Diözesanverband Aachen e.V. im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften
Diözesanverband Aachen e.V. im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften

Aktuelles aus dem Diözesanverband

Neuer Diözesankönig 2019/20

Jan Croonenberg von der St.-Magdalena-Schützenbruderschaft Amern-Schier, Bezirksverband Schwalmtal-Brüggen, erzielte beim diesjährigen Bundeskönigsschießen in Paderborn/Schloß Neuhaus mit 28 von 30 möglichen Ringen das beste Ergebnis der Starter aus dem Diözesanverband. Er wird nunmehr in der Nachfolge Nicole Dicks von der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Pier, Bezirksverband Düren West, für ein Jahr exponierter Repräsentant des Diözesanverbands sein.

Seminar für Vorsitzende in Aachen am 31. August 2019

 

Mehr als zwanzig Interessierte folgten der Einladung des Diözesanverbands zu einem ersten Seminar für aktuelle und künftige Vorsitzende von Bruderschaften. Anlass war das offenkundige Bedürfnis nach räumlich und zeitlich komprimierten Informationen, die die Führungsfähigkeit fördern sollten. Diesem Anspruch entsprach dann auch das Programm. Diözesanbundesmeister Josef Mohr erklärte eingangs die recht kurze Abfolge der zu behandelnden Themen mit der Absicht, nicht in die Tiefe zu gehen, sondern die für einen Vereinsvorsitzenden relevanten Inhalte möglichst in ihrer Breite zur Sprache zu bringen und die Teilnehmer gegebenenfalls zu individueller Vertiefung anzuregen.

Dem Stellenwert gemäß war die Befassung mit dem Thema „Der Glaube im BHDS-Leitsatz „Für Glaube, Sitte und Heimat“ bewusst an den Anfang der inhaltlichen Auseinandersetzung gestellt worden. Diözesanpräses Monsignore Norbert Glasmacher verband grundlegende Hinweise zu der dem christlichen Glauben innewohnender Freude mit konkreten Anregungen, wie man der Verantwortlichkeit des Vorsitzenden einer Bruderschaft für die Förderung des Glaubens ohne Berührungsängste gerecht werden könne.

Die Aachener Juristen Torsten Peters und Volker Weingran brachten den Teilnehmern wichtige Grundlagen von Vereinsrecht und Schutz der Daten von Vereinsmitgliedern nahe.

Das Thema der gelegentlich unterschätzten Verantwortlichkeit eines Vorsitzenden für Sport- und Brauchtumsschießen im Verein brachte Diözesanschießmeister Günther Hieke zur Sprache, während der Schatzmeister des BdSJ Aachen, Markus Weenen, Rechtsstellung, Aufgaben und das umfängliche Angebot seines Verbands an Maßnahmen der Aus- und Weiterbildung von Gruppenleitern sowie an Freizeitangeboten für Jung- und Schülerschützen darlegte.

Josef Cremer, Vorsitzender des Finanzausschusses des BHDS, referierte über vereinsrelevante Steuerangelegenheiten. Hans-Willi Pergens gab, auf der Grundlage langjähriger Erfahrung als Vorsitzender einer Bruderschaft und als Bezirksbundesmeister, wertvolle Tipps, wie man sich kräfteschonend mit den vielfältigen und umfänglichen Aufgaben eines Vorsitzenden arrangieren könne.

Diözesanbundesmeister Josef Mohr ging abschließend auf Aufgaben und Organisation von BHDS, Diözesanverband und Bezirksverbänden ein und empfahl, das Angebot des Diözesanverbands an interessanten Seminaren, insbesondere das zur Ausbildung von Wortgottesdienstleitern, auch zum eigenen Nutzen, in Anspruch zu nehmen.

Die überaus hitzebeständigen Teilnehmer an der Veranstaltung äußerten sehr positive Erfahrungen mit dem Pilotprojekt.

 

Seminar Pressearbeit -13. Mai. 2019

Pressearbeit – Informationen „mundgerecht“ servieren 

 

Viersen Im Rahmen seiner Seminarreihe bot der BHDS-Diözesanverband Aachen im Mai einen Vortrag zum Thema Presse- und Öffentlichkeitsarbeit an. Im Vereinsheim der St. Hubertus-Bruderschaft Viersen-Oberbeberich referierte Hans-Willi Pergens über das 1 x 1 der Pressearbeit. Mit ihm hat der Diözesanverband nicht nur einen erfahrenen Schützenbruder. Pergens, seit Ende 2017 Zentralbereichsleiter Wirtschaft und Marketing bei der Stadt Netteal, arbeitete zehn Jahre in leitender Funktion bei der Wirtschaftsförderung der Stadt Neukirchen-Vluyn. Zu seinem Verantwortungsbereich gehörte dort auch die kommunale Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Dem Seminarangebot folgten 14 Schützenschwestern und –brüder aus Kempen, Viersen und Willich – eine optimale Teilnehmerzahl, um Informationen, Tipps und „Todsünden“ rund um Presse und weitere Medien intensiv zu erörtern.

Die Anwesenden widmeten sich nicht nur den einzelnen Themenblöcken des Referates, sondern griffen bestimmte Sachverhalte auf und berichteten von ihrer alltäglichen Arbeit als Schrift- und Geschäftsführer oder Vorsitzende. Alle waren einig, dass Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in den Bruderschaften und Verbänden wichtige Aufgabenfelder sind. Aufgrund ihrer Querschnittsfunktion zu vielen anderen Vereinstätigkeiten und aufgrund des schnellen Wandels der Medienlandschaft – hier insbesondere die sozialen Netzwerke – bedarf sie einer ständigen Anpassung.

„Der Workshop war sehr informativ und für meine Arbeit in unserem Verein sehr hilfreich. Interessant war auch die praktische Übung, die wir am Schluss gemacht haben und bei der wir das frisch erlernte Wissen direkt einsetzen konnten“, so Präsident Stefan Leenen von der St. Petri-Bruderschaft Viersen-Hoser.

Weitere Themen wie Festbuch- und Plakatgestaltung oder die optimale Verwendung von Facebook, Instagram und Co konnten ebenfalls angerissen werden, liefern aber genug Stoff für weitere Workshops, die bei Bedarf beim BHDS Aachen angefragt werden können. Hinweise auch zu anderen Seminaren und sonstige Veranstaltungen sind abrufbar über den Internetauftritt des Diözesanverbandes www.bhds-aachen.de oder telefonisch erhältlich bei der BHDS-Diöezsanstelle in Aachen unter Telefon 0241-99747414.

Diözesanwallfahrt nach Viersen am 11. Mai 2019

 

Nahezu 200 Schützen folgten der Einladung zur Teilnahme an der jährlichen Wallfahrt des Diözesanverbands. In diesem Jahr traf man in Viersen zusammen.

Nach morgendlicher Stärkung im Josef-Lind-Haus, der guten Stube des Gemeindebezirks St. Peter, und Gottesdienst zogen die Pilger, angeführt von Diözesanpräses Monsignore Norbert Glasmacher sowie den örtlichen Präsides Pfarrer Helmut Finzel und Pfarrer Roland Klugmann, betend und singend zur in der Patenschaft der gastgebenden Oberbebericher Bruderschaft gleichen Namens stehenden St-Hubertus-Kapelle. Dort wurden, nach einführenden Hinweisen von Präsident und Bezirksbundesmeister Hans-Willi Pergens zur Geschichte der Kapelle, zwei neue, pünktlich zur Wallfahrt fertiggestellte und eingesetzte Fenster gesegnet. Nach Totengedenken am Oberbebericher  Ehrenmal zog man in Prozession zur der Kirche benachbarten Mariengrotte.

Dort erteilte der Diözesanpräses den Schlusssegen, und Diözesanbundesmeister Josef Mohr dankte den Teilnehmern, insbesondere auch den Jungschützen, für ihr Glaubenszeugnis, den Präsides für, im wörtlichen Verständnis, geistliche Leitung und schließlich der ausrichtenden St.-Hubertus-Bruderschaft Viersen-Oberbeberich für vorbildliche Gastfreundschaft.

Ein gemeinsamer Imbiss beendete die Veranstaltung am frühen Nachmittag.

 

Sitzung des Diözesanbruderrats am 16. Februar 2019

Foto: Dieter Woche

Rund 60 Repräsentanten der 32 Bezirksverbände sowie Mitglieder der Vorstände von BdSJ und BHDS Aachen folgten der Einladung zu der Sitzung in Düren-Birkesdorf.

Am Beginn der Veranstaltung stand eine von Diözesanpräses Monsignore Norbert Glasmacher mit den Schützen in der örtlichen Pfarrkirche St. Peter gefeierte Heilige Messe.

Die Kollekte wird in das soziale Dauerprojekt des Diözesanverbands, die Förderung der heilpädagogischen Parzival-Schule in Aachen, eingebracht.

Im Anschluss an den Gottesdienst eröffnete Diözesanbundesmeister Josef Mohr im Pfarrsaal die eigentliche Sitzung. Die obligatorischen Jahresberichte fanden ebenso einhellige Zustimmung wie der Entwurf des Haushaltsplans für das laufende Geschäftsjahr. Zudem wurden Themen wie „Neues Mitgliederverwaltungssystem des BHDS“, Verbandsorgan „Der Schützenbruder“, „Kommunikation“ und „Geschäftsordnung“ behandelt.

Abschließend zeigte der Diözesanbundesmeister die für dieses Jahr geplanten Veranstaltungen und Maßnahmen der Aus- und Weiterbildung auf.

Diözesanvorstand in Klausur 2019

Eine Wochenendklausurtagung führte den Geschäftsführenden Diözesanvorstand im Jülich-Barmener Haus Overbach zusammen. In der störungsfreien Abgeschiedenheit des Hauses konnte in angenehmer Atmosphäre ein umfängliches inhaltliches Programm abgearbeitet werden. Die Teilnehmer befassten sich im Wesentlichen mit dem Entwurf einer Satzungsänderung, Richtlinien zur finanziellen Förderung von Einkehrtagen und Wallfahrten von Seiten des Diözesanverbands, Fragen der Unterstützung von Vereinsvorsitzenden und mit personellen Angelegenheiten. Zudem nutzte man die soziale Komponente einer solchen Tagung zum Stärken der Gruppenkohäsion.

Wortgottesdienstleiter-Seminar vom 11.-13.01.2019

Den Glauben weitertragen

Ausbildung zum Wortgottesdienstleiter/in im Diözesanverband Aachen

Die Teilnehmerin Kerstin Gormanns berichtet: Zum wiederholten Male fand an einem Wochenende ein Wortgottesdienstleiterlehrgang des BHDS-Diözesanverbandes statt. Erstmals konnte Diözesanbundesmeister Josef Mohr eine Anzahl von elf Teilnehmern im Haus Overbach in Jülich zum dreitägigen Seminar begrüßen.

Nachdem in den letzten Jahren immer wieder angestrengt nach Teilnehmern gesucht wurde, verdeutlicht die hohe Anzahl in diesem Jahr die immer größer werdende Bedeutung und Wichtigkeit der Durchführung von eigenen Wortgottesdiensten im Hinblick auf den zunehmenden Priestermangel.     

Ebenso zeigt sich, dass die Schützen die damit verbundenen Aufgaben übernehmen wollen, um dem Wort „Glaube“ in „Für Glaube, Sitte und Heimat“ mit ihrem Zutun zur Geltung zu verhelfen.

Durch die auf den ersten Blick trocken erscheinenden Themen konnte Dipl. Theologe Achim Hoeps – der neben seiner langjährigen Tätigkeit als Pastoralreferent auch aktiver Bruderschaftler ist - sehr unterhaltsam und mitnehmend führen. Ebenso nahm er sich die Zeit, praxisnahe Fragen zu klären, einen kompletten Wortgottesdienst durchzuspielen und damit Mut und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zum Leiten eines Wortgottesdienstes zu geben.

Nach Ende eines jeden „Arbeitstages“ blieb Zeit, sich über die ehrenamtliche Arbeit vor Ort und andere Themen auszutauschen. Abschließend konnte die Gruppe am Sonntag das Erlernte im Gottesdienst in Haus Overbach selbst praktizieren. Mit vielen wichtigen Informationen, Ideen und Tatendrang machten sich die Teilnehmer auf den Weg zurück in ihre Heimatbruderschaften.

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