Diözesanverband Aachen e.V. im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften
Diözesanverband Aachen e.V. im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften

Aktuelles aus dem Diözesanverband

Den Glauben (an sich) nicht verlieren

 

BHDS Aachen legt Corona-Sonderprogramm auf

 

Die Corona-Pandemie stellt auch das Ehrenamt vor besondere Herausforderungen. Auch bei den Bruderschaften fehlt durch den Ausfall von Veranstaltungen oder die allenfalls eingeschränkte Nutzung eigener Vereinsräumlichkeiten der finanzielle Rahmen, auf den sich die Vereinsaktivitäten bislang stützen konnten. Der aber ist gerade in Zeiten wichtig, in denen Schützen nicht wie gewohnt öffentlich auftreten können und andere Wege finden müssen, um Glaube, Sitte und Heimat öffentlich „ein Gesicht“ zu geben.

 

Mit dem Corona-Sonderprogramm möchte der DV Aachen unkompliziert seine Mitgliedsbruderschaften und Bezirksverbände unterstützen, um im Rahmen der jeweils geltenden Fassung der Coronaschutzverordnung kleine Aktionen, die den satzungsgemäßen Zielen des BHDS entsprechen, durchführen zu können. „Wir reagieren auf die derzeitige Situation und ergänzen unsere Fördermöglichkeiten, weil es jetzt schwer ist, die üblichen Formate mit größerer Teilnehmerzahl wie Einkehrtage oder Wallfahrten, für der Diözesanverband Aachen ja schon Fördermittel bereitstellt, aktuell durchzuführen“, so Diözesanbundesmeister Kurt Bongard.

 

Bei dem Sonderprogramm handelt es sich um eine Pauschalförderung in Höhe von 250 Euro je Maßnahme. Kriterien für eine Bewilligung sind die Förderung des christlichen Glaubens und/oder die Stärkung identitätsstiftender Merkmale zur Erhaltung des Vereinsgedankens. „Dabei kann es sich um eine Wanderung zu Wegekreuzen, eine Dorfrallye, ein Video bzw. Fotoprojekt, eine Gruppentour vor Ort oder eine Sozialaktion handeln – Hauptsache niederschwellig, unkompliziert und schnell umsetzbar“, so stellv. Diözesanbundesmeister Hans-Willi Pergens, der sich mit der Ausarbeitung des Programms beschäftigt hat.

 

Anträge für Maßnahmen ab dem 01. August können ab sofort gestellt werden. „Wir speisen das Budget für dieses neue Programm mit Fördermitteln, die bislang nicht für andere Veranstaltungen in Anspruch genommen werden konnten. Dennoch ist der für das Sonderprogramm zur Verfügung stehende Finanzrahmen begrenzt, so dass wir die hoffentlich zahlreichen Anträge in der Reihenfolge des Eingangs in unserer Diözesanstelle berücksichtigen werden“ ergänzt Diözesanschatzmeister Christoph Kammers. Der Aktionszeitraum sei bis zum 30.04.2021 befristet. 

 

Nähere Informationen zur Vorgehensweise und Abwicklung können dem hier als PDF bereitgestellten Antrag entnommen werden.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Christoph Kammers

Diözesanschatzmeister

 

Juli 2020

Corona Sonderprogramm DV Aachen - Antrag
CoronaProgramm, Antrag Förderung 14.07.2[...]
PDF-Dokument [40.7 KB]

 

 

Im Folgenden noch ein weiterer Hinweis auf ein Förderprogramm:

 

 

Förderprogramm „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet.“
 
So hat das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen das Landesförderprogramm zur Förderung und Stärkung unserer vielfältigen Heimat in Nordrhein-Westfalen überschrieben.
 
Heimat ist Lebensqualität und schafft Verbundenheit in Zeiten, wo uns Vieles zu trennen scheint. Die Landesregierung fördert Initiativen und Projekte, die lokale und regionale Identität und Gemeinschaft und damit Heimat stärken. Ziel ist es, Menschen für lokale und regionale Besonderheiten zu begeistern und die positiv gelebte Vielfalt in unserem Bundesland deutlich sichtbar werden zu lassen.
 
Mit den fünf Elementen Heimat-Scheck, Heimat-Preis, Heimat-Werkstatt, Heimat-Fonds und Heimat-Zeugnis fördert die Landesregierung mit rund 150 Millionen Euro bis 2022 die Gestaltung der Heimat vor Ort, in Städten und Gemeinden und in den Regionen. Eine Antragsstellung ist möglich. Die dazu benötigten Formulare finden Sie bei der Vorstellung der jeweiligen Förderelemente auf dieser Seite.
 
Weitere Informationen unter:
 
Juli 2020

 

Bild von Tumisu auf Pixabay - Freie kommerzielle Nutzung - Kein Bildnachweis nötig

Sonderprogramm „Heimat, Tradition und Brauchtum“

 

Liebe Schützenschwestern und Schützenbrüder,

 

das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW hat das Corona-Sonderprogramm "Heimat, Tradition und Brauchtum" endgültig verabschiedet.

 

In den beigefügten Förderrichtlinien, FAQ's sowie dem Antragsmuster sind die besonders zu beachtenden Passagen und Beispiele farblich hervorgehoben.

Wichtig ist, dass bei diesem Programm nur Vereine einen Antrag stellen dürfen, die durch Corona-bedingte Einnahmeausfälle vom 01.03. bis 31.10.2020 in einen existenzbedrohenden Liquiditätsengpass kommen könnten. Das bedeutet, dass auch evtl. vorhandene freie Rücklagen auf den Vereinskonten nicht mehr zur Deckung der notwendigen Kosten ausreichen. Die liquiden Finanzmittel per 31.12.2019 und 01.03.2020 sind im Antrag auch anzugeben und können vom Land NRW im Nachhinein geprüft werden.

 

Die Anträge sind ab 15.7.2020  an die zuständige Bezirksregierungen zu stellen.

Die Beantragung ist nur Online möglich. 

 

Anbei der Link zur Beantragung:

https://www.mhkbg.nrw/themen/heimat/sonderprogramm-heimat-2020

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Christoph Kammers

Diözesanschatzmeister

 

Juli 2020

Corona-Sonderprogramm "Heimat, Tradition und Brauchtum" - FAQ´s
faq_sonderprogramm_heimat_2020_0-1.pdf
PDF-Dokument [907.7 KB]
Corona-Sonderprogramm "Heimat, Tradition und Brauchtum" - Förderrichtlinien
SoPro_Heimat_Richtlinie-1.pdf
PDF-Dokument [406.7 KB]
Corona-Sonderprogramm "Heimat, Tradition und Brauchtum" - Antragsmuster
SoPro_Heimat_Antragsmuster.pdf
PDF-Dokument [909.6 KB]

Ankündigung - Sonderprogramm „Heimat, Tradition und Brauchtum“

 

Von Corona-Pandemie betroffene Vereine können Zuschuss bis zu 15.000 Euro erhalten.

Die Landesregierung legt ein Sonderprogramm „Heimat, Tradition und Brauchtum“ zur Unterstützung von Vereinen und Verbänden während der Corona-Lage auf: Am 30. April 2020 hatte der Landtag mit breiter Mehrheit eine Antragsinitiative von CDU und FDP unterstützt, die das Auflegen eines Sofortprogramms für Heimat und Brauchtum zum Gegenstand hatte. Acht Wochen später ist es nun soweit: Das Sonderprogramm „Heimat, Tradition und Brauchtum“ wird – vorbehaltlich der Freigabe der Finanzmittel durch den Landtag Nordrhein-Westfalen – am Montag, 29. Juni 2020, veröffentlicht. Anträge können ab dem 15. Juli 2020 bei den Bezirksregierungen in Nordrhein-Westfalen gestellt werden.

Dem Haushaltsausschuss des Landtages liegt für seine Sitzung am 29. Juni 2020 die Freigabe von Finanzmittel über 23 Millionen Euro aus dem NRW-Rettungsschirm vor. Mit einer Beschlussfassung kann das Sonderprogramm starten.

Ministerin Ina Scharrenbach: „Gerade jetzt in der Krise zeigt sich die Stärke des Ehrenamts in Nordrhein-Westfalen. Es sind, nicht nur aber auch, die vielen Vereine, die ihre Strukturen nutzen, um Nachbarschaftshilfen, Einkäufe etc. zu organisieren. In Nordrhein-Westfalen engagieren sich rund sechs Millionen Menschen unentgeltlich und freiwillig für unser Gemeinwohl.  Dieses Engagements findet vor Ort statt:  im Stadtteil, in der Nachbarschaft, im Dorf. Nicht wenige Vereine kommen durch die Pandemie in Schwierigkeiten. Großveranstaltungen sind verboten, Einnahmen brechen weg, das klassische Vereinsleben ruht größtenteils. Gleichzeitig bleiben die Vereine auf Kosten sitzen, denn Vereinsheime müssen unterhalten werden, Mieten entrichtet und andere Fixkosten getragen werden. Genau da setzt das Sonderprogramm der Landesregierung an. Traditionsvereine können vorbehaltlich der Beschlussfassung des Landtags einen einmaligen Zuschuss in Höhe von bis zu 15.000 Euro beantragen.“

Gemeinnützige Vereine oder Organisationen, die im Sinne ihrer satzungsgemäßen Aktivitäten den Bereichen Heimat, Tradition und Brauchtum zuzuordnen sind, sollen zur Überwindung eines durch die Corona-Krise verursachten existenzgefährdenden Liquiditätsengpasses beim Land Nordrhein-Westfalen einen einmaligen Zuschuss in Höhe von bis zu 15.000 Euro beantragen können. Die Unterstützung richtet sich nach dem tatsächlichen Bedarf.

Voraussetzung für die Gewährung der Sonderhilfe ist die Vermeidung eines durch die Corona-Pandemie verursachten Liquiditätsengpasses, der zu einer Existenzgefährdung in Form einer drohenden Zahlungsunfähigkeit führen könnte. Die existenzbedrohende wirtschaftliche Lage und/oder der finanzielle Engpass muss aufgrund des Wegfalls von Einnahmen und/oder nicht zu verhindernden Ausgaben durch die Corona-Pandemie eingetreten sein.

Ein Beispiel:
Vereine erzielen mit der Durchführung von Festen oder durch zeitweise Vermietung oder durch Eintrittsgelder in der Zeit zwischen März und August regelmäßig Erlöse, die zur Deckung laufender Kosten zwingend erforderlich sind. Kann der Wegfall dieser Erlöse aufgrund der Corona-Pandemie nicht ausgeglichen werden, kann der Betrag gefördert werden, der zur Deckung unvermeidlicher laufenden Kosten erforderlich ist.

Zum Verfahren
Sobald der Landtag Nordrhein-Westfalen am 29. Juni 2020 die Finanzmittel aus dem NRW-Rettungsschirm freigegeben hat, kann das Sonderprogramm starten. Informationen sind hier auf der Homepage des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen ab dem 29. Juni 2020 abrufbar. Anträge können ab dem 15. Juli 2020 gestellt werden.

 

Quelle:

https://www.mhkbg.nrw.de/themen/heimat/sonderprogramm-heimat-tradition-und-brauchtum

 

Juni 2020

 

Aufruf der Schützen zum Gebet in der Corona-Krise

„Heiliger Sebastian, beschütze uns“

 

 Mönchengladbach / Korschenbroich. Weil der Schutzpatron der Schützen seit Jahrhunderten auch als Nothelfer bei Krankheiten und Seuchen verehrt wird, empfiehlt der Bruderrat der Bruderschaften in Mönchengladbach und Korschenbroich ein Sebastianus-Gebet zur Corona-Krise.  Der Gebetstext,  über die sozialen Medien verbreitet und mittlerweile auch als Gebetszettel gedruckt, soll stärkend wirken. Die Schützen hoffen auf Beistand in der Krise und Schutz vor Erkrankung. Dazu erklärt Bezirksbundesmeister Horst Thoren: „Manchmal braucht es Fürsprecher, die höheren Orts um Beistand bitten. Sankt Sebastianus ist so ein Fürsprecher – ganz oben, bei Gott.“ Bezirkspräses Pfarrer Johannes van der Vorst weiß um die Tradition der Schützengemeinschaften, die unter anderem aus den Pestbruderschaften des Mittelalters hervorgegangen sind. Daraus ergebe sich, so Thoren, bis heute die Schutzfunktion für Alte und Kranke, Bedürftige und Familien. Präses und Bundesmeister würdigen deshalb die Hilfsaktionen der Bruderschaften und Vereine in der Corona-Krise. Die übernommenen kleinen und großen Dienste stünden für den sozialen Auftrag des „Bruder sein ist mehr“.

 

Der Gebetstext „Heiliger Sebastian, beschütze uns“, einer kirchlichen Vorlage entliehen, ist kombiniert mit einem Foto des Sebastianusaltars im Petersdom, das Thoren bei der Rom-Wallfahrt der Europa-Schützen im vergangenen November aufgenommen hat. Im Altar beigesetzt ist der heilige gesprochene Papst Johannes Paul II., wie Sebastianus Schutzpatron der europäischen Schützen.

 

Juni 2020

 

Virtuelle - Fronleichnamsprozession
 
In deinem Angesicht
Schwebt Stille.
Stille, welche in sommerschweren Wäldern lebt,
Auf abendblauem Berge,
Und im Blumenkelche.
Eine Stille, warm und licht,
Die ohne Laut vornehme Laute spricht.
 
Von Max Dauthendey
 

Virtuelle Fronleichnamsprozession 2020

 

Gemeinsam wird der BHDS Aachen mit dem BdSJ Diözesanverband Aachen diese tolle Aktion starten.
Wäre doch schön, wenn sich viele Schützenfamilien, Bezirksverbände und auch gerne Einzelpersonen an der virtuellen Fronleichnamsprozession beteiligen!

 

 

Fronleichnam vernetzt! In deinem Angesicht

Fronleichnam vernetzt! In deinem Angesicht
 

An Fronleichnam begleiten wir Schützen normalerweise das Allerheiligste während der Prozession. In der Hostie ist Jesus unter uns gegenwärtig und mit uns unterwegs. Wir erkennen Jesus in diesem kleinen Stück Brot. In diesem Jahr können wir dies aber nicht wie gewohnt umsetzen.
 

Darum ist folgende Idee geboren, um unseren Glauben daran, dass Jesus immer bei uns ist, dennoch zu demonstrieren:

Jesus kann auch in anderer Weise erkannt werden: „In deinem Angesicht“. Wir Christinnen und Christen glauben auch daran, dass wir Jesus in jedem Menschen erkennen können.
 

Und somit laden wir Dich ein, am Fronleichnamstag 2020 (11. Juni) ein Foto von Dir auf Facebook oder Instagram zu posten, dass Du mit den vier Hashtags #fronleichnamvernetzt, #indeinemangesicht #bdsjaachen und #bhdsaachen versiehst.
 

Somit entsteht auf einfache Weise eine digitale Fronleichnamsprozession, die uns in vielen Gesichtern Jesus erkennen lässt.


Gerne kannst du uns darüber hinaus das Foto noch mit der Genehmigung zur Veröffentlichung an info@bdsj-aachen.de schicken. Wenn wir genug Einsendungen haben, werden wir eine Collage erstellen.

 

 

Das Video zur Aktion "Fronleichnam vernetzt - in Deinem Angesicht" ist auch bei YouTube zu sehen:
https://www.youtube.com/watch?v=LfTSEsyrT7g

 

 

 
Absage des Bundesköniginnentages 2020 in Grefrath
 
Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften (BHDS e.V.)

 

Am 15.4.2020 haben Bund und Länder entschieden, Großveranstaltungen bis mindestens zum 31. August zu untersagen. Der BHDS-Bundesvorstand, die ausrichtende St. Antonius Bruderschaft Grefrath und die Gemeine Grefrath waren daraufhin gezwungen, die Absage des Bundesköniginnentages in Grefrath für 2020 zu beschließen.
Die Absage kommt für alle nicht mehr überraschend. Die Gesundheit der Menschen hat vor allem anderen Vorrang. Gleichwohl schmerzt natürlich der Wegfall der liebgewordenen Tradition, und das fröhliche, unbeschwerte Zusammensein in der großen Schützenfamilie wird vielen Mitmenschen fehlen.
Seit 1956 kommen die Damen bei diesem traditionellen Bundesköniginnentag des BHDS zu ihrem Recht. Damals war das bereits ein mutiger Schritt in die richtige Richtung, um somit die Stellung der Frau in Schützengemeinschaften und in der Gesellschaft mehr in den Mittelpunkt zu rücken. Eine Frage der Schützen-Ehre. In der 65-jährigen Geschichte des Bundesköniginnentages ist dies die allererste Absage.
Der 65. Bundesköniginnentag hätte vom 23.-24. Mai 2020 im niederrheinischen Grefrath rund 4.000 Schützenschwestern und Schützenbrüder aus den Diözesen Aachen, Essen, Köln, Münster, Paderborn und Trier mit ihren prachtvoll gekleideten Königinnen zusammengebracht und zudem eine Vielzahl von Besucher angelockt. 
 
Beste Grüße
Rolf F. Nieborg
 
Chefredakteur DER SCHÜTZENBRUDER
BHDS-Bundespressesprecher
Präsidiums-/Vorstandsmitglied

 

Das Coronavirus und die Absage von Veranstaltungen
BHDS_Erklaerung_Coronavirus(1).pdf
PDF-Dokument [123.7 KB]

Absagen!

Folgende Seminare, Lehrgänge und Veranstaltungen werden aus aktuellem Anlass abgesagt.

 

Liebe Schützen,

auf Grund der aktuellen Situation hat sich der Diözesanvorstand dazu entschlossen, die kommenden Seminare, Lehrgänge und Veranstaltungen abzusagen.

Wir möchten vermeiden, dass sich durch unsere Veranstaltungen weitere Personenkreise mit Corona infizieren.

Wann die geplanten Veranstaltungen nachgeholt werden, finden Sie zu gegebener Zeit auf dieser Website.

Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund!

 

Diözesanmeisterschaft  vom 04.04.2020 bis zum 02.05.2020  -ABGESAGT!

 

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit - Dozent Hans-Willi Pergens - ABGESAGT!

Montag, 04. Mai 2020, 19.00 - 20.30 Uhr, 41748 Viersen, Weiherstraße 12b, Anmeldung bis zum 20.04.2020 

 

Fremdenfeindlichkeit und Christentum? -Dozent Hr. Tetzlaff - ABGESAGT!

Mittwoch, 06.Mai 2020, 19.00 - 20.30 Uhr, 41844 Erkelenz/Wegberg, Mühltalweg 7 – Haus St. Georg, Anmeldung bis zum 22.04.2020,

Haftung im Verein  - Dozent Hr. Farkas -ABGESAGT!

Mittwoch, 27. Mai 2020, 18.00 - 20.15 Uhr, 52353 Düren-Birkesdorf,

An der Festhalle 5a (Schützenheim), Anmeldung bis zum 05.05.2020

 

Absage Diözesanwalfahrt 2020

Liebe Schützen,

auf Grund der aktuellen Situation hat sich der Diözesanvorstand dazu entschlossen, die Diözesanwallfahrt nach Koster Steinfeld am 09.05.2020 abzusagen.

Wir möchten vermeiden, dass sich durch unsere Wallfahrt weitere Personenkreise mit Corona infizieren.

 

Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund!

 

Ostergruß 2020

 

Liebe Schützenfamilie in unserem Bistum Aachen,

 

wir durchleben gerade Zeiten, die ich persönlich so noch nie erlebt habe. Das gesamte gesellschaftliche, wirtschaftliche, persönliche und auch kirchliche Leben ist zu einem plötzlichen Stillstand gekommen. Und dies nicht nur in unserem Land, sondern global. Die dramatischen Auswirkungen der Corona-Pandemie hat Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer Ansprache an die deutsche Nation mit den Herausforderungen nach dem 2. Weltkrieg verglichen. Das sind nicht nur dramatische Worte. Das sind dramatische Szenen, die wir fast rund um die Uhr im Fernsehen und im Internet verfolgen können: leer gefegte Innendstädte und überfüllte Intensivstationen, Ärzte und Pflegepersonal überfordert, Kirchen und Sporthallen voller Särge, verzweifelte Gesichter in Flüchtlingslagern und in den Slums der Großstädte. Und kein Ende in Sicht.  

Papst Franziskus sprach letzte Woche in einer einzigartigen, noch nie dagewesenen, bewegenden Segensfeier auf dem menschenleeren Petersplatz in Rom von einer tiefen Finsternis, „die sich unsres Lebens bemächtigt hat und alles mit einer ohrenbetäubenden Stille und einer trostlosen Leere erfüllt, die alles im Vorbeigehen lähmt“. „Wir sind verängstigt und fühlen uns gelähmt.“ Das trifft es wohl sehr genau. Da können wir nur die Menschen bewundern, die in dieser Ausnahmesituation weiter ihre Arbeit tun, ob in Krankenhäusern oder Supermärkten, ob als Ordnungskräfte, Notdienste oder Seelsorger und viele mehr, die den schwer Betroffenen und uns allen beizustehen.

Beistand brauchen wir in so einer außergewöhnlichen Situation, denn alle bisherigen und selbstverständlichen Gewissheiten sind weggefallen. Auf einmal merken wir, dass wir nicht Herr der Lage sind; wie schnell uns die Kontrolle, die Freiheit und die Unbeschwertheit über unser Leben weggenommen ist; wie sehr wir vielleicht dem Unwichtigen und Oberflächlichen größere Aufmerksamkeit geschenkt haben als dem, was wesentlich ist im Leben. Papst Franziskus legte den Finger auf die Wunde: wir sind „mit voller Geschwindigkeit weitergerast und hatten dabei das Gefühl stark zu sein und alles zu vermögen … haben uns ganz von den materiellen Dingen in Anspruch nehmen und von der Eile betäuben lassen … uns von Kriegen und Ungerechtigkeit nicht aufrütteln lassen … haben nicht den Schrei der Armen und unseres schwer kranken Planten gehört … haben unerschrocken weitergemacht in der Meinung, dass wir in einer kranken Welt immer gesund bleiben würden.“

Hier ertönt der Ruf zur Umkehr, der immer schon Teil der Fastenzeit war, aber vielleicht manchmal auf eher taube Ohren gestoßen ist. In diesem Jahr ertönt er mit unerwartet drastischer Schärfe und klingt vielleicht realistischer und dringender als je zuvor in unserer Zeit. Dieser Ruf zur Umkehr ist ein Ruf, unser Leben und unsere Prioritäten zu überdenken, uns auf das wirklich Wichtige zu besinnen, Menschen und Umwelt als ein Geschenk anzunehmen und Gott wiederzufinden.  

In diesem Zusammenhang ist es natürlich äußerst schmerzlich für uns Christen, dass auch die kirchlichen Gottesdienste und Veranstaltungen in dieser Zeit nicht mehr möglich sind. Auch das hat es, soweit ich das ermessen kann, noch nie gegeben. Besonders die Absage der Kar- und Osterfeierlichkeiten wie auch der Erstkommunionfeiern in der österlichen Festzeit sind ein bitterer Einschnitt. So bitter, dass auch Menschen ohne enge kirchliche Bindung es sich kaum vorstellen können, Ostern ohne Besuch der Heiligen Messe zu feiern. Auch ich kann es mir kaum vorstellen, die Kar- und Osterliturgien ohne Gemeinde zu feiern. Aber auch hier zwingen uns die Umstände, uns neu auf das zu besinnen, was uns als Christen ausmacht, was Glauben ist und Gebet, was die Sakramente sind und bewirken. Unser Bischof Helmut Dieser spricht in seinem Hirtenbrief zur Corona-Krise davon, dass diese außergewöhnliche Situation uns auch folgendes nahelegen kann: „das tiefe Gespür, wie kostbar unser Glaube ist, vielleicht auch in der Gestalt der Sehnsucht, tiefer glauben zu können; das Gebet als Zuflucht zu erfahren, weil es unsere Situation verändert, uns tröstet, uns tief innerlich froh macht und froh erhält; je länger je deutlicher zu erkennen, was im Leben wirklich wichtig und was leer und verzichtbar ist; den Wert der Gemeinschaft in der Familie und im Freundeskreis und die Bedeutung der Solidarität für die ganze Gesellschaft tief zu empfinden und selber wieder bewusster ein sozialer Mensch sein zu wollen; eine neue Gewissheit zu entdecken, wer ich bin, weil Gott in meinem Leben wirkt; nach innen zu gehen und Gottes Frieden neu zu kosten, weil der Herr nahe ist.“

Schließen möchte ich dieses Schreiben mit der Einladung des Bischofs an uns alle zum gemeinsamen Gebet und Fürbitten füreinander, besonders für die an Corona Erkrankten und die Verstorbenen. Der Rosenkranz bietet sich an oder die Litaneien und Kreuzwegandacht im Gotteslob (vgl. GL 556-569; GL 683-684), die persönliche Lesung der Heiligen Schrift oder eben die beigefügten Texte für die Feier der Sonntage der Fastenzeit und der Kar- und Ostertage. Letztere hat das Pastoralteam meiner GdG St. Franziskus Düren-Nord ausgearbeitet, und ich darf diese hiermit an alle Schützenschwestern und Schützenbrüder weiterleiten. In diesem Gebet sind und bleiben wir verbunden über die derzeitige Trennung hinaus und dürfen uns sicher sein, dass Gott auf unser gläubiges und beharrliches Gebet antwortet.

Ostern. Fest der Auferstehung Christi. Fest des Sieges über den Tod in all seinen Formen. Fest des Sieges über das Böse und über die Sünde, über alle Schwächen und Gebrechen, große und kleine. Ostern. Fest der Hoffnung. Eine Hoffnung, die trägt und nicht enttäuscht. Das ist unser Glaube und das sind meine Wünsche für uns alle, besonders in diesen beunruhigenden Zeiten. In diesem Sinne allen ein gesegnetes Osterfest.

 

In der Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen,

 

 

Msgr. Norbert Glasmacher

Diözesanpräses Aachen

 

02.04.2020

Gebetshilfe für Fasten-, Kar- und Ostertage 2020

Online Andacht der Schützen zur Nachtwallfahrt 2020

 

Video-Gebetsstunde der Bruderschaften „Fürchtet euch nicht“ Samstag, 28. März, 19 Uhr, www.facebook.com/ah.tv.live

 

In der Nacht zum Passionssonntag: "Fürchtet Euch nicht" Gebetsstunde der Bruderschaften im Internet In Zeiten der Krise braucht es Zeichen der Verbundenheit, der Stärkung und Aufmunterung. Weil aber die persönliche Begegnung nicht mehr möglich ist, weil wir gezwungen sind, Abstand zu halten, muss es andere Wege geben, Gemeinschaft zu bekunden. Deshalb ruft Bezirksbundesmeister Horst Thoren für Samstag, 28. März, den Tag der abgesagten Nachtwallfahrt, auf zur Teilnahme an der virtuellen Gebetsstunde mit Bezirkspräses Pfarrer Johannes van der Vorst.

 

Die bruderschaftliche Videoansprache aus der Heilig Geist Kirche in Mönchengladbach wird übertragen am Samstag, 28. März, 19 Uhr, unter www.facebook.com/ah.tv.live

 

Nach dem Video-Gottesdienst betet jeder zu Hause für sich das "Vater unser". Dabei sind wir im Bewusstsein vereint, dass viele Freunde zur selben Zeit um Gottes Beistand bitten. Die Nachtwallfahrt der Schützen am 28. März 2020, die traditionell in der Nacht zum Passionssonntag stattfindet, ist wegen der Corona-Krise auf einen noch zu bestimmenden Termin im Oktober verschoben. Das Leitwort „Fürchtet euch nicht“ möge uns am 28. März im Gebet vereinen. Wir kommen zwar nicht in der Wallfahrtskirche in Hehn zusammen, wollen aber – jeder für sich und im Glauben verbunden – Gott um seinen Beistand bitten. Der gute Vater möge uns die Kraft geben, die Furcht zu überwinden und Menschen in Not Freund und Stütze zu sein. In der Nacht zum Passionssonntag: Gebetsstunde der Bruderschaften im Internet „Fürchtet euch nicht“ Mönchengladbach. Eine Video-Gebetsstunde „Fürchtet euch nicht“ mit Bezirkspräses Pfarrer Johannes van der Vorst soll am Samstag die Nachtwallfahrt der Bruderschaften ersetzen, die wegen der Corona-Krise abgesagt wurde. Die Schützen um Bezirksbundesmeister Horst Thoren haben die Filmemacherin Alice Häuser gebeten, auf ihrer Live-Homepage www.facebook.com/ah.tv.live die Gebetsstunde um 19 Uhr zu übertragen. Dazu Thoren: "In Zeiten der Krise braucht es Zeichen der Verbundenheit, der Stärkung und Aufmunterung. Weil aber die persönliche Begegnung nicht mehr möglich ist, weil wir gezwungen sind, Abstand zu halten, muss es andere Wege geben, Gemeinschaft zu bekunden." Deshalb habe sich der Bruderrat für "Gottes Wort als Video-Botschaft" entschieden. Van der Vorst und Thoren hoffen, dass möglichst viele Zuschauer der Gebetsstunde im Internet folgen. Damit soll das Glaubensbekenntnis der Nachtwallfahrt, zu der sich seit 1983 in jedem Jahr mehr als 600 Schützen auf den Fußweg zum Marienheiligtum in Hehn gemacht haben, in eine breite virtuelle Öffentlichkeit getragen werden. Nach dem Video-Gottesdienst soll das gemeinsame Beten seine Fortsetzung im jeweiligen Zuhause der Zuschauer finden. Thoren erklärt: "Jeder betet für sich das ´Vater unser´. Wir sind zwar nicht vor Ort verbunden, aber im Bewusstsein vereint, dass viele Freunde zu selben Zeit um Gottes Beistand bitten."

Video-Gebetsstunde der Bruderschaften „Fürchtet euch nicht“ Samstag, 28. März, 19 Uhr, www.facebook.com/ah.tv.live

 

31.003.2020

Absage der DBR, der Vorstandssitzung und der Verabschiedungen am 29.02.2020

 

Leider müssen wir die geplanten Veranstaltungen am 29.02.2020 absagen.

Da im Kreis Heinsberg mittlerweile Fälle des Corona Virus bekannt geworden sind, haben wir beschlossen aus Sicherheitsgründen die DBR  und die anderen an diesem Tag geplanten Veranstaltungen abzusagen.

Es wird allgemein davon abgeraten größere Veranstaltungen abzuhalten.

Wir bitten um euer Verständnis.

Die Veranstaltungen werden selbstverständlich nachgeholt, den neuen Termin werden wir rechtzeitig bekanntgeben.

 

27.02.2020

 

Entdecker-Mobil zu Heiligtumsfahrt Aachen 2021


Die Heiligtumsfahrten in Mönchengladbach, Aachen und Kornelimünster im Juni des kommenden Jahres werfen ihre Schatten voraus. Unter dem Motto „Entdecke mich“ werden wieder über 120.000 Besucherinnen und Besucher alleine in Aachen erwartet.

In Vorbereitung dieses großen Ereignisses wird ab Mai diesen Jahres ein „Entdecker-Mobil“ durch das Bistum fahren und insbesondere am Wochenende über dieses große Ereignis informieren. Dieser Elektro-angetriebene Street-Scooter wird dazu einladen, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene am Bus spielerisch und kreativ auf Entdeckungsreise gehen können und dabei Wissenswertes über die Aachener Heiligtumsfahrt und deren Motto für das Jahr 2021 kennenlernen. Das Modell, das in der Anlage dargestellt ist, zeigt einen Entwurf und die Dimensionen des Fahrzeugs gut auf.

Gesucht werden nun ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die dieses Mobil begleiten. Es ist an eine Gruppe von 25-30 Personen gedacht, wo der/die einzelne sich verpflichtet, bis zum Jahresende 2020 mindestens an vier Tagen tätig zu sein. Der Einsatz soll immer mindestens zu zweit geschehen, so dass auch Menschen ohne PKW-Führerschein sich beteiligen können. Dabei suchen wir Menschen, die interessiert sind, die Inhalte des Mobils und damit auch die der Heiligtumsfahrt an Interessenten/innen zu vermitteln. Eine Verpflegung für den jeweiligen „Einsatztag“ wird gestellt.

Im Vorfeld wird es eine dreistündige Einführung in Technik und Inhalte des Entdeckermobils geben.

Falls Sie Interesse haben, auf eine interessante Weise die Aachener Heiligtumsfahrt
https://heiligtumsfahrt-aachen.de  mit vorzubereiten, steht Ihnen Frau Nadine Braun, 0241/ 452 - 229, E.mail: nadine.braun@bistum-aachen.de für Rückfragen zur Verfügung. Bei ihr können Sie sich auch bis zum 31. März 2020 als Mitarbeiter/in anmelden
 

Feb. 2020

Diözesanverband Aachen 07/08.02.2020

 

Klausurtagung des Diözesanvorstands

 

Der geschäftsführende Vorstand des Diözesanverbands Aachen weilte am 7. und 8. Februar zur Klausur im Haus Overbach in Jülich-Barmen. Mit Abstand zum Alltag und in ruhiger Atmosphäre wurde eine umfangreiche Themensammlung bearbeitet bzw. abgearbeitet. Die Schwerpunkte lagen in diesem Jahr bei der Jugendarbeit im BHDS und im BdSJ bzw. wie sieht, mit Blick auf die sinkenden Mitgliedszahlen, die Zukunft in den Schützenbruderschaften aus. Weiterhin gehörten Themen wie Öffentlichkeitsarbeit, geistliche Leitung (von der Bruderschafts- bis zur Verbandsebene) sowie die weitere Zusammenarbeit im Diözesanverband, zum Inhalt dieser Tagung. Die Tagung diente ebenfalls dazu, den sozialen Aspekt und das Miteinander zu stärken.   

 

Feb. 2020

 

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