Schützenschwestern und -brüder helfen

Liebe Schützenschwestern, liebe Schützenbrüder,

gemeinsam sind wir stark. Darum wollen wir gemeinsam mit unserer Schützenjugend in einer Spendenaktion „ Medikamente für Slumbewohner in Benin“ den kranken Menschen - besonders den Kindern -, durch den Kauf von Medikamenten Hilfe bringen.

Die Not der Menschen ist groß. Schwester Eugenie hat in Calavi eine Gesundheitsstation eingerichtet. Sie braucht dringend Hilfe für den Kauf von Medikamenten.
Zur Gesundheitsstation von Schwester Eugenie kommen monatlich etwa 700 Kinder und Jugendliche .Die Kongregation der Dienerinnen der Armen, zu der Sr. Eugenie gehört, macht Mütterberatung, Gesundheitserziehung und Aidsaufklärung. Das ist dringend erforderlich, denn in den Slums fehlen Wasser, Straßen, Kanalisation, Kindergärten und Schulen.
Benin ist eines der ärmsten Länder der Welt. Für 14.000 Menschen gibt es einen Arzt. Die Kindersterblichkeit beträgt 16%.

Nun werden viele, oder nur einige sagen, wir haben doch schon eine eigene Aktion. Und das machen wir seit Jahren. Diese Bruderschaften bitten wir, uns hierüber Bericht zu erstatten, damit wir, der caritative Ausschuss des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften, die Bedeutung der Bruderschaften für unsere Gesellschaft und unsere Welt herausstellen können.

Lassen Sie uns an dieser Stelle kurz über den caritativen Ausschuss des Bundes berichten.

Der caritative Ausschuss unterstützt derzeit die Bruder Albert Stiftung in Radwanowice / Polen. In der Unterkunft für Behinderte in Radwanowice –bestehend aus 4 Häusern - sind 75 psychisch kranke Menschen untergebracht und werden dort therapiert. Tätigkeiten werden in den Arbeitswerkstätten durchgeführt und sind u.a. Kunst, Weberei, Schreinerei, Handwerken, Gartenarbeit und Kochen. Diese Kranken haben ihre Eltern oder Betreuer verloren und sind in der Regel über 18 Jahre alt.

Ebenfalls unterstützt wird das Johanneshaus in Kaldauen. Es bietet 15 psychisch schwerstbehinderten Personen Unterkunft. Die Bewohner werden tagsüber von Fachkräften betreut und je nach Ihren individuellen Fähigkeiten begleitet, angeleitet und gefördert. Ziel ist, jedem Bewohner ein Zuhause in familienähnlicher Umgebung zu bieten, in dem er sich wohl fühlt und auch Verantwortung übernimmt.

Auch hier ist Hilfe dringend angesagt.

Sie sehen, liebe Schützenschwestern und Schützenbrüder, wie dringend Ihre Hilfe gefragt ist.

Darum unsere Bitte, helfen Sie uns.

Ansprechpartner:  Willi Küppers, Golkrather Straße 20, 41812 Erkelenz, Tel.: 02433 85209, willi.kueppers@tele2.de