Diözesanverband Aachen e.V. im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften
Diözesanverband Aachen e.V. im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften

Aktuelles aus dem DV Aachen 2022

Diözesanverband Aachen gratuliert den Kölner Nachbarn zum 75. Geburtstag

 

Der Diözesanverband Köln blickt in diesem Jahr auf seine Gründung vor 75 Jahren zurück und lud aus diesem Anlass am vergangenen Samstag zu einem Pontifikalamt und einem Festakt ein.
Zahlreiche Honoratioren aus der gesamten Schützenfamilie des Bundes fanden den Weg nach Köln, darunter auch eine stattliche Abordnung des Diözesanverbandes Aachen. So waren unter anderem Diözesankönig Jan Croonenberg aus Schwalmtal, Diözesanprinzessin Nadja Heck aus Monschau, Diözesanschülerprinz, Florian Peters aus Geilenkirchen, Bambiniprinz Jan-Niclas Kreutz aus Stolberg sowie der aus Brüggen stammende Bundesbambiniprinz Leon Hillesheim ebenso gekommen wie Diözesanbundesmeister Kurt Bongard und die Aachener Präsidiumsmitglieder Hermann-Josef Kremer sowie Hans-Willi Pergens.


Dem Festgottesdienst im vollbesetzten Dom stand Berlins Erzbischof Dr. Heiner Koch vor, Ehrenpräses des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften. Er blickte auf die bewegte Geschichte der Kölner Schützen zurück und wies darauf hin, dass das Leitwort der Schützen „Für Glaube, Sitte und Heimat“ aktueller denn je sei. Sitte bedeute: Suche und tue das Richtige, Heimat sei vor allem das Miteinander und das gegenseitige Aushalten und Verstehen auch unterschiedlicher Positionen und schließlich sei der Glaube die Hoffnung und das Vertrauen auf Gott, der niemanden alleine lasse.


Musikalisch begleitet wurde das Pontifikalamt vom Blasorchester „German Winds“, das den in bunten Farben lichtdurchfluteten Dom nicht nur mit grandiosen Klängen erfüllte, sondern mit wundervollem Dudelsackspiel für Gänsehautmomente sorgte.


Nach dem Gottesdienst luden Diözesanbundesmeister Robert Hoppe und seine Vorstandskollegen zum Festakt ins naheliegende Maternushaus. Mit viel Liebe auch fürs Detail hatten sich die Nachbarn aus Köln auf den 75-jährigen Geburtstag ihres Verbandes vorbereitet, streiften Geschichte und erinnerten an Persönlichkeiten, die dem Verband ein Gesicht gaben sowie ihn prägten. Dass es in Köln ein gutes Miteinander von Jung und Alt gibt, war an diesem Tag ebenso zu spüren. Diözesanjungschützenmeister Simon Magnin und sein BdSJ-Vorstand waren über den gesamten Programmablauf immer wieder präsent und Teil des großen Orgateams.


Auf Geburtstagsgeschenke hatten die Kölner Jubilare verzichtet. Stattdessen wurde für karitative Zwecke und für die Ukraine-Hilfe gesammelt. Darüber hinaus überreichte Diözesankönig Jan Croonenberg Erzbischof Dr. Heiner Koch eine von Hermann-Josef Kremer handgefertigte Uhr aus Holz - versehen mit dem Kreuz/Pfeil-Symbol, dass im rheinischen Außenposten von Berlin sicherlich einen würdigen Platz finden wird.


Der Diözesanverband Aachen sagt Danke für einen gelungenen Verbandsgeburtstag und wünscht der Kölner Schützenfamilie für die kommenden Jahrzehnte alles Gute und weiterhin viel Erfolg.

 

Juni 22

 

Diözesanbruderratssitzung in Oberforstbach

 

Am 12. Mai 2022 fand unter großer Beteiligung der Bezirksbundesmeister und des gesamten Diözesanvorstandes die DBR in Oberforstbach im Bezirksverband Aachen - Land - Süd statt.

Diözesanbundesmeister Kurt Bongard könnte zahlreiche Gäste begrüßen. Unteranderem begrüßte er ganz herzlich unseren Diözesanpräses Monsignore Norbert Glasmacher, der zu Beginn der Sitzung das Geistliche Wort übernommen hat. Genau so herzlich konnte Kurt unseren Diözesankönig Jan Croonenberg, den stellvertretenden Bundesschützenmeister Wolfgang Genenger und den Bundesschießmeister Hans-Dirk Coppeneur begrüßen. Sämtliche Berichte wurden vorgetragen. Trotz Corona-Pandemie war das vergangene Jahr sehr arbeitsreich für den Diözesanvorstand. Nach Vorlage des Kassenbericht durch den Schatzmeister Christoph Kammers und Bestätigung einer sehr gut geführten Kasse durch die Kassenprüfer, konnte der Diözesanschatzmeister und der gesamte geschäftsführende Diözesanvorstand entlasstet werden. Zu Beginn der Sitzung wurde für das karitative Engagement in unserem Diözesanverband der neu ins Leben gerufene „Willi-Küppers-Ehrenpreis“ verliehen. Im Großen und Ganzen war es eine gute, ruhige Sitzung. Kurt Bongard dankte der ausrichtenden Bruderschaft in Oberforstbach für die tolle Gastfreundschaft und Bewirtung!

 

Mai 22

 

VERLEIHUNG DES WILLI-KÜPPERS-EHRENPREIS FÜR DIE JAHRE 2016 BIS 2020

 

Bei der DBR – Sitzung des Diözesanverband Aachen am 12. Mai 2022 in Oberforstbach im Bezirksverband Aachen – Land – Süd, fand die Verleihung des neugeschaffenen WILLI-KÜPPERS-EHRENPREIS für die Jahre 2016 bis 2020 statt.

Mit dem Ehrenpreis möchte der Diözesanverband Aachen das karitative Engagement fördern und zusätzlich belohnen.

Bezirksverbände oder Bruderschaften aus den Bereichen Mitte, Nord, Süd und West des DV Aachen wurden zur DBR nach Oberforstbach geladen, um besonders gelungene karitative Einsätze mit der neu geschaffenen Prämie zu belohnen und zu ehren.

Folgende Bruderschaften oder Bezirksverbände wurden ausgezeichnet:

 

Bereich Aachen – Süd:

  1. Preis             St. Kreuz Schützenbruderschaft Hürtgen 1871 e.V.  -

erhielt neben der Urkunde den Willi-Küppers-Ehrenpreis und ein kleines Nationalpark – Schwein aus der Eifel.

 

Bereich Aachen – Mitte:

  1. Preis            St. Sebastianus – Schützenbruderschaft Setterich e.V. -

erhielt neben der Urkunde den Willi-Küppers-Ehrenpreis und ein kleines Nationalpark – Schwein aus der Eifel.

 

  1. Preis            St. Antonius – Schützenbruderschaft 1448 Teveren e.V.

 

  1. Preis             Bezirksverband  Heinsberg

 

Neben der Urkunde erhielten sie ein großes Nationalpark – Schwein aus der für das soziale Engagement.

 

Bereich Aachen – West:

 

  1. Preis            Bezirksverband Monschau

 

Erhielt für das soziale Engagement neben der Urkunde den Willi-Küppers-Ehrenpreis und ein kleines Nationalpark – Schwein aus der Eifel.

 

  1. Preis            Bezirksverband Schleiden

 

Neben der Urkunde erhielt er ein großes Nationalpark–Schwein aus der Eifel für das soziale Engagement.

 

Bereich Aachen – Nord:

 

  1. Preis            Historische Schützenbruderschaft von Hüls 1464-1597 e.V.

 

St. Hubertus-Bruderschaft Viersen-Oberbeberich e.V.

Bezirksverband Nettetal-Grefrath e.V.

 

erhielten für das soziale Engagement neben der Urkunde den Willi-Küppers-Ehrenpreis und ein kleines Nationalpark – Schwein aus der Eifel.

 

  1. Preis            St. Josef - Schützenbruderschaft Unterweiden 1612 e.V.

 

  1. Preis            St. Petri – Schützenbruderschaft 1830 Laar e.V.

 

 

  1. Preis            Bezirksverband Schwalmtal-Brüggen e.V.

 

Neben der Urkunde erhielten sie ein großes Nationalpark – Schwein aus der Eifel für das soziale Engagement.

 

Im Namen des Diözesanvorstandes des DV Aachen gratulieren wir allen Ausgezeichneten und danken nochmals von ganzem Herzen für Ihr Engagement.

Gleichzeitig ruft der Vorstand des DV Aachen die Bezirksverbände und Bruderschaften weiterhin dazu auf, es den bereits ausgezeichneten nach zu machen und ihre Projekte zu melden, um vielleicht bei der nächsten Gelegenheit die begehrte Trophäe des WILLI – KÜPPERS – EHRENPREIS zu erhalten!

 

 

Mai 22

Diözesanwallfahrt 2022 zum Kloster Steinfeld des BHDS Diözesanverband Aachen e.V.

 

Nach fast zwei Jahren Pandemie, war es für den Diözesanverband Aachen am 07. Mai 2022 endlich so weit, dass die für das Jahr 2020 vorbereitete Diözesanwallfahrt nach Kloster Steinfeld bei Kall in der Eifel durchgeführt werden konnte. Die Planung und Vorbereitung zu diesem schönen Tag, hat der Bezirksbundesmeister des Bezirksverband Schleiden und Diözesanschatzmeister Christoph Kammers gemacht.

 

Am frühen Morgen des 07. Mai 2022 trafen sich ca. 100 Schützenschwestern und Schützenbrüder aus dem Diözesanverband Aachen. Der Morgen begann mit einem Stehkaffee im Kreuzgang des Kloster Steinfeld.

Voller Freude begrüßte Diözesanbundesmeister Kurt Bongard seine Schützenfamilie aus dem Diözesanverband Aachen und dankte allen herzlich für die Teilnahme und wünschte allen gute Gespräche und großartige Begegnungen.

 

Gegen 10.00 Uhr feierte die große Schützenfamilie, mit dem Diözesanpräses Monsignore Norbert Glasmacher, dem Bezirkspräses von Schleiden Pfarrer Michael Krosch und Pfarrer und Leiter der GDG Steinfeld Pater Wieslaw Kaczor, eine sehr schöne heilige Messe in der Basilika des Kloster Steinfeld. Wir dankten Gott für diesen schönen Tag am Ende der heiligen Messe mit dem Sebastianus – Lied.

Die Kollekte der heiligen Messe ergab einen stolzen Betrag von 400,00 €, die der Ukraine-Hilfe der EGS zugutekommt. Wir danken allen Beteiligten für ihre Spende!

 

Im Anschluss begab sich die große Schützenschaar in einer Prozession bzw. 90-minütige Wanderung zur Quelle des heiligen Hermann – Josef. Diözesanbundesmeister Kurt Bongard hat während der Prozession vorgebetet und mit allen gemeinsam gesungen. An der Quelle des hl. Hermann – Josef, konnte sich jeder ein Gläschen Wasser abfüllen, das an Ort und Stelle durch Pfarrer Michael Krosch gesegnet wurde.

Da die Eifel bekanntlich auch bergisch ist, mussten alle wieder brav bergauf zum Kloster laufen.

 

Im Kloster wieder angekommen, gab es dann zum Abschluss im Hermann – Josef – Saal ein leckeres Mittagessen und das ein oder andere Klosterbier. Hier dankte Diözesanbundesmeister Kurt Bongard nochmals allen Teilnehmern für die Teilnahme und wünschte allen eine gute Heimfahrt und eine großartige Schützensaison.

 

Nach dem Mittagessen hatten die Teilnehmer noch die Möglichkeit, eine Führung durch das Kloster bzw. Basilika mitzumachen.

 

Die Diözesanwallfahrt 2023 führt und zur Heiligtumsfahrt in Aachen. Vorschläge für einen Wallfahrtsort für 2024 sind uns willkommen. Wer also eine Idee oder Vorschlag aus dem Diözesanverband Aachen hat, möge sich doch gerne in der Geschäftsstelle des DV Aachen oder bei den Mitgliedern des Diözesanvorstandes melden!

 

Zum Kloster Steinfeld:

Das Kloster Steinfeld ist bis heute so vollständig erhalten, wie kaum ein anderes der tausendjährigen Klöster in Deutschland. Seine Anfänge reichen mit dem Bau der ersten Kirche zurück bis in das Jahr 920.

 

Sie begegnen in Steinfeld einer großen Vielfalt. Die Klostergebäude, Wohn- und Wirkstatt des Ordens der Salvatorianer. Der Kreuzgang mit Fragmenten der berühmten Steinfelder Fenster. Die Gedenktafel im Kreuzgang erinnert an Pater Pankratius Pfeiffer, der die Salvatorianer nach Steinfeld gebracht hat.

 

Die Basilika wurde zwischen 1142 und 1150 als eine der frühesten deutschen Gewölbekirchen im romanischen Stil erbaut. Kunstgeschichtlich ist das Gotteshaus ein Ensemble der verschiedenen einander folgenden Stile. Hier ist vor allem die romanische Architektur mit der vorwiegend barocken Ausstattung harmonisch vereint.

 

Die Kirche, die sich seit 1960 päpstliche Basilika minor nennen darf, ist die Ruhestätte des heiligen Hermann Josef von Steinfeld. Wie groß die Beliebtheit des „Eifelheiligen“ heute ist, zeigen die hohen Besucherzahlen bei den Gottesdiensten und den jährlich gefeierten Hermann-Josef-Dienstagen in Vorbereitung auf das Hermann-Josef-Fest mit der Erhebung der Gebeine, dem Pontifikalamt und der sich anschließenden Reliquienprozession. Weltberühmt ist die Basilika für ihre einzigartige König-Orgel von 1727 mit ihrem wundervollen Klang. Organisten aus aller Welt geben hier Konzerte.

 

Mai 2022

EGS TAGUNG

Schützen aus ganz Europa in Mönchengladbach

 

Anläßlich der EGS Tagung in Mönchengladbach treffen sich an diesem Wochenende Schützenschwestern und Schützenbrüder aus ganz Europa.

 

Aus dem Diözesanverband Aachen wurden der Stellv. DBM Hermann - Josef Kremer, Anton Boms, Helmut Weber und Heinz Wolters vom Ritterrat der RITTERSCHAFT VOM HEILIGEN SEBASTIANUS IN EUROPA für die Aufnahme in die Ritterschaft eingeladen.

Zuvor wurden sie dem Ritterrat vorgeschlagen.

 

Heute fand im Mönchengladbacher  Münster St. Vitus ihre Investitur in einem feierlichen Gottesdienst statt.

 

Dies ist keine Auszeichnung, sondern eine Aufgabe. Ritter haben die Pflicht, sich für die Verwirklichung der geistigen Einheit Europas als christliches Vaterland aller europäischen Völker im privaten, beruflichen und gesellschaftlichen Leben tatkräftig einzusetzen.

 

PRO  DEO  -  PRO EUROPAE CHRISTIANAE UNITATE  -  PRO  VITA

FÜR GOTT  -  FÜR EIN VEREINTES, CHRISTLICHES EUROPA  -  FÜR DAS LEBEN

Um die geistigen und geistlichen Werte des christlichen Abendlandes in einem einigen Europa zu verwirklichen und diese Werte zu verteidigen, setzt sich die RITTERSCHAFT VOM HEILIGEN SEBASTIANUS IN EUROPA als christliche Verbindung in der EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFT HISTORISCHER SCHÜTZEN ( EGS ) ein, um in einem vereinten, christlichen Europa das brüderliche Miteinander zu fördern um so zu einer dauernden, Völker verbindenden Freundschaft in Europa beizutragen.


Im Namen des Diözesanvorstand gratulieren wir den neuen Rittern ganz herzlich und wünschen viel Glück, Gesundheit und Gottes reichen Segen bei ihren vorliegenden Aufgaben!

 

April 22

 

Diözesanverband Aachen

 

Rom – Wallfahrt 2022 des Diözesanverband Aachen

 

Anfang April 2022 machten sich ca. 50 Schützenschwestern und Schützenbrüder aus dem Diözesanverband Aachen auf den Weg, um eine Pilgerreise in die Heilige Stadt zu begehen. Am frühen Morgen des 2. April startete der Flieger vom Flughafen Köln/Bonn aus in Richtung Rom.

 

Während in unserer Heimat der verspätete Wintereinbruch tobte, flogen die Pilger der Sonne entgegen.

Kaum hatte das Flugzeug italienischen Boden berührt, besuchten wir noch vor Ankunft im Hotel die Basilika Sankt Paul vor den Mauern. Sie ist eine der vier Patriarchalbasiliken Roms, die zweitgrößte nach dem Petersdom, und sie gab uns einen kleinen Vorgeschmack, was in den nächsten Tagen noch folgen sollte.

 

Nach der Ankunft im Hotel hatten die Pilger die Möglichkeit, Trastevere zu erkunden – die zentrale Lage der Unterbringung war dazu optimal.

 

Der Sonntag begann in Rom standesgemäß mit der hl. Messe im Petersdom. Es war sehr berührend, als wir die Basilika Sankt Peter, wie sie eigentlich im italienischen heißt, mit all ihren Schätzen und ihrer Schönheit betraten.

Am Nachmittag stand schließlich eine Führung des Romantischen Roms an. Die Engelsburg, die Spanische Treppe, der Trevi-Brunnen und das Pantheon wurden neugierig erkundet.

 

Am dritten Tag ging es nach dem Frühstück auf Erkundungstour des Antiken Roms. Viele verschiedene architektonische Einflüsse und Bauherren prägten das Bild der antiken Stadt. Die Etrusker und die Griechen brachten ihre Kultur, ihre Baukunst und ihre Philosophie in die Stadt am Tiber. Hier durften die Pilger spannende Einblicke in u.a. das Kolosseum, das Forum Romanum, den Circus Maximus und in das Kapitol erlangen. Nachmittags hatte die Gruppe die Möglichkeit einige wichtige Kirchen, wie beispielsweise die Erzbasilika San Giovanni in Laterano, zu besichtigen. Die Lateranbasilika ist die Kathedrale des Bistums Rom, eine der sieben Pilgerkirchen und eine der fünf Papstbasiliken der Stadt.

 

Der Dienstag, und damit der vierte Tag, hatte wunderschönes Wetter für uns parat: Bei strahlendem Sonnenschein ging es nach Castello Gandolfo, in die Albaner Berge und nach Frascati. Nachmittags führte uns die Reise zum wohl wichtigsten Ort, an dem ein Schütze bei seiner Rom-Reise gewesen sein sollte: Voller Freude und Demut kam die Pilgerschaar an der Sebastianus-Katakombe bzw. der Sebastianus-Basilika an der Via Appia an.

 

Die Rührung und Glückseligkeit konnte man vereinzelt den Schützenschwestern und Schützenbrüdern ansehen, als man vor der letzten Ruhestätte des Heiligen Sebastian stand und betete.

Als die Pilger dann auch noch am Grab das Romfahrerkreuz aus den Händen des Stellv. Bundeschützenmeister Wolfgang Genenger und Diözesanbundesmeister Kurt Bongard erhielten, brachte es die Emotionen zum Überlaufen! Alle waren mehr als dankbar, bei dieser Pilgerreise dabei gewesen zu sein. Den Abschluss bildete hier die Besichtigung der Katakombe, samt der ursprünglichen Grabstätte des Heiligen Sebastian.

 

In Schale werfen hieß es für uns dann am fünften Tage: Natürlich durfte unsere Schützentracht nicht im Gepäck fehlen, denn es stand mit der General-Audienz beim Heiligen Vater der Höhepunkt der Reise auf dem Programm.

 

Papst Franziskus hieß alle Pilger in verschiedenen Sprachen willkommen und erteilte ihnen den Segen. An diesem Morgen hat der Papst seine Solidarität mit der Ukraine zum Ausdruck gebracht, in dem er eine ukrainische Flagge, die ihm einen Tag zuvor aus der Ukraine geschickt wurde, der Welt zeigte. Unteranderem holte er einige geflüchtete, ukrainische Kinder auf die Bühne der Audienzhalle und beschenkte sie mit österlichen Naschereien. Für alle Pilger war dies ein sehr emotionaler Moment und wir beteten für ein schnelles Ende dieses schrecklichen Krieges!

 

Unser Diözesanbundesmeister Kurt Bongard, der Stellv. Bundeschützenmeister Wolfgang Genenger und Sebastian Heinrichs (Sohn des Bundesgeschäftsführers Ralf Heinrichs) wurden von Papst Franziskus persönlich begrüßt und gesegnet.

 

Anschließend wurde uns die Ehre zu Teil, in der vatikanischen Nekropole unter dem Petersdom, das Grab des heiligen Petrus zu besuchen.

 

In der Sebastianus Kapelle des Petersdoms befindet sich seit seiner Heiligsprechung das Grab von Papst Johannes Paul II. Dort beendeten wir mit einem kurzen Gebet unseren Aufenthalt im Vatikan.

 

Am Abend ließen wir dann noch die Korken knallen und unseren Jubilar Wolfgang Genenger zu seinem 60. Geburtstag hochleben, womit unsere Rom-Wallfahrt des Diözesanverbandes Aachen zu Ende gehen sollte.

 

Es waren wunderschöne und gut organisierte Tage mit ganz großartigen Menschen. Zwar waren alle sichtlich erschöpft nach den anstrengenden Tagen, trotzdem sind wir dankbar, dieses Erlebnis gemeinsam teilen zu dürfen.

 

Wir danken dem Bundesgeschäftsführer Ralf Heinrichs als Reiseleiter herzlich für die fantastische und top organisierte Rom-Reise! Es wird mit Sicherheit nicht die letzter ihrer Art gewesen sein.

 

April 2022

50 Jahre Bezirksverband Düren-Nord

 

 Anlässlich des Bruderschaftstag konnte die Schützen des Bezirksverbandes Düren Nord am Samstag, den 26.03. in der Birkesdorfer Festhalle Ihr 50-jähriges Jubiläum mit zwei Jahren Verspätung feiern. Die St. Petrus Schützen konnte, als gastgebende Bruderschaft nahezu 200 Schützenschwestern und Schützenbrüder aus 14 Dürener Schützenvereinen begrüßen.

Nach einer gemeinsamen Messe und gestärkt durch einen kleinen Imbiss konnte der Bezirksbundesmeister Axel Blom zahlreiche Gäste aus Politik und dem Schützenwesen begrüßen.

Bloms Vorgänger im Amte, Josef Mohr, führte das Auditorium mit einem „Blick in unterschiedliche Richtungen: zurück, seitwärts und nach vorne“ durch die ereignisreiche Geschichte des Verbandes. Hervorgehoben wurde hierbei die Ausrichtung des Bundesschützenfestes 1998 und des Bundesköniginnentags 2017 in unserer Heimatstadt Düren, die so jeweils Gastgeber mehrerer Tausend Schützen des Bundesverbandes werden konnte. Der Bezirksverband Düren-Nord bildet mit drei weiteren Verbänden und mehr als 60 Vereinen den Kreisschützenbund Düren, der in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiert.

Dr.med. Bodo Müller, Chefarzt und Ärztlicher Direktor des St. Marien Hospitals Birkesdorf unterstrich nachfolgend in seinem Vortrag „Zwischen Kind und Erwachsensein – Eine Zeit die Gefährdung für die seelische Gesundheit“ die wichtige Stellung der Vereine und ihrer Jugendarbeit als Anker in der turbulenten Entwicklung der Jugend sowie die Veränderung der Fallstudien unter dem Einfluss von Corona.

Abschießend lobte Msgr. Glasmacher, Präses des Diözesanverbandes und der Birkesdorfer Bruderschaft, die Leistungen der Schützenverein im sozialen und karitativen Bereich. Der Titel seines Vortrages „Schützen - Dienst an Gott und den Menschen“ spiegelte sich in unzähligen Hilfsaktionen der Schützen im Land, Bistum und Gemeinde wieder.

Im Rahmen der Veranstaltung erhielt der Bezirksverband zu seinem Jubiläum die Bundesmeisterplakette des Bundes der deutschen historischen Schützen verliehen. Josef Mohr, Bezirksbundesmeister von 2000-2017, erhielt für seine herausragenden Leistungen im Sinne von Glaube, Sitte und Heimat das Schulterband zum St. Sebastianus Ehrenkreuz.

Bei einer abschließenden Tischsammlung für die Europäische Gemeinschaft der Schützen, die ihr polnischer Schützenvereine an der ukrainischen Grenze bei ihrer Flüchtlingshilfe vor Ort unterstützt, kamen beachtliche 650 Euro.

 

April 2022

Hilfe für die Ukraine

Liebe Mitglieder des Präsidiums,

liebe Schützenbrüder und Schützenschwestern,

 

ich war in der letzten Woche mit einem Hilfsgütertransport in Zabierzow, einer kleinen Stadt in der Nähe von Krakau. Es ist der Heimatort von Zdzislaw Grzelka, dem Krakauer Schützenchef und Vizepräsidenten unseres polnischen Schützenverbands. Als wir am Samstag abfuhren, waren noch keine Flüchtlinge in der Stadt. Man sagte uns aber, dass Krakau voll von Flüchtlingen ist und jetzt alles ins Umland überschwappt. Gestern waren bereits über 200 Flüchtlinge in Zabierzow angekommen. Die Stadt kommt gar nicht nach, so schnell Unterkünfte zu herzurichten, wie die Flüchtlinge in die Stadt strömen. Wir haben von der Regio 1 1000 € in bar dort gelassen, um das Nötigste für Flüchtlingshilfe vor Ort zu beschaffen. Heute geht der nächste Transport nach Zabierzow.

In Kürze werden wir auch in Deutschland viele Flüchtlinge erwarten. Berlin ist aktuell das Drehkreuz und schon "vollgelaufen". 

 

Am Wochenende wird ein weiterer Transport in die Nähe von Posen gehen. Dort hat unser Vizepräsident Andrzej Wegner einen Anlaufpunkt genannt, zu dem wir weitere Hilfsgüter aus Dormagen bringen werden. Wir versuchen von hier aus einen Pendelverkehr zu beiden Zielen aufzubauen. Es wird in unserer Gegend viel gespendet, aber nur Wenige wissen, wie sie die Güter und wohin sie die Güter nach Polen bringen sollen. Unsere polnischen Schützen schaffen die Güter dann auf Schleichwegen an die ukrainische Grenze und auch darüber hinaus. Es gibt Kontakte zu unseren ukrainischen Kosaken, die auf der anderen Seite hilfreich sind. Vieles wird in Polen auch für die Versorgung der Flüchtlinge benötigt, die dort bereits eingetroffen sind.

Wer eigene Transporte nach Polen organisieren will, sollte sich unbedingt mit Zdzislaw Grzelka und/oder Andrzej Wegner in Verbindung setzen.

 

Wir transportieren kein Trinkwasser und keine Lebensmittel, denn das ist in Polen ausreichend zu beschaffen. Dafür brauchen die Polen aber Geld, das wir spenden können.  Wer immer Geld spenden will, soll das bitte auf das Konto der Region 1 einzahlen. Über Friedhelm Pauen können wir das dann gezielt an die Polen weiter leiten. Das ist sinnvoller, als an große Hilfsorganisationen zu spenden, bei denen viel Geld für die Verwaltung verwendet wird. Ich kann versichern, dass jeder gespendete Euro auch zu 100 % in Polen ankommt und für die Flüchtlinge verwendet wird. Denn mit uns und bei uns wird alles ehrenamtlich gemacht.

 

Und jetzt habe ich noch eine besondere Frage:
Ich habe über unsere Kontakte nach Kiew von den ukrainischen Kosaken erfahren, dass sie dringend warme dunkle Camouflage-Kleidung (militärähnliche Farbgestaltung) brauchen. Die Kosaken sind im Heimatschutz und in der Flüchtlingsorganisation in der Ukraine tätig. Gebraucht werden warme Mützen, Handschuhe, Pullover, Jacken, Hosen, Herrenunterwäsche, warme Socken und Arbeitsschuhe mit Schutzkappen. Ich bin auch nach Medikamenten für Verbrennungsschutz und Schmerzmitteln gefragt worden.

Die Sachen müssten gespendet werden, wir können sie nicht bezahlen. Hier bei uns ist das im Moment nicht so einfach zu beschaffen. Es ist fast ausverkauft. Kann jemand das beschaffen? Wenn die Sachen zu mir nach Dormagen gebracht werden, werde ich den Weitertransport in die Zielgebiete organisieren. Es wird jedenfalls dringend davon abgeraten, auf eigene Faust an die polnisch-ukrainische Grenze zu fahren. Dort ist alles verstopft und vielfach herrscht das Chaos. Die Straßen sind nicht nur voll mit Flüchtlingen, sondern auch mit polnischem Militär, das dort zur Grenzsicherung und zur Hilfe für die Flüchtlinge eingesetzt ist.

 

Mit herzlichem Gruß und im Gebet für den Frieden vereint

Peter-Olaf Hoffmann

Generalsekretär EGS

Kanzler der Ritterschaft vom Hl. Sebastianus in Europa

 

März 2022

Stellungnahme von Karl von Habsburg zum Krieg in der Ukraine

Die Europäische Gemeinschaft Historischer Schützen und die Ritterschaft vom Heiligen Sebastianus in Europa erklären sich solidarisch mit den Menschen in der Ukraine und schließen sich der nachstehenden Stellungnahme von

 

Karl von Habsburg-Lothringen, Erzherzog von Österreich, Protector der Europäischen Gemeinschaft Historischer Schützen und Großmeister der Ritterschaft vom Heiligen Sebastianus in Europa

 

zum Krieg Russlands gegen die Ukraine an

 

Dormagen, 26.02.2022

 

Peter-Olaf Hoffmann Generalsekretär

 

im Auftrage des Präsidiums der EGS

 

Putins Ziel ist die vollständige politische Kontrolle der Ukraine. Das Vorsitzland im UN-Sicherheitsrat führt einen brutalen Eroberungskrieg gegen die Ukraine.

 

Gab es anfangs noch Spekulationen, dass es Putin mit seinem Truppenaufmarsch um eine Annexion der ohnehin schon von russischen Söldnern besetzten Gebiete in der Ostukraine gehen könnte, so ist durch den nun massiven Angriff klar geworden, dass es ihm um die Eroberung der gesamten Ukraine geht. Putin folgt damit einem Drehbuch, das aus früheren Eroberungskriegen, die von durch Großmachtfantasien getriebenen Diktatoren vom Zaun gebrochen wurden, bekannt ist. Aus diesem Grund steht zu befürchten, dass es beim weiteren Vorrücken der russischen Truppen zu massiven Säuberungen und zur Einrichtung von Todeslagern, egal ob man sie Konzentrationslager oder Gulag nennt, kommen wird.

 

Falls die Eroberung der gesamten Ukraine nicht erreichbar ist, so wird Putin auf jeden Fall versuchen, einen Landweg bis Tiraspol zu erobern, die Ukraine damit vom Zugang zum Schwarzen Meer abzuschneiden, und im Rest des Landes soviel Zerstörung wie nur möglich anzurichten.

 

Für die freie Welt wird es nun Zeit, die Sanktionen gegen Russland massiv hinaufzuschrauben und das Land vom Zahlungsverkehrssystem SWIFT abzuschneiden. Gleichzeitig wird es notwendig sein, direkte Sanktionen gegen Putin und sein direktes, für diesen Krieg verantwortliches, Umfeld zu verhängen. Sie müssen von ihren Vermögenswerten in Europa und anderen Teilen der freien Welt abgeschnitten werden. Mit welch brutalem Zynismus Putin vorgeht belegt die Tatsache, dass der Angriffskrieg zu einem Zeitpunkt gestartet wird, wo Russland den Vorsitz im UNSicherheitsrat hat. Damit stellt sich die Frage, ob dieser Sicherheitsrat überhaupt noch handlungsfähig ist. Eine Anklage von Putin vor dem internationalen Strafgerichtshof muss vorbereitet werden. Die europäischen Nachrichtendienste werden aber auch viel Arbeit damit haben, die massiven Desinformationskampagnen, die in allen europäischen Ländern von Anhängern des russischen Diktators weiterverbreitet werden, zu bekämpfen. Jedenfalls ist Europa nun gut beraten, sich auf eine Welle an vor dem Krieg Flüchtender einzustellen und diesen Opfern der Putinschen Aggression unbürokratisch zu helfen.

 

März 22

Friedenserklärung deutsch.pdf
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Corona-Sonderprogramm des BHDS Aachen auch in 2022

 

Nach Ausbruch der Corona-Pandemie in 2020 hatte der BHDS Aachen ein Corona-Sonderprogramm aufgelegt, mit dem die Bruderschaften im Diözesanverband Aachen zur Finanzierung von Projekten oder Aktionen in einem einfachen Antragsverfahren jeweils 250 Euro Förderung erhalten konnten. Zahlreiche Mitgliedsvereine und ebenso Bezirksverbände machten von der Mittelbereitstellung dankbar Gebrauch – ob für kleinere Veranstaltungen, Laune-Macher für die Mitgliederschaft oder karitatives Engagement.

 

Da die Corona Pandemie andauert, hat der Vorstand des BHDS beschlossen, auch im laufenden Jahr 2022 Mittel für die Neuauflage des Sonderprogramms bereit zu stellen. Ab sofort, können Bruderschaften und Bezirksverbände wieder neue Anträge für eine Corona-Förderung stellen. Dies ist auch den Vereinen und Verbänden möglich, die im Rahmen der Erstauflage bereits eine Förderung erhalten hatten.

 

„Wir speisen das Budget für das Corona Programm mit Fördermitteln, die bislang nicht für andere Veranstaltungen in Anspruch genommen werden konnten. Der für das Sonderprogramm zur Verfügung stehende Finanzrahmen ist zwar begrenzt, wir hoffen dennoch zahlreiche Anträge in der Reihenfolge des Eingangs in unserer Diözesanstelle berücksichtigen zu können“, teilt Diözesanschatzmeister Christoph Kammers mit.

 

Der Aktionszeitraum ist bis zum 31.12.2022 befristet. Die Bedingungen der Förderungsmaßnahme bleiben die gleichen wie im ersten Förderlauf der. Es handelt sich wieder um eine Pauschalförderung in Höhe von 250 Euro. Jede Bruderschaft oder jeder Bezirksverband im Bistum Aachen ist je einmal antragsberechtigt. Kriterien für eine Bewilligung sind die Förderung des christlichen Glaubens und/oder die Stärkung identitätsstiftender Merkmale zur Erhaltung des Vereinsgedankens.

 

„Mittlerweile gibt es viele tolle Beispiele, wie die Mittel verwendet werden können, ob eine Wanderung in der heimatlichen Umgebung, eine Dorfrallye, Aktionen rund um Ostern oder digitale Projekte. Gerne unterstützen wir auch bei der Ideenfindung,“ ergänzt stellv. Diözesanbundesmeister Hans-Willi Pergens, einer der Impulsgeber des Sonderprogramms. „Wir wollen unsere Vereine und Verbände anspornen, sich nicht unterkriegen zu lassen von den Folgen der Pandemie. Entsprechend einfach gehalten ist auch die  Antragstellung – Hauptsache wir unterstützen die Macher vor Ort, auch in diesem Jahr sympathische und Mut machende Botschafter unsers Schützenwesens zu sein.“

 

Nähere Informationen zur Vorgehensweise und Abwicklung können dem hier als PDF und Word bereitgestellten Antrag entnommen werden.

 

Jan. 2022

 

CoronaProgramm, Antrag Förderung 11.02.2[...]
Microsoft Word-Dokument [39.0 KB]

Diözesanverband Aachen

BdSJ DV Aachen

 

Vorstandsklausur in Wegberg

Vom 7. bis zum 8. Januar startete der Diözesanvorstand der St. Sebastianus Schützenjugend im Bistum Aachen, gemeinsam mit den Mitarbeitern der Diözesanstelle, in das noch junge Jahr 2022. Anlass war eine gemeinsame Klausur im Haus Sankt Georg in Wegberg. Auf der To-Do-Liste, standen Aufgaben und Zuständigkeiten, Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitern und Vorstand, Visionen und viele weitere wegweisende Themen. Um eine größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten, fand die Klausur unter 2G+-Regeln und mit Maske statt. Diözesanjungschützenmeister Bernd Servos blickt mit seinem Team positiv in das kommende Jahr, verbunden mit der Hoffnung, wieder zu einer größtmöglichen Normalität im öffentlichen Leben und damit auch in der Kinder- und Jugendarbeit zurückkehren zu können.

 

Jan. 22

 

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