gesammelt. Darüber hinaus gab es nach einer musikalischen Serenade eine Hutsammlung und die Jungschützen organisierten unter Federführung von Hannah-Sophie Pergens spontan eine Tombola. Das alles erbrachte einen Gesamtbetrag von 4.000 Euro, der nun über den Diözesanverband Aachen betroffenen Flutopfern zukommen soll.

 

Sept. 21

 

Bezirksverband Dülken-Boisheim

 

Trauer in Dülken-Nord

 

Die St. Donatus Bruderschaft Dülken-Nord trauert um ihr langjähriges Mitglied Heinz Giesen, der am 02. August 2021, im Alter von 89 Jahren, verstarb. Er trat 1949 in die St. Donatus Bruderschaft ein. Zunächst als 2. Brudermeister, von 1960 bis 1968 und später als 1. Brudermeister, von 1969 bis 1976, war Heinz Giesen 16 Jahre lang im Vorstand unserer Bruderschaft tätig. Für seine langjährigen Verdienste wurde er 1993 mit dem silbernen Verdienstkreuz des Bundes der historischen deutschen Schützenbruderschaften ausgezeichnet. Zudem erhielt er für seine jeweiligen Mitgliedschaften die entsprechenden Jubelorden. Zuletzt im Jahre 2019, den sehr seltenen Jubelorden für 70 Jahre Mitgliedschaft.

Wir werden Heinz in Ehren gedenken.

 

Sept. 21

 

 

Bezirksverband Mönchengladbach-Rheydt-Korschenbroich

 

Tatkräftige Hilfe für die Hochwasseropfer in Eschweiler

 

Seit dem dritten Juliwochenende sind vor allem der 1. Brudermeister Norbert Ohlenforst und Geschäftsführer Martin Caspers von der St. Rochus Schützenbruderschaft Broich-Peel unermüdlich in der Hilfe für die Flutopfer in Eschweiler tätig, getreu dem Spruch: „ES GIBT NICHTS GUTES, AUßER MAN TUT ES“. Dabei wurden sie von vielen helfenden Händen unterstützt. Sie spendeten Lebensmittel, Wasser, Reinigungs- und Putzmittel, Besen, Schrubber, Eimer, Schwämme, Aufnehmer, Windeln, Babynahrung, Tierfutter, und dergleichen mehr. Als Beispiel möchten wir hier die Firma Frank Herrmann Betriebshygiene, nennen, die ohne zu zögern mit allem half, womit man z.B. zwei Grundschulen reinigen konnte, die bis zu den Decken der Klassenzimmer überflutet waren. Die Hilfe der Bruderschaft und ihrer Spender kommt genau dort an, wo sie direkt gebraucht wird. In Eschweiler hat man es allen Schwierigkeiten zum Trotz geschafft, sich so gut zu vernetzen, damit die Dinge umgehend verteilt werden können. Die Bruderschaft sagt Danke! Danke für den Einsatz vieler, für unbürokratische, schnelle Hilfen, fürs Anpacken. Aber auch Danke den Leuten vor Ort, dass sie trotz der schlimmen Dinge, die ihnen widerfahren sind, ihre Herzlichkeit nicht verloren haben. Wir sind dankbar, helfen zu können. Auch das ist Bruderschaft St. Rochus Broich-Peel und Dorfgemeinschaft! Wir haben wieder einmal auf eindrucksvolle Weise bestätigt bekommen, dass Bruder/Schwester sein mehr ist. Die enorme Menge von Sach-, eine Fülle von Lebensmittelspenden und bis jetzt schon über 5.000 € an Geldspenden konnten wir bereits dem Hilfszentrum in Eschweiler übergeben. Vor Ort haben wir die gewaltigen Schäden gesehen und sind sehr froh darüber, mit diesen Spenden helfen zu können. Die Zerstörung und Sachschäden sind so umfangreich, das wir weiterhin sehr dankbar sind für jeden zusätzlichen Euro als Spende.

 

Sept. 21

 

 

Bezirksverband Mönchengladbach-Rheydt-Korschenbroich

 

St. Christophorus-Schützenbruderschaft Mönchengladbach-Dorthausen spendet

 

Die St. Christophorus-Schützenbruderschaft Mönchengladbach-Dorthausen spendet für die Flutopfer im Rahmen ihrer durchgeführten Feierlichkeiten vom 30.07.2021 - 03.08.2021. Dabei fand – wie bereits im Vorjahr – coronabedingt nicht das gewohnte Schützenfest statt, sondern nur in kleinen Gruppenabenden und einem gemeinsamen Klompenball „light“. Samstags wurde symbolisch ein Königs-Ehrenmai errichtet und wie immer mit der traditionellen Kranzniederlegung an der hl. Rochus und Antoniuskapelle Kothausen und der hl. Josefskapelle Dorthausen unserer Soldaten, die in den beiden Weltkriegen gefallen, die ihren Verwundun­gen erlegen, in Gefangenschaft gestorben oder seither vermisst sind, gedacht. In der Ansprache zum Totengedenken wurde auch den vielen Flutopfern gedacht, da wir alle aktuell die schrecklichen Bilder der quasi vor der Haustüre stattgefundenen Naturkatastrophe mit einem unvorstellbaren Ausmaß in der Hochwasserregionen vor Augen haben. Einige Schützenschwestern und -brüder haben auch in ihrer Freizeit bereits bei den Aufräumarbeiten vor Ort geholfen. In einer durch den Jägerzug „Einsiedler“ initiierten und durch alle Schützenschwerstern und -brüdern unterstützten Sammelaktion kamen Geldspenden zusammen, die an den Kreis Ahrweiler und der Stadt Erftstadt überwiesen worden. Den Helden des Alltags und allen Spendern sagen wir vielen Dank. Solidarität ist eben auch einer der Herzstücke unseres Bruderschaftsdenkens.

 

Sept. 21

 

 

Bezirksverband Aachen-Stadt

 

Fahnenweihe in Aachen-Laurensberg

 

Nachdem die St. Laurentius Schützen von 1602 aus Aachen-Laurensberg im August 2020 ihre neue Fahne bei der Fahnenstickerei Kössinger in Niederbayern stolz in Empfang nehmen konnten, konnte diese nun – coronabedingt – mit einjähriger Verspätung am 17. Juli 2021, endlich feierlich in der Pfarrkirche St. Laurentius durch den Präses der Bruderschaft, Herrn Pfarrer Josef Voss, geweiht werden. Die neue Fahne zog, getragen durch den Bundeskönig von 2016 Nikolas Rosenstock, feierlich in die Kirche ein. Sein Bruder Hendrik, der etatmäßige Fähnrich der Bruderschaft, war am Morgen zum 2. Mal stolzer Vater geworden und fehlte somit entschuldigt. Der Schützenmeister Dirk Radermacher begrüßte nach einem gemeinsamen Gebet alle Anwesenden und bedankte sich für das zahlreiche Erscheinen von insgesamt acht Fahnenabordnungen befreundeten Bruderschaften aus dem Bezirksverband und den umliegenden Ortschaften. In seiner Ansprache erinnerte er noch einmal an die Symbolik von Fahnen, sowie die damit verbundenen Ideale und Traditionen, insbesondere in Verbindung mit dem Schützenwahlspruch Für Glaube, Sitte und Heimat. In der anschließenden feierlichen Zeremonie, die durch die Jagdhornbläser Hegering Roetgen in hervorragender Weise musikalisch begleitet wurde, sprach Präses Voss das Weihegebet und segnete die neue Fahne. Diese Fahnenweihe war zugleich auch die letzte offizielle Messe von Präses Josef Voss für die Schützenbruderschaft St. Laurentius Aachen-Laurensberg 1602 e.V.. Ende August wird er in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Die Bruderschaft ist Ihm zu großem Dank verpflichtet. Vor dem Auszug aus der Kirche wurde der Schützenmeister Dirk Radermacher durch den Bezirksbundesmeister des Bezirksverbandes Aachen-Stadt, Christian Dickmeis, für seine mehr als 30-jährige Vorstandsarbeit mit dem St. Sebastianus Ehrenkreuz ausgezeichnet. Im Anschluss an die feierliche Segnung fand bei herrlichem Sonnenschein unter freiem Himmel mit entsprechendem Hygienekonzept noch ein Empfang auf dem Schützenplatz vor dem Vereinsheim statt. Hierbei konnten insgesamt acht Bruderschaften sowie viele Angehörige und Interessierte begrüßt werden, die es sichtlich genossen, nach mehr als einem Jahr coronabedingtem Stillstand, wieder ein wenig Geselligkeit und Normalität zu erleben. Dieses Publikum nahm Schützenmeister Dirk Radermacher zum Anlass, um die Schützenbrüder Hans Töpler und Udo Wagner mit dem goldenen Jubelorden des BHDS für Ihre 40-jährige Mitgliedschaft auszuzeichnen. Für seine mehr als 20-jährige Mitgliedschaft, sowie sein Wirken um den Verein im Sinne seiner Ziele Für Glaube, Sitte und Heimat wurde Hendrik Rosenstock mit dem silbernen Verdienstkreuz des BHDS ausgezeichnet. Noch bis in den späten Abend hinein saß man bei kalten Getränken und Häppchen zusammen. Es war ein rundum gelungener Tag, der der Schützenfamilie sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird.

 

Sept. 21

Bezirksverband Mönchengladbach-Rheydt-Korschenbroich

 

Verschollenes Königssilber zurück bei der St. Paulus Bruderschaft in MG-Mülfort

 

Im Jahre 1928 wurde die St. Paulus Schützenbruderschaft Mülfort gegründet und ließ durch den Goldschmied Friedrich Prinz aus Mönchengladbach ein Königssilber herstellen. Vorne befindet sich ein großes Schild mit der Jahreszahl 1928, dem Wappen von Odenkirchen und mit den Namen der Könige bis 1948. Die einzelnen Glieder werden verbunden mit Emailleplatten in den Farben rot, gelb und blau, den Farben der damaligen Stadt Odenkirchen, zu der auch Mülfort gehörte. Hiervon gehen 15 Glieder ab, jeweils bestückt mit Münzen aus der Kaiserzeit. Nach dem 2. Weltkrieg war alles anders in den Bruderschaften, und so wurde die St. Paulus Bruderschaft 1948 ruhend gestellt. Da aber viele Bürger der Ortschaft nicht ohne Schützenfest sein wollten, gründeten sie 1950 die Bürgerschützengesellschaft Haus Altenbroich. Im Jahre 1953 muss dann etwas Gravierendes geschehen sein, denn irgendjemand hat das Silber an sich genommen und seitdem war es verschwunden. Wie sich jetzt herausstellte, war das Silber die ganze Zeit über im Besitz des damaligen Pfarrers Heinrich Justen. Dieser bewahrte es im Pfarrhaus auf. Durch seinen plötzlichen Unfalltod konnte der Hausrat nicht ordnungsgemäß an seinen Nachfolger Josef Lind übergeben werden und so verblieb das Silber im Pfarrhaus. Als Lind 1986 nach Viersen versetzt wurde, nahm er alles aus dem Pfarrhaus mit, so auch das Königssilber. Bereits im Jahre 1978 begann der Brudermeister Hans Dieter Möller mit der Suche nach dem Silber. Durch Nachforschungen wurde dann ermittelt, dass Pfarrer Lind in Viersen dieses Silber verwaltete. Auf gut Glück fuhren Mitglieder der Bürgerschützengesellschaft nach Viersen, um dieses wieder zurückzuholen. Aber vor ihnen musste wohl jemand in Viersen gewesen sein, um es abzuholen. Es blieb weiterhin verschollen. Am 22. September 2001 wurde dann aus der Bürgerschützengesellschaft die wieder gegründete St. Paulus Schützenbruderschaft, die in den Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften aufgenommen wurde. Die Aufnahmeurkunde wurde während eines Gottesdienstes am 19. Januar 2002 überreicht. Irgendjemand hat dann Anfang 2009 das schlechte Gewissen geplagt und er wollte das Silber nicht mehr zu Hause haben. Er wandte sich deshalb an einen Priester mit dem Verbot, die Bruderschaft dürfte es nicht zu Gesicht bekommen. Der Priester beriet sich mit einer dritten Person, die ihm ein Museum vorschlug. Im Mai 2021 traf es den Brudermeister Hans Dieter Möller wie einen Paukenschlag, als er einen anonymen Brief erhielt und darin erklärt wurde, wo sich das Silber aufhalte und wie es aussieht. Es befand sich seit 11 Jahren im Museum Schloss Rheydt. Möller sowie der Präses der Bruderschaft, Pfarrer Achim Köhler, nahmen Kontakt zum Museumsleiter Dr. Karlheinz Wiegmann auf und die Mitarbeiterin Nina Schulz holte eine kleine Holzkiste aus dem Archiv, in dem sich das Königssilber und ein Zettel mit dem Namen Heinrich Justen befand. So kam es endlich wieder in den Besitz der Bruderschaft und wurde den Mitgliedern und geladenen Gästen in einer feierlichen Zeremonie vorgestellt. Hierzu zogen in einer kleinen feierlichen Prozession aus der Kirche St. Paul die Messdiener sowie Bezirkspräses Pfarrer Johannes van der Vorst, Bruderschaftspräses Pfarrer Achim Köhler, Monsignore Tomo Kuesevic aus Sarajevo und Diakon Klemens Kölling auf den Vorplatz der Kirche. Die Totenehrung mit Kranzniederlegung erfolgte unter den Klängen der Rurtaler Musikanten. Möller und Köhler begrüßten neben den Mitgliedern und Zuschauern den stellv. Diözesanbundesmeister Hans-Willi Pergens sowie Bezirksbundesmeister Horst Thoren. Jetzt wurde es für die Anwesenden spannend. Jungkönigin 2020 Janina Passage und Ritterin Christina Silva trugen das kostbare Silber aus der Sakristei auf den Vorplatz der Kirche. Pfarrer Achim Köhler segnete das alte (neue) Königssilber und übergab es in die Hände der Bruderschaft. Auch die übrigen Silberketten wurden bei dieser Gelegenheit gesegnet. Bezirksbundesmeister Horst Thoren begann seine Begrüßung mit den Worten: „Es ist ein schöner Tag, ein Tag der Freude. Es ist ein Tag, auf den die Bruderschaft so lange gewartet hat.“

 

Sept. 21

 

Bezirksverband Geilenkirchen -

Kirmes aus der Tüte

 

Die St. Johannes Schützenbruderschaft Lindern musste in diesem Jahr zum zweiten Mal ihre Sommerkirmes aufgrund der Corona-Pandemie auf das nächste Jahr verschieben. Um den 123 Mitgliedern aber dennoch ein wenig Kirmesgefühl zu vermitteln, wurden am eigentlichen Kirmesdatum, dem letzten Wochenende im Juni, Papiertüten mit "leckerem" Inhalt an alle Mitglieder verteilt. Am Kirmessamstag wurde dann zur Ehren des Schutzheiligen die hl. Messe besucht und ein Blumengesteck am Ehrenmal niedergelegt. Anschließend traf man sich – natürlich unter Einhaltung der Corona-Schutzverordnung – zum Ausklang im Vereinsheim. Nun hoffen wieder alle auf eine „normale“ Sommerkirmes im nächsten Jahr.

 

Sep. 21

 

Bezirksverband Viersen-Mitte

 

Fronleichnam 2021 - ein Hauch von Aufbruch

 

Auch in diesem Jahr gab es keine große Fronleichnamsprozession in unserem Bezirksverband. Die Pfarrgemeinde St. Remigius hatte gleichwohl zu Gottesdiensten in den einzelnen Kirchen eingeladen, denen auch die Fahnenabordnungen unserer Schützenbruderschaften beiwohnen konnten. Bezirkskönig Dominik Hendriks nahm am Hochamt in St. Peter teil und wurde von der Bezirksstandarte begleitet, die Fähnrich André Faulseit trug. Ebenso dabei waren die Fähnriche der am St. Peter beheimateten Bruderschaften Marcus Schroeren (St. Remigius-Bruderschaft Unterbeberich), Carlos Murillo (St. Hubertus Oberbeberich) Frederic Hüpkes (St. Peter+Paul Bockert) und Stefan Winkler (St. Petri Hoser). Mit letzterem freuten sich alle über die gerade erst instand gesetzte Bruderschaftsfahne. Zwei Sätze der Predigt von Pfr. Klaus Grafe klingen nach: „Nur beten hilft nicht“. Man müsse auch was tun. Und „Wenn man immer nur wie gewohnt die Kommunion empfängt, dann wird das zur Gewohnheit“ und dann werde es gewöhnlich. Es brauche daher immer wieder eine ganz besondere Aufmerksamkeit, um die Gegenwart Gottes zu spüren. Für uns Schützenbruderschaften lässt mich das auf die erste Aussage bezogen aufhorchen: Dass auch wir im Zuge der Corona-Lockerungen behutsam nach und nach das aktive Vereinsleben wieder aufnehmen, ist gut; alleine zu hoffen, dass es genauso wie in den Zeiten vor der Pandemie wird, ist nicht zielführend. Und nur ankündigen, wieder etwas tun zu wollen, hilft nicht. Also lasst uns etwas versuchen, lasst uns etwas tun - behutsam in kleinen Schritten, aber wie wir Schützen es können, Schritt für Schritt voran! In Bezug auf die zweite These baue ich auf den Ausgleich zwischen Tradition und Fortschritt, der unseren Schützen über Generationen hinweg immer wieder gelungen ist: Traditionen und Bräuche pflegen, aber nicht laufend auf Gewohntem verharren oder gar auf selbst wahrgenommenem „Gewohnheitsrecht“ bestehen. Vielleicht war es Einbildung, aber ich hatte den Eindruck, als wenn ein Hauch von Aufbruch durch St. Peter ging. Und ich hoffe nicht, dass mich Predigt und Kirchenmusik angesprochen haben, weil ich mich, um nochmals die Worte von Pfr. Grafe aufzugreifen, schlichtweg an die Corona-Schutzmaßnahmen während des Gottesdienstes gewöhnt habe, sondern weil es berechtigte Zuversicht gibt, dass bald wir es sind, die die Pandemie beherrschen und es nicht das Coronavirus bleibt, das uns den Takt vorgibt. Allen, die uns Schützen in Viersen sowie landauf und landab heute sichtbar gemacht haben, sage ich ganz herzlichen Dank. Unserem Viersener Pastoralteam ebenso Dankeschön dafür, dass wir präsent sein konnten. Anerkennung darüber hinaus all denen, die für die in diesen Zeiten mit viel Aufwand verbundene Organisation der Gottesdienste verantwortlich zeichnen, seien es das Team vom Pfarrbüro, die Küster oder die Ordnungsdienste. Nicht zuletzt ein großes Lob auch an Organisten, Lektoren und Messdiener, die mit dazu beitragen, dass die Gottesdienste trotz Abstand und Nasen-Mund-Bedeckung ein Gemeinschaftserlebnis sind. In diesem Sinne blicken wir voll Zuversicht in die nächsten Wochen!

 

Juni 21

Bezirksverband Viersen-Mitte

 

Große Trauer im BV Viersen-Mitte und bei den Hubertus-Schützen in Oberbeberich

 

Der Bezirksverband Viersen-Mitte und die St. Hubertus-Bruderschaft Viersen-Oberbeberich nehmen Abschied von Christoph Geburtzky, der am 10.06.2021 im Alter von nur 42 Jahren verstarb. Der Verstorbene war seit 1992 bei den Hubertus-Schützen, zunächst als Schützenjugendlicher, später als Mitglied der Oberbebericher Offiziersgarde. In der Bruderschaft übernahm er früh Verantwortung, u. a. als Jungschützenmeister und zuletzt als stellvertretender Kassierer. Auch im Bezirksverband Viersen-Mitte engagierte er sich, so als Bezirksjungschützenmeister und bis zu seinem Tod als stellvertretender Schatzmeister. Sein Schwerpunkt lag zweifelsohne in der Jugendarbeit. Dabei hatte er auch Mandate beim BDKJ, beim Stadtjugendring oder im Jugendhilfeausschuss inne, nicht zuletzt war ihm die Mitarbeit im Arbeitskreis Aus- und Fortbildung des BdSJ Aachen ein Herzensanliegen. Christoph Geburtzky war Schülerprinz, Jungschützenprinz und Schützenkönig seiner Bruderschaft. Für seinen beispielhaften Einsatz erhielt er die Jugendverdienstorden in Bronze, Silber und Gold, die Ehrennadel des BdSJ Viersen-Mitte, das Silberne Verdienstkreuz, den Hohen Bruderschaftsorden sowie das St. Sebastianus-Ehrenkreuz. Viersens Schützen verlieren mit dem Verstorbenen einen treuen Wegbegleiter, ganz besonderen Schützenbruder und guten Freund. Mit „Leib und Seele“ stand er hinter den Idealen von Glaube, Sitte und Heimat. Durch seine ruhige und ausgleichende Art war er nicht nur ein geschätzter Ansprechpartner und Ratgeber, man musste ihn einfach mögen - er war beliebt. Die wenigen Worte, mit denen Christoph Geburtzky eine Diskussion in eine andere Richtung lenken konnte, der kurze Blick, der manchen Konflikt auflöste, sein verschmitztes Lächeln, vor allem aber seine liebenswürdige Art, werden vielen fehlen.

 

Juni 21

Bezirksverband Würselen

 

Schützen – schützen – beschützen!

 

Seit nunmehr 15 Monaten versehen die St. Hubertus-Schützenbruderschaft Würselen- Scherberg und die St. Sebastianus Schützen-Gesellschaft Würselen 1624 e.V. den Pandemie verpflichtenden Ordnungsdienst zu den Messfeiern in unserer Pfarrkirche St. Sebastian. Hier geleiten die Schützen in Uniform die Gottesdienstbesucher zu Ihren zugewiesenen und nummerierten Plätzen in unserer großen Pfarrkirche. Diesen kirchlichen Dienst machen wir gerne, da unsere Gesellschaften zu dieser Pfarre und Kirche gehören. Nun lässt Corona uns einfach nicht los. Im zweiten Jahr konnten wir unseren Königsvogelschuss zu Pfingsten nicht veranstalten. Wichtig ist für uns, auch in Pandemiezeiten hier ein Zeichen der Verbundenheit zu setzen. Wir lieben unsere Tradition und unser Brauchtum. Daher durften wir zu Pfingsten einen besonderen Gottesdienst feiern und an die Tradition Königsvogelschuss zu Pfingsten anknüpfen. Unsere Gesellschaften haben hier eine Aufgabe in unserer Pfarre übernommen, die unserer Bestimmung und Tradition gerecht wird, ganz getreu unserer Vorgabe „Schützen – schützen – beschützen“. Da man sich sonst nicht treffen kann, ist dies eine gute Gelegenheit, unter Hygienevorschrift zusammen zukommen. Die St. Sebastianus Schützen-Gesellschaft Würselen 1624 e.V. hat zu dieser Pandemie einen eigenen „Corona-Pin“ aufgelegt und jeder Schütze der sich hier an diesem Ehrendienst beteiligt, darf diese Corona-Nadel an seiner Uniform tragen.

 

Juni 21

Bezirksverband Schwalmtal-Brüggen

 

Fronleichnam in Bracht mit reger Beteiligung der St. Johannes-Bruderschaft-Bracht

Nach Gründonnerstag und Christi Himmelfahrt konnte die Königsmannschaft mit König Günter Gerhards und seinen Ministern, Frank und Roland Janssen der St. Johannes-Bruderschaft-Bracht ihren dritten offiziellen Termin trotz der Coronapandemie wahrnehmen. Da war sich die Königsmannschaft einig, es ist immer wieder schön mit anzusehen, mit welcher großen Anzahl von Bruderschaftler*innen unsere Bruderschaft uns bei kirchlichen Veranstaltungen begleiten und so, mit uns gemeinsam, unseren christlichen Glauben nach außen hin tragen zu können. „Wir sind voller Zuversicht und hoffen sehr, dass wir im Jahr 2022 mit vielen Brachter Bürgerinnen und Bürgern sowie Schützen wieder ein Schützenfest in Bracht feiern können“ meinte der seit 2019 amtierende König Günter Gerhards.

 

Juni 21

Bezirksverband Mönchengladbach-Rheydt-Korschenbroich

 

St. Rochus-Schützenbruderschaft Broich-Peel feiert Festmesse ohne Schützenfest

 

Jedes Jahr feiert die St. Rochus-Schützenbruderschaft am Dreifaltigkeitssonntag, eine Woche nach Pfingsten, ihr Prunk- und Heimatfest. Bedingt durch die Coronapandemie fiel das Jubiläumsfest zum 100jährigen Bestehen schon zum zweiten Mal aus. Gerade deswegen fand dann doch die Festmesse statt. Um 9 Uhr zog die Bruderschaft in einer Abordnung mit Brudermeistern und Majestäten, mit allen Fahnen bei strahlendem Sonnenschein zu den Klängen „Tochter Zions“ zum Gottesdienst auf. Damit möglichst viele an der Messe teilnehmen konnten, hatte die Bruderschaft, nach Absprache mit den Verantwortlichen, die Feier auf den Kirchenvorplatz verlegt. Pfarrer Josephs zelebrierte die Messe, die, wie schon seit vielen Jahren, von Pia Baltes, Julia Gebel und Anne Schmitz vorbereitet wurde. Das Thema in diesem Jahr lautete: „Regenbogen – ein Zeichen der Hoffnung“. Der erste Brudermeister Norbert Ohlenforst machte in seiner Ansprache den dreien ein großes Kompliment für die Auswahl der sehr schönen Texte sowie der passenden Liederwahl, die in der momentan schwierigen Zeit Mut machen. Ebenso zutreffend war auch der Text zur Aktion „Flagge zeigen“, vorgetragen von der KJG Rheindahlen, zum Thema Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Paare in unserer Kirche. Gerne stimmte die Bruderschaft zu, diesem wichtigen Thema Platz und Raum im Gottesdienst zu geben und platzierte als sichtbares Zeichen das Regenbogen-Banner über den Eingang der Kirche. Pastor Josephs gelang es wieder sehr schön, in seiner Ansprache die Themen des Gottesdienstes zu verbinden und so alle Teilnehmer*innen bei seinen Ausführungen mitzunehmen. Norbert Ohlenforst dankte allen herzlich, die an diesem Gottesdienst mitgewirkt hatten. Im Anschluss wurden Jubilar*innen der Bruderschaft für ihre Treue durch Bezirksbundesmeister Horst Thoren geehrt.

Für 25 jährige Mitgliedschaft: Joachim Beuscher, Martina Kames, Nicole Fütterer; für 40 Jahre: Thomas Lehnen, Theo Thaler, Dr. Rainer Wallnig; für 50 Jahre: Dr. Paul Jansen, Alfons Schillings (Ϯ); für 60 Jahre: Heinz Schnitzler, Heinz Willi Wilms; für 65 Jahre: Franz-Josef Müller (Ϯ); für 70 Jahre: Alois Wyen und für 75 Jahre: Josef Zons, der sich sogar immer noch aktiv am Bruderschaftsleben beteiligt. Nach dem festlichen Gottesdienst erfolgte die Kranzniederlegung am Ehrenmal. Alle Anwesenden waren froh und dankbar, dass zumindest die Festmesse in dieser Form an unserem Kirmessonntag stattfinden konnte. Die Bruderschaft hegt große Hoffnung, im kommenden Jahr wieder ein vollständiges Jubiläums-Schützenfest feiern zu können.

 

Juni 21

Bezirksverband Mönchengladbach-Rheydt-Korschenbroich

 

Waldhausen zeigt Schützenherz - Bruderschaft lässt den Termin der Prunkfeierlichkeiten nicht einfach verstreichen

 

Traditionell beginnt das Waldhausener Schützenfest am Vorabend des Fronleichnamstages. Nun werden die Prunkfeierlichkeiten infolge der Corona-Pandemie im zweiten Jahr nicht stattfinden können. Der Vorstand der Bruderschaft St. Sebastianus und St. Vitus, Obergeburth Waldhausen e.V. um Präsident Dirk Meisen hatte frühzeitig für Klarheit gesorgt. Dirk Meisen erläutert die einvernehmliche Entscheidung der Verantwortlichen: „Uns allen fällt diese Absage sehr schwer. Aber wir wollten keine ‚Prunkfeierlichkeiten light‘, die mit unserem geliebten Schützenfest eigentlich gar nichts mehr zu tun hätten.“ Stattdessen möchte die Bruderschaft, so Meisen, Zeichen setzen: „Wir haben die Aktion ‚Waldhausen zeigt Schützenherz‘ ins Leben gerufen, um unseren Stadtteil in diesen Tagen wenigstens etwas erstrahlen zu lassen. Dazu haben wir alle Waldhausener gebeten, ein Schützenherz zu malen und ins Fenster zu hängen. Wir sind sehr glücklich über die Resonanz, über die große Unterstützung.“ Zwei Banner an der Nicodemstraße runden die Aktion ab. Die Schützenherzen sind ein Zeichen der Zuversicht, dass wieder bessere Tage kommen. Ein weiteres Zeichen ist mehr als sichtbar – weit über Waldhausen hinaus. Auf dem Platz vor der Hensen Brauerei, im Herzen von Waldhausen, hat die Bruderschaft ihren stolzen Maibaum gesetzt. Auch in diesem Jahr hat die Gruppe Zylindermänn die Verantwortung für den Waldhausener Maibaum übernommen, in der Pandemiesituation mit Unterstützung des Hausmeisterservice Neunkirchen. Besonderer Dank gilt unserem Bezirksbeamten Michael Mertens und dem Waldhausener Dachdeckerbetrieb Mühlenberg & Wilms für die Hilfe beim Aufstellen des Maibaums. Für den Präsidenten Dirk Meisen ist der Maibaum ein wichtiges Symbol: „Wir verstehen unseren Maibaum als Zeichen der Solidarität in unserem Stadtteil. Als Zeichen der Zuversicht, dass wir im kommenden Jahr wieder Prunkfeierlichkeiten haben werden.“ Ein besonderes Anliegen war der Bruderschaft St. Sebastianus und St. Vitus, Obergeburth Waldhausen e.V. die Mitwirkung am Fronleichnamsgottesdienst der GdG St. Peter, der in diesem Jahr auf der Pfarrwiese Mürrigerplatz vor der Venner Kirche stattfand. Angeführt von Präsident Dirk Meisen, König Marcel Neunkirchen und Jungkönig Cedric Deußen hat die Bruderschaft mit ihren Fahnen an dem Gottesdienst unter dem Motto ‚vernetzt – verwoben - verbunden‘ teilgenommen. Gleich zur Begrüßung würdigte Pfarrer Rüdiger Hagens die Aktion ‚Waldhausen zeigt Schützenherz‘. „Es tut gut, wenn unser Engagement wahrgenommen wird. Wir sind Rüdiger Hagens und der GdG dankbar für diesen schönen Rahmen, in dem wir Fronleichnam auch mit den Schützen aus Hardt, Venn und Windberg gemeinsam feiern konnten“, unterstreicht Dirk Meisen.

 

Juni 21

Bezirksverband Viersen-Mitte

 

St. Notburga-Schützen auch in der Pandemie aktiv

 

Trotz der Corona-Krise sind die Schützen aus dem Rahser aktiv. So sorgen sie seit Juni 2020 für den Ordnungsdienst in der Pfarrkirche St. Notburga. „Es ist mir eine Ehre, auch neue Mitglieder in unseren Reihen begrüßen zu können", gab Präsident Alexander Wassen jetzt bekannt, als er 2 Eintrittswünsche via Online-Abstimmung durch den Vorstand bestätigen ließ. Außerdem haben die Notburga-Schützen die dringend erforderliche Erneuerung des Zeltmaien jetzt in Angriff genommen und den von der Stadt Viersen gekauften Baum mit einigen Schützen aus dem Wald geholt. "Aber auch bürotechnisch haben wir die Hände nicht in den Schoß gelegt", ergänzte Vizepräsident Uwe Westermann. „Zusammen mit dem Team Azubi-Projekte im Förderverein für regionale Entwicklung e.V. haben wir eine neue Webseite kreiert, die jetzt online gegangen ist", freute sich auch der Ehrenpräsident und stellvertretende Bundesschützenmeister, Wolfgang Genenger über die Aktivitäten "seiner" Notburga-Schützen.

 

Juni 21

Bezirksverband Mönchengladbach-Rheydt-Korschenbroich

 

Prunkfeierlichkeiten für 2021 in Waldhausen abgesagt

 

Die Prunkfeierlichkeiten in Waldhausen werden auch in diesem Jahr abgesagt. Mit dieser einvernehmlichen Entscheidung zieht der Vorstand der Bruderschaft St. Sebastianus und St. Vitus, Obergeburth Waldhausen e.V. um Präsident Dirk Meisen die unumgänglichen Konsequenzen aus dem Verlauf der Corona-Pandemie. Anders als vor einem Jahr trifft die aktuelle Entwicklung die Waldhausener Bruderschaft nicht unvermittelt. Das mache die Absage der Prunkfeierlichkeiten, so Dirk Meisen, für den Vorstand aber nicht einfacher: „Uns allen fällt der Verzicht auf unser Schützenfest sehr schwer. Die Prunkfeierlichkeiten sind für unsere Bruderschaft, sind für unseren Stadtteil Waldhausen, besondere Tage. Aber unsere Vorstandsmitglieder und Gruppensprecher gehen mit offenen Augen durch diese Zeit. Unter unseren aktiven Mitgliedern hat sich niemand Illusionen gemacht.“ Einigkeit besteht in der Bruderschaft, dass eine abgespeckte Version der Prunkfeierlichkeiten keine Alternative darstellt: „Im Bezirksverband der Bruderschaften sind verschiedene Szenarien durchgespielt worden. Eine Umsetzung hier in Waldhausen wäre ohnehin schwierig geworden, mangelt es aufgrund unserer innerstädtischen Lage schon am notwendigen Platz.“ Die Waldhausener Bruderschaft, unterstreicht Dirk Meisen, hat sich jedoch bewusst gegen eine solche Lösung entschieden: „Wir wollen keine ‚Prunkfeierlichkeiten light‘, die letztendlich kaum noch etwas mit dem Fest zu tun haben, das wir alle lieben. Unsere Energie möchten wir darauf richten, gemeinsam gut durch die Pandemie zu kommen.“ Das Jahr 2021 ist nämlich für die Bruderschaft St. Sebastianus und St. Vitus, Obergeburth Waldhausen e.V. längst nicht abgeschlossen. Zunächst möchte man den traditionellen Termin nicht einfach verstreichen lassen. „Am Vorabend des Fronleichnamstages hätten unsere Prunkfeierlichkeiten begonnen. Auch wenn wir in diesem Jahr nicht zusammen feiern können, werden wir im Herzen von Waldhausen den Maibaum setzen. Darüber hinaus planen wir eine Reihe von Aktivitäten, denn wir möchten dafür sorgen, dass unser Brauchtum nicht in Vergessenheit gerät“, skizziert Dirk Meisen die Planungen der Bruderschaft: „Gerade in der Corona-Pandemie wollen wir ein Zeichen setzen für die Solidarität in unserem Stadtteil. Ein Zeichen der Zuversicht, dass es wieder bessere Tage geben wird.“

 

Mai 21

 

Bezirksverband Aachen-Land-Süd

 

Trauer im Grenzlandschützenbund Aachen-Land-Süd

 

Der Grenzlandschützenbund Aachen-Land-Süd und die St. Sebastianus Schützen-bruderschaft Hahn trauern um die stellvertretende Bezirksschießmeisterin Claudia Förster, die im Alter von 51 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben ist.

Durch ihre Erfolge im Schießsport, ihr Engagement und ihre Zuverlässigkeit im Bezirksvorstand erlangte sie im Bezirksverband großes Ansehen.

Wir werden ihr in Ehren gedenken.

 

Mai 21

 

Bezirksverband Heinsberg

 

Trauer im Bezirksverband Heinsberg

 

Der Bezirksverband Heinsberg trauert um seinen Ehrengeschäftsführer Heinz Krings, der am 18. März im Alter von 84 Jahren verstarb. Heinz Krings wurde 1971 Mitglied der Vereinigten Schützenbruderschaften Heinsberg e.V. und übernahm dort von 1983-2007 das Amt des Geschäftsführers. Als Dank und Anerkennung für seine Verdienste um das Wohl der Bruderschaft wurde er 1998 mit dem St. Sebastianus Ehrenkreuz ausgezeichnet und erhielt 2009 das Schulterband zum St. Sebastianus Ehrenkreuz. Nach seinem Ausscheiden als Geschäftsführer wurde er zum Ehrenmitglied der Vereinigten Schützenbruderschaften Heinsberg e.V. ernannt. Im Jahr 1993 wurde er in den Vorstand des Bezirksverbandes Heinsberg zum Geschäftsführer gewählt. Bis zum Jahre 2015 übte er dieses Amt mit viel Engagement aus, wofür er nach seinem Ausscheiden zum Ehrenbezirksgeschäftsführer gewählt wurde. Der Bezirksverband Heinsberg hat mit Heinz Krings einen Schützenbruder verloren, der stets um das Wohl der Bruderschaft und des Bezirksverbandes bemüht war.

 

Mai 21

 

 

Bezirksverband Stolberg

 

Am Ostersamstag hat der Bezirksverband Stolberg die Aktion „An Ostern Freude schenken…“ die Osterkorbaktion an den zwei Seniorenheimen, Seniorenwohn- und Sozialzentrum (SWZ) Stolberg – Liester und dem Heim des guten Samaritan in Stolberg, mit großem Erfolg durchgeführt. Wir sind sehr froh, dass wir uns dazu entschieden haben, den Heimbewohnern und Mitarbeitern der Senioreneinrichtungen, mit jeweils 250 Ostereiern und Schokoladeneiern, eine Freude zu bereiten. Auch das Fahnenschwenken der Fahnenschwenkergruppe der St. Seb. Schützenbruderschaft 1659 Stolberg – Stadtmitte e.V., ist sehr gut angekommen und schreit nach mehr davon! Wir bedanken uns herzlich beim BHDS DV Aachen für die Unterstützung im Rahmen des Corona-Sonderprogramms.

 

April 21

 

Bezirksverband Mönchengladbach-Rheydt-Korschenbroich

 

St. Helena Schützenbruderschaft Rheindahlen sagt ihr Schützenfest ab

 

Wir alle tragen in diesen Tagen Verantwortung füreinander. Der Schutz der Gesundheit unserer Familien, Freunde und Mitmenschen steht an erster Stelle. Ein Schützenfest über mehrere Tage mit allen Facetten ist daher aus unserer Sicht nicht durchführbar, um fröhliche und unbeschwerte Schützenfesttage zu feiern. Jeder von uns weiß, dass man Dinge rechtzeitig planen muss, damit diese möglichst gelingen. In der jetzigen Zeit ist es aber schwierig, Dinge zu regeln, da niemand von uns vorhersehen kann, wie der Stand der Corona-Pandemie, mit seinen verschiedenen Mutationen, in vier Monaten ist. Wir haben daher schweren Herzens beschlossen, unsere Planungen für die Frühkirmes und für das Schützenfest im August auf Eis zu legen. Der Vorstand bedauert diese Endscheidung zwar sehr, hält sie aber für alternativlos, um verantwortungsvoll zu handeln und dem Wohl der Gemeinschaft nachzukommen. Wenn wir uns alle solidarisch zeigen und uns gegenseitig unterstützen und zusammenhalten, werden wir die Krise überwinden und wieder bessere Zeiten erleben. Es ist eine Entscheidung, die uns allen schwer gefallen ist. Natürlich sehnen sich alle danach, wieder gemeinsam zu feiern und unbeschwerte Stunden zu verbringen, aber ein Schützenfest in stark abgespeckter Form und unter noch gänzlich unklaren gesetzlichen Bedingungen, ist nur schwer vorstellbar. Wir werden die weitere Pandemie-Entwicklung genauestens verfolgen und möchten uns die Möglichkeit erhalten, am Schützenfesttermin, also vom 20.08.2021 bis 22.08.2021, einen Biergartenbereich auf der Wiese Hilderather Str. einzurichten. Hier denken wir an zwei Abende mit musikalischer Unterhaltung sowie sonntags an einen Außengottesdienst mit anschließendem, musikalischem Frühschoppen. Dies natürlich alles unter den noch erforderlichen Schutzmaßnahmen. Hier bestünde dann eventuell die Möglichkeit, sich wieder zu begegnen und auf ein hoffentlich normales Schützenjahr 2022 einzustimmen. Sobald wir wissen, ob wir diese Veranstaltung durchführen können, informiert die Bruderschaft hierzu zeitnah über die verschiedenen Medien.

 

April 21

Bezirksverband Krefeld-Willich-Meerbusch

 

Kein Ostereierschießen in Hüls

 

Leider mussten die Historischen Schützenbruderschaften von Hüls 1464-1597 e.V. – wie bereits wie im letzten Jahr – ihr Ostereierschießen absagen. Aber sie lassen den Kopf nicht hängen und geben die Hoffnung nicht auf, dass sich irgendwann alles wieder zum Guten wendet. Denn eins ist uns allen klar: Das persönliche Miteinander fehlt uns in unserem Vereinsleben. Damit die Schützenbruderschaften in Hüls weiterhin Präsenz zeigten, haben einige Vorstandmitglieder in der Karwoche kleine Ostertütchen verteilt. So freuen wir uns jetzt schon auf das erste gemeinsame Fest unserer Schützenfamilie nach der Pandemie. Bleibt bitte alle gesund!

 

April 21

 

Bezirksverband Jülich

 

Müntzer Schützen übergeben Jubiläumsspende auch ohne Jubiläumsfeierlichkeiten

 

Die St. Sebastianus Schützenbruderschaft von 1470 Müntz in der Gemeinde Titz wollte in 2020 ihr 550jähriges Bestehen feiern. Daraus wurde bekanntermaßen nichts und die geplanten Feierlichkeiten zum Jubiläum und das Bezirksfest des Bezirksverbands Jülich mussten allesamt abgesagt werden. An der Jubiläumsspendenaktion hatte die Bruderschaft jedoch festgehalten. Die Aktion selbst und den Zweck, Menschen in ihrem ehrenamtlichen Engagement zu unterstützen, konnte auch die Corona-Pandemie nicht aufhalten. So konnten sich die drei ausgewählten Spendenempfänger, die “Jugendfeuerwehr Müntz“, der Verein “Kleine Hände e.V. Jülich“ und der Verein “Tapfere Knirpse e.V.“ über jeweils 700 EUR freuen. Wie Brudermeister Johannes Hintzen bekräftigte, war es, obwohl es bei allen Anstrengungen und Enttäuschungen, welche das Schützenjahr 2020 mit sich gebracht haben, die richtige Entscheidung, an dieser Spendenaktion festzuhalten. Der Vorstand der Bruderschaft bedankte sich bei allen Mitbürgern, die diese Aktion unterstützt haben. Ein besonderer Dank galt dem Offizierscorps der Bruderschaft, welches mit einer eigens für die Spendenaktion gestarteten Sportchallenge einen wichtigen Beitrag zum Spendenaufkommen und Gemeinschaftsgeist geleistet hatte.

 

März 21

 

Bezirksverband Krefeld-Willich-Meerbusch

 

Hülser Schützen hinterfragen - Corona und kein Ende?

 

Dieser kleine, aber tückische Virus, hat uns Menschen leider weiterhin im Griff. Also auch unsere Schützengemeinschaft. Auf was mussten wir in den letzten Monaten nicht alles verzichten? Unter anderem auf den Damenkaffee, auf die Maifeier beim Gartenbauverein, auf das Frühlingsfest. Bingo Abende ebenfalls Fehlanzeige. Leider fanden auch die Fronleichnam- und Kirmesprozessionen nicht statt. Zwei Schützenschwestern und einen Schützenbruder, die während der Corona-Pandemie verstarben, konnten und durften wir wenigstens auf ihrem letzten Weg begleiten. Versammlungen und Vorstandssitzungen und auch das diesjährige Stiftungsfest konnten nicht durchgeführt werden. Die Jungschützen mussten nicht auf alle ihre Gruppenabende verzichten, da man in den Park auswich. Hier war die Abstandsregelung einzuhalten. Dagegen fiel die Fahrradrally (Ausrichter die Jungschützengruppe) aus. Und nicht zu vergessen, dass der Schießsport zum Erliegen kam und somit die Diözesan-und Bundesmeisterschaften ausfielen. Die Stadtmeisterschaften konnten nicht zu Ende geschossen werden, Bruderschaftsvergleichskämpfe fanden ebenfalls nicht statt. Und dies ist nur ein kleiner Teil der Aktivitäten an der wir normalerweise teilgenommen hätten. Aber wir glauben, dass vor allem das miteinander, das persönliche Gespräch, das Begrüßen der Schützenschwestern und Schützenbrüder mit einem Handschlag oder einer Umarmung uns allen fehlt.

Nicht alles ist abgesagt! Der Frühling nicht, die Sonne nicht, die Liebe nicht, das Telefonieren nicht, Freundlichkeit nicht und die Hoffnung auch nicht!

Auch wenn das Ende der Corona-Pandemie noch nicht abzusehen ist, lasst uns die Hoffnung auf die Zeit, in der wir uns alle wieder treffen können, nicht aufgeben. Bleibt gesund und Gott schütze euch.

 

März 21

 

Bezirksverband Monschau

 

Tiefe Trauer in Kesternich

 

Die St. Hubertus Schützenbruderschaft Kesternich 1920 e.V. ist zutiefst erschüttert. Am 03. Februar 2021 verstarb unser langjähriges Mitglied Hubert Roder unerwartet, im Alter von erst 66 Jahren. Hubert Roder war seit über 40 Jahren aktives Mitglied in der Bruderschaft. Er war 15 Jahre im geschäftsführenden Vorstand als Brudermeister tätig und unterstützte sowohl Schriftführer, als auch Kassierer und Schießwarte. Wann immer Hilfe benötigt wurde war er stets zur Stelle. Während seiner Mitgliedschaft repräsentierte er die Bruderschaft zweimal als Schützenkönig und einmal als Kaiser sowie Gemeindekönig. Im Jahre 2015 wurde er mit dem Sebastianus-Ehrenkreuz ausgezeichnet und war des Weiteren stolzer General. Beim Bau des neuen Schützenheims war er unentbehrlich und hat viele Stunden seiner Freizeit geopfert.  

 

Feb. 21

Bezirksverband Düren-Süd

 

Trauer bei den St. Ewaldus Schützen in Bogheim

 

Voller Trauer nimmt die St. Ewaldus Schützenbruderschaft Bogheim 1891 e.V. Abschied von ihrem Generaloberst und Kaiser Franz-Josef Wienands. Seit dem Jahre 1950 war er Mitglied der Schützenbruderschaft. Für sein Engagement im Schützenwesen wurde er mit dem Schulterband zum St. Sebastianus Ehrenkreuz sowie für seinen Einsatz in kirchlichen Belangen mit dem St. Sebastianus Ehrenschild ausgezeichnet. Mit ihm verliert die Schützenbruderschaft Bogheim eine feste Größe unter ihren Mitgliedern. Wir werden ihn in unseren Erinnerungen behalten und ihm stets ein ehrendes Gedenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

 

Feb. 21

Mutmacher per Video-Clip direkt nach Haus


Bezirksverband Viersen-Mitte veröffentlicht digitales Jahresleitwort

 

Viersen Die klassische Sebastianusfeier haben die Schützen im Bezirksverband Viersen-Mitte in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht durchführen können. Damit entfiel auch die gewohnte Veröffentlichung des alljährlichen Leitwortes im Rahmen eines Festgottesdienstes. Dabei erfreut sich insbesondere der Jahresspruch mit dem weit über Viersen hinaus bekannten kleinen Hosentaschenzettel großer Beliebtheit. Denn der auf einem visitenkartengroßen Format abgebildete Bibelvers ist vielen Mitgliedern der Bruderschaften über das ganze Jahr hinweg ein dauerhafter treuer Begleiter, ob im Portemonnaie, der Handyhülle oder Jackentasche. Entsprechend häuften sich ab Januar die Nachfragen, ob es trotz der Pandemie ein Jahresleitwort gebe. Die erfreuliche Antwort: Ja! Trotz und gerade wegen der Pandemie.

 

Bezirksbundesmeister Hans-Willi Pergens und die beiden Viersener Bezirkspräsides Pfarrer Helmut Finzel sowie Pfarrer Roland Klugmann entschlossen sich nach kurzem Gedankenaustausch für die Erstellung einer Videoaufnahme. „Wir sind alle keine Profis, wenn es darum geht, vor der Kamera zu stehen und waren froh, mit DROPICS Nettetal einen Partner gefunden zu haben, der unsere Ideen aufgriff und sich um die komplette Produktion kümmerte“, so Pergens.

 

Es entstand ein 13-minütiger Clip in der St. Konrads-Kapelle an der Niers. Der kleine Sakralraum auf der Grenze zwischen den Städten Viersen und Willich wurde erst 2019 aufwendig saniert und bot nicht nur die richtige Kulisse, sondern liefert auch ein Symbol für Grenzerfahrungen – Grenzen, an die in diesen Tagen und Wochen auch persönlich viele Menschen kommen.

 

„Vieles musste in den vergangenen Monaten ausfallen und wird auch noch ausfallen. Wie dieses neue Schützenjahr werden wird, keiner weiß es, keiner kann es voraussagen. In diese Situation hinein lassen wir mit dem neuen Leitwort den Apostel Paulus zu uns sprechen“, erklärt Pfarrer Helmut Finzel bei seiner Auslegung zur Auswahl des Jahresleitwortes 2021, das da heißt: „Denn Gott hat uns nicht den Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit“.

Der Vers stammt aus dem ersten Kapitel des zweiten Briefes des Apostels Paulus an Timotheus. „Mir hat dieser Vers direkt zugesagt, bringt er doch schon auf dem ersten Blick etwas zur Sprache, was unsere heutige Situation nach diesem schwierigen Jahr 2020 und den weiter andauernden Folgen der Corona-Pandemie trifft“, ergänzt Pfarrer Roland Klugmann. „Er versucht das Gemeindeleben der frühen Kirche zu ordnen. Damals ging es um die Frage: wie ist das zu schaffen, sich in einer veränderten Situation und Zeit an den bleibenden Ursprüngen des Glaubens zu orientieren, ohne bei den notwendigen Veränderungen die eigene Identität zu verlieren.“ Timotheus werde dabei einiges abverlangt, aber Gott habe ihm nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit. „Und diese Gemeinde sind auch wir, hier und heute, im Jahr 2021 als Familien, als Bruderschaft, als Mitbürger in Viersen. Auch wir können das, was von uns als Christinnen und Christen, als Schützenfamilie gefordert wird.“

 

Der kleine Film ist seit Anfang Februar online, entweder über die Internet- und Facebookseite des Bezirksverbandes Viersen-Mitte (www.bezirksverband-viersen-mitte.de bzw. www.facebook.com/schuetzen.viersen) oder direkt über das Portal Youtube unter dem Link https://youtu.be/z2lIIkow5yo

Bereits nach den ersten Rückmeldungen wurde deutlich, dass der Clip an mehreren Stellen ansetzt. „Unser Video ist nicht allein ein geistlicher Impuls oder eine erste Deutung des neuen Jahresleitwortes. Es wird auch deutlich, dass wir Schützen aufgrund der Corona-Krise leider weniger sichtbar, allerdings trotzdem aktiv sind. Es freut uns zudem, dass sowohl das Leitwort und die Aktion an sich als Mutmacher aufgefasst werden“, stellt Hans-Willi Pergens im ersten Fazit fest.

 

Den drei Protagonisten war außerdem wichtig, an die verstorbenen Schützenschwestern und –brüder zu erinnern, die seit Januar des letzten Jahres verstorben sind. „Für jeden einzelnen von ihnen wird in den nächsten Wochen eine Kerze unterhalb des Sebastianusfensters in der Hubertus-Kapelle in der Sitzstadt brennen“, kündigt Bezirkspräses Finzel an.

 

Das schmucke Fenster ist auch auf dem Hosentaschenzettel abgebildet, auf den auch in diesem Jahr niemand verzichten muss. Die Verteilung des Begleitzettels findet dieses Mal den vorgegebenen Hygiene- und Abstandsreglungen entsprechend dezentral in den jeweiligen Bruderschaften oder über den Bezirksverband statt.

 

„Wir  sind sehr froh, dass dieses „Ausnahmeformat“ angenommen wird. Umso mehr freuen wir uns, wenn die Pandemie vorüber ist und wir uns im Kreise der großen Schützenfamilie wiedersehen können. Bis dahin heißt es ganz dem Leitwort entsprechend Durchhalten und die Zuversicht nicht verlieren“, unterstreicht Pfarrer Klugmann.

 

Feb. 21

 

Bezirksverband Heinsberg

 

Porselener St. Rochus-Schützen pflanzen Feldgehölz

 

In Zeiten der Pandemie widmete sich die St. Rochus-Schützenbruderschaft Heinsberg-Porselen der Pflege der Heimat. Mit 25 Schützenschwestern und Schützenbrüder beteiligte sich die Bruderschaft an einer Pflanzaktion für ein Feldgehölz. 2.000 Bäume und Sträucher unterschiedlichster Arten wurden gepflanzt. Sie sollen sich über die Jahre hinweg zu einem Insekten- und Vogelschutzgehölz entwickeln. Und nebenbei spendet so ein Feldgehölz Sauerstoff, bindet Kohlendioxid und wirkt im Sommer kühlend. Die vielen Spaziergänger und Radfahrer, die den vorbeiführenden Weg nutzen, wird es freuen. Dabei stellten die St. Rochus-Schützen nicht nur fast die gesamte Männer- und Frauenpower am Spaten, sondern auch die Gerätschaften zur Bodenbearbeitung. Auch das fachliche Know-how kam aus den Reihen der Bruderschaft. Mit dabei waren natürlich die amtierenden Majestäten Jürgen Langmatz (König), Lena Wählen (Prinzessin) und Marc Wilms (Schülerprinz). Die 5.000 m² große Fläche wurde ebenso wie die Gehölze, von den örtlichen Behörden zur Verfügung gestellt.

 

Jan. 21

 

Bezirksverband Viersen-Mitte

 

Zusammenhalt auf Abstand 

Familienzentrum St. Elisabeth und Hubertus-Schützen Viersen-Oberbeberich

 

Eine Patenschaft lebt von regelmäßigem Kontakt und gemeinsamen Erlebnissen. Dass dies in Zeiten der Corona-Pandemie nicht einfach ist, stellen auch das Familienzentrum St. Elisabeth Berliner Höhe und die St. Hubertus-Bruderschaft Oberbeberich fest. Die üblichen Begegnungen über das Jahr hinweg, ob etwa das Sommerfest in der Kindertagesstätte oder die Adventsfeier des Klöntreffs im Vereinsheim, entfielen coronabedingt. Leider ruht aufgrund der besonderen Schutzmaßnahmen auch die Lesepatenschaft von Hans Lennertz, dem Ehrenmitglied der Bruderschaft und Vorsitzenden des Fördervereins. Er ist der ständige Verbindungsmann zwischen den Hubertus-Schützen und der KiTa St. Elisabeth. Aber aneinander denken kann die Distanz, die notwendig ist, solange die Infektionszahlen auf einem hohen Niveau sind, überwinden. Das unterstrichen auch die neue Leiterin des Familienzentrums Judith Sarhage-Buresch und Präsident Hans-Willi Pergens, die sich mit entsprechendem Sicherheitsabstand und Mundbedeckung für einen kurzen Austausch vor dem Eingang der Kindertagesstätte trafen. Der Hubertus-Vorsitzende nutzte die Gelegenheit nicht nur für die Übergabe einer Patenschaftsspende über 400 Euro, sondern er hatte als kleine Aufmerksamkeit Blumen dabei und dankte damit dem gesamten KiTa-Team, das sich jeden Tag anstrengt, das Betreuungsangebot bei sich ständig ändernden Regelungen aufrecht zu erhalten. Die St. Hubertus-Bruderschaft Viersen-Oberbeberich übernahm 1994 die Patenschaft für die damalige Kindertagestätte St. Elisabeth. Mitglieder der Hubertus-Schützen engagieren sich auch im Förderverein der Einrichtung, die seit 2008 auch Familienzentrum ist.

 

Jan. 21

 

Bezirksverband Schleiden

 

Große Trauer in Dahlem und im Bezirksverband Schleiden

 

Die St. Michael-Schützenbruderschaft Dahlem und mit ihr der gesamte Bezirksverband Schleiden trauert um ihren Brudermeister Karl Keller, der am 18.12.2020 im Alter von 86 Jahren nach kurzer Krankheit mit oder an einer Corona-Infektion verstorben ist. Karl Keller war seit 1963 – also 57 Jahre lang - im Vorstand der Bruderschaft aktiv, zunächst als Geschäftsführer und seit 1990 bis zu seinem Tode als Brudermeister. Er war Träger des Schulterbandes zum St. Sebastianus-Ehrenkreuzes und 1993 König seiner Bruderschaft. Nicht nur in seinem Engagement war er ein leuchtendes Beispiel für das Schützenwesen, sondern mit seiner herzlichen und zugewandten Art auf Menschen zuzugehen und mit ihnen zu sprechen oder zu diskutieren. „Umso tragischer, dass die Pandemie uns 2020 die Möglichkeiten genommen hat, ihn auf den Schützenfesten noch einmal zu treffen und dass aufgrund der Corona-Beschränkungen nur eine sehr kleine Schützenabordnung an den Exequien für Karl teilnehmen durfte.“, so Bezirksbundesmeister Christoph Kammers.       

 

Jan. 21

 

Bezirksverband Monschau

 

Wenn der Seniorenadvent nicht stattfinden kann ….

 

Wie so Vieles in diesem Jahr konnte auch der jährliche Seniorenadvent der St. Hubertus Schützenbruderschaft Kesternich 1920 e.V, wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Da sich die Senioren jedoch jedes Jahr schon lange im Voraus darauf freuen, haben die Schützen sich eine andere Möglichkeit überlegt, um den Senioren, welche in jedem Jahr daran teilnehmen, in dieser Zeit eine Freude zu bereiten. Und das ist vortrefflich gelungen. Auch die Mitglieder vom Trommler- und Pfeiferkorps Keldenich, welche uns jedes Jahr musikalisch unterstützen, wurden nicht vergessen. Somit wurde 48mal der „Seniorenadvent für Zuhause“ verteilt. Ein großer Dank gilt dem Ortskartell sowie dem Kirchenvorstand, welche uns stets finanziell unterstützen. Es war ein schönes Erlebnis auch diesmal wieder Freude, Dankbarkeit und Herzlichkeit zu sehen und zu hören.

 

Jan. 21

Bezirksverband Würselen

 

Spende für Würselener Tafel

 

Der Schatzmeister der St. Sebastianus Schützen-Gesellschaft Würselen 1624 e.V., Herr Stuart Eason, konnte im Rahmen der Paketaktion im Würselener Pfarrheim einen Spendenscheck an die Vorsitzende der Würselener Tafel, Frau Ursula Best, übergeben. Die Schützen begründeten diese Adventaktion wie folgt: „Wir haben für unser Engagement beim Ordnungsdienst zu den Gottesdiensten in unserer Pfarrei St. Sebastian eine Spende erhalten, über die wir uns sehr gefreut haben. Im Vorstand waren wir uns jedoch einig, dass wir diesen Betrag für Bedürftige hier in Würselen spenden möchten.“ Nun bot sich da die Weihnachtsaktion der Würselener Tafel an und diese Spende konnte so für einen guten Zweck weitergeleitet werden.

 

Jan. 21

 

BV Niederkrüchten

 

Liebe Schützenschwestern und Schützenbrüder,

 

Ich habe die traurige Pflicht, Euch mitzuteilen, dass unser amtierender
Bezirkskassierer, Bundeskönig Klemens Willms, gestern nach schwerer
Krankheit verstorben ist.

 

Klemens war schon seit Gründung des Bezirksverbands ein aktiver und
umtriebiger Mitstreiter. Seit 1989 war er bis heute unser Kassenführer.
Er war zwei mal Bezirkskönig und im Jahr 2005 erlangte er als Bezirkskönig beim Bundesfest in Leverkusen die Bundeskönigswürde.

 

Das darauf folgende Jahr mit dem Bundskönigsfest hier im Bezirk, mit dem
großem Festumzug in Elmpt ist vielen von uns nachhaltig in Erinnerung
geblieben.

In seiner Heimatbruderschaft, St. Hubertus Heyen, war er ebenso in
vielen Funktionen, u.a. als Schützenkönig, Kaiser, und zuletzt Vorsitzender seit mehr als 50 Jahren sehr aktiver Schützenbruder.
Schweren Herzens hat er erst vor wenigen Wochen sein Amt als Vorsitzender aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt.

Klemens wurde im Laufe der Jahre für seine Verdienste um das
Schützenwesen mit den Verdienstorden des Bundes bis zum Schulterband zum Sebastianus-Ehrenkreuz geehrt.

 

Wir verlieren mit Klemens einen treuen Wegbegleiter im Bezirksvorstand,
einen wichtigen Berater in Sachfragen und einen großen Schützenbruder.


Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, seiner geliebten Hannelore und
seinen Kindern.

Wir trauern mit Ihnen um Klemens und beten für eine Aufnahme von Klemens
in das Reich Gottes.


Mit Schützengrüßen
Stefan Terhag / Bezirksbundesmeister

 

Jan. 2021

 

Bezirksverband Viersen Mitte

 

Glaube, Sitte, Heimatwandern

Hubertus-Schützen Oberbeberich erkunden eigenen Ortsteil und Umgebung

 

Dass der Plenzenbusch eine Endmoräne aus der Eiszeit ist, die Bistheide mitten in einem  Naturschutzgebiet liegt, oder Beberich einst an einer Landesgrenze lag - das erfuhren die Teilnehmer der ersten von insgesamt drei für die Herbst-/Winterzeit geplanten Wanderungen der St. Hubertus-Bruderschaft Viersen-Oberbeberich. Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Teilnehmerzahl der Touren begrenzt. Das tat der Stimmung bei der Auftaktveranstaltung kurz vor dem zweiten (Teil-)Lockdown jedoch keinen Abbruch. Präsident Hans-Willi Pergens begrüßte eine neugierige Schar junger wie älterer Bruderschaftsmitglieder mit einem Pilgerstab. „Dieser vor sechs Jahren zur letzten Aachener Heiligtumsfahrt gestaltete Stab kommt heute zum zweiten Mal als unser Wegweiser zum Einsatz und soll symbolisch die Klammer bilden zu den vielen Bruderschaften in unserem Diözesanverband, die wie wir versuchen, in dieser schwierigen Zeit Mögliches möglich zu machen“, so der Vorsitzende der Hubertus-Schützen. Der Schülerschütze Thilo Hollenbenders und sein kleiner Bruder Elija boten sich prompt als Stabträger an und erfüllten diese Aufgabe über die gesamte Wegstrecke mit Bravour. Das Herbstwetter zeigte sich nach einigen unbeständigen nasskalten Tagen gnädig und so ging es trockenen Fußes auf die rund 2,5-stündige Tour in Oberbeberichs „grünes Vorzimmer“. Und das bietet selbst für Einheimische noch Unbekanntes. So wussten nicht alle, dass das Vereinsheim der Bruderschaft auf dem historischen Grund der Schnockesmühle liegt, deren letzte aufstehende Gebäude im zweiten Weltkrieg einem Bombentreffer zum Opfer fielen. Auch nicht bekannt war, dass sich unter einer mehrere Fußballfelder großen renaturierten Fläche zwischen den Ortschaften Beberich und Ompert eine riesige dicke Schutzfolie befindet, die verhindert, dass Niederschlag in eine darunter befindliche ehemalige Mülldeponie versickert und somit das Grundwasser mit ausgewaschenen Giftstoffen verunreinigt. Tourguide Pergens machte ebenso auf die Besonderheiten des Naturschutzgebietes Bockerter Heide in Viersens Süden aufmerksam: Auf die denkmalgeschützte Landwehr aus dem 13. Jh., auf alte Viehdriften und Flachskuhlen oder auf die offizielle Quelle des Hammer Baches, der zumindest im ersten Drittel seines Verlaufs ein „Bebericher“ ist. Zwischendurch gab es für die Teilnehmer ein paar weitere Informationen. Ein Beispiel: Dass die alte Sektion Beberich eine eigene Froge oder Honschaft mit eigenem Honnen/Ältesten war, führt aus heutiger Sicht zu mancher geographischen Kuriosität: so gehört die östliche Bebauung der Zweitorstraße bis zum Friedhof zu Oberbeberich, dagegen sind die Anwohner der Brasselstraße bis zur Einmündung der Weiherstraße Bürgerinnen und Bürger des benachbarten Hoser. Durch das stete auf und ab während der Wanderung machte auch die seichte Rinnenlandschaft auf sich aufmerksam, in die sich Oberbeberich einbettet. Dorthin ging es mit kurzem Stopp am Ehrenmal zum Vereinsheim zurück. Nach dem Aufenthalt in der frischen Luft krönte Schützenschwester Angelika Klöppels mit einem leckeren Chili con Carne den gemeinsamen Rundgang und läutete den Ausklang der Veranstaltung ein. Wann die weiteren Rundgänge stattfinden können, hängt in den kommenden Wochen von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie statt. So bleibt nur die Hoffnung auf eine baldige Verbesserung der allgemeinen Lage und die Vorfreude auf die nächste Tour. Wer schon jetzt mehr Lust auf Informationen rund um Oberbeberich hat, kann sich auch in der Jahresschrift der Bruderschaft insbesondere ab Seite 46 informieren (http://www.oberbeberich.de/media/2020_Jahrbuch_digital_komprimiert(96dpi).pdf).

 

Jan. 2021

 

Bezirksverband Erkelenz

 

Die St. Sebastianus Schützenbruderschaft 1664 Kückhoven e. V. trauert um ihren Ehrenbrudermeister

 

Am Dienstag, den 7. Dezember 2020, verstarb unser Schützenbruder und Ehren-brudermeister, Willi Platzbäcker, im Alter von 94 Jahren. Willi Platzbäcker war seit 1952 Mitglied unserer Schützenbruderschaft und in den Jahren 1954 und 2004 Schützenkönig. Über 30 Jahre war er - bis 2005 – als zweiter Brudermeister im Vorstand tätig. In dieser Zeit hat er viele wichtige Entscheidungen mitgetroffen und die Bruderschaft stets weiterentwickelt und mit zur bekannten Vielfalt und Stärke geführt. Durch sein großes Engagement im Schützenwesen erlangte er nicht nur in Kückhoven, sondern auch über die Ortsgrenzen hinaus - im gesamten Bezirksverband Erkelenz - großes Ansehen. Für seine großen Verdienste um das Schützenbrauchtum wurde er 1988 mit dem SVK, 1996 mit dem HBO und 2001 mit dem St. Sebastianus Ehrenkreuz ausgezeichnet. Unsere Gebete und unsere Gedanken richten wir an die Familie und die Angehörigen. In dieser von der Corona-Pandemie geprägten Zeit können wir ihm leider nicht das übliche ehrenvolle Geleit geben, welches ihm zugestanden hätte. Dennoch werden wir Willi und seine Verdienste um unsere Schützenbruderschaft stets in guter Erinnerung halten.

Trost und Hoffnung dürfen wir als Schützenschwestern und Schützenbrüder aus unserem Glauben schöpfen, denn Christus spricht uns Hoffnung zu:

"Ihr seid jetzt traurig, aber ich werde Euch wiedersehen. Dann wird Euer Herz sich freuen und Eure Freude wird Euch niemand nehmen." (Joh. 16 Vers 22)

 

Jan. 2021

 

Bezirksverband Krefeld-Willich-Meerbusch

 

Nikolaus bei den Schüler-und Jungschützen

Leider fiel im diesem Jahr auch die Nikolausfeier der Hist. Schützenbruderschaften von Hüls 1464 – 1597 e.V. der Corona-Pandemie zum Opfer. Also machten sich am Abend des 05.12. die zwei Jungschützenmeisterinnen auf und beschenkten die Kinder und Jugendlichen des Vereins mit selbstgebastelten Teelichtern und allerlei Naschereien. Außerdem übergaben sie noch einen Weckmann vom Nikolaus der Bruderschaft. Die Jungschützenmeisterinnen wünschten allen eine schöne Adventszeit, ein wunderbares Weihnachtsfest im Kreise eurer Lieben und hoffen auf ein baldiges Wiedersehen im neuen Jahr.

 

Jan. 2021

 

Bezirksverband Geilenkirchen

 

Trauer bei den Linderner Schützen

 

Am vorletzten Freitag im November verstarb der Schützenbruder Peter Wacker im Alter von 94 Jahren nach einem erfüllten Schützenleben. Er war seit 1948 Mitglied der St. Johannes Schützenbruderschaft Lindern und in dieser Zeit über 30 Jahre lang Kassierer und bis vor einigen Jahren noch aktives Mitglied in der Schießgruppe. Er hat seine Schützen zweimal als König angeführt und war beide Male als Bezirkskönig Repräsentant des BV Geilenkirchen, zuletzt im Jahre 2012. Im Jahre 2018 ernannte man ihn zum Ehrenmitglied. Für sein vielfältiges Engagement im Schützenwesen wurde er bis hier zum St. Sebastianus Ehrenkreuz ausgezeichnet. 2016 wurde ihm als letzte Auszeichnung die Graf von Galen Plakette verliehen. Er war ein Schütze, wie er im Buche steht und die Linderner Schützen werden ihn stets in bester Erinnerung behalten.

 

Jan. 2021

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