Diözesanverband Aachen e.V. im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften
Diözesanverband Aachen e.V. im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften

Archiv 2016

Übergabe der Diözesanstandarte - 04.11.2016

Foto v.l.n.r. den bisherigen Diözesankönig Nikolaus Kirfel, Diözesanbundesmeister Josef Mohr, Sabine Kirfel, Hans-Bernd Uerlings, Diözesankönigin Elke Uerlings-Heidbüchel

 

Die neue Diözesankönigin Aachen, Elke Uerlings-Heidbüchel, stand zusammen mit ihrem Ehemann Hans-Bernd im Mittelpunkt einer besonderen Feier in ihrem Heimatort Kreuzau. Während einer von Bundespräses Monsignore Robert Kleine in der mit mehreren hundert Schützen vollbesetzten Pfarrkirche zelebrierten Heiligen Messe übergab Diözesanbundesmeister Josef Mohr die Standarte des Dözesanverbands für ein Jahr in die Obhut der St.-Heribertus-Schützenbruderschaft. Beim nachfolgenden Empfang begrüßte Brudermeistern Claudia Dederichs unter den zahlreichen Gästen den Bürgermeister der Gemeinde Kreuzau, Ingo Eßer, den Bundeskönig Nikolas Rosenstock, die Diözesankönige Münster und Trier, Hubert Ewertz und Stefan Tullius, sowie den Diözesanprinzen Jan Hirsch und die Diözesanschülerprinzessin Lisa Holtz.

Josef Mohr übermittelte Elke Uerlings-Heidbüchel die Glückwünsche des Diözesanverbands zu ihrem herausragenden Erfolg beim Bundeskönigsschießen in Werlte. Er dankte ausdrücklich und besonders herzlich dem bisherigen Diözesankönigspaar Sabine und Nikolaus Kirfel für vorbildliche Einstellung und ebensolches Verhalten sowie der 1. Brudermeisterin der St.-Matthias-Schützenbruderschaft Reifferscheid, Katharina Koenn, für die hilfreiche Unterstützung in dem Amtsjahr.

Einführung des Diözesanpräses - 04.11.2016

Foto v.l.n.r. Monsignore Robert Kleine und Monsignore Norbert Glasmacher

Monsignore Norbert Glasmacher, im Sommer neugewählter Präses des Diözesanverbands Aachen im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften (BHDS), wurde nun in Kreuzau in das Amt eingeführt. Der im Jahr 1962 in Düren-Birkesdorf geborene Priester leitet seit 2011 die Gemeinschaft der Gemeinden Düren-Nord. Der Bundespräses des BHDS, Monsignore Robert Kleine, Stadtdechant in Köln, stellte in seiner Predigt während einer Festmesse aus Anlass der Übergabe der Diözesanstandarte an die Bruderschaft der neuen Diözesankönigin fest, ein Präses müsse an die Wurzeln der Bruderschaften erinnern und deren Talente erkennen, um diese hilfreich zu nutzen. In Gegenwart der weiteren Zelebranten, Bezirkspräses Pfarrer Axel Lautenschläger und des örtlichen Präses Pfarrer Georg Scherer, nahmen rund 350 Schützen mit zahlreichen Fahnenabordnungen an der Heiligen Messe teil. Diözesanbundesmeister Josef Mohr dankte dem neuen Präses für die nichtalltägliche Bereitschaft, dieses Amt zu übernehmen und an der Fortentwicklung des Diözesanverbands mitzuwirken.

Diözesanverbandstag am 08.10.2016

Repräsentanten der Bezirksverbände trafen erneut im Aachener Tagungszentrum Nadelfabrik zu einem Verbandstag zusammen.

Diözesanbundesmeister Josef Mohr zufolge sollte diese Veranstaltung die im Jahr 2012 in Seminarform begonnene, intensive, von den Teilnehmern engagiert angegangene und positiv bewertete Befassung mit für Schützen relevanten Themen fortsetzen.

Nachdem in den letzten Jahren das Ergebnis einer Befragung der Bezirksverbände und Bruderschaften zu eigenen kirchlichen Aktivitäten behandelt, Möglichkeiten liturgischer Arbeit, der Alkoholprävention und der Stärkung des christlichen Glaubens diskutiert, die Kommunikation zwischen den führenden Vertretern von BHDS und BdSJ in den Bezirksvorständen betrachtet sowie die künftige Ausrichtung des BHDS diskutiert wurden, diente die aktuelle Veranstaltung dazu, sich mit dem nicht schützenzentrierten Thema „Integration – unsere Chance!“ zu befassen.

Der Aachener Sozialwissenschaftler Achim Kockerols lieferte dem Auditorium in zwei Vorträgen ebenso umfassende wie komprimierte Informationen zu der Thematik. Tenor der Ausführungen waren die als Appell zu verstehende Feststellung, Integration sei nicht Aufgabe Einzelner, sondern Aller, sowie die Bestätigung der Erkenntnis, dass Information der größte Gegner des Vorurteils ist. In lebhafter Diskussion kam die aktuell im BHDS diskutierte Frage interkultureller Öffnung des Verbands zur Sprache. Eine Öffnung mache interkulturelle Kompetenz auf allen Ebenen unverzichtbar. Im Übrigen ließen auf dem Grundrecht der Vereinigungsfreiheit fußende Festlegungen des Bundesstatuts in der Angelegenheit eine durchaus rechtmäßige Diskriminierung zu.

Die Befassung mit religiösen und gesellschaftspolitischen Themen wird ihren festen Platz auf der Agenda des Diözesanverbands behalten.

Der König der Könige kommt aus Aachen

Nikolas Rosenstock ist neuer Bundeskönig - 11.09.2016

Werlte: Beim Bundesfest des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften im nierdersächsichen Werlte war Bezirkskönig Nikolaus Rosenstock (28 Jahre, Stahlbauschlosser) von der St. Laurentius-Bruderschaft Aachen der beste Schütze und wurde neuer Bundeskönig für das Jahr 2016/2017.

Das Bild zeigt den neuen Bundeskönig Nikolas Rosenstock bei der Proklamation in Werlte (Bild v.l.n.r.: Bundesschützenmeister Emil Vogt, Bundeskönig Niklas Rosenstock, Stv. Bundesschützenmeister und Bundesschießmeister Walter Finke, Diözesanbundesmeister Josef Mohr; (c) BHDS/Tobias Herbst)

Elke Uerlings-Heidbüchel ist die neue Diözesankönigin - 11.09.2016

Die 47-jährige Elke Uerlings-Heidbüchel (Bäckereifachverkäuferin) von der St. Heribertus Bruderschaft in Kreuzau (BV Düren-Süd) wurde mit 26 Ringen Diözesankönigin von Aachen.

 

Wir wünschen Nikolas Rosenstock und Elke Uerlings-Heidbüchel ein schönes Regentschaftsjahr und Gottes Segen.

Neuer Diözesanpräses Monsignore Norbert Glasmacher - 13.07.2016

Der Diözesanbruderrat wählte Monsignore Norbert Glasmacher zum neuen Diözesanpräses. Der im Jahr 1962 in eine Schützenfamilie hineingeborene Düren-Birkesdorfer wurde 1989 in der nordostwärts Toronto gelegenen Diözese Peterborough zum Priester geweiht. Nachdem er zunächst als Kaplan tätig gewesen war, ereilte ihn im Amt des Pastors, im Jahr 2001, der Ruf des Heiligen Stuhls. In Rom arbeitete er drei Jahre lang in der Kongregation für die orientalische Kirche. Im Jahr 2004, inzwischen hatte ein neuer Bischof seine kanadische Heimatdiözese übernommen, kehrte er dorthin zurück und übernahm die Leitung der Büros für Jugendverbände, Priesternachwuchs und Evangelisierung. Familiäre Gründe führten Monsignore Glasmacher im Jahr 2010 wieder nach Deutschland. Dort wirkte er zunächst in der zum Bistum Aachen gehörenden Stolberger Pfarrgemeinde St. Lucia. Schließlich übernahm er im Herbst 2011 die Leitung der Gemeinschaft der Gemeinden Düren-Nord. Diözesanbundesmeister Josef Mohr dankte dem neuen Präses für die erfreuliche Bereitschaft, das Amt zu übernehmen und an der Fortentwicklung des Diözesanverbands mitzuwirken.

Diözesanverband Aachen Wallfahrt - 25.06.2016 - Klein-Jerusalem

Diözesanverband Aachen auf Wallfahrt

Die Selbstverpflichtung als christliche Schützen, „Für Glaube, Sitte und Heimat“ einzutreten, veranlasste, mit Blick auf den Glauben als Schwerpunkt des Leitsatzes, rund 120 Mitglieder der Bezirksverbände und Bruderschaften des Diözesanverbands, der Einladung zur Teilnahme an der nunmehr vierten Diözesanwallfahrt zu folgen. So wurde im wörtlichen Verständnis demonstriert, dass man es mit der Verwirklichung des Leitsatzes in der Lebensrealität ernst meine.

In diesem Jahr führten die Wege aus allen Teilen des Bistums Aachen nach Willich-Neersen im Kreis Viersen. Im Anschluss an eine Stärkung im Haus Wahlefeld der örtlichen St.-Sebastianus-Bruderschaft und nach einer mit Monsignore Norbert Glasmacher, dem Leiter der Gemeinschaft der Gemeinden Düren-Nord, in der Pfarrkirche St. Maria Empfängnis gefeierten Heiligen Messe machten sich die Wallfahrer, bei wegen Nieselregens angenehmer Temperatur, betend und singend auf den Fußweg zur Kapelle Klein-Jerusalem.

Der im nahen Osterath als Pfarrer tätige Gerhard Vynhoven hatte als Feldkaplan Jan von Werths die Verwüstungen und Leiden des Dreißigjährigen erlebt. Nach Reisen in das Heilige Land ließ er in der Absicht, mit einer möglichst getreuen Nachbildung heiliger Stätten Bethlehems und Jerusalems, den von Leid und Not erschütterten Menschen nach dem Krieg „die ersten und letzten Tage des Herrn anschaulich vor ihre Seelen zu stellen“, in der Nähe seines Geburtshauses in den Jahren 1654 bis 1661 diese Kapelle errichten.

Gemeinsamer Imbiss, Gebet und Gesang, Schlusssegen, für den der stellvertretende Diözesanbundesmeister Franz-Josef Hallstein eigens ein St.-Sebastianus-Reliquiar aus seinem Heimatort mitgebracht hatte, sowie an die Teilnehmer gerichteter Dank des Diözesanbundesmeisters Josef Mohr beschlossen die Wallfahrt.

Sitzung des Diözesanbruderrats am 20.02.2016

Der Diözesanbruderrat wählte am 20. Februar 2016, in Anwesenheit des früheren Bundesschützenmeisters Heinzgerd Dewies, des stellvertretenden Bundesschützenmeisters Walter Finke und des Diözesankönigs Nikolaus Kirfel, den bisherigen Geschäftsführer Josef Mohr als Nachfolger Wolfgang Genengers zum Diözesanbundesmeister. Der in Düren geborene Diplom-Pädagoge und Oberst a.D. der Luftwaffe, seit 48 Jahren Mitglied der Schützenvereinigung und Bruderschaft St. Petrus Birkesdorf, engagierte sich zuvor bereits als stellvertretender Diözesanbundesmeister und vertritt den Verband seit sechs Jahren im Präsidium des BHDS. Seit dem Jahr 2000 steht er zudem an der Spitze des Bezirksverbands Düren-Nord. Er hat sich insbesondere der Intensivierung der Kommunikation auf allen Ebenen des Diözesanverbands, der Prüfung von Formen und Verfahren des Zusammenwirkens sowie der zukunftsfesten personellen Aufstellung des Verbands für die nächste Wahlperiode verschrieben.

Wolfgang Genenger, der sich in der Folge seines letztjährigen Aufstiegs zum stellvertretenden Bundesschützenmeister nicht mehr zur Wahl stellte, wurde für sein langjähriges Engagement für den Diözesanverband, in den letzten sechs Jahren als Diözesanbundesmeister, besonders gedankt.

Weiterhin wählte die Versammlung Silvio Quirini aus Schleiden zum neuen Diözesangeschäftsführer, Hans-Willi Pergens aus Viersen zum Vertreter des Verbands im Präsidium des BHDS sowie Franz-Josef Hallstein, Nörvenich, und Franz Rosenberger, Schwalmtal, zu Vertretern im Diözesanverbänderat.

Der vom Bezirksverband Schwalmtal-Brüggen ausgerichteten Sitzung war eine Heilige Messe in der Dilkrather Pfarrkirche St. Gertrudis vorausgegangen. Die Rechenschaftsberichte fanden ebenso einhellige Zustimmung wie der für das laufende Kalenderjahr vorgelegte Haushaltsentwurf. Schließlich wurden die Teilnehmer über für dieses Jahr geplante Seminare, Möglichkeiten der finanziellen Förderung von Einkehrtagen, Diözesanwallfahrt und Verbandstag informiert.

 

 

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