Diözesanverband Aachen e.V. im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften
Diözesanverband Aachen e.V. im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften

Aktuelles aus den Bereichen 2022

Diözesanverband Aachen - 4.  Sept 2022
Königsvogelschuss der St. Kreuz Schützen Hürtgen
 
Beim  Königsvogelschuss  der St. Kreuz Schützen Hürtgen, wurde unser Diözesanschießmeister Günter Hieke neuer König seiner Bruderschaft.
 
Aber er ist nicht nur König, sondern gleichzeitig der neue Kaiser!
 
Neben dem neuen Kaiser Günter Hieke, wurden Prinzen und Bambiniprinz Felix Steinbrecher und Tim Schnettler.
 

Wir gratulieren allen Majestäten ganz herzlich und wünschen eine unvergessliche Regentschaft!...

 

Sept. 22

 

Die ausgezeichneten Schützen in der Pfarrkirche

Bezirksverband Mönchengladbach-Rheydt-Korschenbroich

 

Volks- und Heimatfest 2022 in Mönchengladbach-Holt

Große Spende für „Ein Herz für Kinder“

 

Traditionsgemäß, vier Wochen nach Pfingsten, startete das Volks- und Heimatfest der St. Michaels Bruderschaft Mönchengladbach Holt. Eröffnet wurde diese mit dem 33. Bunten Nachmittag für Senioren. Wie gewohnt wurden alle Programmpunkte des Schützenfestes absolviert, man hatte in der Corona-Pause nichts verlernt. Während der Festmesse wurden durch den Stellv. Bezirksbundesmeister Frank Joeris Ralf Bolten, Bernhard Müller, Jürgen Rebig (alle Silbernes Verdienstkreuz) und Wolfgang Mülders, Peter Vohn, Thomas Päffgen, Paul Klang (alle Hoher Bruderschaftsorden) ausgezeichnet. Die besondere Auszeichnung „Einer von uns“ erhielten aus den Händen des Präsidenten André Heynckes für 2020 Michael Aretz, für 2021 Peter Witt und für 2022 Josef Placzek. Im Festzelt erhielten Generalfeldmarschall Franz Esser für „60 Jahre Hoch zu Roß“ und Siggi Huepkes für 50 Jahre Spielmannsjubiläum ihre Jubiläums-Urkunden. König Udo Nösen überreichte einen Spendenscheck in Höhe von 3.500 € an den Redakteur der Bild Zeitung, Tim Specks, für die Aktion „Ein Herz für Kinder“. Dieser Betrag wurde von König Udo Nösen sowie einigen Holter Bürgern gestiftet. Die BILD-Hilfsorganisation „Ein Herz für Kinder“ möchte das Leben von Kindern in Deutschland und auf der ganzen Welt mit Ihrer Hilfe besser machen. JEDER Cent kommt bei bedürftigen Kindern und Hilfsprojekten an! 

 

Sept. 22

 

Die Titelseite zum Festheft

Bezirksverband Mönchengladbach-Rheydt-Korschenbroich

 

600 Jahre St. Vitus-Laurentius Schützenbruderschaft Mönchengladbach-Stadtmitte

 

Die St. Vitus-Laurentius Schützenbruderschaft Mönchengladbach-Stadtmitte feiert Mitte September ihren 600. Geburtstag. Zu diesem Anlass erscheint eine Chronik, mit vielen Anteilen Mönchengladbacher Geschichte. Im nachfolgenden Bericht ein Auszug aus der Chronik. Insgesamt ist der Bezirksverband Mönchengladbach-Rheydt-Korschenbroich Heimat für 38 Bruderschaften und Vereine im Verbund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften. Für acht dieser Bruderschaften geht die Gründung bis ins Mittelalter zurück. In einigen Fällen erfolgt der Nachweis der Gründung oft unter Bezug auf Selbstauskünfte zum Zeitpunkt eines Jubiläums und der damit verbundenen Erstellung einer Festschrift. Nicht so bei der St. Vitus-Laurentius Schützenbruderschaft Mönchengladbach-Stadtmitte, die in diesem Jahr 600 Jahre alt wird und das dazugehörige Fest vom 15. bis 18. September in der Vitusstadt feiert. Zum Fest erscheint ein im Layout und Inhalt anspruchsvolles Festheft, für das sich Archivar und Vizepräsident Willi Kempers verantwortlich zeichnet - einige Jahre hat er dafür recherchiert. Es ist ihm gelungen, bis zum Jahr 1475 rückwirkend urkundlich überlieferte Daten zu sammeln, nur 53 Jahre fehlen zum Gründungsjahr. Eigentlich ist die St. Vitus-Laurentius Bruderschaft ein Zusammenschluss aus drei ehemals eigenständigen Bruderschaften – der St. Vitus Männerbruderschaft, der St. Laurentius Junggesellenbruderschaft und der St. Josef Pfarrbruderschaft Hermges. Für die St. Vitusbruderschaft hat Kempers in Archiven und Museen historische Belege gefunden, unter anderem eine Urkunde aus dem Jahre 1475, in der erstmals die Existenz der Bruderschaft erwähnt wird. Das nun vorliegende Festheft bietet eine spannende, historische Reise durch die Jahrhunderte vom Mittelalter bis heute. Bekannte Persönlichkeiten, der Bruderschaft beispielsweise waren auch der Fabrikant Franz Brandts, Gründer des Volksvereins für das katholische Deutschland. Ein Kapitel in der Geschichte ist dem Vogelschuss gewidmet. Aus dem Buch „Bruder sein ist mehr“ von Christoph Nohn, der ersten wissenschaftlichen Dokumentation zur Schützengeschichte in Mönchengladbach und Korschenbroich, zitiert Kempers die Vorgeschichte und erklärt: „Dieses ursprüngliche heidnische Brauchtum ist früh zu einem sehr wesentlichen Ritual des Schützenwesens allgemein geworden, ohne welches das bis heute praktizierte Königsspiel und unsere Kirmes wohl nicht existieren würden“. Die Bruderschaft weiß recht wenig über ihre ursprüngliche Ausrichtung in den Gründungsjahren. Allerdings wurden die besondere Verehrung des Hl. Vitus und brüderliches Handeln schon immer im Namen geführt. Gebet und gegenseitige Hilfe sind hiermit aufs Engste verbunden. Eine Anfragen des Archivars zur Vitus Bruderschaft Mönchengladbach beim Landesarchiv in Duisburg brachte den gewünschten Erfolg. So konnten mehrere Urkunden aus dem 15. Jahrhundert in kopierter Form erworben werden. Das Münsterarchiv stellte ebenfalls einige Schriftstücke zur Verfügung. Darüber hinaus wurde im Archiv der Stadt Mönchengladbach das Ambachtsbuch/Protokollbuch der ehemaligen Krämer- und Fettmengerzunft zu Tage gefördert, welche sich später mit der Vitusbruderschaft wohl überlagert hat. Die Zünfte wurden schließlich aufgehoben. Weitere Urkunden belegen die Existenz der Bruderschaft und dass sie mit Renten oder sonstigem Vermögen ausgestattet wurde. Eine der ältesten Aufzeichnungen nach der letzten bekannten Urkunde aus dem Jahre 1605 stammt aus dem Ambachtsbuch vom 26. Mai 1768. Hierin wird, auch mit Bezug auf das Jahr 1708, bemängelt, dass die Begleitung der Prozessionen mit Gewehr, namentlich der Fronleichnamsprozession, zu wünschen übrig lasse. Auch werden hier schon König und Brudermeister als Funktionsträger genannt. Die Begleitung der Prozessionen mit dem Gewehr, die Bezeichnungen „König“ und „Brudermeister“, sind seit 1708 in der Vitusbruderschaft von Bedeutung. Der Wandel der Bruderschaft zu einer Schützenbruderschaft, ist frühestens seit dem 18. Jahrhundert belegbar. Wenngleich Gladbach, schon um 1400 eine befestigte Stadt war, die durch Tore und eine mit Wehrtürmen bestückte steinerne Mauer gesichert war, so fehlen dennoch Belege für eine wehrhafte Vereinigung der Bruderschaft in ihren Gründungsjahren. Es ist allerdings nicht auszuschließen, dass auch Vitusbrüder, wie andere Männer in der Stadt, zu regelmäßigen Wach- und Kontrolldiensten entlang der Stadtmauer herangezogen wurden. Leider waren der Vitusbruderschaft wie auch zahlreichen anderen Bruderschaften nach 1927 nur noch wenige ruhige Jahre vergönnt. Allgemein hatten wohl alle Schützenbruderschaften, aber auch andere kirchliche Vereine, im Gladbacher Raum, einen Weg hinter sich, der mit ersten Beobachtungen und Überprüfungen durch die neuen Machthaber begonnen hatte und mit einem totalen Verbot durch die Nationalsozialisten endete. Für die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg liegen fast lückenlose Aufzeichnungen vor. Das Jubiläum wird vom 15. bis 18.September  gefeiert. Eberhard Boekers, Präsident der St. Vitus-Laurentius Bruderschaft: „Wir begehen die 600 Jahr-Feier und damit die Gründung im Jahr 1422 und erinnern uns so an die lange wechselvolle Geschichte“. Festreden werden Präses und Propst Dr. Peter Blättler, Oberbürgermeister Felix Heinrichs und Bezirksbundesmeister Horst Thoren halten.

 

Sept. 22

 

v.l.n.r.: Claudia Küsters (Bundesmeisterin BV Viersen-Mitte); Dieter Thissen (50 Jahre); Hans Josef Kaum (Graf von Galen Plakette); Annegrete Sips (50 Jahre); Michael Fasselt (Vizepräsident); Hans Peter Faßbender (65 Jahre); Dieter Kesselaer (50 Jahre); H

Bezirksverband Viersen-Mitte

 

Ehrungen in Helenabrunn

 

Die St. Mathias Schützenbruderschaft nutzte die Gelegenheit, um einige Mitglieder in der Pfarrkirche St. Helena in Viersen-Helenabrunn für ihre langjährige Mitgliedschaft zu Ehren und auszuzeichnen.

 

Sept. 22

 

Die neuen Majestäten und Pokalsieger von der Pfarrkirche

Bezirksverband Mönchengladbach-Rheydt-Korschenbroich

 

Ermittlung der neuen Majestäten In Giesenkirchen

 

Die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Giesenkirchen e.V. 1421 führte am Samstag, den 02. Juli 2022 ihr traditionelles Schützenbiwak mit Ermittlung der Majestäten für das Schützenjahr 2022/2023 durch. Bei strahlendem Sonnenschein konnte der 1. Brudermeister Ralf Kremer, neben vielen eigenen Schützen, auch Gäste aus den Bruderschaften Geistenbeck, Meerkamp, Mülfort und Schelsen begrüßen. „Vereinskönig“ wurde  die KG Botterblom, den „Josef-Deußen-Gedächtnispokal“ ging an den Schützenzug Blaue Husaren. Neuer Jungkönig wurde Darwin Lauenburger vom Schützenzug Don Promillo. Seinen großen Wunsch erfüllte sich der neue Schützenkönig, Brudermeister Ralf Kremer vom Jägerzug Böhmerwald. Die Ermittlung der neuen Schülerprinzessin/des neuen Schülerprinzen wurde, wegen eines technischen Problems, in den August verlegt. Die Krönung erfolgt im September bei der Krönungsvesper in St. Gereon.

 

Sept. 22

 

Lehrgangsteilnehmer mit den Übungsleiter und den Hausherren

Übungsleiter „Schießsport“ im BHDS Aachen.

 

Nach mehrfacher Verschiebung, bedingt durch die Corona-Pandemie und die Flutkatastrophe, konnte am 23. und 24.07.2022 der geplante Übungsleiterlehrgang „Schießsport“ auf dem Schießstand der St. Lambertus-Schützenbruderschaft Tüschenbroich durchgeführt werden. Insgesamt 17 Teilnehmer aus dem Diözesanverband Aachen waren mit Begeisterung dabei und man konnte förmlich spüren, dass dieser Lehrgang lange überfällig war. Mit Ulrike Heitze vom BLStab Paderborn und Monika Herper Sportfachwirtin aus Düren, konnten wir zwei Frauen als Übungsleiter gewinnen, die durch ihre praktischen Erfahrungen im Schießsport und in der mentalen Wettkampfvorbereitung, ihr Wissen bestens vermitteln konnten. Die gekonnte Mischung aus Theorie und die sofortige Umsetzung in die Praxis, konnte alle Lehrgangsteilnehmer begeistern. Das Ziel, die Vermittlung der richtigen Schießtechnik, das Abstellen von angewöhnten Fehlern und das „wie“ vermittle ich mein erlerntes Wissen anderen, wurde bei den praktischen Übungen in den Vordergrund gestellt. Ein besonderer Dank, neben den an die Übungsleiter Ulrike Heitze (Gewehr), Jochem Herper (Pistole) und Monika Herper (mentale Wettkampfvorbereitung), gilt den Schützenbrüdern von Tüschenbroich, Heinz- Bert Hanraths und Christoph Tielens, die nicht nur für das leibliche Wohl gesorgt haben, sondern auch mit ihrem Fachwissen die praktischen Übungen bereichern konnten. Wir hoffen, dass alle Lehrgangsteilnehmer ihr neu erworbenes Wissen nicht nur als Multiplikatoren in ihren Vereinen nutzen können, sondern auch, dass der nächste Lehrgang eine noch größere Resonanz erhält. Der nächste Lehrgang wird nur das Modul „Freihandschießen“ beinhalten.

 

Sept. 22

v.l.n.r.: Kurt Bongard (Bezirks- u. Diözesanbundesmeister), Albert Raich (Schützenkompanie Wenns), Daniel Leunissen (Schützenbruderschaft Zweifall), Jakob Kraljevic (Schützenbruderschaft Zweifall), Dietmar Krumpen, Manfred Müller (Schützenbruderschaft Gem

Bezirksverband Monschau

 

"Tiroler Schützenkameraden unterstützen den Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe"

 

Bereits seit 1986 pflegen die Schützenkameraden der Schützenkompanie Wenns im Pitztal-Tirol eine tolle Freundschaft zur St. Michael Schützenbruderschaft Dedenborn im Bezirksverband Monschau. In regelmäßigen Abständen wird sich mal in kleinen Abordnungen oder auch mit der kompletten Kompanie/Bruderschaft gegenseitig besucht, zu der auch öfters Schützenkameraden aus Gemünd und Zweifall gehören. Beide zuvor genannten Schützenvereinigungen hat die in 2021 stattgefundene Hochwasserkatastrophe hart getroffen und ihre Schützenheime und Schießstände wurde nahezu komplett zerstört. Dies nahm nun die befreundete Schützenkompanie aus Wenns, die mit einer kleinen Abordnung zum Dorf- und Gemeindeschützenfest in Dedenborn angereist war, zum Anlass um beiden Bruderschaften aus Gemünd und Zweifall je einen Scheck von 500 € zu übergeben, damit dieser Beitrag mit dazu dient die Schäden zu beseitigen und den Wiederaufbau voranzutreiben. Die große Geste zeugt einmal mehr von einer hervorragend gelebten und völkerübergreifenden Schützenfreundschaft.

 

Sept. 22

 

Die St. Rochus-Schützenbruderschaft Broich-Peel

Bezirksverband Monschau

 

100 & 2 – Jubiläums-Prunk- und Heimatfest in Broich-Peel

 

Da hatten die Verantwortlichen der Bruderschaft nach zweijähriger Verschiebung am Wochenende nach Pfingsten ein hervorragendes fünftägiges Jubiläumsfest veranstaltet. Es begann freitags mit dem Festbankett in geschlossener Gesellschaft mit geladenen Gästen. Viel Beachtung und Lob wurde Michael Kames für seine dargebrachte Chronik von 100 Jahren St. Rochus Bruderschaft zuteil. In seiner Festrede sagte der Bezirksbundesmeister Horst Thoren: „Wenn Bruderschaft ein Stück Heimat ist, dann trifft das auf Broich-Peel ganz besonders zu.“ Er hob unser ältestes, noch aktives Mitglied Josef Zons hervor, der im letzten Jahr aus Anlass seines 95. Geburtstags für seine langjährigen Verdienste die Fürst Salm-Reifferscheidt-Dyck-Medaille erhalten hatte. Arno Oellers als Schirmherr des Jubiläums bemerkte, dass viele Vereine in der Pandemie Federn haben lassen müssen, die St.-Rochus-Schützen hingegen nicht. Es gibt wahrlich viele ältere Bruderschaften, aber wie in der „kurzen“ Zeit sich die Broich-Peeler Schützen entwickelten, ist bemerkenswert: Am 27. Juni 1920 gründeten im Saal Hauter in Woof 120 Männer die Bruderschaft. Erster Schützenkönig 1921 war Franz Thissen aus Gatzweiler. Peter Hansen war ihr erster Fähnrich. Die Fahne ist Sinnbild für die Gemeinschaft und steht für Ehre und Treue. Der Fähnrich oder Fahnenoffizier hat die ehrenvolle Aufgabe, die Fahne zu tragen, gemäß der militärischen Herkunft. Schon 1922 gründete sich das Trommlercorps Broich-Peel, das seitdem auch immer fester Bestandteil der St.-Rochus-Bruderschaft ist. Zwischen 1933 und 1947 „verschwindet“ die Bruderschaft aus dem öffentlichen Leben, Fahnen und Silberschatz werden bei einzelnen Mitgliedern versteckt. Zum ersten Prunk- und Heimatfest nach dem Krieg 1947 durfte man den Vogel nicht von der Stange schießen, er wurde im Wettkampf, durch eine Kreidezeichnung dargestellt, von einer Tafel geputzt. Es war schon immer gute Tradition, dass der Festzug von der Reiterei angeführt wurde und General, Oberst und Major vorweg ritten. In den Anfängen war es oftmals noch eine wechselnd besetzte Gruppe, mal kleiner – mal größer, sie bestand aus Landwirten, die mitunter ihre Arbeitspferde herausputzten und zur Parade ritten. Seit nunmehr über zwanzig Jahren ist die Gruppe rund um den zweiten Brudermeister und Generalfeldmarschall Herbert Bihn konstant gut besetzt, und man erntet die Früchte, die August Amend und Christian Küppers in den 80er und 90er Jahren säten. 1951 gründete sich ein Jägerzug aus 11 achtzehnjährigen Burschen, die später als Zylinderzug aufmarschierten. 1957 bildete sich aus acht Schulabgängern unter Anleitung von Zugführer Kaspar Jacobs der 3. Jägerzug, ein Freundeskreis, der mehr als nur gemeinsam Schützenfest feiert. Aus diesem Zug wurde dann die Gruppe „Schirm, Charme und Melone“. 1958 begann die Geschichte des Schießsports in Broich-Peel mit Peter Mertens als erstem Schießmeister der Bruderschaft. Aus einem Königs- und Preisvogelschießen entstand nach kleineren bruderschaftsinternen Wettschießen die Schießabteilung. War Broich-Peel in den ersten Bruderschafts-Vergleichskämpfen noch ein unbeschriebenes Blatt, so entwickelte man sich rasch zu einer festen Größe in Mönchengladbach und der Diözese Aachen. 1961 verließen „die Kleene“ als Schüler im 8. Schuljahr die Broicher Volksschule. Aus dieser Gruppe entwickelte sich ein Kegelclub, der in der Gaststätte Haus Lehnen an den Start ging, parallel ein weiterer Kegelclub aus Schützen unter der Führung von Josef Siemes. Man trug Clubwettkämpfe gegeneinander aus. Durch einen Altersunterschied von ca. 6 Jahren hießen die älteren „die Groote“ und die jüngeren „die Kleene“. Dieser Schützenzug wurde für seine 60jährige Treue zur Bruderschaft zum Festabend mit einer Urkunde geehrt. Das Mitglied Helmut Rüskens war lange Jahre ein sehr engagierter Geschäftsführer. Für seine Verdienste wurde er zum Ehrenmitglied ernannt. 1964 erwarb die Bruderschaft eine zweite Fahne, angefertigt von Ordensschwestern in den Niederlanden, die am 13. September im Festgottesdienst von Pater Gabriel gesegnet wurde. Aus einer kleinen Gruppe von drei Fahnenoffizieren, die sich um die Präsenz der beiden Fahnen kümmerte, entwickelte sich um die Hauptmänner eine stattliche Gruppe, die keine Nachwuchssorgen zu beklagen hat. 1965 wurde Karl-Heinz Küppers erster Prinz der St. Rochus Bruderschaft. Die Jugendarbeit kam in Schwung, ausgehend von der Schießabteilung strömten nach und nach immer mehr junge Männer, später auch Frauen, in die Bruderschaft. War es anfangs das regelmäßige Treffen der Schützen, so wurde daraus mehr und mehr eine funktionierende Gruppe, die Ausflüge und Aktivitäten bis hin zu Wochenendfahrten und Zeltlagern gestaltet. Seit früher Jugend waren ab 1970 die Männer vom „Happy End“ eine Gruppe, die Frohsinn im Namen trägt. Sie ziehen am Ende des Schützenzuges, gehören aber in die Mitte, zum Kern der Bruderschaft. 1972 kam aus der Schulabschlussklasse ein Jägerzug hinzu, der in den ersten Jahren die Fahne des Kirchenchores trug. Ende der 80er Jahre löste er sich auf, einige der damaligen Mitglieder sind heute im Zug „Genhodder und Freunde“ fest verwurzelt. 1975 gründete Peter Frechen die Gruppe der Fahnenschwenker. Sie hatte, wie auch die Schießabteilung, viele Erfolge und auch besondere Erlebnisse, unvergessen einen Fernsehauftritt in der Rudi Carrell-Show, nach dem Sieg der Diözesanmeisterschaft und anschließendem Titelgewinn bei den Bundesmeisterschaften 1984. Auch entstand 1975 der „1. Jägerzug“, der immer mit anpackt, wenn Hilfe nötig ist. Als 1977 Clive Gibbons Schützenkönig wurde, bildete sich aus einer kleinen Clique von Nachbarn eine Gruppe von Freunden, die 1978 mit 12 Mitgliedern den „Auerhahnzug“ gründete. 1979 wird der „Sebastianuszug“ aktiv, ebenfalls aus einer Nachbarschaftsgruppe an der Sebastianus-Kapelle. Ihr verstorbenes Mitglied Bodo Hamacher war viele Jahre Hauptmann der St.-Rochus-Schützen. Seit 1981 wird auch der Schülerprinz ausgeschossen, erster Würdenträger war Mario Schulte. Mit Luisa Lopez, Marita Meyer und Elke Rumpf griffen 1984 die ersten Frauen in der Bruderschaft zum Gewehr, die Schieß- und aktive Schützenabteilung wächst stetig. Im gleichen Jahr gründete sich der Offizierszug „OZ ´84“, der bis heute sehr aktive Mitglieder in der Bruderschaft stellt. Der derzeitige Schießstand wurde 1996 im Keller des Broicher Pfarrheims mit sechs Bahnen eingerichtet, nachdem der vorige am Haus Lehnen baufällig geworden war und nicht mehr den Vorschriften entsprach. 1998 präsentierte Broich-Peel den ersten Schützenkaiser: Michael Kienbaum errang schon 1988 und 1993 die Königswürde. Seit 1998 spielt auch die „Hardter Blasmusik“ bei jedem Schützenfest und Fronleichnam in Broich-Peel auf. Im selben Jahr wuchs die Idee zwischen Freunden und Klassenkameraden zur Schützenzuggründung. Als Gründungsjahr und erstes Schützenfest der Gruppe wurde der Jahrtausendwechsel ausgemacht, so entstand der „Offizierszug 2000“. Ebenso bildete sich durch Auskopplung aus den Jungschützen der „1. Schützenzug“. Ihm folgte 2003 der „2. Schützenzug“. 2004 bildete sich rund um das Köngishaus von Robert Geisen in Genhodder eine Gruppe aus Nachbarn und Freunden zum Schützenzug „Genhodder und Freunde“. Seit 2005 steht der Vereins- und Gruppenbaum auf dem Kirchplatz, der 34 Gruppen und Vereine widerspiegelt. Der „Schützenzug ´05“ besteht auch seitdem. Es folgte 2007 eine Gruppe, ebenfalls als Auskopplung aus dem Zug der Jungschützen, „die Preußen“. Das verstorbene Ehrenmitglied und ehemaliger Generalfeldmarschall August Amend stieg 2007 letztmalig aus dem Sattel. 2008 konnte die Bruderschaft ein Jubiläum feiern: „50 Jahre Schießsport in Broich-Peel“. In dem Jahr fand das erste Broich-Peeler Oktoberfest statt, der Beginn einer Erfolgsgeschichte und mittlerweile eine Tradition. 2010 kreierte die Bruderschaft eine Fahne für die Hausbeflaggung als Symbol für die Dorfgemeinschaften. Die bisher letzte neue Schützengruppe gründete sich 2017, die „1. Artillerie“, wieder aus der Jungschützengruppe. Zum 100-jährigen Bestehen beauftragte die Bruderschaft eine neue Fahne bei den Benediktinerinnen des Klosters Mariendonk, die in der Krönungsmesse zum Sebastianusfest am 17. Januar 2020 von Pastor Josephs gesegnet wurde. Die helle Seite zeigt in der Mitte die Pfarrkirche als Zentrum der Bruderschaft und sie umgebend die Kapellen und Gebetsstöcke der Pfarrgemeinde. In altbewerter Weise wurde während des Schützenfestes nun das Jubiläum 100+2 gebührend gefeiert. So wurden unter anderem beim Festgottesdienst Peter Meier mit dem Ehrenkreuz des Sports in Bronze, Klaus Metsches und Christian Vieten mit dem Silbernen Verdienstkreuz und Herbert Bihn mit dem Sebastianus Ehrenkreuz ausgezeichnet. Ermittelt wurden ebenfalls die neuen Majestäten für 2023: Schützenkönig Thomas Hackstein, Jungendprinz Julian Sieben und Schülerprinz Clemens Gerards. Letztmalig kommandierte Hauptmann Helmut Jacobs den Großen Zapfenstreich. Vor großer Kulisse wurde er für seine 40jährige Ausübung dieses Amtes zum Ehrenhauptmann ernannt. Zum Abschluss des 100jährigen Jubiläums beim Familienball war allen die Freude, aber auch die Erleichterung anzumerken, das Fest nach zweimaliger Verschiebung in solch hervorragender Weise durchgeführt zu haben. Größten Dank gilt allen, die sich in vielen Stunden, Tagen und Wochen mit der Vorbereitung und Durchführung bei so manchen Unwägbarkeiten beschäftigt haben. Ohne sie wäre dieses Fest nicht zustande gekommen.

 

Sept.22

 

v.l.n.r.: Willi Giesen (BBM), Hans-Joachim Eulenpesch, Friedhelm Pauen (EGS), Hans-Josef Steeger, Hubertus Nelißen, Udo Anstötz, Manfred Delaroy, Hans Feykeks, Heiner Weber, Sven Hagemann, Grefor Pooten, Willi Winkels (Vorsitzender St. Gertrudis Brudersch

Bezirksverband Schwalmtal-Brüggen

 

Schützenfest in Schwalmtal-Dilkrath

 

Nach vier langen Jahren feierte die St. Gertrudis Bruderschaft wieder ein friedliches Schützenfest bei sehr guter Stimmung. Die Bruderschaft und das Königshaus Hubertus und Susanne Nelißen sowie die Minister Udo und Elli Anstötz und Hermann-Josef und Cornelia Steeger zogen durch ein wunderschön geschmücktes Dorf. Viele Gäste aus Nah und Fern am Straßenrand und im Zelt waren der schönste Dank für alle Arbeit und die lange Wartezeit. Es ist guter Brauch, Schützen die sich für die Bruderschaft und „Für Glaube – Sitte – Heimat“ einsetzen, zu ehren. Nach dem Festhochamt in der Kirche St. Gertrudis wurde Manfred Delaroy für seine großen Verdienste mit dem St. Sebastianus Ehrenkreuz ausgezeichnet. Gregor Pooten, Hans Feykes und Heiner Weber erhielten den hohen Bruderschaftsorden, Hans-Joachim Eulenpesch und Sven Hagemann das silberne Verdienstkreuz. Höhepunkt war die Ehrung des Königs Hubertus Nelißen. Für seinen großartigen und vielfachen Einsatz bei der Hilfe für die Opfer der Flutkatastrophe wurde er stellvertretend für viele Helfer, von EGS Regionalsekretär Friedhelm Pauen mit dem Verdienstorden der Europäischen Gemeinschaft Historischer Schützen in Bronze ausgezeichnet. Langanhaltender Applaus war ein weiteres Dankeschön für Hubertus und seine Helfer. So feierte das ganze Dorf ein unvergessliches Schützenfest.

 

Aug. 22

 

Untere Reihe v.l.n.r.: Minister Robert Ortmann mit Frau Elisabeth, Kaiser Heribert Müller mit Frau Claudia, Emely Krings, Prinzessin Ilse Koch, Johanna Krings. Im Hintergrund einige Mitglieder der Schützenbruderschaft

Bezirksverband Hückelhoven

 

Millicher St. Johannes-Schützen feiern Kaiserfest

 

Nachdem die Millicher Kirmes in den Jahren 2020 und 2021 wegen Corona ausfallen musste, stand das letzte Wochenende im Juni wieder ganz im Zeichen der Kirmesfeierlichkeiten. Die Feierlichkeiten wurden am Samstag mit der Kranzniederlegung und dem Errichten des Kaiser- und Prinzenbaumes eröffnet. Danach spielte die Partyband „Soundprojekt“ zum Tanz auf. Die Majestäten, Kaiser Heribert Müller mit seinen Ministern Erich Evertz und Robert Ortmann sowie Prinzessin Ilse Koch mit ihren Ministerinnen Emely und Johanna Krings hatten sich bereits beim Vogelschuss 2019 für ihre Ämter qualifiziert. König Lothar Wieditz und Schülerprinsessin Johanna Krings, die wegen Corona drei Jahre im Amt waren, wurden bei dem ökumenischen Gottesdienst am Sonntagmorgen mit der Silberübergabe an die neuen Majestäten verabschiedet. Nach dem Gottesdienst zeichnete Bezirksbundesmeister Günther Riedesel den Brudermeister Sebastian Schmidt für seine Verdienste um das Millicher Schützenwesen mit den Silbernen Verdienstkreuz aus. Weiterhin erhielt die ehemalige Bezirksschülerprinzessin Johanna Krings ihren Bezirksorden.

Der geplante Festzug am Sonntagnachmittag mit der anschließenden Parade musste leider mangels Straßenmusik und wegen der Straßenbauarbeiten auf der Schaufenbergerstraße ausfallen. Stattdessen fand nach dem Empfang der Ehrengäste ein Platzkonzert mit dem Trommler- und Pfeiferkorps Kleingladbach auf der Festwiese am Schützenwinkel statt. Der Königsball wurden zu Ehren der Millicher Majestäten und der Majestäten der Gastvereine gehalten. Vor den Ehrentänzen fand die Ehrung verdienter und langjähriger Mitglieder statt. Brudermeister Sebastian Schmidt konnte zahlreiche Mitglieder mit dem Jubelorden für 25-, 40-, 50-, 60- und 65-jährige Mitgliedschaft auszeichnen. Stellvertretend für alle sei hier Hans Krings erwähnt, der für die 70-jährige Zugehörigkeit zur Schützenbruderschaft ausgezeichnet wurde. Rundum ein gelungenes Fest bei schönem Wetter und mit vielen Besuchern. Einen Wermutstropfen gab es doch, den Minister Erich Evertz fiel kurzfristig wegen Krankheit aus.

 

Aug. 22

Die Teilnehmer an der stärkenden Tafel Foto: Heike Schmidt

Bezirksverband Krefeld-Willich-Meerbusch

 

Fahrradtour der Jungschützengruppe Hüls

 

Am Samstag, den 18.06.2022 haben wir uns, bei herrlichem Sommerwetter, an der Schießhalle auf der Tönisbergerstraße in Hüls eingefunden. Die traditionelle  Fahrradtour der Jungschützengruppe der Historischen Schützenbruderschaften von Hüls 1464-1597 e.V. wurde nach zwei Jahren Corona-Pause endlich wieder gestartet. Krankheitsbedingt auf Grund von Corona und Verlegung von Schulveranstaltungen konnten leider nur zwei Jungschützen und die Jungschützenmeister daran teilnehmen. Wegen der großen Hitze an dem Tag hatten kurzfristig mehrere Teilnehmer abgesagt. Aus 15 Altschützen bildeten wir zwei Gruppen, zu der jeweils ein Jungschütze dazu kam. Gestartet wurde an der Schießhalle, in entgegen gesetzte Richtungen. Jeder Gruppe ernannte einen Chef, der die Streckenführung bekam und somit die Gruppe in die richtige Richtung lotsen konnte. Dieser wurde von dem  Jungschütze in der Gruppe unterstützt. Auf der Strecke warteten einige lustige Spiele und Aufgaben, wie z.B. „wählt einen König/Königin und bastelt für die Majestät eine Krone“ oder „wer fährt eine vorgegebene Strecke mit dem Rad am langsamsten“. Wir haben viel gelacht, bei dem Wetter auch viel geschwitzt (34° im Schatten) und hatten uns bei der Pause ein kühles Getränk redlich verdient. Gerade die älteren unter den Teilnehmern hatten schwer zu kämpfen mit der extremen Hitze. Anschließend ging es weiter in Richtung Niepkuhlen und letztlich durch das Hülser Bruch wieder zurück zur Schießhalle, nicht ohne auf diesem Weg weitere Aufgaben und Spiele zu bewältigen. In der Zwischenzeit wurde von der Jungschützenmeisterin Susanne mit ihrem Mann Sebastian alles für den gemütlichen Grillabend im Garten der Schießhalle vorbereitet, wo dann auch noch weitere Schützenschwestern und Schützenbrüder zum Grillen dazu gestoßen sind. Bei leckerem Grillfleisch, leckeren Salaten und  kühlen Getränken wurde viel erzählt, viel gelacht und noch einige schöne Spiele gespielt. Nach der Siegerehrung gab es noch etwas Süßes, bevor der Tag so langsam gegen Mitternacht ausklang. Alle waren sich einig, das wir eine schöne Radtour erlebt hatten, die von den Jungschützenmeistern und ihrem Team gut geplant war. Aber der wichtigste Aspekt war, das wir als Bruderschaft erstmals wieder  nach zwei Jahren Corona so zusammen gekommen sind, um auch wieder die sozialen Kontakte zu pflegen.

 

Aug. 22

 

Der Artillerie-Zug mit ihrer neuen Kanone „Frieda-Bumhilde“

Bezirksverband Mönchengladbach-Rheydt-Korschenbroich

 

Eine Kanone zum 10 (+ 2) -jährigen Jubiläum

 

Als sich 2010 einige junge Geistenbecker Schützen entschlossen einen Artilleriezug innerhalb der St. Josef Schützenbruderschaft zu bilden, hatten sie schon eine Vision, irgendwann muss eine Salutkanone her. Diese Idee reifte im Laufe der Jahre. Man wollte das Projekt „Kanone“ für das 10-jährige Bestehen angehen, aber wie?!? Mit Heinz Conen hatte man jemand gefunden, der diese Idee aufnahm und in die Tat umsetzte. So wurden Ideen gesammelt, Entwürfe und Zeichnungen gefertigt. Hier flossen direkt die Randbedingungen, die diese Kanone erfüllten musste, mit ein. Da der Außenmantel aus Aluminium sein sollte, wurden fleißig Alu-Reste jeglicher Art gesammelt, woraus die Kanone letztendlich gegossen wurde. Die Konturen der Außenhülle sowie das Innenleben, welches den DIN-Normen des Eichamts entsprechen musste, wurde durch Heinz Conen auf seiner Drehbank gefertigt. Damit die Kanone auch sicher zu Hand haben ist, sollte keine eigene Munition hergestellt werden, sondern serienmäßig hergestellte Knallpatronen (Kaliber 12) verwendet werden. Nach ausführlichen Besprechungen und entsprechenden Beschussantrag wurde die Kanone vom „Eichamt“ geprüft und beschossen bzw. ohne Beanstandung abgenommen. Die Lafette wurde durch die Mitglieder des Artillerie-Zuges selbst hergestellt. Wegen der Corona-Pandemie konnte die Einweihung aber erst jetzt vorgenommen werden. So Konnte Bezirkspräses Pfr. Johannes von der Forst das „Pyrotechnische Knallgerät (Kanone)“ am 11. Juni 2022 feierlich einweihen. Die Kanone erhielt den von Johannes van der Vorst vorgeschlagenen Namen „Frieda“ und der von der Artillerie ausgesuchten Namen "Bumhilde“. Nach der kleinen, nicht öffentlich festlichen Einweihung, bestand „Frieda-Bumhilde“ ihre „Feuertaufe“ mit einigen Ehrensalutschüssen. Die Personen, die maßgeblich am Kanonenbau beteiligt waren, wurden mit der Ehrennadel der Artillerie als Dank ausgezeichnet. Mit der Weihe begann auch der offizielle Dienst von „Frieda-Bumhilde“ als Salutkanone bei den Paraden des Geistenbecker Schützenfestes. Wir hoffen, dass die Kanone der Artillerie noch viele Jahre Freude bringt.

 

Aug. 22

 

Vogelschussanlage

Bezirksverband Niederkrüchten

 

Verkauf einer mobilen LG-Vogelschussanlage

 

Der Bezirksverband Niederkrüchten verkauft seine mobile LG-Vogelschussanlage. Die im Jahre 2016 in Eigenleistung erstellte Anlage ist für das Schießen auf Vogelziele (aus Sperr- oder Balsaholz gefertigt) mit Luftdruckwaffen Kal. 4,5mm, 7,5 Joule ausgelegt. Diese Anlage besteht aus einem Geschoßfangkasten, welcher in der Rückwand mit einer 2 mm starken Baustahlblechplatte mit Zielhalterung versehen ist. Der Geschoßfang wird auf einer Industriesprossen-Stehleiter mit zusätzlichen Querstreben (Ausstelltiefe 2,6 m) mit einer Stahlseilwinde für Transportwagen mit Fallsicherung befestigt. Weiterhin gehört dazu die entsprechende Gewehrhalterung (Lafette) mit einer Grundplatte von 100 x110 cm. Diese Halterung ist aus massivem Stahlrohr 80 x 80 mm gefertigt. Der freie Hubweg der Lafette ermöglicht eine variable Anpassung an die Größe der Schützen. Befestigt wird die Lafette auf einer Grundplatte mit Stahlgitterrost und Stellschrauben. Eine gutachterliche Stellungnahme für die Anlage liegt vor. Auf Wunsch kann ein PKW-Anhänger für den Transport mit übernommen werden. Eine Besichtigung der Anlage im abgebauten Zustand  ist nach Absprache möglich. Der Preis ist verhandelbar. Interessenten melden sich bitte beim Bezirksschiessmeister des Bezirksverbands Niederkrüchten, Frank Schubert unter “frankschubertprivat@t-online.de“ oder der Rufnummer 0160-2862866.

 

Aug. 22

 

Die Sieger im Kreise der Teilnehmer und Funktionäre

Bezirksverband Heinsberg

 

Lothar Ehrenfeld ist neuer Bezirkskönig im Bezirksverband Heinsberg

 

Auf dem 50-Meter-Kleinkaliber-Schießstand in Haaren ermittelten die Könige des Bezirksverbandes Heinsberg den diesjährigen Bezirkskönig. Es traten fünf Könige an, diese Würde zu erringen. Alle waren hoch motiviert und sehr interessiert. Bei hoch sommerlichen Temperaturen stieg die Spannung und jeder fieberte seinem Ergebnis entgegen. Als Sieger ging ringgleich - aufgrund des besseren Schussbildes - Lothar Ehrenfeld von der Schützenbruderschaft St. Martini Schafhausen, vor Nico Marsidis aus Bocket, hervor. Gleichzeitig wurde das Pokalschießen für die Bruderschaften durchgeführt. Auch hier entwickelten sich spannende Wettkämpfe. Insgesamt neun Mannschaften nahmen teil, wobei Laffeld von drei angetretenen Mannschaften erstmalig eine reine Damenmannschaft stellte. Den Ehrenpreis errang hierbei die St. Johannes Bruderschaft Haaren. Die Plätze 1 - 3 belegten die Bruderschaften Lieck, Aphoven und Porselen. Die Einführung in das Amt von Lothar Ehrenfeld als Bezirkskönig mit dem Kleinkalibergewehr und Sascha Wolf als Bezirkskönig mit der Armbrust sowie die Siegerehrung des Pokalschießens KK erfolgt beim Heimatabend des Bezirksschützenfestes in Laffeld.

 

Aug. 22

 

Bezirksverband Viersen-Mitte

 

Endlich wieder ein Hauch von Schützenfest in Helenabrunn

Helenabrunn hat seine Schützen zurück. Ein Schützenfest „light“ konnte nach zwei Jahren Corona-Zwangspause wieder durchgeführt werden. Der Restart begann direkt mit einer Besonderheit. Die beiden Helenabrunner Schützenbruderschaften traten als gemeinsamer Veranstalter auf und haben gemeinsam gefeiert. Seit eh und je ist der südlichste Stadtteil von Viersen in zwei Bruderschaftssektionen aufgeteilt. Die St. Mathias Schützenbruderschaft der Sektion Heimer und die St. Helena Schützenbruderschaft der Sektion Ummer. Der Helenenberg mit der Pfarrkirche St. Helena und mit den Paraden zu Pfingsten ist die „neutrale“ Sektion der Schützen. Die Corona-Pandemie hat mehr Nachteile als Vorteile. Ein Nachteil ist, dass die Brauchtumspflege gelitten hat. Zu den Vorteilen gehört, dass Vereine wie Schützenbruderschaften über neue Wege der Zusammenarbeit nachdenken müssen. So kann ein großer Ortsteil wie Viersen-Helenabrunn enger zusammenrücken und die Gemeinschaft wieder zum Leben erwecken. Aufgrund der Corona-Pandemie und daher auf Nummer sicher, haben beide Helenabrunner Schützenbruderschaften drei kleine Festtage an den Pfingsttagen in Helenabrunn überwiegend an der frischen Luft organisiert. Es gab zwei Schützenumzüge und auf dem Gelände des Garten- und Landschaftsbauers Michael Fasselt wurde zu einem Familienfest eingeladen. Der Restart hätte besser nicht laufen können. Die Ehrungen von langjährigen Mitgliedern und verdiente Mitglieder konnte nachgeholt werden. Die Freude darüber, dass Helenabrunn, Heimer und Ummer seine Schützen zurück hat, war beiden Schützenpräsidenten deutlich anzumerken. Wenn die Corona-Pandemie weiterhin an Schrecken verliert, dann dürfen sich alle „Lenebürscherinnen“ und „Lenebürscher“ auf ein „normales“ Schützen- und Heimatfest u. a. mit der legendären Parade auf dem Helenenberg zu Pfingsten 2023 freuen.

 

Juli 22

 

Bezirksverband Mönchengladbach-Rheydt-Korschenbroich

 

Schelsen im Aufbau – neues Wegekreuz eingesegnet

 

„Auf Französisch nennt man ihn agriculteur, Bebauer“ – so formulierte Diakon Norbert Häusler, Präses der St. Josef Schützenbruderschaft Mönchengladbach-Schelsen, während der Einsegnung eines neuen Kreuzes an der Katzenbauerstrasse am 28. Mai 2022 die Aufgabe des Menschen. Und er konnte in Bezug auf den Schöpfungsbericht im Buch Genesis ergänzen, dass ja genau diese Fähigkeit des Bebauens, Aufrichtens und Ordnens wohl gewollt sei, ist doch von einem Garten und nicht von einer Wildnis am Anfang der Welt die Rede. „Der Auftrag zur Kultur und kulturellen Leistung steckt genau da drin“, so der Präses während seiner Ansprache. Das neue Kreuz ersetzt eine Leerstelle im Dorf; ist doch das alte Kreuz schon vor längerer Zeit in die Brüche gegangen. Die Schelsener Schützen konnten nun endlich das vollenden, was vor der Pandemie bereits konkret in Planung war. Dabei hatten sie tatkräftige Hilfe an ihrer Seite: Metallbau Mertens und Gartencenter Lenders waren starke Partner. Aber ebenso, zur Freude der Bruderschaft, konnten Schülerinnen und Schüler, der sich in direkter Nachbarschaft befindlichen Karl Barthold Schule, gewonnen werden; Fliesenlegermeister Stefan Lenßen war aktiv sowie Steinmetz Henry Ferl, der den Grabstein des Schelsener Kultlehrers Katzenbauer neben dem Kreuz arretierte, ist doch die Straße an seiner alten Wirkungsstätte auch nach ihm benannt. Erfrischend war, dass nach der Segnung viel Zeit und Platz zum Verweilen und Austausch war - dem Jägerzug Heidejägern sei Dank. Eben dieser Schützenzug mit Männern im besten Alter wird sich weiterhin um den neuen Kreuzesstellplatz kümmern. „Ein guter Tag für Schelsen. Es wird nichts zerstört sondern aufgebaut.“, so fasst Brudermeister Stephan Zitzen den Tag zusammen, an welchem auch an anderen Wegekreuzen des Dorfes gemeinsam gearbeitet wurde.

 

Juli 22

 

Bezirksverband Monschau

 

Vollblutkarnevalist wird Schützenkönig

 

Am Sonntag, dem 29. Mai 2022, konnte endlich wieder das Königsvogelschießen der St. Hubertusschützenbruderschaft Kesternich stattfinden. Mit großer Unterstützung durch das Trommler- und Pfeifercorps Kesternich wurde der noch amtierende Schützenkönig der Hubertusschützen, Norman Bonne, am Haus des Brudermeisters abgeholt. Nach einem kleinen Umtrunk marschierte der Festzug zum Dorfgemeinschaftshaus, wo schon die Freunde der Schützenbruderschaft Stolberg Mitte auf uns warteten. Als alle ihren Platz eingenommen hatten, wurden die Verdienste und das Engagement der Schützenschwester Christa Dunkel gewürdigt. Aus den Händen des  Bezirks- und Diözesanbundesmeister Kurt Bongard erhielt sie den Hohen Bruderschaftsorden für Frauen. Für Bettina Pritz stand ein Blumenstrauß als Dankeschön für ihr stetes Engagement bei der Pflege um den Platz des Altkleidercontainers bereit. Nach einer Stärkung begannen wir 14 Uhr mit dem Schießen auf den Preisvogel, welcher von Jörg Stange „erlegt“ wurde. Zum 1. Mal in der Vereinsgeschichte wurde unter den anwesenden 6 - 12 Jährigen eine Bambinimajestät ermittelt. Diese Ehre wurde Simon Bensch aus der Stolberger Bruderschaft zuteil. Gegen 16 Uhr kam der Höhepunkt des Tages – die Ermittlung des neuen Schützenkönig‘s. Es gab insgesamt fünf Anwärter für diesen Titel. Nach einem zähem Ringen wurde Andreas Henn nach insgesamt 133 Schüssen neuer Schützenkönig. Er ist auch Mitglied der Karnevalsgesellschaft „Kester Lehmschwalben“ und dort im Vorstand tätig. Andreas Henn fungierte auch als Lottofee bei der Ziehung des schönsten, ausgemalten Bildes der kleinen Künstler. Es siegte hier Stephanie Schulz vor Lenny Rüttgers und Nina Schmitz. Trotz gelegentlichen Regengüssen war es ein gelungener Tag mit vielen Überraschungen und noch viel mehr Spaß. Die St. Hubertus-Schützenbruderschaft Kesternich bedankt sich nochmals ganz herzlich bei den vielen fleißigen, freiwilligen Helfern hinter der Theke und in der Cafeteria.

 

Juli 22

 

Bezirksverband Mönchengladbach-Rheydt-Korschenbroich

 

St. Josef Bruderschaft Schelsen spendet für Flutopfer

 

Nachdem im Sommer des vergangenen Jahres die Flutkatastrophe viele Teile Deutschlands heimgesucht hatte, war für die Schelsener Bruderschaft sofort klar: „Hier müssen wir etwas tun!“ Neben einer sehr umfangreichen Sachspenden-Sammelaktion riefen die Schelsener Schützen auch zu Geldspenden auf, um den Betroffenen vor Ort zu helfen. Aufgrund der persönlichen Beziehung eines Schützenbruders nach Ahrweiler war auch sofort klar, wohin die Hilfeleistung gehen soll. War die Spendenbereitschaft bei den Lebensmitteln und anderen Dingen des täglichen Gebrauchs schon unerwartet groß, so wurde dies von den Geldspenden nochmals überboten. Mit insgesamt sage und schreibe 57.555,68 € konnte nun den Betroffenen vor Ort unbürokratisch geholfen werden. Der Dank gilt zuvorderst und in erster Linie allen Spendern, die einmal mehr bewiesen haben, dass der Leitspruch „Glaube, Sitte, Heimat“ keine hohle Phrase ist.

 

Juni 22

 

Bezirksverband Viersen-Süchteln

 

Sittarder Schützen ehren ihre Jubilare

 

Auf der Jahreshauptversammlung der St. Sebastianus-Bruderschaft Süchteln-Sittard 1492 e.V. am 8. April 2022, welche im Süchtelner Josefhaus stattfand, standen vor allem die Jubilare im Vordergrund. Ehrungen gehören zu den Momenten, die in jedem Verein etwas Besonderes bedeuten. So standen nach einem Jahr coronabedingter Pause diese für 27 Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft an. Besonders hervorzuheben sind dabei zwei Mitglieder, die seit über 70 Jahren den Sittardern die Treue halten: Franz Möllemann und Alfred Bergfeld. Besonders gefreut haben wir uns, dass wir Franz Möllemann die Urkunde und die Anstecknadel persönlich überreichen könnten. Die Mitglieder bedachten ihn mit Standing Ovation. Alfred Bergfeld konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Jahreshauptversammlung teilnehmen, ihm wird die Urkunde zu einem späteren Zeitpunkt verliehen. Weiterhin wurden Matthias Hormes (50 Jahre), Bärbel Winofsky, Eckhardt Jornitz, Georg Rosenberger und Waldemar Wiese (alle 40 Jahre) geehrt. Zudem wurden 18 Mitglieder für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Bei den Vorstandswahlen gab es keine großen Überraschungen: Christoph Wartmann (Vorsitzender), Ruth Grundke (Schriftführerin), Rainer Verhülsdonk (stellv. Schriftführer), Petra Schulz (Kassiererin), und Marion Rußlies (stellv. Kassiererin) wurden alle im Amt bestätigt. Sebastian Cremers trat aus beruflichen Gründen nicht zur Wahl als 2. Vorsitzender an, für ihn wurde General Uwe Böhnert gewählt. Sebastian Cremers bleibt jedoch als Beisitzer Mitglied des Vorstandes.

 

Mai 22

 

Bezirksverband Viersen-Mitte

 

Endlich wieder Schützenfest im Rahser

 

Bereits am 24.04.2022 trafen sich die Notburga-Schützen aus dem Rahser zu ihrer 1. Mitgliederversammlung nach den pandemischen Einschränkungen. Traurig mussten die Anwesenden zur Kenntnis nehmen, dass während der Pandemie 17 Schützenbrüder und -schwestern verstorben waren. Die Wahlen zum Geschäftsführenden Vorstand verliefen ohne dass sich Neuerungen ergaben. So wurde Alexander Wassen als Präsident, Michael Genenger als Schatzmeister, Michael Mertens als Schriftführer und Fritz Häming als Beigeordneter für die Dauer von 2 Jahren in ihren Ämtern bestätigt. Uwe Westermann (Vizepräsident), Martin Häming (stellv. Schriftführer) und Stefan Brunell (Kassierer) wurden für 1 Jahr in ihre Ämter wiedergewählt. Neu in das Gremium wurde als Hospitant und somit ohne Stimme der 2. Schatzmeister Marcel Dorsch gewählt, um in die Arbeit des GV reinschnuppern zu können. Einen Ringtausch gab es beim Schießmeister und dessen Stellvertreter. Neuer Schießmeister ist nun der alte Stellvertreter Stefan Ix, sein Stellvertreter ist der alte Schießmeister Hermann Josef Peiffer. Auch in den Positionen des Vorstandes ergaben sich nach den Wahlen keine Veränderungen: Jeanette Zirngast, Helmut Stecken, Andi Peiffer und Michael Knippel blieben Beisitzer und Sabrina Boeken wurde in ihrem Amt als Jungschützenmeisterin zusammen mit ihrer Stellvertreterin, Celina Hardie, bestätigt. Spannend wurde es nach den Wahlen, als es zum Vogelputz kam. Schlussendlich putzte Stefan Ix den Vogel und ist somit Hauptanwärter auf die Königswürde, die am Schützenfestsonntag im August ausgeschossen wird. „Wir sind froh, dass wir wieder mit vollem Elan unser Schützenfest vorbereiten können und hoffen, dass uns kein Strich durch die Rechnung gemacht wird“, sagte Präsident Alexander Wassen nach der Versammlung. „Wir können allerdings nicht auf das Altbewährte zurückgreifen, sondern mussten bereits im Vorfeld viele Neuerungen in Angriff nehmen“, gab Vizepräsident Uwe Westermann bekannt. Das Rahser Schützenfest ist terminiert vom 26.- 29.08.2022. „Schon jetzt laden wir die Bürger aus Viersen und Umgebung ganz herzlich ein und freuen uns, dass wir nicht nur die Tanz- und Partyband „FarbTon“ an allen Abenden im Festzelt haben, sondern mit der im Köll’schen Karneval verwurzelten Band die „Räuber“ wieder ein tolles Angebot zu unserem Dorfabend anbieten können“, sagte Präsident Alexander Wassen abschließend.

 

Mai 22

 

Bezirksverband Viersen-Süchteln

 

Mit Verzögerung feiern die Neuwerker wieder

 

Bereits 2020 habe ich meine Gedanken zum Thema Corona und „Bruder-sein / Bruderschaftler sein“ hier im Schützenbruder mit Euch geteilt. Wie sicherlich viele von Euch, standen auch wir vor der Situation „den Laden irgendwie am Laufen zu halten“. Wir haben einige virtuelle Sitzungen abgehalten und unseren Mitgliedern signalisiert, dass wir nicht untätig sind. Wir, und auch sicherlich Ihr, waren permanent mit der Frage konfrontiert, ob wir planen sollen oder nicht. Können wir eine Frühkirmes planen? Nein, wir müssen abwarten. Planen wir unser Jubiläum „525 Jahre St. Barbara Bruderschaft“ im Jubiläumsjahr 2022 oder ist das stand jetzt einfach nicht sinnvoll?

Schweren Herzens haben wir dann letztes Jahr entschieden unser Jubiläum um ein Jahr auf 2023 zu verschieben. Wir planen nun fest damit, dass wir am 30.09 und 01.10.2023 unser 525-jähriges Bestehen gebührend feiern können. Wir blicken voller Optimismus nach vorne.

Ihr Marc Püttmanns

Schriftführer

St. Barbara Bruderschaft Neuwerk

 

Mai 22

Bezirksverband Düren-West

 

600 Jahre St. Cornelius Schützenbruderschaft Lamersdorf

 

Die Jubiläumsfeierlichkeiten der St. Cornelius Schützenbruderschaft Lamersdorf zum 600-jährigen Bestehen sind erfolgreich gestartet. Am Gründungstag der Bruderschaft, dem 23. April, begannen die Feierlichkeiten mit einer von Bezirkspräses Heinz Portz  gehaltenen hl. Messe. Nach einem kurzen Umzug durch den Ort begann in der Begegnungsstätte Bartze Hof der Festkommers. Damit alle Gäste am Festkommers teilnehmen konnten, hatten die Schützen ein großes Zelt aufgebaut. Brudermeister Gregor Lövenich begrüßte eine große Anzahl an Ehrengästen, befreundete Schützenbruderschaften, Ortsvereine und Besucher. Sein erster Gruß galt dem Schirmherrn, Charles Louis Prinz von Merode. Denn seine Vorfahren sind nachweislich die Gründer der Lamersdorfer Bruderschaft. Der Schirmherr ging in seiner Festrede u. a. auf die ursprünglichen Grundzüge der Bruderschaft ein, nämlich caritative Aufgaben, wie Nächstenliebe, Disziplin, Gebet und Eintreten für die Schwächeren. Zudem betonte er die Freundschaft seiner Familie zu den St. Corneliusschützen aus Lamersdorf. Gregor Lövenich begrüßte ihn aber auch als Präsidenten der Europäischen Gemeinschaft Historischer Schützen. Schriftführer Georg Jansen hielt einen kurzen Vortrag zur Geschichte des Schützenwesens in der Region und über die Lamersdorfer Schützen im speziellen, bevor weitere Ehrengäste und Redner Glückwünsche überbrachten. Dr. Patricia Peill, MdL, überreichte die Ehrenplakette des Landes NRW für Ehrenamtliches Engagement. Diözesangeschäftsführer Karsten Engelmann überreichte die Hochmeisterplatte des Bundes der Historischen deutschen Schützenbruderschaften. Höhepunkt des Abends war sicherlich der Große Zapfenstreich, der in hervorragender Weise durchgeführt wurde. Musikalisch gestaltet wurde er von Trommler- und Pfeiferkorps Blau-Weiß Lamersdorf, dem Musikverein „Frohsinn“ aus Schmidt  und Thomas Bartz mit dem Dudelsack. Den feierlichen Rahmen bildeten die Fackelträger der Reservistenkameradschaft und der Freiwilligen Feuerwehr. Neben den Lamersdorfer Schützen marschierten auch die Offiziere der befreundeten Bruderschaften auf. Ein einmaliges Erlebnis für die zahlreichen Zuschauer.  Jetz freuen sich die Schützen auf die nächsten Veranstaltungen. Am Fronleichnamstag findet das Bürgerpokal- und Majestätenschießen statt und vom 09. bis 12. Juli 2022 das Jubiläums- und Kreisschützenfest inkl. Heimattreffen.

 

Mai 22

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Bezirksverband Schleiden

 

Bezirksstandarte bleibt in Marmagen - Sabrina Claßen ist neue Bezirkskönigin

 

Beim Bezirkskönigsschießen des Bezirksverbands Schleiden im Wahlener Schützenhaus, konnte der bisherige Bezirkskönig Franz-Georg Knoll von der St. Laurentius-Schützengilde Marmagen die Schärpe an seine Schützenschwester Sabrina Claßen übergeben. Sie setzte sich gegen ihre Mitbewerber Andreas Wittig aus Wahlen und Dieter Koenn aus Reifferscheid durch. Die drei amtierenden Schützenkönige aus Gemünd, Keldenich und Rohr-Lindweiler waren leider entweder an Corona erkrankt oder aus persönlichen Gründen verhindert. Der Bezirksbundesmeister Christoph Kammers begrüßte die Anwesenden und freute sich darüber, dass auch von den Bruderschaften, deren Majestäten nicht anwesend waren, je eine Mannschaft am Pokalschießen teilnahm. Den „Heinz-Peter-Metzen-Pokal“ nahm die St. Brigida-Bruderschaft Keldenich entgegen, den „Peter-Milz-Pokal“ sicherte sich die Mannschaft der St. Laurentius-Schützengilde Marmagen. In den Anfängen des Bezirkskönigsschießens, als ausschließlich Schützenbrüder um die Königswürde rangen, wurde für ihre Partnerinnen ein Sachpreisschießen eingeführt. In diesem Jahr  entfiel dieser Wettbewerb mangels Teilnehmerinnen. Die Schießwettbewerbe wurden geleitet vom Bezirksschießmeister Peter Beutler und seinem Stellvertreter. Für die Beiden war es die erste Veranstaltung in ihrem Amt, dass sie seit 2019 inne haben, aber coronabedingt bisher noch nicht aktiv ausüben konnten. In diesem Jahr wollte eigentlich die St. Laurentius-Schützengilde Marmagen die Ausrichtung der Bezirksveranstaltungen durchführen. Der Bau des neuen Schützenhauses ist aber durch Corona ins Stocken geraten, so dass die Wahlener St. Rochus-Bruderschaft ihr Schützenhaus für alle Veranstaltungen auf Bezirksebene in 2022 zur Verfügung stellt. Kammers dankte den Wahlenern hierfür sowie den Marmagenern, die die Bewirtung mit Getränken und Kaffee und Kuchen übernommen hatten. Während der Veranstaltung ließ Kammers den Hut rundgehen, um für die Ukraine-Flüchtlinge zu sammeln und brachte damit 300 € zusammen. Schützen verstehen es eben, nicht nur zu feiern.

 

Mai 22

 

Bezirksverband Erkelenz

 

Krönung der Bezirksmajestäten

 

Das erste größere gemeinsame Fest seit zwei Jahren feierten die Schützen aus dem Erkelenzer Bezirksverband am 23. April in der Stadthalle. Beim Bezirkskönigsabend wurde kräftig getanzt und gefeiert. In diesem Rahmen wurden die scheidenden Bezirksmajestäten verabschiedet und die neuen inthronisiert. Nach dreijähriger coronabedingter Amtszeit wurden der Bezirkskönig Peter Topphoff (Gerderath), der Bezirksprinz Joshua Schöngen (Lövenich) sowie die Schülerprinzessin Abisha Veerasingham (Erkelenz) verabschiedet. Die in diesem Jahr neu gewählte Bezirksbundesmeisterin Michaela Beckers führte durch den Abend und bedankte sich außerordentlich bei den bisherigen Amtsträgern. Mit einer Überraschung für die jüngste und erste neu gekrönte Bezirksbambiniprinzessin Laura Schmidt aus Gerderath wartete das ehemalige Bezirkskönigspaar Peter Topphoff und seine Partnerin Roswitha Aatz auf. Da die Bambinis mit dem Lasergewehr geschossen hatten, brachten sie ihr extra einen Holzvogel als Erinnerung und Trophäe an ihr erfolgreiches Schießen mit. Im weiteren Verlauf krönte der Stellv. Bezirksbundesmeister Michael Königs Joelina Recker aus Kückhoven zur Bezirksschülerprinzessin und Anja London aus Gerderath zur Bezirksprinzessin gekrönt. Ganz in Damen-Hand war der Bezirk dann doch nicht. Sichtlich gerührt und voller Freude nahm der Erkelenzer Brudermeister und Schützenkönig Christian Helpenstein mit seiner Gattin Veronika seine Krönung zum Bezirkskönig wahr. Anwesend war auch der Ehren-Bezirksbundesmeister und Stellv. Diözesanbundesmeister Hermann-Josef Kremer, der tags zuvor in die "Ritterschaft vom Heiligen Sebastianus in Europa" aufgenommen wurde. Dies ist keine Auszeichnung, sondern eine Lebensaufgabe. Ritter haben die Pflicht, sich für die Verwirklichung der geistigen Einheit Europas als christliches Vaterland aller europäischen Völker im privaten, beruflichen und gesellschaftlichen Leben tatkräftig einzusetzen. Die Sieger der Pokalwettbewerbe gab der Bezirksschießmeister Christoph Stolzenberger bekannt. Erkelenz räumte drei von vier Wanderpokalen ab: Den vom neuen Bezirkskönig Christian Helpenstein gestifteten "Erka- Bambini-Pokal", "Markus-Paulsen-Wanderpokal" für die Schülerpinzen sowie den Wanderpokal der Veranstaltungsgemeinschaft Bauernmarkt für das beste Prinzessinnenteam. Den Erich-Narewski-Wanderpokal sicherte sich das Team um den Kuckumer Schützenkönig Stephan Balogh.

 

Mai 22

 

Bezirksverband Düren-Süd

 

Neue Bezirksmajestäten im Bezirksverband Düren-Süd

 

Nach langer Zeit der Entbehrung war es endlich so weit. Der Bezirksverband Düren-Süd konnte nach über 1000 Tagen wieder neue Bezirksmajestäten ermitteln. Um es für die Zuschauer interessanter und spannender zu machen, wurde der bisherige Austragungsmodus auf den traditionellen Holzvogelschuss geändert. Auf dem Hochstand der St. Mauritius Schützenbruderschaft Brandenberg haben sich jeweiligen Kandidaten bei den Schülern, Prinzen und Königen in sehr spannenden Wettkämpfen gemessen und ihre Sieger ermittelt. Auch wenn es bei diesem Modus auch etwas Glück braucht, so gingen doch alle mit höchster Konzentration und Treffgenauigkeit zu Werke. Die anwesenden Schützen und Fans aus den einzelnen Bruderschaften fieberten bei mit ihren Majestäten. Auch die Geselligkeit spielte an diesem Sonntagnachmittag eine wichtige Rolle. Viele waren froh, sich nochmal in so großer Runde zu sehen und endlich wieder Schützenbrauchtum erleben zu können. Bei den Schülern konnte Eric Fuhs von der St. Ewaldus Schützenbruderschaft Bogheim mit dem 189 Schuss den zähen Vogel von der Stange holen. Mit dem 61 Schuß errang Philipp Lankow von der St. Michael Schützenbruderschaft Kufferath die Bezirksprinzenwürde und bei den Königen setzte sich Brigitte Kremer von der St. Johannes Schützenbruderschaft Birgel gegen ihre Mitbewerber:innen durch und wurde neue Bezirkskönigin. Auch die anwesenden Jungschützenmeister und Brudermeister/Vorsitzende konnten jeweils ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen. Sie ermittelten per Schuss auf die Ehrenscheibe die diesjährigen Pokalgewinner. Den Jungschützenmeisterpokal errang Helmut Blumenthal von der St. Cyriakus Schützenbruderschaft Niederau und bei den Brudermeistern konnte Dietmar Weber von der St. Hubertus Schützenbruderschaft Großhau den 1. Platz erringen.

 

Mai 22

BdSJ DV Aachen

 

Bowling-Event der Schützenjugend


Zum Bowling-Event am 24. April in Niederzier hatte der BdSJ im Bistum Aachen die Nachwuchsschützen eingeladen. Über 60 Mitglieder aus dem Diözesanverband Aachen, sowie deren Jugendleiter waren der Einladung gefolgt und erlebten Jugendverband hautnah.
Hierbei standen Bowling, Austausch und Spaß an diesem Nachmittag im Mittelpunkt und nachdem die Veranstaltungen aufgrund der Corona-Entwicklung Ende des vergangenen Jahres verschoben wurde, freuten sich alle Teilnehmer sehr über diesen nachgeholten Termin.

 

Mai 22

 

BdSJ DV Aachen

 

Zu Besuch in der Bundeshauptstadt

Vom 20. bis zum 24. April ging es für acht Jugendliche aus dem Bistum Aachen auf Bildungsfahrt nach Berlin. Begleitet wurden sie von zwei Referenten und einer Jugendleiterin des BdSJ Aachen, welche für die Fahrt ein umfangreiches und spannendes Programm geplant hatten. Nach der Anreise mit dem ICE und dem Bezug des Hostels, startete die Gruppe zu einer Führung in die Berliner Unterwelt. An den Folgetagen stand zudem sowohl die Gedenkstätte Sachsenhausen, das Holocaust-Mahnmal, wie auch das ehemalige Stasi-Gefängnis und die heutige Gedenkstätte Höhenschönhausen auf dem Plan. Natürlich durfte auch ein Stadtbummel nicht fehlen. Für die Teilnehmer waren die Tage ein sehr intensives Erlebnis, welches auch Anregung für weitere Ideen und Pläne bot. Auch Spaß und die abendliche Freizeitgestaltung kamen nicht zu kurz.

 

Mai 22

 

BdSJ DV Aachen

 

Glaube versetzt Berge

Spirituelle Winterfreizeit der Schützenjugend im Bistum Aachen

 

In der Karwoche vom 8. bis zum 15. April fuhren 38 Teilnehmer und Teilnehmerinnen mit dem Bund der St Sebastianus Schützenjugend (BdSJ) im Bistum Aachen auf Winterfreizeit nach Achenkirch in Österreich. Die Fahrt stand unter dem Motto „Glaube versetzt Berge“ und so standen auch die spirituellen Impulse, der gemeinsame Kreuzweg am Karfreitag und die geistlichen Besinnungen unter diesem Leitsatz. Die Gruppe verbrachte eine ereignisreiche Woche, bei gutem Wetter und unterstützt vom Arbeitskreis unter der Leitung von Arno Breuer, der die Fahrt zum 34. Male begleitete.Auch Diözesanjungschützenmeister Bernd Servos und seine Stellvertreterin Marie-Kristin Hamboch begleiteten die spirituelle Winterfreizeit. Natürlich fehlte auch die gemeinsame Freizeitgestaltung, Skifahren und Wandern nicht im Programm und am Abschlussabend wurde deutlich, dass sich wieder alle auf die nächste Winterfreizeit freuen.

 

Mai 22

 

Konzert der Big Band des Heeresmusikkorps Koblenz


Die Sektion Schloss Merode der Europäischen Gemeinschaft Historischer Schützen (EGS) veranstaltet in der Festhalle Eschweiler-Weisweiler, Berliner Ring 2, am Mittwoch, 4. Mai 2022, 19:30 Uhr (Einlass 18:45 Uhr), ein
Benefizkonzert mit der Big Band des Heeresmusikkorps Koblenz.
Der Erlös des Konzerts fließt dem Förderverein Schloss Merode und gegebenenfalls weiteren gemeinnützigen Empfängern zu.


Eintrittskarten sind Online bei ticket-regional.de zum Preis von 16,50 €, inklusive Vorverkaufsgebühr, erhältlich.


Die Musiker*innen der Big Band des Heeresmusikkorps Koblenz freuen sich, nach langer, pandemiebedingter Pause wieder Konzerte zu geben. Die Band konnte als Gast für das aktuelle Konzertprogramm den mehrfach ausgezeichneten Jazz-Saxophonisten und Professor für JazzSaxophon und -Ensemble an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, Prof. Claudius Valk,
gewinnen. Das neue Programm „Faces of Jazz“ schlägt eine Brücke vom traditionellen Big-Band-Jazz hin zum Modern Jazz. Die Musiker zeigen unter der Leitung von Claudius Valk, wie vielseitig Big-BandMusik sein kann.

 

April 2022

Bezirksverband Monschau

 

Verleihung der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland

 

Minister der Justiz Peter Biesenbach hat im Herbst 2021 die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an den Schützenbruder und Justizamtsinspektor Günter Uhlworm von der St. Apollonia Schützenbruderschaft Steckenborn ausgehändigt. Der Verdienstorden ist eine besondere Auszeichnung, die der Bundespräsident für Verdienste um das Gemeinwohl ausspricht. Herr Uhlworm erhielt die Ordensauszeichnung, weil er sich durch sein jahrzehntelanges Engagement im sozialen Bereich und insbesondere im Einsatz für behinderte Menschen auszeichnungswürdige Verdienste erworben hat. Günther Uhlworm hat sich in seiner über 37-jährigen Tätigkeit in Schwerbehindertenvertretungen ebenso unermüdlich wie erfolgreich für die Rechte und die Belange schwerbehinderter Menschen insbesondere in der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen eingesetzt. Er war Vertrauensperson der schwerbehinderten Menschen beim Amtsgericht Düsseldorf, beim Amtsgerichts Aachen und weiterer Justizbehörden in näherem Umkreis (unter anderem der Amtsgerichte Eschweiler, Schleiden und Monschau). Zusätzlich war er Bezirksvertrauensperson im Bezirk des Oberlandesgerichts Düsseldorf und zunächst als Stellvertreter sowie später Bezirksvertrauensperson im Oberlandesgerichtsbezirk Köln. Seit 2003 gehört er der Hauptschwerbehindertenvertretung bei dem Ministerium der Justiz zunächst als stellvertretende Hauptvertrauensperson an; im Juni 2008 wurde er Hauptvertrauensperson für den Geschäftsbereich der Justiz. Außerdem war er stellvertretender Vorsitzender der „Arbeitsgemeinschaft der Hauptschwerbehinderten-vertretungen und Schwerbehindertenvertretungen der obersten Landesbehörden Nordrhein-Westfalen“ (AGSV NRW). Seit 2017 ist er Vorsitzender der AGSV NRW und vertritt in dieser Funktion circa 20.000 schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte Menschen. Darüber hinaus ist er stellvertretender Vorsitzender der AGSV der Länder (Zusammenschluss aller AGSV auf Bundesebene). Hervorzuheben ist sein besonderes Engagement für die Barrierefreiheit der Justiz im Baubereich und im Bereich der Software. „Aufgrund seines weit überobligatorischen und erfolgreichen Einsatzes ist er ein Vorbild für viele schwerbehinderte Menschen, deren uneingeschränktes Vertrauen er seit Jahrzehnten genießt“, so Minister der Justiz Peter Biesenbach in seiner Würdigung. Daneben engagiert sich Günter Uhlworm seit über vierzig Jahren in der St. Apollonia Schützenbruderschaft Steckenborn. Er war dort über fünfzehn Jahre Jungschützenmeister und Schießleiter und ist seit mehreren Jahrzehnten Schriftführer. Sein ehrenamtliches Engagement sahen natürlich auch die Verantwortlichen im Bezirk. So war Günter Uhlworm langjähriger Stellvertretender Bezirksjungschützenmeister und er vertrat den BdSJ Aachen e.V. beim Bundes BDKJ. Aktuell ist er der Geschäfts- und Schriftführer des BHDS Bezirksverband Monschau von 1928 e.V.

 

April 2022

50 Jahre Bezirksverband Düren-Nord

 

 Anlässlich des Bruderschaftstag konnte die Schützen des Bezirksverbandes Düren Nord am Samstag, den 26.03. in der Birkesdorfer Festhalle Ihr 50-jähriges Jubiläum mit zwei Jahren Verspätung feiern. Die St. Petrus Schützen konnte, als gastgebende Bruderschaft nahezu 200 Schützenschwestern und Schützenbrüder aus 14 Dürener Schützenvereinen begrüßen.

Nach einer gemeinsamen Messe und gestärkt durch einen kleinen Imbiss konnte der Bezirksbundesmeister Axel Blom zahlreiche Gäste aus Politik und dem Schützenwesen begrüßen.

Bloms Vorgänger im Amte, Josef Mohr, führte das Auditorium mit einem „Blick in unterschiedliche Richtungen: zurück, seitwärts und nach vorne“ durch die ereignisreiche Geschichte des Verbandes. Hervorgehoben wurde hierbei die Ausrichtung des Bundesschützenfestes 1998 und des Bundesköniginnentags 2017 in unserer Heimatstadt Düren, die so jeweils Gastgeber mehrerer Tausend Schützen des Bundesverbandes werden konnte. Der Bezirksverband Düren-Nord bildet mit drei weiteren Verbänden und mehr als 60 Vereinen den Kreisschützenbund Düren, der in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiert.

Dr.med. Bodo Müller, Chefarzt und Ärztlicher Direktor des St. Marien Hospitals Birkesdorf unterstrich nachfolgend in seinem Vortrag „Zwischen Kind und Erwachsensein – Eine Zeit die Gefährdung für die seelische Gesundheit“ die wichtige Stellung der Vereine und ihrer Jugendarbeit als Anker in der turbulenten Entwicklung der Jugend sowie die Veränderung der Fallstudien unter dem Einfluss von Corona.

Abschießend lobte Msgr. Glasmacher, Präses des Diözesanverbandes und der Birkesdorfer Bruderschaft, die Leistungen der Schützenverein im sozialen und karitativen Bereich. Der Titel seines Vortrages „Schützen - Dienst an Gott und den Menschen“ spiegelte sich in unzähligen Hilfsaktionen der Schützen im Land, Bistum und Gemeinde wieder.

Im Rahmen der Veranstaltung erhielt der Bezirksverband zu seinem Jubiläum die Bundesmeisterplakette des Bundes der deutschen historischen Schützen verliehen. Josef Mohr, Bezirksbundesmeister von 2000-2017, erhielt für seine herausragenden Leistungen im Sinne von Glaube, Sitte und Heimat das Schulterband zum St. Sebastianus Ehrenkreuz.

Bei einer abschließenden Tischsammlung für die Europäische Gemeinschaft der Schützen, die ihr polnischer Schützenvereine an der ukrainischen Grenze bei ihrer Flüchtlingshilfe vor Ort unterstützt, kamen beachtliche 650 Euro.

 

April 2022

Bezirksverband Schleiden

 

Nach dreijähriger Pause wieder ein Prinzenschießen

 

„Passt sie noch oder nicht?“ Diese Frage wird sich manche Schützenschwester bzw. mancher Schützenbruder aus den Reihen der Bruderschaften im Bezirksverband Schleiden gestellt haben. War doch das Bezirksprinzenschießen im Wahlener Schützenhaus seit 2019 die erste offizielle Veranstaltung auf Bezirksebene, bei der die Schützenuniform wieder zum Tragen kam. Die seit drei Jahren amtierenden Majestäten der Schützenjugend rangen um die Nachfolge des im März 2019 ermittelten Bezirksbambiniprinzen Elias Pütz aus Gemünd, der Bezirksschülerprinzessin Ronja Korth aus Keldenich sowie der Bezirksprinzessin Maike Krahe aus Wahlen. Den Christoph-Kammers-Wanderpokal verwahrte die St. Rochus-Schützenbruderschaft Wahlen als letzter Sieger drei Jahre lang, auch hierfür sollte ein neuer Abnehmer gefunden werden. Für den Bezirksjungschützenmeister Thorsten Harth und seinem Stellvertreter Ralf Pütz, beide von der Gemünder St. Sebastianus-Schützenbruderschaft, war die Leitung der gut besuchten Veranstaltung die Feuertaufe in Ihrem Amt, dass sie seit Ende 2019 ausüben und coronabedingt bisher noch nicht aktiv zum Zuge kamen. Sie überwachten den Schießbetrieb und verkündeten anschließend die Ergebnisse. Neue Bezirksbambiniprinzessin wurde Lena Harth aus Gemünd vor Ronja Koenn aus Reifferscheid. Bezirksschülerprinz wurde der Gemünder Leon Porsche und verwies Hanna Blumenstock aus Keldenich und Miriam Koenn aus Reifferscheid auf die Plätze zwei und drei. Bezirksprinz darf sich jetzt für ein Jahr Philipp Hensch aus Keldenich nennen, er siegte vor Tamara Nücken aus Rohr-Lindweiler und Raphael Schruff aus Marmagen. Am Schießen um den Christoph-Kammers-Wanderpokal nahmen fünf Bruderschaften teil. Die Hausherren aus Wahlen entschieden den Wettbewerb erneut für sich und behalten den Pokal nun für ein weiteres Jahr. Somit hatten die Teilnehmer aus Marmagen, Gemünd, Reifferscheid und Rohr-Lindweiler das Nachsehen.

 

April 2022

Bezirksverband Krefeld-Willich-Meerbusch

 

Jahreshauptversammlung in Hüls

 

Sechs Monate nach der letzten Jahreshauptversammlung lud die Historische Schützenbruderschaft von Hüls 1464-1597 e.V. wieder ihre Mitglieder zur JHV 2022 ein. Auch diesmal fand sie in der Klaus Lauterbach Halle statt. Bedingt durch Corona mit Maske und Abstand. Nach der Begrüßung der Schützenfamilie durch den 1. Brudermeister Peter Schmidt und der Feststellung der Beschlussfähigkeit, gab es eine Gedenkminute für die Verstorbenen unserer Schützenbruderschaft. Auf der Tagesordnung stand unter anderem die Ehrungen der Vereinsmeisterschaften 2022, die Ehrungen für die jahrelange Mitgliedschaft und zwei besondere Ehrungen. Des Weiteren gab es die Wahlen der 2. Garnitur, des Generals und des Hauptmanns. Geehrt wurden für 25 Jahre Mitgliedschaft in unserer Schützenbruderschaft Sandra Laux, Ehrenmitglied Norbert Minhorst und seine Gattin Helga. Leider waren alle drei in diesem Abend verhindert. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Rita und Hans Willi Maas, für 50 Jahre Gert Bongaerts  durch den 1. Brudermeister geehrt. In Abwesenheit des Bezirksbundesmeister überreichte er dann noch den Ehrenbrief des Bezirksverbands Krefeld-Willich-Meerbusch. Sichtlich überrascht waren dann Elke Jablonowski und Georg Jablonowski als der Brudermeister sie nach vorne bat. Elke wurde von ihm mit der Frauenauszeichnung in Silber ausgezeichnet und Georg bekam das Ehrenkreuz des Sports in bronze überreicht. Gewählt als Stellvertreter in den einzelnen Bereichen wurden Stephan Hoppe (2. Brudermeister), Silke Hoppe und Jochem Kossack (2. Schatzmeister), Hans Hessel (2. Schriftführer), Gert Bongaerts, Michael Lubowitzki und Andreas Kipfel (2. Schießmeister), Hans Willi Maas (2. Archivar) und Heike Schmidt und Phil Cappel (2. Jungschützenmeister). Als General wurde Phillip Völkel und als Hauptmann Friedhelm Kossack gewählt. Das Verlesen der einzelnen Niederschriften und der Kassenberichte sowie der Kostenvoranschläge der einzelnen Kassen und natürlich die Entlastungen der Kassen nahmen einige Zeit in Anspruch. Gegen Ende der Versammlung wurde auf Anregung des Schützenbruders Jakob Wimmers eine Hutsammlung für die Ukraine-Hilfe durchgeführt. Sie erbrachte 170 Euro.

 

Aptil 2022

Bezirksverband Erkelenz

 

Nach zwei langen Jahren des Wartens konnte bei den Schützen im Bezirksverband Erkelenz endlich wieder eine Veranstaltung stattfinden. Unter 3G-Bedingungen wurde das Bezirksschießen im Erkelenzer Pfarrheim ausgerichtet. Die gastgebende Bruderschaft Unserer Lieben Frau Erkelenz schmückte den Pfarrsaal festlich und sorgte für das leibliche Wohl. Erstmals wurde der Vogelschuss vom Schießstand digital in den Saal projiziert. Es muss nicht ausgeschlossen sein, dass dieses “neue Format“ vielleicht einmal Vorreiter für andere Vereine sein wird. Gerade die junge Generation wird hiervon nicht abgeneigt sein. Pfarrer Werner Rombach eröffnete gemeinsam mit der in der Bruderratssitzung neu gewählten Bezirksbundesmeisterin Michaela Beckers die Veranstaltung. Das Schießen leitete der neue Bezirksschießmeister Christoph Stolzenberger, der den über viele, viele Jahre amtierenden Markus Paulsen abgelöst hatte. Mit dem Lasergewehr wurde die historisch erste Bezirks-Bambiniprinzessin ausgeschossen. Die 11-jährige Laura Schmidt aus Gerderath wurde Siegerin, da sie am treffsichersten war. Kückhoven freute sich beim Vogelschuss mit dem Luftgewehr über ihre neue Bezirksschülerprinzessin Joelina Recker. Erneut triumphierte mit Anja London eine Dame aus Gerderath als Bezirksprinzessin. Trotz eines Arbeitsunfalls ließ es sich der amtierende Bezirkskönig Peter Topphoff nicht nehmen, dem Bezirksschießen beizuwohnen und den Ehrenschuss auf den Bezirkskönigsadler zu setzen. Der Erkelenzer Schützenkönig und Brudermeister Christian Helpenstein versetzte dem Vogel dabei den entscheidenden Schuss. Dies feierten die Gastgeber ausgelassen, da die Bruderschaft aus Erkelenz über 25 Jahre auf einen neuen Bezirkskönig gewartet hatte. Die Schützen des Bezirksverbandes freuen sich jetzt schon auf die nächste Veranstaltung am 23.4.2022 in der Stadthalle. Beim traditionellen Bezirkskönigsabend werden die neuen Bezirksmajestäten gekrönt. Die Sieger der Pokalwettbewerbe werden ebenfalls in diesem Rahmen bekannt gegeben. Zur Einstimmung in den Abend lädt Bürgermeister Stephan Muckel alle Majestäten und Ehrengäste zum Empfang auf den Innenhof der Erkelenzer Burg ein.

 

April 2022

Bezirksverband Krefeld-Willich-Meerbusch

 

Historische Schützen Hüls - Jungschützen bei der Aktion „Saubere Stadt“

 

Auch in diesem Jahr war die Jungschützengruppe der Historischen Schützenbruderschaften von Hüls wieder bei der Aktion „Saubere Stadt“ dabei. 10 Kinder im Alter von 8-15 Jahren machten sich mit der Unterstützung von Eltern und Betreuern auf den Weg. Da sich noch ein Vater mit seinem Sohn und 3 Mitglieder der „Grünen“ zu uns gesellten, kam unsere Gruppe schließlich auf stolze 23 Personen. Philipp Völkel unterstütze uns mit seinem Traktor samt Anhänger. Wie jedes Jahr wurde von uns der Bereich Vobis/Langen Dyk von Unrat befreit. Wir hatten zwar nach 2 Jahren mit mehr Müll gerechnet, aber es war trotzdem noch viel zu viel. Leere Flaschen oder Plastikverpackungen sowie benutzte Masken gehören in den Müll und nicht in unsere wertvolle Natur. Auch Bauschutt hat nichts im Straßengraben oder auf einem Parkplatz verloren. Vielen Dank an alle Helfer! Es war wieder toll mit euch! Bis zum nächsten Mal!

 

April 2022

Bezirksverband Mönchengladbach-Rheydt-Korschenbroich

 

Gelungener Jubiläumsauftakt in Giesenkirchen

 

Was für ein unbeschreiblicher Moment war das für die Schützen der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Giesenkirchen 1421 e.V., als man nach 2-jähriger Abstinenz am Sonntag, den 27. März 2022, endlich wieder mit Musik über die Straße ziehen konnte. Nachdem die Jubiläumsfeierlichkeiten der 600 Jahrfeier im letzten Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer fielen, war die Vorfreude auf den Jubiläumsauftakt in diesem Jahr riesig. Jetzt war es soweit, der Tag war gekommen und die Schützen zogen mit dem Tambourcorps Neuwerk und der Musikkapelle Kleinenbroich Richtung Pfarrhaus, um die Majestäten der Bruderschaft zur Festmesse in der Pfarrkirche St. Gereon abzuholen. Die Festmesse, zelebriert von Präses Achim Köhler und Diözesanpräses Monsignore Norbert Glasmacher, wurde musikalisch von den Alphornbläsern aus Korschenbroich unterstützt. In seiner Predigt verdeutlichte der Diözesanpräses Monsignore Norbert Glasmacher eindrucksvoll, welche Zeitgeschichte die Bruderschaft in den letzten 600 Jahren miterlebt hat. Der Bezirksbundesmeister Horst Thoren richtete aufmunternde Worte an die Schützenfamilie und mit einer Parade in der Pfarrkirche wurde die Festmesse abgerundet. Anschließend zog der Schützenzug mit ihren Gästen für eine kurze Feierstunde in das Pädagogische Zentrum Asternweg. Hier konnte der Brudermeister Ralf Kremer neben den Freunden aus den Bruderschaften in Schelsen, Tackhütte, Geistenbeck und Mülfort auch weitere Gäste begrüßen. In seiner kurzen Festansprache ging er im Besonderen auf die über 270 Seiten starke Chronik der St. Sebastianus Schützenbruderschaft ein. Sein Dank galt hier dem Landschaftsverband Rheinland, der Stadt Mönchengladbach und vor allem dem Autor Christof Nohn, der dieses Werk geschaffen hat. Nun freuen sich die Giesenkirchener Schützen auf die Jubiläumsfeierlichkeiten im Mai, wo man vom 6. bis 7. Mai mit Fackelzug, großem Zapfenstreich und Festakt das Jubiläum abrunden möchte.

 

März 2022

Bezirksverband Monschau

 

Patronatsfest mit Ehrung

 

Nach zwei Jahren Pandemie konnte die St. Josef Schützenbruderschaft Rollesbroich am Samstag, den 24. März 2022, endlich wieder ihr Patronatsfest mit Familienabend feiern.
Mit einem Wortgottesdienst begannen die Festlichkeiten und anschließend fand man sich im österlich geschmückten Pfarrheim zum gemeinsamen Abendessen ein. Nach Jahren wurde Bernd Lennartz zum „Eiertippkönig“ gekürt. Diözesanbundesmeister Kurt Bongard war an diesem Abend extra nach Rollesbroich gekommen, um unseren Ehrenbrudermeister Peter Treutwein mit dem Schulterband zum St. Sebastianus Ehrenkreuz auszuzeichnen. Brudermeister Sebastian Treutwein nahm in seiner Laudatio Bezug auf das sehr bewegte Schützenleben von Peter Treutwein. Ebenso wurden Günter Bergs, Karl-Heinz Röder, Berthold Röder und Marianne Wilden für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt. Für mehr als ein halbes Jahrhundert Mitgliedschaft, nämlich 60 Jahre, wurde Josef Wilden geehrt.
Der Vorstand hatte gemeinsam beschlossen, dass der Erlös der Verlosung an die Europäischen Schützenbrüder aus der Ukraine gehen soll.

 

März 2022

Bezirksverband Krefeld-Willich-Meerbusch

 

St. Sebastianus Bruderschaft verjüngt sich stetig

 

Am Samstagabend, 19.03.2022 traf sich die St. Sebastianus Schützenbruderschaft 1475 e.V. Willich zur diesjährigen Jahreshauptversammlung, erstmalig in der Gaststätte „Krücken“.

Auch dieses Jahr standen Neuwahlen des Vorstandes an. Peter Himmel wurde hierzu in seinem Amt als Brudermeister bestätigt. Nach 13 Jahren war es auch an der Zeit, eine neue 1. Schriftführung zu wählen. Hier konnte Mira Heier die Mehrheit der Stimmen für sich gewinnen und ihr wurde somit das Amt als 1. Schriftführerin übertragen. Als Schießmeister wurde Daniel Fadi gewählt. Weiterhin in ihrem Amt bestätigt wurde Anna Steuten als 2. Kassiererin. Außerdem wurde Claudia Himmel für unglaubliche 40-Jahre Mitgliedschaft in der Bruderschaft geehrt. Der Vorstand, sowie die Mitglieder und die Mitarbeitenden in der Schützenbruderschaft verjüngen sich von Jahr zu Jahr. Dies geschieht ganz im Sinne der Bruderschaft, denn die Jugend ist die Zukunft einer solchen Tradition und hilft dabei, das Bruderschaftsleben aufrecht zu erhalten.

 

März 2022

Bezirksverband Hückelhoven

 

Neuwahlen im Bezirksverband Hückelhoven

 

Vor der Jahrestagung am 27.03.2022 fand in der Pfarrkirche St. Leonard in Hilfarth ein Gottesdienst statt. Pater Anton Steinberger überreichte zusammen mit Bezirksbundesmeister Günther Riedesel das Königs- und Prinzensilber an die neuen Bezirksmajestäten. Bezirkskönig Uwe Tenzer von der St. Sebastianus Schützenbruderschaft  Ratheim, Bezirksprinz Eric Gassen von der St. Stephanus Schützenbruderschaft Kleingladbach und Bezirksschülerprinzessin Katharina Pey von der Schützenbruderschaft vom Heiligsten Sakrament des Altares Hückelhoven. Ein Tagesordnungspunkt bei der Jahrestagung war die Neuwahl des Vorstandes. Der Bezirksvorstand wurde für weitere drei Jahre im Amt bestätigt, wobei das Amt des stellv. Bezirksbundesmeister vakant bleibt, da der bisherige Amtsinhaber Herbert Knur für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung stand und sich kein Nachfolger finden konnte. Herbert Knur wurde stattdessen zum Ehrenbezirksbundesmeister ernannt. Dem wiedergewählten Vorstand gehören Günther Riedesel (Bezirksbundesmeister), Alois Krause (Kassierer), Andreas Kögler (Bezirksschießmeister), Jessica Schiffer (Bezirksjungschützenmeisterin) und Wolfgang Eilbrecht (Schriftführer) an. Pater Anton Steinberger gehört dem Vorstand als Präses an. Ausrichter des diesjährigen Bezirks- und Stadtschützenfestes ist die Schützenbruderschaft St. Leonard Hilfarth, die ihr 200-jähriges Vereinsjubiläum feiert.     

 

März 2022

Bezirksverband Krefeld-Willich-Meerbusch

 

Jungschützen aus Hüls ermittelten neue Majestäten

 

Am Samstag, den 19.03.2022, war es nach einem Jahr coronabedingter Pause wieder soweit. Es ging um die Prinzenwürde der Historischen Schützenbruderschaften von Hüls. Für alle drei Prinzen bei den Bambinis, Schüler und Jugendlichen waren Kandidatinnen und Kandidaten am Start. Gleichzeitig gab es die Siegerehrungen der Vereinsmeisterschaften 2022, die Pokalübergabe der Bambini-, Schüler- und Jungschützen und die Übergabe der Ehrenscheibe. Weiterhin mussten die zweiten Jungschützenmeister neu gewählt werden. Unter der Aufsicht vom 1. Schießmeister Günter Tenberg, dem 1. Brudermeister Peter Schmidt und der 1. Jungschützenmeisterin Susanne Slonski ging es dann los. Bei den Bambinis erfolgte die Ermittlung der Majestäten mit dem Lasergewehr. Die Schüler und Jugendlichen schossen jeweils mit dem Luftgewehr. Die Schüler aufgelegt und die Jugendlichen Freihand. Nach 5-minütigem Probeschießen wurde auf die Prinzenscheibe, drei Ringspiegel auf einer Scheibe, je ein Wertungsschuss abzugeben. Die Scheiben durften von den Schützen nicht mehr eingesehen werden, was natürlich die Spannung bei den Anwärtern hochhielt. Dann kam man zur Ehrung der neuen Prinzen. Bambiniprinzessin wurde Katharina Völkel. Ihr Bruder Ulli Völkel wurde Schülerprinz und neue Jungschützen- prinzessin Nele Hoppe. Sie bekamen ihre Insignien, die Prinzenkette, umgehängt. Dazu je einen Pokal für die Bambini- und Schülerprinzen. Die neue Jungschützenprinzessin bekam, wie seit Jahren üblich, eine aus Holz geschnitzte Sebastianusfigur. Alle freuten sich über ihren Erfolg. Wir hoffen alle, die nächste Prinzenkürung wieder im Rahmen des Stiftungsfestes 2023 durchführen zu können, wessen festlicher Rahmen die Wertigkeit der Würdenträger nochmals hervorhebt.

 

März 2022

Bezirksverband Schleiden

 

St. Antonius Schützenbruderschaft Born hilft Flutopfer in Schleiden-Gemünd

 

Bei den ordentlichen Mitgliederversammlungen im Oktober 2021 und Januar 2022 rief der Vorsitzende der St. Antonius Schützenbruderschaft, Thomas Wolf, zur Spendenaktion für betroffene Schützenfamilien in den Flutkatastrophengebiet in Schleiden-Gemünd auf. Diese Beträge wurden durch den Vorstand aufgestockt, so dass ein stolzer Betrag von 2.000 Euro zusammenkam. Am 17.03.2022 machte sich dann der geschäftsführende Vorstand der St. Antonius Schützenbruderschaft Born 1655 e.V. mit dem Vorsitzenden Thomas Wolf, seinem Vertreter und Schriftführer Manfred Albers sowie dem Kassierer Hans-Paul Bontenackels auf den Weg nach Schleiden-Gemünd, um den Spendenbetrag übergeben zu können. Nach einem gemeinschaftlichen Dorfrundgang mit den Vertretern des Bezirksvorstandes Schleiden, konnten sich die Gäste aus Born nur bedingt ein Bild davon machen, was die Einwohner dieser Ortschaft bei der Flutkatastrophe durchstehen mussten. Beeindruckt war man, wie die Einwohner bis dato den Wiederaufbau vorgetrieben haben. Im notdürftig hergerichtetem Vereinsheim des Gemünder Bürger-Schützenvereins wurde der Spendenscheck an den Bezirksbundesmeister von Schleiden, Christoph Kammers, überreicht. Christoph Kammers und seine Vorstandskollegen nahmen den Scheck dankend entgegen und versprachen, den Betrag gut und sinnvoll für geschädigte Schützenfamilien einzusetzen.

 

März 2022

Bezirksverband Mönchengladbach-Rheydt-Korschenbroich

 

Unser Wunsch und unsere Hoffnung: Frieden für die Ukraine

 

Der Krieg in der Ukraine sorgt weltweit für Fassungslosigkeit und Entsetzen. Der Vorstand der Bruderschaft St. Sebastianus und St. Vitus, Obergeburth Waldhausen e.V., um ihren Präsidenten Dirk Meisen, war bei seinen Beratungen übereingekommen, im Stadtteil aktiv zu werden. So lud die Bruderschaft am Sonntag, dem 13. März 2022, die Waldhausener ein, ihre Solidarität mit den Menschen in der Ukraine zu demonstrieren. Die Resonanz zeigt, wie groß in diesen Zeiten das Bedürfnis ist, zusammenzukommen. Annähernd 70 Bürgerinnen und Bürger fanden sich am Ehrenmal der Bruderschaft St. Sebastianus und St. Vitus, Obergeburth Waldhausen e.V. an der Nicodemstraße ein. Von dort aus zogen die Teilnehmer durch Waldhausen bis zur Brandtskapelle. Ein Friedensgebet bildete den Abschluss der Kundgebung, an dessen Gestaltung der Präses der Bruderschaft Horst Straßburger, der Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings und der Waldhausener Ratsherr Bernhard Stein mitwirkten. Der Vertreter des Stadtteils Waldhausen im Rat der Stadt Mönchengladbach, Bernhard Stein, betonte in seinen einleitenden Worten die Bedeutung einer solchen Versammlung und die Kraft des Gebetes: „Es ist und bleibt unsere gemeinsame Überzeugung, für Freiheit und Demokratie einzutreten. Wenn aus einem Atombunker unter dem Kreml für machtpolitische Ziele Witwen und Waisen billigend in Kauf genommen werden, dann haben wir das Recht – und vielleicht sogar die Pflicht – dagegen aufzustehen.“ Der Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings beleuchtete die politische Dimension des Ukraine-Konfliktes: „Der von Wladimir Putin angeordnete Angriffskrieg richtet sich eben nicht nur gegen die Ukraine. Wir werden unsere Komfortzone verlassen müssen, wenn wir Frieden und Freiheit erhalten wollen.“ Dennoch dürfe, so Krings, der Traum und auch das politische Ziel einer friedlichen Welt niemals aufgegeben werden: „Das Gebet für den Frieden darf nicht verstummen.“ Der Präses der Bruderschaft, Horst Straßburger, wählte das Bibelwort „Schwerter zu Pflugscharen“ als Einstieg in das Friedensgebiet und thematisierte Ohnmacht und Wut angesichts der Geschehnisse in der Ukraine. Der Präsident der Bruderschaft St. Sebastianus und St. Vitus, Obergeburth Waldhausen e.V., Dirk Meisen, blickt auf das Friedensgebet zurück: „Wir wollten auch bei uns in Waldhausen ein sichtbares Zeichen der Solidarität mit der Ukraine setzen. Wir wollten uns versammeln und durch unseren Stadtteil ziehen, um unserer Forderung nach einem Ende des Krieges und der menschenverachtenden Gewalt Ausdruck zu verleihen. Das ist uns gelungen.“ Dirk Meisen freut sich über die Resonanz aus der Bevölkerung und die Zusammenarbeit im Stadtteil: „Wir danken den Steyler Missionarinnen und der Stiftung Volksverein, dass wir in der Brandtskapelle zu Gast sein durften. So hatten wir einen würdigen Rahmen für unser Friedensgebet.“

 

März 2022

 

Bezirksverband Erkelenz

 

Schützen helfen in der Not – Die St.-Antonius-Schützenbruderschaft spendet Gewinn des Oktoberfest 2021 an Flutopferfamilien in Kuckum

 

„Bruderschaften wurden gegründet, um Menschen in der Not zu schützen und zu helfen“, betonte Brudermeister Hans-Josef Dederichs bei der Spendenübergabe der Bruderschaft an die sieben derzeit noch in Kuckum wohnenden Flutopferfamilien. Nach der verheerenden Flutkatastrophe im Juli 2021 fanden zunächst zwölf Familien in leerstehenden RWE-Häusern in Kuckum vorübergehende Unterkunft. Am Samstag, 5. März, übergab die Schützenbruderschaft Kuckum, im Beisein des Erkelenzer Bürgermeisters Stephan Muckel und Pastor Werner Rombach, insgesamt 5.250 € für die noch verbliebenen sieben Familien. Bei Kaffee und Kuchen im Vereinsheim des SV Niersquelle Kuckum schilderten die Familien noch mal, unter welch dramatischen Umständen sie in den Tagen nach dem 14. Juli 2021 gerettet wurden und wie sie die Wochen danach verbrachten - ohne zu wissen, wie es für sie weitergehen würde. Nachdem sie in Kuckum zur Ruhe gekommen waren, konnten sie wieder anfangen, an ihre Zukunft nachzudenken. Immer noch stockten die Worte bei der Schilderung der Ereignisse, so unfassbar waren die Erinnerungen und die Trauer über die verlorene Heimat und die Todesopfer in den Nachbarschaften. Doch auch zurzeit gibt es viele Hürden auf dem Weg in ein normales Leben. So schilderten alle Familien die Schwierigkeiten, neuen Wohnraum zu finden oder ihre Häuser wieder Instand zu setzen. Umso mehr fühlen sich die Familien derzeit in Kuckum wohl. Sie haben sich immer mehr in die Dorfgemeinschaft im alten Ort integriert und sagten übereinstimmend, dass sie am liebsten dortbleiben würden. Ihre Schilderungen fanden bei den Vertretern von Kreis und Stadt, von Pfarre und Vereinen manch offenes Ohr. Allerdings liegt diese Möglichkeit derzeit nicht in den Händen der Stadt und ihrer Bürger und Bürgerinnen. Bürgermeister Muckel betonte, die Stadt Erkelenz sei auf Wunsch der Familien bereits in Gesprächen mit RWE, um eine Verlängerung der Wohnsituation zu erreichen. Die Schützenbruderschaft Kuckum freute sich, den neuen Bewohnern im alten Ort helfen zu können. Brudermeister Dederichs hob hervor, dass neben der finanziellen Hilfe natürlich auch der persönliche Kontakt und das „gemeinsame Anpacken“ im Vordergrund stünden. „Eine funktionierende Schützen-bruderschaft bekommt keinen Heimatpreis, sie ist ein Heimatpreis für jede Gemeinschaft“, erklärte Dederichs. Dies konnte auch Philip Schneider bestätigen, der die zweckgebundene Spende entgegen nahm. Der Geschäftsführers der Vereins „HS-Ein Kreis hilft e.V.“ bezeichnete die Hilfsbereitschaft der Schützen aus Kuckum „beispielhaft“.

 

März 2022

Bezirksverband Düren Süd

 

Hohe Auszeichnung für verdiente Schützenschwester

 

Auf der Jahreshauptversammlung am 05.03.2022 im Schützenheim der St. Cyriakus Schützenbruderschaft Niederau-Krauthausen war die Überraschung groß, als während der laufenden Sitzung der Bezirksbundesmeister des Bezirksverbandes Düren-Süd den Raum betrat. Er war gekommen, um als Dank und Anerkennung für über viele Jahre vorbildlich geleistete Arbeit, eine verdiente Schützenschwester zu ehren. Schützenmeisterin Gudrun Schauerte wurde von Bezirksbundesmeister Axel Klasen im Auftrag des Bundes der Historischen deutschen Schützenbruderschaften, aber im Besonderen als Dankeschön der Niederauer Schützenschwestern und Schützenbrüder, mit dem St. Sebastianus Ehrenkreuz ausgezeichnet. Voller Stolz und um Worte ringend bedankte sich die gerade Geehrte bei den anwesenden Mitgliedern ganz herzlich für diese besondere Auszeichnung. In der danach fortgeführten Versammlung gab sie ihr Amt als Schützenmeisterin in jüngere Hände ab und wurde vom neu gewählten Vorstand zur Ehrenschützenmeisterin ernannt.

 

März. 2022

 

BdSJ DV Aachen

 

Soziales Engagement beim BdSJ auch im Jahr 2022 im Focus

 

Am 19. Februar stand beim Diözesanverband der Schützenjugend im Bistum Aachen das Thema „Soziales Engagement“ im Focus, denn der Arbeitskreis „Einfach mal helfen“ hat sich zu seiner jährlichen Klausur getroffen. Beleuchtet wurden die Aktionen rund um Spendensammlungen in den letzten zwei Jahren, aber auch das eigene Engagement im Arbeitskreis. So fand im Jahr 2021 eine Aktion, auf welcher Blumentöpfe inkl. Sonnenblumensamen in Altersheimen verteilt wurden besonders großen Anklang. Die gesammelten Spenden kamen wieder Schützen und Schützinnen in Not zu Gute. Ebenfalls wurde auch das Kinderhospiz mit einer festen Summe unterstützt. Wichtig war aber auch der Ausblick für 2022. So plant der Arbeitskreis neben den regulären Spendensammlungen eine große Aktion auf den Diözesanjungschützentagen vom 13. – 14. August in Golzheim. Neben einer Altkleidersammlung für die „Schützencontainer“, soll es auch eine Tombola mit Glücksrad geben.

 

Feb. 2022

BdSJ DV Aachen

 

Öffentlichkeitsarbeit der Schützenjugend

 

Vom 12. bis zum 13. Februar stand beim Diözesanverband der Schützenjugend im Bistum Aachen das Thema „Öffentlichkeitsarbeit“ im Focus. Hierzu traf sich der verantwortliche Arbeitskreis in einem Jugendhaus am Rursee, um sich fortzubilden, aktuelle Entwicklungen in den Blick zu nehmen und die Medien des Verbandes gezielt zu beleuchten. Besonders dem Bereich „Social Media“, mit den beiden Kanälen Instagram und Facebook, wurde große Aufmerksamkeit geschenkt. Zielgruppen und Reichweiten waren hier ebenso Thema, wie die Inhalte der Beiträge. Informationen zum Bund der St. Sebastianus Schützenjugend (BdSJ) im Bistum Aachen e. V. gibt es unter www.bdsjaachen.de, auf der Facebookseite www.facebook.com/BdSJDVAachen oder bei Instagram unter bdsjdvaachen.

 

Feb. 2022

Bezirksverband Mönchengladbach-Rheydt-Korschenbroich

 

Waldhausen spendet 4.500,- € für die Flutopfer an der

Ahr - Bruderschaft organisiert die Unterstützung für den

SV Blau-Gelb Dernau

 

Der Spendenaufruf an alle Waldhausener war ein voller Erfolg: Dank der großen Spendenbereitschaft im Stadtteil konnte die Bruderschaft St. Sebastianus und St. Vitus, Obergeburth Waldhausen e.V. um ihren Präsidenten Dirk Meisen insgesamt 4.500 € an die Ahr überweisen. Konkret unterstützen die Waldhausener den Sportverein SV Blau-Gelb Dernau. Den Kontakt hatte der Ehrenpräsident der Bruderschaft Waldhausen, Franz-Josef Siegers, hergestellt. Mit den Spenden kann die Abteilung Leichtathletik des SV Blau-Gelb Dernau Materialien und Bekleidung anschaffen, welche für das Training der Kinder und Jugendlichen dringend benötigt werden. Ehrenpräsident Franz-Josef Siegers berichtet von den Reaktionen auf die Hilfsbereitschaft der Waldhausener: „In den Gesprächen mit den Menschen aus Dernau spürt man sofort die Dankbarkeit, dass sich so viele Menschen aus nah und fern für das Ahrtal einsetzen. Für die Betroffenen ist die Unterstützung mehr als wichtig, damit sie ihren Optimismus behalten. Und mit jeder Aktion geht es ein Stück weiter bergauf!“ Wie zahlreiche Vereine in der so schwer vom Hochwasser getroffenen Region steht auch der SV Blau-Gelb Dernau vor der Mammutaufgabe, seine Infrastruktur wieder aufzubauen und so eine Perspektive insbesondere für die Jugendarbeit zu schaffen. Dirk Meisen freut sich über die große Resonanz auf den Aufruf der Bruderschaft St. Sebastianus und St. Vitus, Obergeburth Waldhausen e.V.: „Ich möchte mich bei den Waldhausenern für ihre Bereitschaft, den Flutopfern an der Ahr zu helfen, ganz herzlich bedanken. Die 4.500 € sind ein stolzer Betrag und eine spürbare Unterstützung für den SV Blau-Gelb Dernau.“ Der Präsident der Bruderschaft Waldhausen blickt auf den Ausgangspunkt des Spendenaufrufs zurück: „Ursprünglich war der Erlös des Waldhausener Weihnachtsmarktes im vergangenen Jahr für die Opfer der Hochwasserkatastrophe an der Ahr vorgesehen. Nun konnte der Waldhausener Weihnachtsmarkt aufgrund der Corona-Pandemie zum zweiten Mal in Folge nicht stattfinden. Doch die Absage war kein Grund für uns, auf diese Aktion zu verzichten.“ Und so blickt Dirk Meisen mit Zuversicht in die Zukunft: „Wir sind sehr gespannt darauf, wie der Wiederaufbau in Dernau vorankommt.“

 

Feb. 2022

Bezirksverband Erkelenz

 

Große Trauer in Kückhoven – Ehrenbrudermeister Heinzgerd Dewies vor Weihnachten verstorben

 

Der ehemalige Bundesschützenmeister und Ehrenmitglied des Bundes, Heinzgerd Dewies, ist am 20. Dezember 2021 im Alter von nur 73 Jahren verstorben. Im gesamten Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften löste sein Tod große Bestürzung aus.

 

Ein Leben dem Schützenbrauchtum verpflichtet

 

Weit mehr als ein halbes Jahrhundert prägte das Schützenwesen das Leben von Heinzgerd Dewies. Den Schützenvirus hatte er von seinem Vater geerbt, der selbst viele Jahre Brudermeister war. Mit 16 Jahren trat er bereits in die St. Sebastianus Schützenbruderschaft 1664 Kückhoven e.V. ein, damals sicher nichts ahnend, was er als Schütze alles erleben und erreichen sollte.

 

Nach bereits 2 Jahren übernahm Heinzgerd Dewies 1966 das Amt des 1. Kassierers. Sein großer Einsatz und Idealismus war allen Kückhovenern bekannt. So wurde Heinzgerd mit nur 31 Jahren zum Brudermeister der Schützenbruderschaft Kückhoven gewählt. Er repräsentierte die Kückhovener Schützen im Jahre 1969 als Prinz und zwanzig Jahre später, 1989, als Schützenkönig. Durch seinen persönlichen Einsatz und großen Idealismus hat er in mehr als 25 Jahren als Brudermeister seine Heimatbruderschaft erfolgreich gestaltet und in weiteren Positionen die Dorfgemeinschaft und seinen Heimatort geprägt.

Fast Zeitgleich, nur zehn Monate nach der Wahl zum Brudermeister, begann im Oktober 1979 seine Arbeit auf Bezirksebene mit der Wahl zum Geschäftsführer im Bezirksverband Erkelenz. Im November 1987 wurde er zum Bezirksbundesmeister des Bezirksverbands Erkelenz gewählt und bekleidete dieses Amt 10 Jahre lang. In dieser Funktion holte er das Bundesfest des Jahres 2000 nach Erkelenz. Gemeinsam mit seinem Nachfolger war er für die Organisation dieses Großevents verantwortlich.

Bereits 1992 wurde Heinzgerd Dewies zum stellvertretenden Diözesanbundesmeister und im Jahre 1997 zum Diözesanbundesmeister des Diözesanverbands Aachen gewählt und wurde Mitglied im Präsidium des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften.

 

Im Jahre 2000 wurde er zum stellvertretenden Bundesschützenmeister und 2005 von der Bundesvertreterversammlung zum  Bundesschützenmeister unseres Verbands gewählt. Besonders erwähnenswert sind neben vielen erfolgreich umgesetzten Themen die Fortführung und Umsetzung der digitalen Mitgliederverwaltung „BAStian“ und die Vorbereitung auf die Umstellung auf „eVewa“. Weiterhin erfolgte unter seiner Führung die Anerkennung als Schießsporttreibender Verband.

Auf seinen Rat hin wurden 2011 die Überlegungen zur Durchführung des Bundesköniginnentags 2016 in Erkelenz aufgenommen und erfolgreich umgesetzt.

In Anerkennung seiner großen Verdienste wurden ihm 2010 der Große Goldene Stern und 2015 das Großkreuz verliehen.  Für seine Verdienste um das Europäische Schützenwesen wurde er im gleichen Jahr mit dem Goldenen Verdienstkreuz der Europäischen Gemeinschaft Historischer Schützen ausgezeichnet.

Aufgrund seiner herausragenden Verdienste für das Brauchtumswesen (Schützen, Karneval, Dorfgemeinschaft), den Sport, die Kirche und im caritativen Bereich wurde Heinzgerd bereits 2013 mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt.

 

Zur feierlichen Verabschiedung aus dem Amt des Bundesschützenmeisters fand 2015 auf dem Franziskanerplatz vor Haus Spiess in Erkelenz, Heinzgerd zu Ehren, der Große Zapfenstreich statt. Unser Hochmeister Emanuel Prinz zu Salm Salm und Charles-Louis Prinz zu Merode, Präsident der EGS, würdigten damals Heinzgerd als Mann, der mit Herz, Berufung, Weitblick und Leidenschaft gewirkt hat. Heinzgerd verstand es immer, junge Menschen für die Schützenfamilie zu begeistern, so hat er sie als Mentor mit väterlicher Hand an das Schützenwesen herangeführt. An zahlreichen Stellen hat Heinzgerd seine Handschrift von der Bruderschaft bis hin zur Verbandsspitze hinterlassen.

Laut eigener Aussage war einer seiner Höhepunkte in der langen Schützenlaufbahn die Begegnung mit Papst Benedikt XVI in Rom bei einer seiner Wahlfahrten.

 

Ein Macher, mit dem man auch mal ordentlich diskutieren konnte

 

Trotz seines Engagements auf Bundesebene hat Heinzgerd nie seinen Heimatort und seinen Bezirksverband vergessen. So war es ihm eine Herzensangelegenheit, die Versammlungen und Veranstaltungen in Kückhoven und die des Bezirksverbands Erkelenz zu besuchen. Dies stellte seine besondere Verbindung zur Basis immer ins rechte Licht.

 

Mit größtmöglicher Beteiligung (Corona-Bedingungen) langjähriger Weggefährten, Freunden und Familie, wurde Heinzgerd Dewies am 30. Dezember 2021 in der Familiengrabstätte in Kückhoven beigesetzt. Wir danken Heinzgerd für seine Freundschaft und sein langjähriges Engagement von der Basis bis zur Spitze unseres Bundes und werden seiner stets in Ehren gedenken.

 

Jan. 22

 

Bezirksverband Wegberg

 

St. Rochus-Schützen trauern

 

Werner Thomaßen, langjähriger Brudermeister der St. Rochus Schützenbruderschaft Rath-Anhoven, ist am 9. Januar 2022, nach kurzer Krankheit, im Alter von nur 67 Jahren plötzlich verstorben. Seit 1975 war er Mitglied der Bruderschaft, wurde 1999 Fahnenoffizier und stand den Rochus-Schützen von 2008 bis 2020 als Erster Brudermeister vor. In seiner Amtszeit hat sich Werner Thomaßen für die Restaurierung der Bruderschaftsfahne und der Königssilber eingesetzt. Besonderes Augenmerk hat er auf die Förderung der Schützenjugend gelegt. In den Jahren 2007 und 2014 konnte er die Königswürde erringen und im Jahr 2008 war er Königsminister. Mit Werner Thomaßen verliert die St. Rochus Schützenbruderschaft Rath-Anhoven einen herausragenden Schützenbruder und guten Freund.

 

Jan. 22

 

Bezirksverband Düren Süd

 

Spendenaktion „Hürtgen hilft" 

 

Hürtgen hilft war das Motto, unter dem wenige Tage nach der Flutkatastrophe die Ortsvorsteherin Iris Hürtgen, des Ortsteiles Hürtgen/Hürtgenwald, zu einer Spendenaktion für die Betroffenen aufgerufen hatte. Neben vielen ehrenamtlichen Helfern beteiligte sich auch die St. Kreuz Schützenbruderschaft Hürtgen aktiv an der Aktion. Sachspenden wurden im Schützenheim angenommen, sortiert und weitergeleitet. Im Rahmen dieser Aktion erreichten die Bruderschaft auch Spendengelder. An dieser Stelle herzlichen Dank an Alle, die gespendet und der Bruderschaft das Vertrauen ausgesprochen haben, dass angenommene Geld sachgerecht weiterzuleiten. Am 17.11.2021 überbrachten Iris Hürtgen und Karl-Werner Schmidt als Vertreter der Bruderschaft 1.000 Euro an die Eheleute Kreuz in Zweifall, beide Anfang-, Mitte 70zig Jahre alt, deren Haus sich aktuell weitestgehend in einem Rohbauzustand befindet. Die Bautrockner laufen und geheizt werden muss mit Heizlüftern, da die Heizungsanlage noch erneuert werden muss. Von einem ruhigen Lebensabend sind beide sehr weit entfernt. Hier konnten wir gerne helfen.

 

Jan. 22

 

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